Buchvorstellung: Erste Wahl von Kathrin Pläcking

Freitag, 27. Januar 2012 von Redaktion Alzheimerblog

„Erste Wahl“, ist ein Zukunftsroman, der verspricht, niemanden nichts anzugehen. Tatsächlich werden wir wohl erleben, was Fachleute prognostizieren: in den nächsten Jahrzehnten werden immer mehr Menschen alt, womöglich pflegebedürftig und dement.
Was wird das aber konkret bedeuten? Wie kann unsere Gesellschaft diese Aufgabe bewältigen?
Kathrin Pläcking, Autorin und Altenpflegerin, die in Freiburg in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit  Demenz arbeitet, hat  in einem tief bewegenden und  mutmachenden Roman erzählt, wie es gehen kann. Obwohl das Szenario, das sie entwirft, kühn ist …
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Karneval der Generationen, auch für Demenzkranke

Montag, 23. Januar 2012 von Redaktion Alzheimerblog

Stadt Arnsberg,  Arnsberger Karnevalsgesellschaften und Seniorenbeirat laden zu Prunksitzung für Senioren am 14. Februar ein

Bald haben die Narren Arnsberg wieder in festen Händen: Der Umzug zieht mit bunten Wagen durch die Stadt, „Mäntau Helau!“, „Möppel Wau Wau“ und „Kälber Helau!“ schallt durch die Straßen, und schon die Kleinsten freuen sich aufs Verkleiden.

Jene freudigen Momente wollen Bürgermeister Hans-Josef Vogel, die Fachstelle Zukunft Alter, der Arnsberger Seniorenbeirat zusammen mit den drei Arnsberger Karnevalsgesellschaften und Hans Rath als Moderator allen Mitbürgern ermöglichen: Sie laden ältere Arnsbergerinnen und Arnsberger, insbesondere Menschen mit Demenz sowie ihre Angehörigen und Betreuer, am Dienstag, 14. Februar 2012, zur Prunksitzung in die Schützenhalle Hüsten, Arnsberger Straße 9a, ein. Die Veranstaltung beginnt um 15.11 Uhr, Verkleidungen sind ausdrücklich erwünscht. Vor Ort kümmern sich Mitarbeiter der „Nettwerker“ und bürgerschaftlich Engagierte um die Betreuung der Senioren. Für Kaffee, Kuchen und Sekt, Saft oder Bier fallen pro Person fünf Euro an. (Weiterlesen…)

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Video-Feature mit Prof. Hans Förstl zur Alzheimer-Krankheit

Freitag, 20. Januar 2012 von Susanna S.

Auf dasGehirn.info ist Schwerpunktthema in diesem Monat “Krank im Kopf”.
Unter anderem ist dort der Video-Vortrag von Prof. Förstl, Alzheimer-Forscher aus München, über den aktuellen Stand der Forschung zu finden.

Link: http://dasgehirn.info/entdecken/krankheiten-1/morbus-alzheimer-2013-hans-foerstl/

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Theaterstück: Stell Dir vor, Oma hat…

Donnerstag, 19. Januar 2012 von Marita Gerwin

„Stell dir vor, Oma hat…..
…. kürzlich dem Kassierer im Supermarkt das Wechselgeld aus der Hand geschlagen. Er solle ihr gefälligst echte DM geben.”
Ein Theaterstück zum Vergessen.
„Stell Dir vor, Oma hat….“ so heißt das Theaterstück, das von der KulturWerkStadt Netphen aufgeführt wird. Wie gehen Betroffene und deren Angehörige mit Demenz um? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Theaterstück, dessen Darsteller zwischen acht und 80 Jahre alt sind.

Das Stück zeigt Szenen aus dem Leben einer Familie, die mit einer an Alzheimer erkrankten Oma zusammenlebt. (Weiterlesen…)

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Pflegenoten – Garant für Qualität?

Mittwoch, 18. Januar 2012 von Redaktion Alzheimerblog

© gilles lougassi - Fotolia.comIm Pflege-Weiterentwicklungsgesetz 2008 wurden u. a. auch neue Regelungen zur Verbesserung der Pflegequalität getroffen.

Mit den Pflegenoten, die als Ergebnis einer Prüfung durch den medizinischen Dienst ermittelt werden, soll nach und nach die Qualität aller ambulanten und stationären Einrichtungen in fünf Bereichen geprüft und veröffentlich werden. Seit dem 1. Dezember 2009 sind die ersten Noten im Internet und sorgen für reichlich Diskussionsstoff.

Mit 82 Einzelkriterien in den Bereichen Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit demenzkranken Bewohnern, soziale Betreuung und Alltagsgestaltung, Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene sowie durch eine Befragung der Bewohner werden Pflegenoten ermittelt. Im Bereich Umgang mit demenzkranken Bewohnern wird z. B. geprüft, ob gesicherte Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien vorhanden sind, ob mit individuellen Orientierungshilfen gearbeitet wird oder dem Bewohner geeignete Angebote gemacht werden (leider wir nicht kontrolliert, ob die gemachten Angebote auch angenommen werden und dadurch eine Teilhabe der Bewohner auch tatsächlich stattfindet). Aus den Einzelnoten aller fünf Bereiche wird dann die Durchschnittsnote gebildet. (Weiterlesen…)

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TV-Tipp: Die Büchse der Pandora, am 18.01. (+24.01.)

Dienstag, 17. Januar 2012 von Redaktion Alzheimerblog

© Sven Kamin, fotolia.comEine Familie muss sich plötzlich einer schwierigen Aufgabe stellen: Die Mutter ist an Alzheimer erkrankt. Unter der Belastung treten die lange unterdrückten Konflikte der Angehörigen zutage und stellen ihre Geduld auf die Probe.

Nusret ist eine alte Bauersfrau, die in einem Haus in einem kleinen Bergdorf am Schwarzen Meer lebt. Eines Morgens verschwindet sie spurlos. Ihre erwachsenen Töchter Nesrin, Güzin und ihr Sohn Mehmet leben in Istanbul und machen sich sofort auf den Weg in ihr Heimatdorf, um ihre Mutter zu suchen.

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Gruppen für Menschen mit Demenz in der frühen Krankheitsphase

Samstag, 14. Januar 2012 von Redaktion Alzheimerblog

In den letzten Jahren entstanden Gruppen für Menschen mit Demenz in einer frühen Krankheitsphase, die nach unterschiedlichen Konzepten arbeiten. 2007 veranstaltete die DAlzG die erste Tagung zur Gestaltung von Gruppen für Menschen mit Demenz in der frühen Phase. Martina Peters sprach, Konzepte wurden vorgestellt, die Gespräche, Bewegung, Trainieren vorhandener Fähigkeiten oder andere Aktivitäten in den Mittelpunkt stellten. Diskutiert wurde, wie man Menschen für die Teilnahme an diesen Gruppen gewinnen kann, wie man die Gruppen finanziert und wie man damit umgeht, wenn sich die Krankheit verschlechtert. Diese Fragen sind immer noch aktuell, wie die seitdem jährlich stattfindenden Treffen zeigen.

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Buchrezension: Aus dem Schatten treten

Donnerstag, 12. Januar 2012 von Redaktion Alzheimerblog

Helga Rohra ist eine dynamische Frau, die ihr Leben immer gut im Griff hatte, als alleinerziehende Mutter und als selbstständige Dolmetscherin. In ihrem Buch, das sie mit Hilfe ihres „Schreibassistenten“ Falko Piest verfasst hat, berichtet sie über die Erfahrungen, die sie gemacht hat, nachdem sich 2008 die ersten Zeichen einer Demenz bei ihr zeigten.

Die einsetzenden Wortfindungsstörungen, sowohl in den Fremdsprachen als auch im Deutschen, führten dazu, dass sie ihre Berufstätigkeit aufgeben musste. Dazu kamen Probleme mit Alltagsdingen wie der Bedienung des Laptops, Orientierungsstörungen in bekannter Umgebung und optische Halluzinationen. Bis zur Diagnose „Lewy-Body-Demenz“ war es dann noch ein weiter Weg für die heute 58-jährige Frau. Mit ihrem Buch will Helga Rohra dazu beitragen, das Bild von Menschen mit Demenz, das in der Gesellschaft mit hohem Alter, Hilflosigkeit, Pflegebedürftigkeit und Abhängigkeit verknüpft ist, zu verändern. (Weiterlesen…)


Alzheimer-Patienten im frühen Stadium

Dienstag, 10. Januar 2012 von Redaktion Alzheimerblog

Was ist früh?

Die Alzheimer-Krankheit ist ein sehr langsamer Prozess, bei dem nach und nach in bestimmten Gebieten des Gehirns Nervenzellen und Nervenzellverbindungen zu Grunde gehen. Er beginnt viele Jahre vor dem Auftreten der charakteristischen Gedächtnisstörungen. Aus diesem Grund hat der Ausdruck „frühes Stadium“ unterschiedliche Bedeutungen. Einerseits kann damit der Beginn des Krankheitsprozesses gemeint sein, an dem er noch nicht klinisch in Erscheinung tritt. Andererseits kann man darunter die Phase der gering ausgeprägten Symptome verstehen. Dem folgenden Beitrag liegt die zuletzt genannte Auslegung zu Grunde. (Weiterlesen…)

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Umfrage: Unterstützung durch technische Hilfsmittel

Montag, 9. Januar 2012 von Tabea Riebesell
 © AlienCat – Fotolia.com

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Intelligente Wohnumgebungen und mitdenkende Assistenzsysteme sollen die Lebenssituation von demenziell erkrankten Menschen verbessern und zugleich die Pflege erleichtern. Unter derartigen technischen Hilfsmitteln werden beispielsweise Ortungs-, Steuerungs- und Notrufsysteme verstanden. Diese sollen dem Demenzkranken im Alltag eine Hilfestellung bieten und ihn in seiner Selbstständigkeit fördern, indem sie nahezu unbemerkt körperliche als auch geistige Einschränkungen kompensieren.

Der Betroffene gewinnt durch den Technologieeinsatz mehr Bewegungsfreiraum bei gleichzeitig höherer Sicherheit. Durch die zeitnahe Erfassung und Auswertung von Veränderungen im Gesundheitszustand und im Verhalten ist es für die Pflegenden weiterhin möglich, unverzüglich auf Notfallsituationen zu reagieren oder den derzeitigen Gemütszustand des Dementen abzuleiten. So kann es zukünftig nicht nur gelingen, dass demenziell erkrankte Menschen länger in ihrer vertrauten Umgebung leben können, sondern auch Angehörige im Pflegealltag entlastet werden. (Weiterlesen…)


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