Samstag, 29. November 2008 von DAlzG
In der Wissenssendung “Quarks & Co.” steht diesmal Alzheimer im Mittelpunkt.
Es geht um die Grundlagen, um die Erforschung der Krankheit, um nicht-medikamentöse und medikamentöse Behandlung sowie um Vorsorge und Risikofaktoren.
2.12.08, 21:00 - 21:45, WDR Fernsehen: Quarks & Co: “Alzheimer - Forschen gegen das Vergessen”
Die Sendung im Internet: http://www.wdr.de/themen/homepages/webtv.jhtml?search=or&y=0&words=alzheimer
Stichwörter: Fernsehen, Wissensmagazin
Freitag, 28. November 2008 von DAlzG
In der Servicezeit:Gesundheit des WDR gibt es am 1.Dezember einen Schwerpunkt zum Thema Alzheimer. Besonders neue Betreuungs- und Wohnkonzepte sowie begleitende Therapien sollen vorgestellt werden.
1.12.2008, 18:20 - 18:50 Uhr, WDR Fernsehen: Servicezeit: Gesundheit - “Alzheimer:Hilfen für Angehörige bei Betreuung und Pflege”
Mehr zur Sendung: http://www.wdr.de/unternehmen/presselounge/programmhinweise/
fernsehen/2008/12/20081201_sz_gesundheit.phtml
Stichwörter: Fernsehen, Reportage
Mittwoch, 26. November 2008 von Alzheimer-Telefon
Wie das Leben im Heim für demenzkranke Bewohner aber auch für das Personal wohltuend gestaltet werden kann, beschreibt ein Artikel im Hambuger Abendblatt über ein Pflegeheim in Henstedt-Ulzburg (Schleswig-Holstein):
http://www.abendblatt.de/daten/2008/11/25/978664.html
Stichwörter: Mäeutik, Pflege, Pflegeheim
Montag, 24. November 2008 von Alzheimer-Telefon
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) untersucht die Wirksamkeit bestimmter Therapien und gibt Empfehlungen dazu ab, welche Therapien von den Krankenkassen erstattet werden sollen. Aktuell hat es die vorliegenden Studien zu Gingko ausgewertet und will die Ergebnisse am 25.11.08 veröffentlichen.
Ein aktueller Beitrag im Gesundheitsmagazin “Visite” widmet sich an diesem Tag dem Thema.
25.11.2008, 20:15 - 21:00 Uhr, NDR3 - VISITE
http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_special/0,3144,SPM2376,00.html?id=339706
Stichwörter: Gingko, Medikamente, Reportage, Visite
Mittwoch, 19. November 2008 von Wilfried Georgi
Hallo Wilfried,
wie telefonisch versprochen, schicke ich Dir im Anhang einige von mir geschriebene Zeilen zum Thema Demenz. Entstanden sind sie, während ich meinen Vater beobachtet habe, wenn er geistesabwesend vor sich hinsinnt. Dabei mache ich mir oft Gedanken, was so in seinem Kopf vor sich geht.
Manchmal stelle ich mir das so wie unten geschildert vor.
Viele Grüße auch von meinem Mann,
die Neumänner
Dämmerlicht
Ich sitze im Dämmerlicht. Die Beine hochgelegt, den Rücken bequem –warm –gemütlich in die Kissen gelehnt. Langsam wird es um mich herum dunkel.
Jemand kommt – fasst sanft meine Hand: „Gut so? Alles klar?“ „Alles klar?“ – Ich nicke. Danach eine andere Hand, klein, klebrig. Als ich später an meinen Fingern lecke, schmecken sie nach Schokolade. „Alles klar, Opa?“ Alles klar? – Nichts ist klar! Wer war das eben? Was tue ich hier? Wo bin ich?
Ich! – Wer bin ich; und wozu bin ich noch da, wenn ich das alles nicht mehr weiß? Alles klar. Ich bin ich! Wo, warum, wann – egal. Jetzt ist alles gut! Ich bin ich; hier und heute.
Wer bin ich, wo bin ich, welcher Tag ist heute? Früher war alles gut; alles klar. Ich war jung, verheiratet, hatte Kinder, Freunde, Kollegen; war angesehen, geschätzt, wurde überall gebraucht, zu Hause und im Betrieb. Selbst die Jungen kamen und fragten um Rat … .
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)
Stichwörter: Erfahrungen, Familie, Innensicht Betroffener, Tagesablauf
Dienstag, 18. November 2008 von DAlzG
Der kreative Kopf Carolus Horn (1921 - 1992) aus der Werbebranche hat sich trotz der eintretenden Alzheimer-Krankheit weiterhin seinem Hobby des Malens gewidmet. Die Art der Bilder hat sich mit dem Fortschreiten der Krankheit geändert. Diese Bilder sind öfter zu sehen, aktuell kann man sich die Bilder in Gronau noch bis zum 30.11. täglich von 9-18 Uhr zu sehen.
Am 26.11. gibt es dort auch “Iris“ zu sehen, ein Film über die Schriftstellerin Iris Murdoch, die 2001 an Alzheimer erkrankte.
Mehr Informationen dazu unter:
http://www.borkenerzeitung.de/lokales/kreis_borken/gronau/714533_Auswirkungen_von_Alzheimer.html
Stichwörter: Ausstellung, Bilder, Gronau, Horn
Montag, 17. November 2008 von DAlzG
Die Alzheimer Selbsthilfe aus Köln organisiert derzeit ein Projekt, bei dem es darum geht, Menschen mit Alzheimer zu fotografieren und somit die Krankheit sichtbar zu machen:
“Kann man Alzheimer ´sehen´?
Und wenn ja wie und wo? Ist es möglich die Flüchtigkeit und Schwere dieser Krankheit in Bildern zu fassen? Dies sind Fragen mit denen ich mich lange beschäftigt habe und ich denke sie mit “ja” beantworten zu können. Es ist nicht einfach, doch versuche ich das Wesen der Krankheit in poetisch traurigen Bildern zu fangen. Dabei entstehen besondere Dokumente, die ebenso die Krankheit wie auch die Menschen, die davon betroffen sind in Ihrem Menschsein beschreiben. Es entstehen Bilder von Momenten der Dauer, welche die Vergänglichkeit überdauern.“ (Gregor Beltzig)
Mehr Informationen und Kontakt unter
http://www.alzheimer-selbsthilfe.de/meineheilewelt_startseite.html
Stichwörter: Ausstellung, Fotografie
Freitag, 14. November 2008 von DAlzG
Sicherlich haben sich viele schon gefragt, wer eigentlich dafür haftet, wenn der kranke Partner einen Unfall baut.Der Tagesspiegel hat dazu eine Meldung veröffentlicht:
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/;art1117,2642991
Dort wird auch über den rechtlichen Ratgeber der DAlzG informiert, der unter 030 25 93 79 50 für 4,50 € bestellt werden kann.
Siehe auch dazu den früheren Blogeintrag: Wie halte ich meinen Mann vom Autofahren ab? http://www.alzheimerblog.de/2008/09/05/90/
Stichwörter: Auto, Haftung, Unfall
Dienstag, 11. November 2008 von DAlzG
In der Ratgeber-Reihe “Hauptsache Gesund” gehts am 13.11.08 um das Thema Alzheimer:
21:00 Uhr, MDR Fernsehen: “Bedrohung Alzheimer”
Eingeladen sind eine Professorin der psychiatrischen Uni-Klinik Dresden, ein Mitglied der Alzheimer Gesellschaft Sachsen und eine Ärztin für Naturheilkunde.
Der Beitrag bleibt anschließend für eine Woche in der Mediathek (www.mdr.de/mediathek) zu sehen.
Mehr Infos zur Sendung: http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/5896077.html
Stichwörter: Fernsehbeitrag, Sachsen
Dienstag, 4. November 2008 von Heidi
Gong! Deutschland stellt um auf Winterzeit. Wir dürfen jetzt morgens eine Stunde länger im Bett bleiben und abends eine Stunde später ins solche steigen. Der Tag hat noch immer 24 Stunden für unabhängige Menschen.
Nicht für meine Mutter. Sie steht auch heute zu der Zeit auf, die ihr Körper schon immer vorgibt. Darum habe ich meine eigene Schlafzimmeruhr nicht umgestellt. Schleiche mich um halb Sieben aus dem ungewohnt stillen Haus. Die Straßenuhr verweist höhnisch auf öffentliche halb Sechs. An der Bushaltestelle wartet niemand. Beim Bäcker bin ich die einzige Kundin.
Aber in der Küche meiner Mutter brennt das Licht. Sie erwartet mich zur gewohnten Zeit. Sobald ich ihren Morgenkaffee fertig habe, schwanke ich zwischen dem heimlichen Wunsch, noch eine halbe Stunde ins Gästebett zu kriechen und der Erleichterung, viel Zeit für ein gemeinsames Frühstück zu haben. Wir können sicherstellen, dass Mutter eine Tasse mehr Flüssigkeit zu sich nimmt, bevor ich zur Arbeit gehe.
Die Zeitumstellung wäre für uns beide wirklich lohnend, wenn ich nun auch zur üblichen Zeit am Abend bei ihr wieder erscheinen dürfte. Aber sie steht vergeblich an der Tür und wartet. Sie versteht nicht, weshalb ich nicht komme. Die Windel ist nass, der Magen knurrt. Was ist, wenn der Mensch, dem sie vertraut nie mehr kommt?
Die Uhrumstellung macht meiner demenzkranken Mutter Angst. Sie kann sich durch Nachdenken nicht beruhigen. Ich kann ihr mein Fernbleiben nicht erklären. Und ich kann sie nicht anrufen, denn sie weiß nicht mehr, wie was das Klingeln des Telefons bedeutet.
Wie viele Abende wird es brauchen, bis Mutter sich an die Winter-Zeit gewöhnt hat?
Stichwörter: Alltag