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	<title>Kommentare zu: Entmündigt – Entwillt?</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Von: Wiebke</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2009/06/17/entmuendigt-entwillt/#comment-41</link>
		<dc:creator>Wiebke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 01:20:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe erst heute diese Seite gefunden, obwohl meine Mutter schon seit Jahren an Alzheimer erkrankt ist. Und Sie sprechen mir mit Ihren Beiträgen so aus der Seele! Heute ist meine Mutter im Endstadium angekommen - ich weiß nicht, ob sie mich noch erkennt - , aber in den letzten 4 Jahren war meine Hauptkommunikationsmöglichkeit mit ihr das Singen von Liedern. Da reagierte sie, sang manchmal plötzlich mit oder sprach auf einmal wieder, was sie eigentlich schon verlernt hat. Ich singe immer noch, aber nun schaut sie mich nur noch an.....

Aber zu Ihrem Problem in diesem Beitrag:
Wäre es nicht möglich, über die Krankenkasse eine Dekubitusmatratze zu beantragen?
Ich pflege meine Mutter nicht zuhause, da ich in einer anderen Stadt lebe. Meine Mutter lebt in einem Pflegeheim, das sie sich noch im gesunden Zustand selbst ausgesucht hatte und das in ihrer unmittelbaren vertrauten Umgebung liegt.
Ich bin mit meiner damaligen Forderung nach einer Dekubitusmatratze erst auf Widerstand im Heim gestoßen, der aber durch Hartnäckigkeit schnell gebrochen wurde. Man braucht nur ein Rezept vom Hausarzt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe erst heute diese Seite gefunden, obwohl meine Mutter schon seit Jahren an Alzheimer erkrankt ist. Und Sie sprechen mir mit Ihren Beiträgen so aus der Seele! Heute ist meine Mutter im Endstadium angekommen &#8211; ich weiß nicht, ob sie mich noch erkennt &#8211; , aber in den letzten 4 Jahren war meine Hauptkommunikationsmöglichkeit mit ihr das Singen von Liedern. Da reagierte sie, sang manchmal plötzlich mit oder sprach auf einmal wieder, was sie eigentlich schon verlernt hat. Ich singe immer noch, aber nun schaut sie mich nur noch an&#8230;..</p>
<p>Aber zu Ihrem Problem in diesem Beitrag:<br />
Wäre es nicht möglich, über die Krankenkasse eine Dekubitusmatratze zu beantragen?<br />
Ich pflege meine Mutter nicht zuhause, da ich in einer anderen Stadt lebe. Meine Mutter lebt in einem Pflegeheim, das sie sich noch im gesunden Zustand selbst ausgesucht hatte und das in ihrer unmittelbaren vertrauten Umgebung liegt.<br />
Ich bin mit meiner damaligen Forderung nach einer Dekubitusmatratze erst auf Widerstand im Heim gestoßen, der aber durch Hartnäckigkeit schnell gebrochen wurde. Man braucht nur ein Rezept vom Hausarzt!</p>
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		<title>Von: Volker</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2009/06/17/entmuendigt-entwillt/#comment-37</link>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 09:40:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.alzheimerblog.de/?p=737#comment-37</guid>
		<description>Ein wirklich oft diskutiertes Thema, auch in unseren Fallbeschprechungen. Nicht nur emotional gesehen bedeutet jedes entgegenwirken einer ablehnenden Haltung gegenüber einen Eingriff in den freien Willen. Nur ist leider die Grenze zwischen Respekt vor dem Anderen und unbewusste Selbstschädigung des Anderen meiner Meinung nach fließend. Ich denke das viele pflegerischen Maßnahmen aufgrund standartisierter Vorgaben so manifestiert sind das der Zweck nicht mehr Sinn ist, einmaliges umlagern zur Nacht reicht wahrscheinlich aus wenn das Ausgeruhtsein tagsüber berücksichtigt würde im Verhalten eines Menschen! Lebensquallität ist gerade bei psyschich Veränderten Menschen individuell anzuerkennen und nicht von meiner Position aus zu betrachten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wirklich oft diskutiertes Thema, auch in unseren Fallbeschprechungen. Nicht nur emotional gesehen bedeutet jedes entgegenwirken einer ablehnenden Haltung gegenüber einen Eingriff in den freien Willen. Nur ist leider die Grenze zwischen Respekt vor dem Anderen und unbewusste Selbstschädigung des Anderen meiner Meinung nach fließend. Ich denke das viele pflegerischen Maßnahmen aufgrund standartisierter Vorgaben so manifestiert sind das der Zweck nicht mehr Sinn ist, einmaliges umlagern zur Nacht reicht wahrscheinlich aus wenn das Ausgeruhtsein tagsüber berücksichtigt würde im Verhalten eines Menschen! Lebensquallität ist gerade bei psyschich Veränderten Menschen individuell anzuerkennen und nicht von meiner Position aus zu betrachten.</p>
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