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	<title>Kommentare zu: Wo bleibt die Würde eines demenzkranken Menschen</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Von: Dagmar</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2010/02/02/wo-bleibt-die-wurde-eines-demenzkranken-menschen/#comment-48</link>
		<dc:creator>Dagmar</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 17:36:48 +0000</pubDate>
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		<description>Der Artikel hat mich sehr berührt, und ich bin froh, dass ich meine Mutter zu Hause gepflegt habe. Es war anstrengend, aber ich habe alles für meine Mutter getan. Ihr ging es gut, gut mit ihrer Alzheimer. Jede Hilfe,die möglich war nutzte ich. Die Selbsthilfegruppe gab Kraft und die Erfahrungen halfen mir.Mit Tagespflege,Häuslicher Krankenpflege,Kurzzeitpflege, Helferin des Märkischen Sozialvereins,private Kräfte kamen wir beide sehr gut klar.Jeden betroffenen Familienangehörigen kann ich nur empfehlen Kontakt, zu anderen Betroffenen zu suchen.
Ich bin 67 Jahre, auch ich gehöre zu den Personen,die Angst haben vor evtl. Hilfslosigkeit. Das ausgeliefert zu sein, den ganzen Tag in beschissenen Windel zu liegen, oder man vor Schmerzen schreit,weil man sich nicht anders äußern kann, und deshalb stillgestellt wird. Ich habe keine Tochter, die sich um mich kümmern kann.Die höheren Sätze der einzelnen Pflegestufen werden leider nur an Pflegeeinrichtungen gezahlt. Diese Sätze sollten auch dazu genutzt werden können, um im Privatbereich Pflegekräfte einzustellen.Pflegkräfte, die den Druck seelich in den Einrichtungen nicht mehr aushalten, könnten in 2-3 Pflegefamilien arbeiten.Das lassen die Pflegeheime nicht zu, denn sie wollen auf Kosten der Kranken verdienen.
Ich gebe Ihnen ich einen Rat: suchen sie für sich professionelle Hilfe. Ihre Schuldgefühle dürfen Sie nicht beherrschen. Die Trauer, das Zusehen ohne Hilfe leisten zu können, die eigene Ohnmacht, private Probleme usw. kann Sie an den Abgrund führen. Suchen und nehmen Sie Hilfe an. In den Jahren, wo ich Mutti gepflegt habe, war mein Grundsatz &quot; wenn es mir gut geht  - geht es Mutti auch gut&quot; Mir geht es nur gut,wenn ich mir die Zeit nehme persönliche Interessen nachzugehen ohne schlechtes Gewissen.
Dagmar</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel hat mich sehr berührt, und ich bin froh, dass ich meine Mutter zu Hause gepflegt habe. Es war anstrengend, aber ich habe alles für meine Mutter getan. Ihr ging es gut, gut mit ihrer Alzheimer. Jede Hilfe,die möglich war nutzte ich. Die Selbsthilfegruppe gab Kraft und die Erfahrungen halfen mir.Mit Tagespflege,Häuslicher Krankenpflege,Kurzzeitpflege, Helferin des Märkischen Sozialvereins,private Kräfte kamen wir beide sehr gut klar.Jeden betroffenen Familienangehörigen kann ich nur empfehlen Kontakt, zu anderen Betroffenen zu suchen.<br />
Ich bin 67 Jahre, auch ich gehöre zu den Personen,die Angst haben vor evtl. Hilfslosigkeit. Das ausgeliefert zu sein, den ganzen Tag in beschissenen Windel zu liegen, oder man vor Schmerzen schreit,weil man sich nicht anders äußern kann, und deshalb stillgestellt wird. Ich habe keine Tochter, die sich um mich kümmern kann.Die höheren Sätze der einzelnen Pflegestufen werden leider nur an Pflegeeinrichtungen gezahlt. Diese Sätze sollten auch dazu genutzt werden können, um im Privatbereich Pflegekräfte einzustellen.Pflegkräfte, die den Druck seelich in den Einrichtungen nicht mehr aushalten, könnten in 2-3 Pflegefamilien arbeiten.Das lassen die Pflegeheime nicht zu, denn sie wollen auf Kosten der Kranken verdienen.<br />
Ich gebe Ihnen ich einen Rat: suchen sie für sich professionelle Hilfe. Ihre Schuldgefühle dürfen Sie nicht beherrschen. Die Trauer, das Zusehen ohne Hilfe leisten zu können, die eigene Ohnmacht, private Probleme usw. kann Sie an den Abgrund führen. Suchen und nehmen Sie Hilfe an. In den Jahren, wo ich Mutti gepflegt habe, war mein Grundsatz &#8221; wenn es mir gut geht  &#8211; geht es Mutti auch gut&#8221; Mir geht es nur gut,wenn ich mir die Zeit nehme persönliche Interessen nachzugehen ohne schlechtes Gewissen.<br />
Dagmar</p>
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