Teil 1: Einzug im “Sanatorium”

Donnerstag, 28. April 2011 von Adrienne

Ich werfe einfach mal ein herzliches “Hallo” in die Runde!

Heute war es soweit: Ich habe “Vati” ins “Sanatorium” gebracht. Meine Güte, war ich aufgeregt. Und dann lief alles viel besser als ich vorher befürchtet hatte.

Aber ich fange besser von vorn an.

Die Diagnose “Alzheimer-Demenz” wurde bei meinem Vater, früher ein belesener, red- und leutseliger und unternehmungslustiger Mann, 2008 gestellt – im Alter von damals 62 Jahren. Die ersten Symptome hatten sich allerdings schon einige Jahre früher gezeigt; er wurde damals auf Depressionen und, wegen seiner dauernden Rückenschmerzen, auf psychosomatische “Wehwehchen” hin behandelt. Dass es nicht nur das sein konnte, wollten wir, seine Angehörigen, und vor allem er selbst nicht wahrhaben.
Seine Standard-Frage: “Wann wird denn das nun endlich besser?!” Wir wussten darauf keine Antwort, gaben Durchhalteparolen aus. Dann kam die Vergesslichkeit. Die allein wäre noch gut zu verkraften gewesen. Leider hatte sie ihre Freundin dabei – die Aggressivität. Wenn er seine “Ausraster” hatte, bekamen wir es durchaus auch mal mit der Angst zu tun, wir konnten einfach nicht mehr abschätzen, ob er nur verbal aggressiv bleiben oder irgendwann um sich schlagen würde. Er war aggressiv gegen meine Mutter, wenn sie nicht machte was er wollte, wenn sie ihn scheinbar nicht verstand, wenn sie ihm widersprach, wenn sie ihn maßregelte. Er war aggressiv gegen uns, seine Kinder, wenn wir statt “Guten Tag” einfach “Hallo” sagten und regte sich schier pausenlos über das “neuanglodeutsche Gequarke” auf – Feindbild seiner späten Jahre: Anglizismen. Pfui! Wehe es begegnete ihm jemand mit einem freundlichen “Hallo!” – er pflegte dann zu antworten: “Na entschuldigen Sie nur, dass ich ‘Guten Tag’ sage!” Die Leute begannen teilweise ihn zu meiden. Man hörte auf zu grüßen. Man drückte sich förmlich im Haus an ihm vorbei. Einige Leute fragten bei meiner Mutter nach, die sie schämte und mit ihm schimpfte. Es interessierte ihn nicht, er rüffelte die Leute mit dem “Hallo”-Gruß weiterhin.Inzwischen ist es ihm völlig egal, wie jemand grüßt. Sogar ob jemand grüßt. “Warum hat der denn gegrüßt? Kenn ich den?” Er schaut verwundert. Zurück grüßt er nicht, warum auch, er kennt den Grüßer ja nicht.

Nachdem die Diagnose gestellt war, zog sich meine Mutter zunächst vor den meisten Freunden zurück. Aus mir unerfindlichen Gründen schämte sie sich auch jetzt noch – auch jetzt noch wo feststand, dass es eine Krankheit war, die meinen Vater sich so verändern ließ, und nicht “Altersstoffeligkeit” oder “böser Wille”. Immer wieder war mein Vater in den zwei, drei Jahren vor der Diagnose auch mit Freunden aneinander geraten – diese reagierten nur in wenigen Fällen mit unerschütterlicher Geduld. Die meisten meldeten sich seltener, irgendwann gar nicht mehr. (Weiterlesen…)

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Teil 2: Der Arbeitskollege

Donnerstag, 28. April 2011 von Adrienne

Hallo…

Tag 3 im “Sanatorium”.
Gestern habe ich Vati allein besucht. Als ich sein Zimmer betrete, hockt er über einem seiner Fotoalben, die er “bastelt”. Vorn auf dem Cover prangen sämtliche Sticker, die ihm meine Mutter in seine Basteltasche gepackt hat: Blumen, Hunde, Papageien, Zwerge. Drinnen: auf jedem Blatt zwei Fotos, ergänzt um Blumen, Hunde, Papageien, Zwerge. Ein freudestrahlender Vati: “Sieht doch schön aus, ne?”
Was er gemacht habe seit dem Vortag, frage ich ihn. “Nichts.” – “Wie, nichts?” – “Nur das Album.” – “Warst du nicht bei den anderen?” – “Welche anderen?” – “Na die hier noch wohnen.” – “Nein, ich war nur hier. Kommt ja keiner.”
Lektion 1: Nicht gleich alles glauben was er sagt. Die Stationsschwester zeigt mir einige Zeit später das Bild, was er am Vortag in der Bastelrunde gemalt hat.
Was er gegessen habe am Vortag, frage ich ihn. “Weiß ich nicht mehr.” – “Hast du es denn nicht aufgeschrieben?” – “….(überlegt)…Doch, ja, ich hab was aufgeschrieben.” – “Zeig mal.” Er holt seinen Terminkalender. Ich schaue nach. Da steht: “Mittagessen. Es gab Kartoffeln, Rotkraut und ein rundes Stück Fleisch.” Von der Schwester erfahre ich: er meint eine Roulade.
“Wann kommt Mutti?” fragt er. “Ich weiß es nicht, das dauert noch. Die ist im Krankenhaus. Ich habe keine Ahnung wie lange das dauert. Wahrscheinlich mindestens drei Wochen.” – “Drei Wochen??? Ich dachte die kommt dann auch noch?!” – “Nein, Vati, die bekommt doch eine neue Niere!” – “Na aber ich wusste doch nicht wie das läuft. Kannst du mir das erklären?” Ich erkläre es ihm, zum gefühlten zwanzigsten Mal. “Ach so”, sagt er, “na das wusst ich doch nicht!”
Als ich gehe, sage ich ihm, dass ich erst am nächsten Tag wiederkomme, dann mit meinem Mann zusammen. Er nickt und vertieft sich in sein Album. (Weiterlesen…)

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Fröhliche Ostern!

Donnerstag, 21. April 2011 von DAlzG

Das Redaktionsteam vom Alzheimer Blog wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen schöne Osterfeiertage!

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„Er hat immer seinen eigenen Kopf“

Mittwoch, 20. April 2011 von Alzheimer-Telefon

Ein Anruf von Frau M. beim Alzheimer-Telefon: „Mein Mann ist 56 Jahre alt und leidet an Frontotemporaler Demenz. Ich habe mich ja schon darauf eingestellt, dass unserer Leben nach einem festen Rhythmus ablaufen muss, aber manchmal treibt er mich mit seiner Sturheit doch in die Verzweiflung. Gestern sind wir mit der Tram zu einem Termin beim Neurologen gefahren. An der entsprechenden Haltestelle weigerte er sich dann plötzlich einfach auszusteigen. Ich habe alles versucht, ihn zu überreden, am Arm zu ziehen und bin schließlich sogar laut geworden. Die Mitfahrenden haben schon ganz komisch geguckt, aber es hat alles nichts geholfen. Schließlich war die Station vorbei und da stand er endlich auf und stieg am nächsten Halt mit mir aus. Wir sind dann die Station zurückgelaufen und zum Glück ist unsere Verspätung in der Arztpraxis gar nicht aufgefallen. Aber ich war völlig fertig mit den Nerven. Ich traue mich gar nicht, noch einmal mit ihm die Tram zu benutzen, was mache ich, wenn so etwas noch mal passiert?“

Ich antwortete ihr: „Liebe Frau M., dass das für Sie ein schlimmes Erlebnis war, kann ich gut nachvollziehen. Trotzdem denke ich, dass Sie solche Fahrten mit der Tram weiterhin unternehmen können, wenn Sie innerlich auf eventuelle Zwischenfälle eingestellt sind. Andere Angehörige erzählen, dass es bei ihnen unkomplizierter wird, wenn sie die Dinge manchmal einfach laufen lassen. Oft sind es äußere Anforderungen, die uns unter Druck setzen, wie in Ihrem Fall der anstehende Arzttermin. Hier kann es natürlich helfen, sich frühzeitig auf den Weg zu machen, damit man auch bei Verzögerungen nicht unter Zeitdruck gerät. Es hilft aber auch, sich zu sagen: ‚Mein Mann ist krank. Wenn wir es nicht rechtzeitig schaffen, dann ist das eben so und niemand darf mir daraus einen Vorwurf machen.’ Wenn Ihr Mann wieder einmal nicht aus der Bahn steigen will, rufen Sie einfach in der Praxis an und teilen Sie Ihre Verspätung mit. Dann kann vielleicht schon der nächste Patient vorgezogen werden und Sie können sich so viel Zeit lassen, wie Ihr Mann eben benötigt.“ (Weiterlesen…)

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Wenn der Stress nicht mehr auszuhalten ist – Beratung und Hilfe suchen

Donnerstag, 14. April 2011 von DAlzG

Gespräch mit Gabriele Tammen-Parr von der Berliner Beratungsstelle Pflege in Not

 

Pflege in Not ist eine Beratungs- und Beschwerdestelle bei Konflikt und Gewalt in der Pflege älterer Menschen. Seit 1999 werden vor allem pflegende Angehörige beraten, überwiegend telefonisch. Träger der Berliner Beratungsstelle ist das  Diakonische Werk Berlin Stadtmitte e.V. Gabriele Tammen-Parr leitet die Einrichtung, in der drei hauptamtliche und zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen tätig sind. Pflegen in Not hat im Februar 2011 den Berliner Gesundheitspreis bekommen.

Frau Tammen-Parr, wer wendet sich an das Beratungstelefon Pflege in Not?

Gabriele Tammen-Parr: Zwei Drittel der Ratsuchenden sind Angehörige, die zu Hause pflegen. Die anderen Anruferinnen sind Angehörige von Heimbewohnern, sowie Mitarbeiterinnen aus Heimen und ambulanten Diensten. Zu 80% erfolgt unsere Beratung telefonisch. Aber wir bieten auch persönliche/psychologische Beratung sowie Mediation an. Wir erhalten etwa 150 Anrufe pro Monat. Die Mehrzahl der Anruferinnen sind pflegende Ehefrauen und Töchter im Alter zwischen 50 und 75. Viele pflegen schon sehr lange, viele acht aber auch mehr als fünfzehn Jahre. Sie rufen an, weil sie sich überlastet fühlen, an ihre Grenzen stoßen, körperlich als auch emotional oder weil es Konflikte gibt. Mit Sätzen wie: „Ich halte es nicht mehr aus!“ oder „Ich habe meine Mutter gerade wieder angeschrien!“ beginnen sie ein Gespräch bei Pflege in Not.

Welche Rolle spielen dabei Demenzerkrankungen?

Gabriele Tammen-Parr: Bei ca. 60% der Beratungen spielt Demenz eine Rolle. Mit einer Demenz werden Betreuung und Pflege häufig noch schwieriger. Von den Angehörigen wird vor allem die emotionale Belastung ganz besonders betont. Die Veränderungen des Partners oder Elternteils führen in der Zeit vor der Diagnosestellung zu vielen Konflikten und Aggressionen. Die veränderten Verhaltensweisen lösen Unverständnis wie auch Angst und Verunsicherung aus. Speziell für pflegende Ehefrauen und Ehemänner ist der Verlust des vertrauten Lebens- und Gesprächspartners häufig mit Einsamkeit verbunden.

Welche Lösungen können Sie den Anrufern vorschlagen?

Gabriele Tammen-Parr: Einige Probleme lassen sich durch praktische und organisatorische Maßnahmen lösen. Wenn z.B. die Ehefrau Probleme hat, ihren übergewichtigen Mann morgens zu duschen und in dieser Überforderungssituation laut wird, dann kann man durch Einsatz eines ambulanten Pflegedienstes dieses Problem rasch lösen. Häufiger allerdings werden die  Atmosphäre und der Pflegealltag durch Beziehungskonflikte geprägt. Unverziehene und unverarbeitete Konflikte aus der gemeinsamen Geschichte werden nochmal angestoßen. Wenn die oder der Pflegende manchmal ärgerlich ist und auch mal laut wird, ist das ganz normal. Wenn aber der ganze Tag von Gereiztheit, Vorwürfen und Streitereien bestimmt wird, sollte man über die Situation nachdenken und möglichst mit jemandem sprechen. Wichtig ist, sich nicht für das zu schämen was man tut oder denkt, sondern ein Gespräch zu suchen, um die Situation nicht entgleisen zu lassen. Alles was wir verbergen blüht ja im Verborgenen weiter. In unserer Beratung geht es immer um Unterstützung, nicht um Schuldzuweisungen.

Was kann hinter diesen Beziehungskonflikten stecken?

Gabriele Tammen-Parr: Oft werden alte Konflikte aktualisiert. Verletzungen und Kränkungen, die nicht besprochen oder geklärt wurden. Das sind manchmal Eheprobleme mit einer langen Vorgeschichte. Auch Konflikte zwischen Geschwistern werden durch die Pflege der Eltern plötzlich sehr deutlich. Etwa wenn die Tochter, die sich schon immer benachteiligt fühlte, jetzt pflegen soll. Die Pflege eines Familienangehörigen stellt häufig das gesamte Familiensystem noch mal auf den Prüfstand. (Weiterlesen…)

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ZDF-Fernsehfilm im April 2011 aus der Lern-Werk-Stadt Demenz Arnsberg.

Mittwoch, 13. April 2011 von Marita Gerwin

In 20 Jahren soll nach Schätzungen jeder 40ste Mensch in Deutschland von Demenz betroffen sein (oder anders: 2 Millionen Menschen mit Demenz  bei gut 77 Millionen Menschen). Ein immer größer werdendes Problem für alle. Wer soll sich um die Bedürftigen kümmern, wer soll das bezahlen? Nur durch langfristige Vorbereitung und wenn alle mithelfen wird das gehen, meint die Stadt Arnsberg. Vor drei Jahren richteten die Sauerländer ein Modellprojekt Projekt Demenz Arnsberg ein. Systematisch vernetzen die Mitarbeiter professionelle Helfer und ehrenamtliche Helfer mit betroffenen Dementen und deren Betreuern. Eine vielversprechende und nachahmenswerte Taktik für andere Gemeinden. Ein Film von Andrea Budke.

Sendetermine zwischen 16. und 22. April auf dem ZDF-Infokanal:

info 	16.04.2011 Sa 	15:45 	Leben mit dem Vergessen
info 	17.04.2011 So 	5:30 	Leben mit dem Vergessen
 (Weiterlesen…) 

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„Musst Du noch in die Stadt?“

Freitag, 8. April 2011 von Martina Rühl

Erfahrungen mit Stress im Heimalltag

Stress ist erfahrungsgemäß im Umgang mit demenzkranken Menschen ein Faktor, der nicht wünschenswert, aber leider nicht komplett auszuschalten ist. Schließlich sind wir alle nur Menschen.

Im Wohnbereich für Demenzkranke geraten wir Pflegekräfte z.B. bei personeller Unterbesetzung in Stress. Wenn mir die Zeit davon rennt, dann versuche ich natürlich, mich zu beeilen. Demenzkranke lassen sich aber nicht gerne hetzen und reagieren darauf auf unterschiedliche Weise. Eine Bewohnerin fragte mich, als ich es tatsächlich eiliger hatte als sonst:“ Mein Gott, was ist denn nur mit dir los? Musst du noch in die Stadt?“

© *Sindy* - Fotolia.com

Andere, die ihr Unbehagen nicht mehr verbal ausdrücken können, werden unruhig oder reagieren abwehrend. Was aus Zeitmangel schneller erledigt werden soll, dauert somit wesentlich länger und führt nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Mein eigener Stress überträgt sich schnell auf die Demenzkranken, die für Stimmungen ihrer Mitmenschen sehr empfänglich sind. Ich versuche deshalb, wenn ich in ein Bewohnerzimmer gehe, Ruhe auszustrahlen und mich nur auf den Menschen darin und seine individuellen Bedürfnisse zu konzentrieren. Schaffe ich das mal nicht, bitte ich eine Kollegin, einen besonders empfindlichen Bewohner zu versorgen. (Weiterlesen…)

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Kinder bringen Leben ins Senioren-Haus zum Guten Hirten

Montag, 4. April 2011 von Marita Gerwin

Foto: Ute Flashpöhler- Pressestelle Diakonie Ruhr-Hellweg

ZDF zu Gast im  „Haus zum Guten Hirten“

Mit großer Vorfreude warten die Seniorinnen und Senioren im „Haus zum Guten Hirten“ auf „ihre“ Kinder. Ein Strahlen geht über die Gesichter, als sich die Tür im Seniorenzentrum der Diakonie Ruhr-Hellweg öffnet und die Kinder der KiTa „Kleine Strolche“ und der Grundschule „Birkenpfad“ hereinstürmen. Der Nachwuchs kennt sich hier aus. Seit fast zweieinhalb Jahren basteln, singen oder malen die Kleinen gemeinsam mit den Senioren. Davon profitieren beide Seiten. Vor allem aber die demenzkranken Bewohner blühen beim Kontakt mit den Kindern auf.

Auf das erfolgreiche Projekt wurde auch das ZDF aufmerksam. Auf Einladung des Projekts Demenz Arnsberg sah sich das Fernsehteam einen Tag lang verschiedene Facetten des Aktionsprogramms für Menschen mit Demenz im Raum Arnsberg an. Im „Haus zum Guten Hirten“ fingen sie mit Kamera und Mikrofon ein, wie aus einem Stück Ton Schmetterlinge, Ostereier und Schäfchen entstehen und dabei ganz nebenbei die Generationen viel von einander lernen.

Der achtjährige Sören und seine 93-jährige Partnerin sind dabei ein gutes Team. Fürsorglich hilft er ihr beim Anziehen der Schürze. Im Kneten und Ostereierrollen ist die Seniorin spitze, erinnert sie das doch an frühere Zeiten, als sie häufig für das Familienmittagessen unzählige Klösschen rollen musste. Sören verziert die Kugeln. Dann setzt er zwei Kugeln aufeinander und formt lange Ohren – fertig ist der Osterhase. „Psst!“ Er legt den Finger auf dem Mund und gibt der lautstark nach Ton rufenden Tamara ein Zeichen, leiser zu sein. Seine Partnerin macht nach getaner Arbeit ein kleines Nickerchen im Rollstuhl.

„Hier verlieren die Kinder Berührungsängste und lernen, Rücksicht nehmen“, erklärt Margit Albers, Leiterin der KiTa, der Reporterin den Gewinn für die Kinder, die heute nur noch selten in Mehrgenerationenfamilien aufwachsen. Auch erfahren sie viel von der Großeltern- und Urgroßelterngeneration über das Leben von früher.
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