Montag, 6. Juni 2011 von helgajuttapetrauwe
http://is.gd/TIaZfZ
dieser link führt sie zu einer höchst interessanten aufführung in der kulturkirche st.johannis in hamburg altona. es ist:
Eine Theaterpoesie zum Thema Suizid im Alter- “Es ist ein Recht zu leben, keine Pflicht.” Uwe G., 80 Jahre
und gestaltet als eine tanz-und theater-performance im kirchlichen raum – sicher eine herausforderung für alle beteiligten!
Mittwoch, 1. Juni 2011 von Redaktion Alzheimerblog

Marga (Hannelore Elsner) 1991
Die Beziehung zwischen Sofia und ihrer Mutter Marga war nie besonders gut. Entsprechend genervt ist Sofia, als sie Marga aus einer psychiatrischen Klinik abholen und mit zu sich nach Berlin nehmen muss. Marga verliert sich mehr und mehr in der Vergangenheit, der Zeit ihrer Kindheit und großen Liebe in Lettland. Ihre Tochter erkennt sie nicht mehr, weiß auch mit dem Bild im Spiegel nichts mehr anzufangen und zerstört unverständlicherweise die letzten Erinnerungsstücke aus ihrer Heimat. Die Ereignisse, von denen Marga jetzt erzählt, sind für Sofia ganz neu und erscheinen immer rätselhafter. Kurzerhand beschließt sie, mit ihrer Mutter nach Lettland zu reisen und die Fäden ihrer eigenen Geschichte zu entwirren. Langsam wird klar, dass Marga ihrer Tochter ein Leben lang das Blaue vom Himmel herunter erzählt hat und die Wahrheit ganz anders aussieht.
Dieser Film erzählt in wunderschönen Bildern eine persönliche Geschichte über Liebe, Glück und Eifersucht aber auch ein Stück deutsch-baltische Geschichte. Hannelore Elsner spielt die demenzkranke Marga mit großer Anmut und Würde aber durchaus authentisch. Juliane Köhler ist als Tochter Sofia mit einer Mutter konfrontiert, die plötzlich schonungslos offen ist („Sofia – was für ein scheußlicher Name!“) andererseits aber auch nach ihrer Zärtlichkeit verlangt. Eine Herausforderung, die vielen Angehörigen von Demenzkranken nicht unbekannt ist.
Susanna Saxl, Berlin
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