Donnerstag, 29. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog
In der Südthüringer Zeitung gibt es einen Artikel über einen Roboter bzw. Computer für Kranke in den Anfängen von Demenz:
“Fast wie ein intelligentes Haustier – aber elektronisch
In Ilmenau testen Senioren erstmals einen schlauen elektronischen Helfer, der Pflegebedürftigen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden erleichtert und helfen soll, eine Demenz eindämmen.”
Weiter geht der Artikel hier: www.insuedthueringen.de
Vor kurzem gab es auch einen TV-Beitrag über die Kuschelrobbe Paro (siehe TV-Tipp hier im Blog)
Die Welt schreibt dazu auch einen Beitrag: www.welt.de
Was halten Sie davon? Kann eine Maschine bei Demenzkranken wirklich helfen?
Montag, 26. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog
Die Idee zu den LebensSchätzen entstand aus einem sehr kurzen Dialog mit meiner Großmutter.
Ich: „Omi, erzähl doch mal“
Meine Großmutter lachend: „Was aus meinen 95 Jahren möchtest Du denn wissen?“
Auf der Heimfahrt machte ich mir über diesen Satz Gedanken und stellte fest, dass ich trotz stetigem Austausch recht wenig über manche Lebensbereiche wusste oder aber Details ihrer Erzählungen wieder vergess
en hatte.
Vor allem aber fehlte mir jegliche Struktur zu den Fragen. Dem langen Leben einen roten Faden zu geben, schien gar nicht so einfach.
Aus dieser Sichtweise entstand nun ein wunderschöner Rahmen, der uns beiden schlüssig erschien, Vorschläge und Anregungen bot und viel Raum für Fotos und Persönliches enthielt.
„LebensSchätze“ ist die Vorlage zur Darstellung des ganz persönlichen Lebensweges und richtet sich an alle, die von und für Menschen Wertvolles festhalten und zusammenführen möchten. (Weiterlesen
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Stichwörter: Buch, erinnerung
Samstag, 24. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog

Über Marita Gerwin und die Projekte der Arnsberger “Lernwerkstadt” Demenz wurde hier im Blog ja bereits mehrfach berichtet.
Um die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen der Arnsberger “Lern-Werkstadt” Demenz zu dokumentieren, haben die Organisatoren einen kurzen Film gedreht.
In ihm kommen Akteure und Verantwortliche, Angehörige und Engagierte zu Wort. Der Film gibt damit einen schönen Überblick über das engagierte Gesamtprojekt:
www.projekt-demenz-arnsberg.de
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Donnerstag, 22. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog
Seit nunmehr fünf Jahren organisiere und begleite ich als Demenzfachberaterin des Landkreises Rems-Murr in Baden-Württemberg das freiwillige Engagement von Schülerinnen und Schülern. Schon im Treppenhaus der Salier-Realschule in Waiblingen werde ich freudig begrüßt. Fünf Minuten später sitzen mir sechzehn Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-10 gegenüber und lassen sich zwei Stunden lang in das Basiswissen über Demenz einführen. Im nächsten Schritt erstellen die Schüler unter Mithilfe eines Lehrers einen Einsatzplan, in dem immer zwei Schüler mindestens vier Wochen lang, 1-2 mal, für 2,5 Stunden die Tagespflege der Diakoniestation Waiblingen besuchen. (Weiterlesen
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Dienstag, 20. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog
Facebook ist in aller Munde. Viele vor allem jüngere Menschen verbringen viel Zeit in diesem sozialen Netzwerk. Sie halten Kontakt zu ihren Freunden und Bekannten und schliessen neue Kontakte.
Darüber hinaus dient Facebook aber auch immer mehr der inhaltlichen Orientierung. Nicht nur grosse Unternehmen, sondern auch soziale Institutionen informieren auf eigenen Seiten über ihre Arbeit.
Deswegen ist die Deutsche Alzheimer Gesellschaft seit ca. einem Monat auch bei Facebook zu finden.
Werden Sie ein Fan von https://www.facebook.com/DeutscheAlzheimerGesellschaft, wenn Sie schon einen Zugang für dieses Netzwerk haben. Dort finden Sie vielseitige Informationen rund um die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Aktuelles zum Thema Demenz oder Veranstaltungen.
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Stichwörter: Facebook
Montag, 19. September 2011 von M. Paillon
In der Süddeutschen Zeitung gibt es einen Artikel: Das Scheitern der Alzheimer-Forschung
Hier ein Zitat daraus:
“Ein 100-Jähriger, der noch die gleiche Gier aufs Leben hat wie ein 20-Jähriger, könnte doch gar nicht sterben”, sagt Beyreuther, der das Heidelberger Netzwerk für Alternsforschung leitet. “Alzheimer lässt uns den Tod akzeptieren.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Beyreuther
Eine sehr lange Liste von Ehrungen und Auszeichnungen, doch nach dieser Aussage frage ich mich, ob Herr Professor Beyreuther schon einmal in einem Seniorenheim hospitierte? Seit Jahren begleite und betreue ich in einer Seniorenresidenz fünf Menschen, die alle in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden sind. Ich möchte behaupten, sie werden in Ruhe sterben können… Weil sie ihr Leben gelebt haben, es zum großen Teil heute aus einer höheren Warte rückblickend betrachten können. Es ist beeindruckend, wie wissend und weise sie geworden sind. Es macht demütig, welche Güte sie ausstrahlen. Aus unzähligen Gesprächen weiß ich, dass sie vieles nicht vergessen, aber verziehen haben. Ich sehe mit an, dass das sehr hohe Alter den Tod akzeptieren lässt, aber die Lust auf und am Leben bis zuletzt besteht…
Nach meiner Beobachtung sterben Menschen mit Alzheimer nicht anders. Angehörige von Alzheimer-Patienten akzeptieren den Tod vielleicht manchmal eher – mag es daran liegen, dass die Zeit des Abschieds länger dauert?
Ich würde mich freuen, in Kommentaren andere Meinungen zu diesem Artikel zu lesen!
Mit freundlichen Grüßen
M. Paillon
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Stichwörter: Sterben, Tod
Montag, 19. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog
Seit 1994 finden am 21. September in aller Welt vielfältige Aktivitäten statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Weltweit sind etwa 35 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern. Bis 2050 wird die Zahl auf voraussichtlich 115 Millionen ansteigen, besonders dramatisch in China, Indien und Lateinamerika.
Der Welt-Alzheimertag wird von der Dachorganisation Alzheimer’s Disease International (London) (www.alz.co.uk) weltweit unterstützt.
Das Motto des Welt-Alzheimertages 2011 lautet:
“Gesichter der Demenz”
Demenz hat viele Formen und Gesichter. Betroffen sind Menschen im hohen Alter, andere sind noch relativ jung und stehen mitten im Leben. Die Krankheit verändert sich im Verlauf. Menschen im frühen Stadium sind weitgehend selbstständig, haben viele Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten. Im späten Stadium benötigen sie immer mehr an Unterstützung. Am Lebensende können sie Ihre Bedürfnisse kaum noch ausdrücken und brauchen eine einfühlsame Begleitung. Menschen mit Demenz können glücklich sein – wenn sie im Kontakt mit anderen sind und Liebe und Wertschätzung erfahren. Sie können aber auch traurig und verzweifelt sein, wenn sie sich einsam und hilflos fühlen.
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Stichwörter: Welt-Alzheimertag
Samstag, 17. September 2011 von DAlzG
Im Flur hängt das Plakat des Alzheimer-Telefons der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft. An Türen und Wänden sind Aufkleber mit Symbolen platziert: Hannelore tut alles für ihren schwer an Demenz erkrankten Mann Klaus, der sie nicht mehr erkennt und nur noch wenig spricht. Doch nach vier Jahren Pflege rund um die Uhr ist sie am Ende ihrer Kräfte. Kurz entschlossen flüchtet sie, folgt ihrem Nachbarn in dessen Ferienhaus auf einer Insel, will eine kurze Auszeit nehmen und informiert ihren Sohn telefonisch, dass er sich um seinen Vater kümmern müsse, bis sie wieder da ist. Heiko, der über das Verhalten seiner Mutter empört ist, hat sich bisher mit dem Thema Demenz beschäftigt, kümmert sich aber notgedrungen (und erstaunlich gut) um seinen Vater.
Dieser Film nähert sich einem schmerzhaften Thema auf sehr einfühlsame Weise und ohne dramatische Effekte. Beeindruckend ist dabei die Art, (Weiterlesen
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Stichwörter: Kinofilm, pflegende Angehörige
Freitag, 16. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog
Das allmähliche Vergesssen malen.
Die Alzheimerkrankheit ist zu trauriger Berühmtheit in der Bevölkerung gelangt. Viele Menschen sind im eigenen Familienkreis damit konfrontiert: Die eigenen Eltern beziehungsweise Großeltern werden im Laufe der Zeit oft vergesslich, tatterig, unselbstständig – kurz: dement. Doch wie viel bekommt der Erkrankte selbst von seinem Verfall mit? William Utermohlen ist Maler und Alzheimer-Patient und drückt mit seinen Bildern seine Gedanken und Gefühle aus.
Der im März 2007 nach zwölfjähriger Krankheit in London verstorbene Künstler William Utermohlen stellte in seinen letzten Werken den eigenen langsamen, unaufhaltsamen geistigen Verfall dar. Er schuf dadurch eine völlig neue Art von medizinischen Aufnahmen, eine künstlerische, subjektive und bildliche Ausdrucksform.
Seine sehr persönlichen Bilder wirken wie ein klinisches Tagebuch. Als ob er dort, wo ihn sein eigenes Gehirn verrät, durch die bildliche Darstellung sein Ich zurückerobern wollte. In seinen Bildern spürt man den Kampf, mit dem der Mensch Utermohlen dem Unausweichlichen seine ganze Lebenskraft entgegensetzt.
William Utermohlen malte Selbstporträts – vielleicht, um sich selbst nicht zu vergessen. Und obwohl er allmählich und letztendlich verschwand, überdauern ihn seine Gemälde auf ewig.
Sonntag, 18. September 2011 um 00.05 Uhr, ARTE
Wiederholungen:
24.09.2011 um 14:00
27.09.2011 um 11:50
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Donnerstag, 15. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog
Die nächste Ausgabe des Alzheimer Info wird Ende November 2011 mit dem Schwerpunkt „Menschen mit Demenz in der frühen Phase“ erscheinen. Was wünschen und brauchen Menschen mit Demenz in der frühen Phase? Mit welchen Erwartungen und Hoffnungen leben sie? Welche Erfahrungen gibt es mit speziellen Gruppen und sonstigen Angeboten? Wie erleben Angehörige die frühe Phase einer Demenzerkrankung?
Bitte schicken Sie uns dazu Manuskripte, gerne mit Fotos, möglichst als Datei; maximal eine dreiviertel Seite in einer 12er Schrift (etwa 350 Wörter). Redaktionsschluss ist der 4. Oktober 2011. Auswahl und Kürzungen behält sich die Redaktion vor.
Übrigens: Das übernächste Heft (1/2012) wird den Schwerpunkt „Technik, die hilft“ haben. Auch hierzu freuen wir uns über Ihre Beiträge!
Bitte per Mal an redaktion@alzheimerblog.de
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