Helga Rohra, demenzkrank, im Gespräch mit Markus Lanz

Mittwoch, 26. Mai 2010 von Alzheimer-Telefon

Helga Rohra, 56 J., hat vor 2 Jahren eine Demenz-Diagnose erhalten. Im März 2010 wurde sie als erste Demenz-Erkrankte in den Vorstand der Alzheimer Gesellschaft München gewählt und hat knapp zwei Wochen später als Delegierte am Internationalen Alzheimer-Kongress in Thessaloniki (Griechenland) teilgenommen.
Seit sie mit ihrer Diagnose an die Öffentlichkeit gegangen ist, wird Frau Rohra immer öfter darum gebeten, über ihre Erfahrungen in den Medien zu berichten.

Am 21. Mai 2010 war sie zu Gast bei Markus Lanz. Die Sendung ist zu sehen in der ZDF-Mediathek unter:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1049036/Schock-Diagnose-Demenz

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“Leben wie ich bin” – Leitfaden zu ambulant betreuten Wohngemeinschaften

Montag, 10. Mai 2010 von Alzheimer-Telefon

Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz – davon ist immer öfter auch in den Zeitungen die Rede. Sie werden vor allem als bessere Alternative zum Heim dargestellt. Wie sich aber das Leben in einer Demenz-WG von dem im Heim unterscheidet und vor allem, was dies auch für die betreuenden Angehörigen bedeutet, ist den meisten nicht so klar.

Die Alzheimer Gesellschaft Brandenburg hat nun in einer Broschüre fundierte Informationen zu diesem Thema, Tipps zur Selbstorganisation einer WG sowie rechtliche, organisatorische und finanzielle Hinweise zusammengstellt, die zur Auswahl und Neugründung einer Demenz-WG sehr hilfreich sind. Die Broschüre ist außerdem gut verständlich geschrieben und liebevoll illustriert – aus meiner Sicht für alle Interessierten absolut empfehlenswert!

Die Broschüre kann für 6 € bestellt werden, steht aber auch als pdf zum Download zu Verfügung unter

www.alzheimer-brandenburg.de

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Quarks & Co: “Alzheimer – Kampf gegen das Vergessen” am 13.4.2010

Dienstag, 23. März 2010 von Alzheimer-Telefon

Das Thema Alzheimer ist in der Wissensendung “Quarks & Co” bereits mehrfach aufgegriffen worden.
Diesmal wird Christian Zimmermann im Studio sein, ein Münchner Unternehmer, bei dem 2007 die Krankheit Alzheimer diagostiziert wurde. Christian Zimmermann hat sich entschlossen, mit seiner Erkrankung offen und offensiv umzugehen. Bereits im Oktober 2008 hat er auf dem Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Erfurt darüber gesprochen.

Als zweiter Gast ist der Alzheimer-Forscher Prof. Hans Förstl im Studio, der über die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten und vor allem über Möglichkeiten der individuellen Prävention berichtet.

Sicherlich eine lohnenswerte Sendung!

“Alzheimer – Kampf gegen das Vergessen” wird ausgestrahlt am 13. April 2010 um 20:15 im ZDF.
Mehr Infos unter
http://www.wdr.de/unternehmen/presselounge/programmhinweise/fernsehen/2010/04/20100413_quarks_alzheimer.phtml

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Wohin mit Vater? – Spielfilm am 29.3.2010 im ZDF

Donnerstag, 18. März 2010 von Alzheimer-Telefon

“Wohin mit Vater?” beruht auf dem gleichnamigen Sachbuch eines Journalisten, der anonym bleiben will und muss. Denn das Leben mit einer illegalen Hilfskraft aus einem osteuropäischen Land gehört zwar längst zum deutschen Alltag (nach Schätzungen arbeiten derzeit etwa 100.000 Helferinnen aus Ost- und Mitteleuropa in Deutschland), doch bisher gibt es kaum Möglichkeiten diese Arbeitsform auf bezahlbare Weise zu legalisieren und den Frauen einen legalen Aufenthalt zu ermöglichen.

Das ZDF strahlt diesen Film in der Reihe “Fernsehfilm der Woche” am 29.3.2010 um 20:15 Uhr aus.

Trailer bei YouTube:
http://www.youtube.com/watch?v=N3Ysc6oKxdY

Informationen des ZDF zur Sendung:
http://fernsehfilm.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,8036559,00.html

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Reportage am 23.3.2010 im SWR: “Alzheimer ohne Scham – ein Mann stellt sich seiner Krankheit”

Mittwoch, 17. März 2010 von Alzheimer-Telefon

In der Sendereihe “Menschen unter uns” wird diesmal der Münchner Unternehmer Christian Zimmermann vorgestellt, der mit 57 Jahren an Alzheimer erkrankt ist. Er hat für sich einen Weg gefunden, mit der Krankheit zu leben,  und will auch anderen Mut machen, die Krankheit anzunehmen und ihr Leben damit zu gestalten.

Ich bin gespannt, was er zu sagen hat, und würde mich auch über eine Diskussion zu der Sendung freuen!
Susanna Saxl

23.3.2010, 23:00 – 23:30 Uhr, SWR
http://www.swr.de/menschen-unter-uns/-/id=122632/nid=122632/did=5994930/1xqtl9r/

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Roman aus Sicht einer Betroffenen: Mein Leben ohne Gestern

Montag, 8. März 2010 von Alzheimer-Telefon

Alice ist eine Frau in den besten Jahren und auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Ihre Kinder habe die Schule hinter sich, sie selbst ist eine anerkannte Professorin für kognitive Psychologie an der renommierten Harvard-Universität. Doch plötzlich beginnt sie Dinge zu verlegen, Termine zu vergessen, verirrt sich beim Joggen in der Nähe ihres Hauses. Nach Monaten der Arztbesuche und Diagnostik erfährt sie schließlich, dass sie an einer frühen Form der Alzheimer-Krankheit leidet. Lisa Genova beschreibt in ihrem Roman Alice’ Weg von den Anfängen der Krankheit über die Schwierigkeit für sie und für ihre Familie, die Diagnose zu akzeptieren, den schrittweisen Rückzug aus dem Arbeitsleben bis in eine Zeit, in der die Namen und die Beziehungen zu den Menschen um sie herum immer undeutlicher werden. Die Autorin zeigt aber nicht nur den Verlust, den die Krankheit mit sich bringt, sondern auch die nach wie vor vorhandenen Kompetenzen, den Willen trotz Alzheimer so lange wie möglich selbstständig und von anderen unabhängig zu bleiben und auch für sich selbst zu sprechen.

Lisa Genova hat für diesen Roman sorgfältig recherchiert, mit Ärzten und Wissenschaftlern aber auch mit vielen Betroffenen selbst gesprochen. Es ist ihr gelungen, ein sehr bewegendes, glaubwürdiges und trotz der traurigen Thematik auch hoffnungsvolles Buch zu schreiben.

Auf jeden Fall lesenswert!

Susanna Saxl, Berlin

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Mit Volldampf durch den „Waldfrieden“

Samstag, 5. Dezember 2009 von Alzheimer-Telefon

Die Advents- und Weihnachtszeit ist für uns Erzgebirgler eine ganz besondere Jahreszeit.
Es ist eine Zeit in der Familie, in Ruhe und Geborgenheit. Eine Zeit, in der ganz intensiv alle Sinne den Alltag bestimmen und begleiten. Gerüche wie Zimt oder Bratapfel, Weihrauch, Leim oder Lötzinn, die Melodie der Bergmannskapelle, der Turmbläser vom Kirchturm, die Glöckchen der Pyramide oder das Fahrgeräusch der Modellbahn auf dem Eisenbahnbrett.
Kerzen erhellen den Raum, es wird gebastelt, repariert und gebacken.

Diese wohligen Gefühle, oftmals bis in die Kindheit und das junge Erwachsenenalter zurückliegend, sollen in unseren Betreuungsalltag in der Begegnungsstätte „Waldfrieden“ in Thum einfließen und diese oder jene Träumerei wieder lebendig werden lassen. Denn wer erinnert sich nicht gern an seine Kindheit oder auch an das junge Erwachsenenalter, die so genannte Prägezeit.

Was für Mädchen und Mütter Puppenhaus oder Kaufmannsladen waren, ist für Jungen und Väter das geliebte Eisenbahnbrett. Da wurde geklebt und gelötet und jeder Vater war stolz, wenn alles funktioniert. Vom letzten Lohn wurde heimlich noch eine Lok gekauft. So mancher Vater hat für diese Leidenschaft das Rauchen aufgegeben, denn die Familienkasse ließ nicht beides zu. Erlebnisse, Erfahrungen, welche man „nie“ vergisst.

Diese ganzen wohligen Erinnerungen wollen wir in unserer Tagesbetreuung in den Monaten November/Dezember 2009 und Januar 2010 reaktivieren und anbieten. Speziell für unsere männlichen Gäste soll ein Eisenbahnbrett mit Landschaft aufgebaut werden. Gern auch noch mit unterschiedlichsten Utensilien rund um das Thema „Eisenbahn“ (Uniform, Pfeife, Öllampe…, Video).

Wenn dann noch die Schüler des Humanistischen Greifensteingymnasiums Thum oder der Freien Schule „Erzgebirgsblick“ Gelenau  zu Besuch kommen, hoffen wir auf angeregte Gespräche zwischen Jung und Alt am Eisenbahnbrett, am Tannenbaum.
Wir freuen uns auf diese schöne Zeit mit unseren Gästen der Tagesbetreuung des Deutschen Roten Kreuzes in Thum/ Erzgebirge. Wer Lust und Interesse hat, ist gern eingeladen, uns zu besuchen.

Silke Weigel
Leiterin Ambulante Soziale Dienste
DRK KV Annaberg-Buchholz e.V., Herolder Straße 8a, 09419 Thum

 

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Fernsehtipp: Servicezeit, WDR 24.08.09

Donnerstag, 20. August 2009 von Alzheimer-Telefon

“Die Suche nach Medikamenten gegen die Alzheimerkrankheit läuft weltweit auf Hochtouren. Doch die Erfolgsbilanz der Pharmaforscher ist bisher ernüchternd: Selbst mit den modernsten Präparaten lässt sich der geistige Verfall nicht verhindern, sondern bestenfalls um ein bis zwei Jahre hinauszögern. Doch wann ist endlich mit wirksameren Medikamenten zu rechnen? Sind die Forscher möglicherweise auf einem falschen Weg? Wo bekommen Angehörige schnelle Hilfe? Kann man der Krankheit vorbeugen? Die Servicezeit Gesundheit versucht diese zentralen Fragen in einer Schwerpunktsendung in anschaulichen Beiträgen und verständlich für den Zuschauer zu beantworten.”

Alzheimer – Ursachen, Therapien, Hilfe in Servicezeit, WDR, 24.08.09 um 18:20.

Weitere Informationen: “Servicezeit

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Fernsehtipp: Vivo, “Demenz” 3sat am 08.08.2009

Freitag, 7. August 2009 von Alzheimer-Telefon

Das 3sat-Magazin “vivo” berichtet unter dem Titel “Wenn man nach und nach des eigene Leben vergisst” über Menschen, die mit Demenz leben. Im “vivo”-Porträt erzählt ein Demenz-Kranker von seinem Leben. “vivo”-Reporter Gregor Steinbrenner erlebt einen Tag in einer Wohngemeinschaft für Demenzkranke. Außerdem besucht “vivo” den Fotografen Michael Hagedorn, der sich einem ganz besonderen Projekt widmet: Über lange Zeiträume begleitet er an Demenz erkrankte Menschen mit der Kamera.

Samstag, 8. August 2009 17:30 Uhr 3 Sat  vivo Demenz

Weitere Informationen und Hintergründe finden Sie auf der Website von 3sat.

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IDé: Innovationskreis für Demenz

Montag, 3. August 2009 von Alzheimer-Telefon

Die Missstände in der Betreuung von an Alzheimer erkranken Menschen sind bekannt. Doch immer mehr Menschen versuchen neue Wege zu finden, wie man die Pflege demenzgerecht gestalten kann. Ein weiteres Projekt ist IDé, ein Innovationskreis von Menschen aus dem pflegerischen, wissenschaftlichen oder sozialen Bereich. Ziel dieses Projektes ist es, die Betreuung mehr auf die Person konzentriert zu gestalten.

Die Initiative zu Projekt ging von Elly Duijf von der niederländischen Beratungsgruppe Terts und von der Autorin Stella Braam aus. Sie hat das Buch “Ich habe Alzheimer: Wie die Krankheit sich anfühlt” zusammen mit ihrem demenzkranken Vater geschrieben.

Auf der Website finden sich Berichte zu innovativen Projekten oder Betreuungsansätze, aber auch leicht verständlich formulierte Ergebnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen. Beiträge können von den Lesern an das Projekt gesendet werden und werden nach Prüfung aufgenommen.

Die Berichte über viele Einzelfälle zeigen auf, dass eine individuelle und menschenwürdige Pflege wirklich möglich ist.

Mehr Informationen:
www.innovationskreisdemenz.de

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