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	<title>Alzheimer BLOG &#187; Alzheimer-Telefon</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Themenschwerpunkt zur Alzheimer-Krankheit auf NDR Info</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/08/02/themenschwerpunkt-zur-alzheimer-krankheit-auf-ndr-info/</link>
		<comments>http://www.alzheimerblog.de/2011/08/02/themenschwerpunkt-zur-alzheimer-krankheit-auf-ndr-info/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 09:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer-Telefon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer-Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Hörfunkprogramm von NDR Info ist in dieser Woche Alzheimer ein großes Thema in verschiedenen Sendungen. Ergänzend findet man im Internet ein umfangreiches Dossier mit Informationen zur Krankheit, zur Forschung, zu Pflegekonzepten, den Erfahrungen der Angehörigen und der Betroffenen. Auch Video- und Audio-Beiträge sind vorhanden.  Es lohnt sich dort mal reinzuschauen unter: http://www.ndr.de/info/programm/sendungen/reportagen/alzheimer151.html Grüße, Susanna [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Hörfunkprogramm von NDR Info ist in dieser Woche Alzheimer ein großes Thema in verschiedenen Sendungen.</p>
<p>Ergänzend findet man im Internet ein umfangreiches Dossier mit Informationen zur Krankheit, zur Forschung, zu Pflegekonzepten, den Erfahrungen der Angehörigen und der Betroffenen. Auch Video- und Audio-Beiträge sind vorhanden.  Es lohnt sich dort mal reinzuschauen unter: <a href="http://www.ndr.de/info/programm/sendungen/reportagen/alzheimer151.html">http://www.ndr.de/info/programm/sendungen/reportagen/alzheimer151.html</a></p>
<p>Grüße,<br />
Susanna Saxl</p>
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		<title>Nader und Simin &#8211; eine Trennung: Kinofilm</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/07/28/nader-und-simin-eine-trennung-kinofilm/</link>
		<comments>http://www.alzheimerblog.de/2011/07/28/nader-und-simin-eine-trennung-kinofilm/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 16:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer-Telefon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor allen Dingen eine sozialkritische und gute Darstellung der kulturellen Besonderheiten im Iran. Religion Ehre und Tradition spielen eine große Rolle. Weil sein Vater demenzkrank ist und nicht allein leben kann, will der Ehemann nicht mit Frau und Kind in die USA.  Das Paar lässt sich nach längerem hin und her scheiden, damit die Tochter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/06/NUS.PL_.A4_300dpi.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2410" title="NUS.PL_RZ.indd" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/06/NUS.PL_.A4_300dpi-212x300.jpg" alt="Filmplakat Nader und Simin" width="212" height="300" /></a></p>
<p>Vor allen Dingen eine sozialkritische und gute Darstellung der kulturellen Besonderheiten im Iran.</p>
<p>Religion Ehre und Tradition spielen eine große Rolle.</p>
<p>Weil sein Vater demenzkrank ist und nicht allein leben kann, will der Ehemann nicht mit Frau und Kind in die USA.  Das Paar lässt sich nach längerem hin und her scheiden, damit die Tochter mit der Ehefrau ausreisen darf.</p>
<p>Schlussendlich zeigt der Film welche massiven Konflikte durch die Pflege eines Elterteils in Ehen der Kinder entstehen können. Die Belastung wird deutlich, der emotionale Konflikt  zerrt an den Nerven des Sohnes und seiner nun geschiedenen Frau. Die Tochter ist stark hin und her gerissen bei der Frage bei wem sie leben möchte und kann sich nicht entscheiden.</p>
<p>Mein Kommentar: Ein guter Film. Die Demenz des Vaters ist Grund für die Trennung des Paares. Die Krankheit des Vaters wird teilweise unrealistisch dargestellt.</p>
<p>Dorothea Völling</p>
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		<title>Erdbeben im Wasserglas</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/07/21/erdbeben-im-wasserglas/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 17:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer-Telefon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie können Eltern, Erzieher und andere Personen, die sich mit Kindern beschäftigen, ihnen verständlich erklären, warum sich zum Beispiel die Großeltern merkwürdig benehmen oder sich die alte Nachbarin seltsam verhält? Gabriele Matzantke hat eine leicht verständliche und daher genial anmutende Idee zur Erklärung gefunden. Um diese Idee geht es in der Geschichte von Paul und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/07/GEKO.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2467" title="GEKO" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/07/GEKO-261x300.jpg" alt="" width="261" height="300" /></a>Wie können Eltern, Erzieher und andere Personen, die sich mit Kindern beschäftigen, ihnen verständlich erklären, warum sich zum Beispiel die Großeltern merkwürdig benehmen oder sich die alte Nachbarin seltsam verhält?</p>
<p>Gabriele Matzantke hat eine leicht verständliche und daher genial anmutende Idee zur Erklärung gefunden. Um diese Idee geht es in der Geschichte von Paul und seinen Opa Peter.</p>
<p>Opa Peter zieht bei Paul und seiner Mutter ein, da er alt und nicht mehr gesund ist. Er vergisst in der letzten Zeit viele Dinge und verhält sich nach Pauls Meinung merkwürdig. Opa Peter sieht nicht krank aus, sondern nur alt. Am Frühstückstisch stellt er sich seinem Enkel als Peter Weber vor. Außerdem vergisst er, was es eben zum Mittagessen gab, obwohl es sein Lieblingsgericht war: Schweinebraten mit Klößen. Wenn aber Opa Peter mit seinem Enkel Fußball spielt, dann ist er wie früher. Er erzählt Geschichten von seinen Freunden und von Oma Leni.</p>
<p>Paul fragt sich, warum sein Opa die neuen Sachen vergisst, aber die alten Erinnerungen, wie zum Beispiel das Fußballspielen behält? Seine Mutter versucht es ihm zu erklären:<span id="more-2465"></span></p>
<p>Sie vergleicht den Kopf von Opa Peter mit einem Wasserglas. Die Erinnerungen sind das Wasser. Ganz unten im Wasserglas sind die alten Erinnerungen, oben die neuen. Die Alzheimer-Krankheit ist ein Erbeben im Wasserglas. Die neuen Erinnerungen schwappen über den Rand hinaus und gehen somit verloren. Das Wasser am Grund &#8211; also die tiefen, alten Erinnerungen &#8211; die bleiben im Glas.</p>
<p>Mit dieser unkomplizierten und zugleich wunderbaren Antwort gelingt Gabriele Matzantke eine für Kinder gut verständliche Beschreibung. Kinder sind neugierig, stellen Fragen und möchten darauf Antworten erhalten. Sie hinterfragen Dinge, die für Erwachsene als gegeben gelten und umgekehrt nehmen Kinder vermeintliche Merkwürdigkeiten als normal hin.</p>
<p>Wenn Kinder Erklärungen erhalten, wieso sich der Opa „anders verhält“, dann haben Eltern eine Chance, für eine entspannte Situation zwischen dem Enkelkind und dem erkrankten Großelternteil zu sorgen. So kann gemeinsam eine gute Zeit verlebt werden, wie es in der Geschichte „Erdbeben im Wasserglas“ zwischen Paul und seinem Opa Peter geschieht.</p>
<p>„Erdbeben im Wasserglas“ ist die Gewinnergeschichte des von der Bilderbuch-Zeitschrift „Gecko“ (<a href="http://www.gecko-kinderzeitschrift.de/">www.gecko-kinderzeitschrift.de/</a>) 2011 ausgeschrieben Autorenwettbewerbes und wurde in Ausgabe 23 veröffentlicht.  Die Autorin Gabriele Matzantke engagiert sich ehrenamtlich für alte Menschen und Kinder. Illustriert wurde die Geschichte von Nele Palmtag.</p>
<p>Christa Waschke</p>
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		<title>Vortrag: &#8220;Alzheimer – Neue Erkenntnisse und Perspektiven&#8221; von Prof. Kurz online</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/06/30/vortrag-alzheimer-%e2%80%93-neue-erkenntnisse-und-perspektiven-von-prof-kurz-online/</link>
		<comments>http://www.alzheimerblog.de/2011/06/30/vortrag-alzheimer-%e2%80%93-neue-erkenntnisse-und-perspektiven-von-prof-kurz-online/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 09:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer-Telefon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Münchener Kirchenradio hat gestern einen interessanten Vortrag von Prof. Alexander Kurz (Vorstandsmitglied der Deutschen Alzheimer Gesellschaft) online gestellt. Er ist zu hören unter http://www.muenchner-kirchenradio.de/extra/extra/article/alzheimer-neue-erkenntnisse-und-perspektiven.html Gefällt mir! Bewertung rückgängig machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Münchener Kirchenradio hat gestern einen interessanten Vortrag von Prof. Alexander Kurz (Vorstandsmitglied der Deutschen Alzheimer Gesellschaft) online gestellt.</p>
<p>Er ist zu hören unter<br />
<a href="http://www.muenchner-kirchenradio.de/extra/extra/article/alzheimer-neue-erkenntnisse-und-perspektiven.html">http://www.muenchner-kirchenradio.de/extra/extra/article/alzheimer-neue-erkenntnisse-und-perspektiven.html</a></p>
<div class='wp_likes' id='wp_likes_post-2445'><a class='like' href="javascript:wp_likes.like(2445);" title='' ><img src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/plugins/wp-likes/images/like.png" alt='' border='0'/>Gefällt mir!</a><span class='text'></span>
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</div>
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		<title>Du und Ich und Er</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/06/24/du-und-ich-und-er/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 13:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer-Telefon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieghard Liebe hat seine Frau Monika fast 10 Jahre lang während ihrer Alzheimer-Krankheit begleitet. Er hat diese Zeit in Videos und auf Fotos festgehalten. Das RBB Kulturradio sendet am 26. Juni 2011 von 14:04 &#8211; 15:00 Uhr ein Hörspiel, das auf den Aufzeichnungen von Sieghardt Liebe und Tagebucheinträgen von Monika Liebe beruht. Sicherlich ein hörenswerter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sieghard Liebe hat seine Frau Monika fast 10 Jahre lang während ihrer Alzheimer-Krankheit begleitet. Er hat diese Zeit in Videos und auf Fotos festgehalten.</p>
<p>Das RBB Kulturradio sendet am <strong>26. Juni 2011 von 14:04 &#8211; 15:00 Uhr</strong> ein Hörspiel, das auf den Aufzeichnungen von Sieghardt Liebe und Tagebucheinträgen von Monika Liebe beruht. Sicherlich ein hörenswerter Beitrag!</p>
<p><a href="http://www.kulturradio.de/programm/sendungen/110626/hoerspiel_1404.html">www.kulturradio.de/programm/sendungen/110626/hoerspiel_1404.html</a></p>
</p>
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</div>
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		<title>Tatort und Anne Will zum Thema Demenz am 5.6. in der ARD</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/05/31/tatort-und-anne-will-zum-thema-demenz-am-5-6-in-der-ard/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 16:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer-Telefon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Talkshow]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tatort &#8220;Gestern war kein Tag&#8221; dreht sich um einen demenzkranken Mann und seine Pflegerin aus Osteuropa. &#8211; Ein hochaktuelles Thema, das auch gleich anschließend bei Anne Will aufgegriffen werden soll. Vielleicht lohnt es sich mal wieder, den Ferseher einzuschalten? Links zu den Sendungen: http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=05.06.2011 und http://daserste.ndr.de/annewill/index.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tatort &#8220;Gestern war kein Tag&#8221; dreht sich um einen demenzkranken Mann und seine Pflegerin aus Osteuropa. &#8211; Ein hochaktuelles Thema, das auch gleich anschließend bei Anne Will aufgegriffen werden soll.</p>
<p>Vielleicht lohnt es sich mal wieder, den Ferseher einzuschalten?</p>
<p>Links zu den Sendungen:<br />
<a href="http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=05.06.2011" target="_blank">http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=05.06.2011</a> und <a href="http://daserste.ndr.de/annewill/index.html" target="_blank">http://daserste.ndr.de/annewill/index.html</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die neue Omi</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/05/14/die-neue-omi/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 08:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer-Telefon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[So selten sind Kinderbücher über das Thema Demenz nicht mehr, denn auch Kinder haben Großmütter und Großväter, die an Demenz leiden. Ein Heranführen an das Thema durch Kinderbücher stellt eine wunderbare Methode dar. Ein weiteres Buch, das sich mit dem Thema beschäftigt, heißt „Die neue Omi“ von Elisabeth Steinkellner und Michael Roher. Das Buch handelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Cover-Neue-Omi.tiff.jpg"><img class="alignright" title="Cover Neue Omi.tiff" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Cover-Neue-Omi.tiff-258x300.jpg" alt="Cover zu &quot;Die neue Omi&quot;" width="258" height="300" /></a>So selten sind Kinderbücher über das Thema Demenz nicht mehr, denn auch Kinder haben Großmütter und Großväter, die an Demenz leiden. Ein Heranführen an das Thema durch Kinderbücher stellt eine wunderbare Methode dar.</p>
<p>Ein weiteres Buch, das sich mit dem Thema beschäftigt, heißt „Die neue Omi“ von Elisabeth Steinkellner und Michael Roher. Das Buch handelt von einer alten Omi, die sich immer über Finis neue Frisuren gewundert hat, aber trotzdem mit ihr in den Park gegangen ist um Enten zu füttern und von der neuen Omi, die lieber die Krümel &#8211; eigentlich für die Enten- selber isst. Fini findet die neue Omi vielleicht ein wenig seltsam, aber für ihr Verständnis so normal, dass sie mühelos mit den Veränderungen umgehen kann und schlussendlich der neuen Omi beim Essen hilft und sie sogar frisiert.</p>
<p>„Die neue Omi“ ist ein Kinderbuch mit einer einfachen und unkomplizierten Geschichte. Es werden weder Emotionen angesprochen noch eine Beurteilung der Situation abgegeben, sondern es scheint, dass die Autoren sich nur auf das Beschreiben beschränken. Das Erklären und Antworten auf eventuelle Fragen kommt mit dem Erzählen der Geschichte. Dieses Buch ist ein leichter Einstieg, wenn Kinder, vor allen Dingen jüngere Enkel an das Thema „Menschen können sich verändern“ herangeführt werden.</p>
<p>Besonders hervorzuheben sind die Illustrationen, die liebevoll und fröhlich gestaltet sind. Auf jeder Seite gibt es kleine und interessante Besonderheiten zu entdecken: Postkarten aus aller Welt im Baum, Mäuse, die mit einer Kaffeetasse Feuerwehr spielen, weil die „neue Omi“ sich an den Herdplatten die Hände wärmt. Die bildliche Darstellung ist eine gelungene Ergänzung der Geschichte. </p>
<p>Es gibt wunderbare Bücher für Kinder, die mitunter schwere Themen erklären. Dieses Buch kann dazu gezählt werden.</p>
<p>Christa Waschke, Berlin</p>
<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Cover-Neue-Omi.tiff.jpg"></a>„Die neue Omi“ von Elisabeth Steinkellner und Michael Roher, Jungbrunnen 2011, ISBN: 978 3 702 65826 7, 13,90 €</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DIE UNTOTEN. LIFE SCIENCES &amp; PULP FICTION</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/05/10/die-untoten-life-sciences-pulp-fiction/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 14:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer-Telefon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alzheimerblog.de/?p=2223</guid>
		<description><![CDATA[Kongress und Inszenierung &#8211; inszenierter Kongress? In Hamburg findet vom 12. bis zum 14. Mai auf Kampnagel Hamburg eine überaus spannende Veranstaltung zum Thema &#8220;WANN BEGINNT EIN LEBEN? WANN ENDET EIN LEBEN? WER BESTIMMT DARÜBER?&#8221; statt. Experten aus dem Feld der Biotechnologie, Mediziner, Bioethiker, Philosophen, Theologen, Juristen, sowie Praktiker aus dem Pflegebereich, Künstler, Film- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Kongress und Inszenierung &#8211; inszenierter Kongress?</h2>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Untot_Illu-Kopie.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2226" title="Untot_Illu Kopie" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Untot_Illu-Kopie-300x86.jpg" alt="Herz, Gehirn, Leber" width="300" height="86" /></a></span></p>
<p>In Hamburg findet vom 12. bis zum 14. Mai<strong> </strong>auf Kampnagel Hamburg eine überaus spannende Veranstaltung zum Thema <strong>&#8220;WANN BEGINNT EIN LEBEN? WANN ENDET EIN LEBEN? WER BESTIMMT DARÜBER?&#8221;</strong> statt.</p>
<p>Experten aus dem Feld der Biotechnologie, Mediziner, Bioethiker, Philosophen, Theologen, Juristen, sowie Praktiker aus dem Pflegebereich, Künstler, Film- und Medienschaffende und Popikonen treffen in unerwarteten Konstellationen und zu verschiedenen Fragestellungen in Räumen aufeinander, die einem Filmset nachempfunden sind (Hospital, Friedhof und Labor und Kino – und damit typische Orte der Produktion und Verhandlung des &#8220;Untoten&#8221;).</p>
<p>Die Besucher können sich durch das gesamte Setting zu jeder Zeit frei bewegen. Sämtliche Gespräche, Vorträge, Präsentationen, Performances und Experimente werden mitgeschnitten und live übertragen, so dass die Rezipienten unabhängig von ihrer Position im Set über Infrarotempfänger und Kopfhörer jeder Situation zuhören können.</p>
<p>Die begleitenden Workshops sind sogar als Weiterbildung für Pflegende anerkannt!</p>
<p>Das gesamte Programm findet man im Internet unter <a href="http://www.untot.info/4-0-Programm.html">www.untot.info.</a></p>
<div class='wp_likes' id='wp_likes_post-2223'><a class='like' href="javascript:wp_likes.like(2223);" title='' ><img src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/plugins/wp-likes/images/like.png" alt='' border='0'/>Gefällt mir!</a><span class='text'></span>
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</div>
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		</item>
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		<title>„Er hat immer seinen eigenen Kopf“</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/04/20/%e2%80%9eer-hat-immer-seinen-eigenen-kopf%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 11:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer-Telefon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsstress]]></category>
		<category><![CDATA[Stressbewältigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Anruf von Frau M. beim Alzheimer-Telefon: „Mein Mann ist 56 Jahre alt und leidet an Frontotemporaler Demenz. Ich habe mich ja schon darauf eingestellt, dass unserer Leben nach einem festen Rhythmus ablaufen muss, aber manchmal treibt er mich mit seiner Sturheit doch in die Verzweiflung. Gestern sind wir mit der Tram zu einem Termin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/04/alzheimertelefon.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-2075" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="alzheimertelefon" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/04/alzheimertelefon.gif" alt="" width="189" height="97" /></a>Ein Anruf von Frau M. beim Alzheimer-Telefon: „Mein Mann ist 56 Jahre alt und leidet an Frontotemporaler Demenz. Ich habe mich ja schon darauf eingestellt, dass unserer Leben nach einem festen Rhythmus ablaufen muss, aber manchmal treibt er mich mit seiner Sturheit doch in die Verzweiflung. Gestern sind wir mit der Tram zu einem Termin beim Neurologen gefahren. An der entsprechenden Haltestelle weigerte er sich dann plötzlich einfach auszusteigen. Ich habe alles versucht, ihn zu überreden, am Arm zu ziehen und bin schließlich sogar laut geworden. Die Mitfahrenden haben schon ganz komisch geguckt, aber es hat alles nichts geholfen. Schließlich war die Station vorbei und da stand er endlich auf und stieg am nächsten Halt mit mir aus. Wir sind dann die Station zurückgelaufen und zum Glück ist unsere Verspätung in der Arztpraxis gar nicht aufgefallen. Aber ich war völlig fertig mit den Nerven. Ich traue mich gar nicht, noch einmal mit ihm die Tram zu benutzen, was mache ich, wenn so etwas noch mal passiert?“</p>
<p>Ich antwortete ihr: „Liebe Frau M., dass das für Sie ein schlimmes Erlebnis war, kann ich gut nachvollziehen. Trotzdem denke ich, dass Sie solche Fahrten mit der Tram weiterhin unternehmen können, wenn Sie innerlich auf eventuelle Zwischenfälle eingestellt sind. Andere Angehörige erzählen, dass es bei ihnen unkomplizierter wird, wenn sie die Dinge manchmal einfach laufen lassen. Oft sind es äußere Anforderungen, die uns unter Druck setzen, wie in Ihrem Fall der anstehende Arzttermin. Hier kann es natürlich helfen, sich frühzeitig auf den Weg zu machen, damit man auch bei Verzögerungen nicht unter Zeitdruck gerät. Es hilft aber auch, sich zu sagen: ‚Mein Mann ist krank. Wenn wir es nicht rechtzeitig schaffen, dann ist das eben so und niemand darf mir daraus einen Vorwurf machen.’ Wenn Ihr Mann wieder einmal nicht aus der Bahn steigen will, rufen Sie einfach in der Praxis an und teilen Sie Ihre Verspätung mit. Dann kann vielleicht schon der nächste Patient vorgezogen werden und Sie können sich so viel Zeit lassen, wie Ihr Mann eben benötigt.“<span id="more-2027"></span></p>
<p>Stress entsteht in ganz unterschiedlichen Situationen. Oft fühlt sich jemand in der gleichen Situation völlig unter Druck, während der andere noch ganz entspannt ist. Das hängt oft damit zusammen, welche Werte wir schon als Kind gelernt haben. Wenn mir beispielsweise Unpünktlichkeit schon als Kind als Charakterschwäche vorgeworfen wurde, bemühe ich mich vielleicht auch als Erwachsene noch immer um Pünktlichkeit und gerate in Stress, wenn ich einmal nicht pünktlich sein kann. Helfen kann es in der akuten Situation, wenn man kurz innehält, tief durchatmet und versucht hinzuschauen, was genau gerade den Stress verursacht. Ist es der Ärger, dass mein Mann wieder einmal gegen mich arbeitet? Dann kann ich mir seine Krankheit ins Bewusstsein rufen. Ist es die (vermeintliche) Erwartung anderer, z.B. auf Pünktlichkeit, die ich enttäusche? Dann kann ich mir bewusst machen, dass mein Anspruch, dass man auch mal auf mich wartet, mindestens so groß ist, wie der Anspruch der anderen auf meine Pünktlichkeit. Oder steht die Peinlichkeit über das auffällige Verhalten meines Mannes im Vordergrund? Dann kann eine kurze Erklärung in die Runde ‚Bitte haben Sie Verständnis, mein Mann ist krank’, helfen.</p>
<p>Angehörige von Demenzkranken sind häufig im „Dauerstress“ und es fällt schwer, alleine Wege zu finden, diesen Stress zumindest punktuell zu reduzieren. Deshalb kann es hilfreich sein, sich in Angehörigengruppen über die Erfahrungen auszutauschen, oder sich in Einzelberatungen oder mit therapeutischer Hilfe Unterstützung zu suchen.</p>
<p>Wichtig ist es aber auch, sich im Alltag kleine Inseln der Erholung zu schaffen. Denn „wer nicht für sich selber sorgt, wird mit seiner Sorge für die anderen keinen Segen bringen“ (Anselm Grün).</p>
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		<title>„Wie ich mich einmal in alles verliebte“</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 16:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer-Telefon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[biologische Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Roman „Wie ich mich einmal in alles verliebte“ von Stefan Merrill Block beginnt mit der Geschichte von Abel. Abel liebt die Frau seines Bruders: &#8220;Ich liebte sogar Dinge an ihr, die normalerweise nicht als liebenswert gelten. Zum Beispiel ihre Zehen. Nicht nur die Füße, nein, auch die Zehen. Krumm und schief von Geburt an, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/03/410s2WvGBUL__SS500_.jpg"><img class="size-medium wp-image-2039 alignright" title="410s2WvGBUL__SS500_" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/03/410s2WvGBUL__SS500_-195x300.jpg" alt="Cover Block &quot;Wie ich mich...&quot;" width="195" height="300" /></a>Der Roman „Wie ich mich einmal in alles verliebte“ von Stefan Merrill Block beginnt mit der Geschichte von Abel. Abel liebt die Frau seines Bruders: &#8220;Ich liebte sogar Dinge an ihr, die normalerweise nicht als liebenswert gelten. Zum Beispiel ihre Zehen. Nicht nur die Füße, nein, auch die Zehen. Krumm und schief von Geburt an, aber für mich so schön wie die Zacken eines Diadems.&#8221;</p>
<p>Dann gibt es Seth, der gleich mehrere Probleme hat. Er ist ein „Freak“, hat Akne, normale Mädchen ignorieren ihn und seine Mutter leidet an einer vererbbaren Alzheimer Frühform. Durch die Erkrankung der Mutter interessiert sich Seth neben den biologischen Grundlagen der Alzheimer Frühform vor allen Dingen für die Verbreitung der Krankheit. Er beschließt später ein Heilmittel gegen die Krankheit zu finden, aber zuerst macht er sich auf Suche nach der Herkunftsfamilie seiner Mutter.</p>
<p>Stefan Merrill Block verarbeitet in seinem Buch sehr viel.<br />
Nicht nur, dass zwei Geschichten von ganz unterschiedlichen Personen (Abel und Seth) erzählt werden, in seinem Buch laufen weitere Handlungsebenen parallel. Unter anderem werden berührende Familiengeschichten von Personen, die an der Alzheimer-Krankheit leiden, angerissen, wie zum Beispiel die Geschichte der Llywelyn-Schwestern. Dazu ein Textbeispiel: „Barbara, die Jüngste und etwa so alt wie meine Mutter, war noch voll da. Patricia, die mittlere Schwester, geriet immer wieder aus nichtigem Grund in Rage. Und Judith, die Älteste, schlürfte Saft aus einer Trinkflasche und starrte unentwegt auf die <em>Teletubbies</em>, die gurrend über den Wandfernseher hampelten.“<span id="more-2037"></span><br />
Weiter beschreibt Block auf sehr bildhafte und bisweilen komische Weise, wie es zur Frühform der Alzheimer-Krankheit (EOA 23) kommt. Dazu ein weiteres Beispiel: „In weniger als einer Sekunde verweigerte eine kleine Gruppe äußerst innovativer Boten-RNA die Replikation auf Chromosom 14, was sie wie ihre Brüder und Schwestern eigentlich hätten tun sollen. Stattdessen improvisierten sie, krakelten ein bisschen im Buch des Lebens herum und erfanden praktisch von jetzt auf gleich die erbliche Variante EOA-23 – die Alzheimer–Frühform war geschaffen.“</p>
<p>Block gelingt es in seinem Buch mögliche Ursachen, den Verlauf, die Auswirkungen und das Leben mit der Alzheimer-Krankheit bewegend, mitreißend und manchmal erbarmungslos ehrlich zu erzählen. Trotz dieses ernsten Themas ist es ein ergreifender Roman mit phantasievollen Ideen, Witz, Lebensfreude, Poesie und originellen Beschreibungen.<br />
Der Klappentext ist ein wenig verwirrend. Auch muss man sich durch die verschiedenen Geschichten in das Buch erst hineinlesen, aber im Laufe des Weiterlesens finden die einzelnen Handlungen zueinander. Leider ist der Schluss für die vielen Ereignisse und Geschichten ein wenig zu kurz. Trotzdem ist Block ein wunderbares und bemerkenswertes Buch gelungen.</p>
<p>Stefan Merrill Block wurde 1982 geboren und wuchs in Texas auf. Er studierte an der Washington University in Saint Louis/Missouri. &#8220;Wie ich mich einmal in alles verliebte&#8221; ist sein erster Roman. Heute lebt er in Brooklyn.</p>
<p>Christa Waschke, Berlin</p>
<p>Stefan Merill Block: „Wie ich mich einmal in alles verliebte“<br />
DUMONT Verlag 2008<br />
ISBN-13: 978-3832180393</p>
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