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	<title>Alzheimer BLOG &#187; DAlzG</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Besinnliche Weihnachten!</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/12/21/besinnliche-weihnachten/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 11:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die kommenden Weihnachtsfeiertage wünschen wir Ihnen eine ruhige, besinnliche und schöne Zeit im Kreise Ihrer Lieben und der Familie! Ihr Team vom Alzheimer-Blog Bildquelle: Pixelio]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2009/12/baum2de.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1020" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="baum2de" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2009/12/baum2de-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<h3><strong>Für die kommenden Weihnachtsfeiertage wünschen wir Ihnen eine ruhige, besinnliche und schöne Zeit im Kreise Ihrer Lieben und der Familie!</strong></h3>
<h3><strong>Ihr Team vom Alzheimer-Blog</strong></h3>
<h6 style="text-align: right;">Bildquelle: Pixelio</h6>
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		<title>Thema &#8220;Alzheimer&#8221; bei Günther Jauch am letzten Sonntag</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/11/22/thema-alzheimer-bei-gunther-jauch-am-letzten-sonntag/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 14:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt und die Diskussionsrunde am 20.11. drehte sich tatsächlich um das Thema Alzheimer. Die Meinungen zur Sendung waren geteilt. Einige Zuschauer fanden es gut, dass das Thema in diesem Rahmen aufgegriffen wurde, andere waren enttäuscht, weil schwierige Themen nicht angesprochen wurden bzw. der Gesundheitsminister Daniel Bahr keine weitergehenden Zusagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt und die Diskussionsrunde am 20.11. drehte sich tatsächlich um das Thema Alzheimer. Die Meinungen zur Sendung waren geteilt. Einige Zuschauer fanden es gut, dass das Thema in diesem Rahmen aufgegriffen wurde, andere waren enttäuscht, weil schwierige Themen nicht angesprochen wurden bzw. der Gesundheitsminister Daniel Bahr keine weitergehenden Zusagen gemacht hat.</p>
<p>Parallel zur Sendung und im Anschluss daran wurde ein Forum geschaltet, in dem die Experten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft auf Fragen der Zuschauer antworten. Fast 300 Fragen wurden in diesem Forum gestellt &#8211; die Mitarbeiterinnen der DAlzG sind mit ihrer Beantwortung noch immer beschäftigt.</p>
<p>Sie können die Sendung im Internet ansehen und sich auch im Forum über die vielen Fragen informieren unter: <br />
<a href="http://daserste.ndr.de/guentherjauch/index.html">http://daserste.ndr.de/guentherjauch/index.html</a></p>
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		<title>Alzheimer als Thema bei Günther Jauch &#8211; 2. Versuch am 13.11.11 geplatzt!!</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/11/10/alzheimer-als-thema-bei-gunther-jauch-2-versuch-am-13-12-11/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 15:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem vergangenen Sonntag das Thema &#8220;Chaostage in Athen&#8221; bei Günther Jauch Vorrang hatte, stand für den nächsten Sonntag das &#8220;Schicksal Alzheimer&#8221; erneut auf der Agenda. Wie wir kurzfistig erfahren haben, wurde das Thema auch diesmal verschoben, weil aktuelle Meldungen vorgezogen wurden. Sie wollen es aber irgendwann nochmal aufgreifen. Das Thema Demenz läuft ja &#8211; leider! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem vergangenen Sonntag das Thema &#8220;Chaostage in Athen&#8221; bei Günther Jauch Vorrang hatte, stand für den nächsten Sonntag das &#8220;Schicksal Alzheimer&#8221; erneut auf der Agenda.</p>
<p>Wie wir kurzfistig erfahren haben, wurde das Thema auch diesmal verschoben, weil aktuelle Meldungen vorgezogen wurden. Sie wollen es aber irgendwann nochmal aufgreifen.</p>
<p>Das Thema Demenz läuft ja &#8211; leider! &#8211; nicht davon&#8230;</p>
<p><a href="http://daserste.ndr.de/guentherjauch/">Günther Jauch</a></p>
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		<title>TV-Tipp: Helga Rohra zu Gast bei Günther Jauch am 6.11.2011</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 17:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Helga Rohra lebt seit drei Jahren mit der Diagnose &#8220;Lewy-Body-Demenz&#8221;. Anfang 2010 sprach sie erstmals öffentlich über ihre Erkrankung, im Oktober 2010 trat sie auch auf dem Kongress der DAlzG in Braunschweig auf. Als Dolmetscherin hat sie eine hohe Sprachkompetenz und vertritt die Belange der Demenzkranken auch auf internationalen Alzheimer-Kongressen. Im September 2011 hat sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Helga Rohra lebt seit drei Jahren mit der Diagnose &#8220;Lewy-Body-Demenz&#8221;. Anfang 2010 sprach sie erstmals öffentlich über ihre Erkrankung, im Oktober 2010 trat sie auch auf dem Kongress der DAlzG in Braunschweig auf.<br />
Als Dolmetscherin hat sie eine hohe Sprachkompetenz und vertritt die Belange der Demenzkranken auch auf internationalen Alzheimer-Kongressen.</p>
<p>Im September 2011 hat sie ein Buch über ihre Erfahrungen veröffentlicht: Aus dem Schatten treten. Warum ich mich für unsere Rechte als Demenzbetroffene einsetze.&#8221;</p>
<p>Am 6.11.2011 ist sie im Gespräch mit Günther Jauch zu sehen:<br />
ARD, 21:45 Uhr<br />
<a href="http://daserste.ndr.de/guentherjauch/">http://daserste.ndr.de/guentherjauch/</a></p>
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		<title>Filmtipp: Vergiss dein Ende – ab 22.9.2011 im Kino</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/09/17/filmtipp-vergiss-dein-ende-ab-22-9-2011-im-kino/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 15:55:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kinofilm]]></category>
		<category><![CDATA[pflegende Angehörige]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Flur hängt das Plakat des Alzheimer-Telefons der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft. An Türen und Wänden sind Aufkleber mit Symbolen platziert: Hannelore tut alles für ihren schwer an Demenz erkrankten Mann Klaus, der sie nicht mehr erkennt und nur noch wenig spricht. Doch nach vier Jahren Pflege rund um die Uhr ist sie am Ende ihrer Kräfte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/09/VDE1_Hannelore-360.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2637" title="VDE1_Hannelore-360" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/09/VDE1_Hannelore-360-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" /></a>Im Flur hängt das Plakat des Alzheimer-Telefons der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft. An Türen und Wänden sind Aufkleber mit Symbolen platziert: Hannelore tut alles für ihren schwer an Demenz erkrankten Mann Klaus, der sie nicht mehr erkennt und nur noch wenig spricht. Doch nach vier Jahren Pflege rund um die Uhr ist sie am Ende ihrer Kräfte. Kurz entschlossen flüchtet sie, folgt ihrem Nachbarn in dessen Ferienhaus auf einer Insel, will eine kurze Auszeit nehmen und informiert ihren Sohn telefonisch, dass er sich um seinen Vater kümmern müsse, bis sie wieder da ist. Heiko, der  über das Verhalten seiner Mutter empört ist, hat sich bisher mit dem Thema Demenz beschäftigt, kümmert sich aber notgedrungen (und erstaunlich gut) um seinen Vater.<br />
Dieser Film nähert sich einem schmerzhaften Thema auf sehr einfühlsame Weise und ohne dramatische Effekte. Beeindruckend ist dabei die Art, <span id="more-2634"></span>wie die Hauptdarsteller ihre Rollen verkörpern. Renate Krößner als verzweifelte Ehefrau und Hermann Beyer als Demenzkranker, dessen Gefangensein in einer anderen, eigenen Welt an jeder Stelle spürbar ist. Dem Zuschauer wird sehr deutlich, was die Pflege und Betreuung eines Demenzkranken für die Angehörigen bedeutet. „Vergiss dein Ende“ ist kein Film für einen unterhaltsamen Abend, aber er macht auch Hoffnung und zeigt am Ende Wege aus der Ausweglosigkeit.</p>
<p>Der Film ist nicht in Hollywood entstanden und wird vermutlich nicht in allen Kinos zu sehen sein. Unter <a href="http://www.vergiss-dein-ende.de">www.vergiss-dein-ende.de</a> gibt es einen Kino-Finder.<br />
Außerdem kann man per E-Mail anregen, dass der Film auch in einem Kino in der Nähe gezeigt werden soll.</p>
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		<title>&#8220;Demenzfreundliche Kommunen&#8221; zum beliebtesten Ort im &#8220;Land der Ideen&#8221; wählen!</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/08/14/demenzfreundliche-kommunen-zum-beliebtesten-ort-im-land-der-ideen-wahlen/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 13:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee der „Demenzfreundlichen Kommune“ &#8211; angeregt durch die deutschlandweite bürgerschaftliche Initiative „Aktion Demenz e.V.“ mit Sitz in Gießen &#8211; steht zur Wahl als Publikumssieger für den beliebtesten „Ausgewählten Ort 2011“ im Wettbewerb &#8220;365 Orte im Land der Ideen&#8221; der Bundesregierung. Zum Thema Demenz gibt es ansonsten in diesem Jahr nur medizinisch ausgerichtete Ideen, deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee der „Demenzfreundlichen Kommune“ &#8211; angeregt durch die deutschlandweite bürgerschaftliche Initiative „Aktion Demenz e.V.“ mit Sitz in Gießen &#8211; steht zur Wahl als Publikumssieger für den beliebtesten „Ausgewählten Ort 2011“ im Wettbewerb &#8220;365 Orte im Land der Ideen&#8221; der Bundesregierung.</p>
<p>Zum Thema Demenz gibt es ansonsten in diesem Jahr nur medizinisch ausgerichtete Ideen, deshalb wäre es schön, wenn möglichst viele von Ihnen per Mausklick ihre Stimme für die &#8220;Demenzfreundlichen Kommunen&#8221; abgeben würden.</p>
<p>Die Stimmabgabe ist vom 1.  bis 21. August 2011 täglich unter folgendem Link möglich:<br />
<a href="http://www.land-der-ideen.de/de/365-orte/preistraeger/demenzfreundliche-kommunen" target="_blank">www.land-der-ideen.de/de/365-orte/preistraeger/demenzfreundliche-kommunen</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fröhliche Ostern!</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/04/21/frohliche-ostern/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 07:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Redaktionsteam vom Alzheimer Blog wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen schöne Osterfeiertage!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1257" title="Ostereier" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2010/04/ostereier-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Das Redaktionsteam vom Alzheimer Blog wünscht Ihnen und Ihren  Angehörigen schöne Osterfeiertage!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn der Stress nicht mehr auszuhalten ist – Beratung und Hilfe suchen</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/04/14/wenn-der-stress-nicht-mehr-auszuhalten-ist-%e2%80%93-beratung-und-hilfe-suchen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 11:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Stressbewältigung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gespräch mit Gabriele Tammen-Parr von der Berliner Beratungsstelle Pflege in Not   Pflege in Not ist eine Beratungs- und Beschwerdestelle bei Konflikt und Gewalt in der Pflege älterer Menschen. Seit 1999 werden vor allem pflegende Angehörige beraten, überwiegend telefonisch. Träger der Berliner Beratungsstelle ist das  Diakonische Werk Berlin Stadtmitte e.V. Gabriele Tammen-Parr leitet die Einrichtung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gespräch mit Gabriele Tammen-Parr von der Berliner Beratungsstelle Pflege in Not</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: left;"><em>Pflege in Not ist eine Beratungs- und Beschwerdestelle bei Konflikt und Gewalt in der Pflege älterer Menschen. Seit 1999 werden vor allem pflegende Angehörige beraten, überwiegend telefonisch. Träger der Berliner Beratungsstelle ist das  Diakonische Werk Berlin Stadtmitte e.V. Gabriele Tammen-Parr leitet die Einrichtung, in der drei hauptamtliche und zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen tätig sind. Pflegen in Not hat im Februar 2011 den Berliner Gesundheitspreis bekommen. </em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Frau Tammen-Parr, wer wendet sich an das Beratungstelefon Pflege in Not?</strong></p>
<p style="text-align: left;">Gabriele Tammen-Parr: Zwei Drittel der Ratsuchenden sind Angehörige, die zu Hause pflegen. Die anderen Anruferinnen sind Angehörige von Heimbewohnern, sowie Mitarbeiterinnen aus Heimen und ambulanten Diensten. Zu 80% erfolgt unsere Beratung telefonisch. Aber wir bieten auch persönliche/psychologische Beratung sowie Mediation an. Wir erhalten etwa 150 Anrufe pro Monat. Die Mehrzahl der Anruferinnen sind pflegende Ehefrauen und Töchter im Alter zwischen 50 und 75. Viele pflegen schon sehr lange, viele acht aber auch mehr als fünfzehn Jahre. Sie rufen an, weil sie sich überlastet fühlen, an ihre Grenzen stoßen, körperlich als auch emotional oder weil es Konflikte gibt. Mit Sätzen wie: „Ich halte es nicht mehr aus!“ oder „Ich habe meine Mutter gerade wieder angeschrien!“ beginnen sie ein Gespräch bei Pflege in Not.<a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/04/alte-frau-ohne-buch.jpg"><img class="size-full wp-image-2070 aligncenter" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Müde alte Frau" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/04/alte-frau-ohne-buch.jpg" alt="" width="211" height="208" /></a></p>
<p><strong>Welche Rolle spielen dabei Demenzerkrankungen?</strong></p>
<p>Gabriele Tammen-Parr: Bei ca. 60% der Beratungen spielt Demenz eine Rolle. Mit einer Demenz werden Betreuung und Pflege häufig noch schwieriger. Von den Angehörigen wird vor allem die emotionale Belastung ganz besonders betont. Die Veränderungen des Partners oder Elternteils führen in der Zeit vor der Diagnosestellung zu vielen Konflikten und Aggressionen. Die veränderten Verhaltensweisen lösen Unverständnis wie auch Angst und Verunsicherung aus. Speziell für pflegende Ehefrauen und Ehemänner ist der Verlust des vertrauten Lebens- und Gesprächspartners häufig mit Einsamkeit verbunden.</p>
<p><strong>Welche Lösungen können Sie den Anrufern vorschlagen?</strong></p>
<p>Gabriele Tammen-Parr: Einige Probleme lassen sich durch praktische und organisatorische Maßnahmen lösen. Wenn z.B. die Ehefrau Probleme hat, ihren übergewichtigen Mann morgens zu duschen und in dieser Überforderungssituation laut wird, dann kann man durch Einsatz eines ambulanten Pflegedienstes dieses Problem rasch lösen. Häufiger allerdings werden die  Atmosphäre und der Pflegealltag durch Beziehungskonflikte geprägt. Unverziehene und unverarbeitete Konflikte aus der gemeinsamen Geschichte werden nochmal angestoßen. Wenn die oder der Pflegende manchmal ärgerlich ist und auch mal laut wird, ist das ganz normal. Wenn aber der ganze Tag von Gereiztheit, Vorwürfen und Streitereien bestimmt wird, sollte man über die Situation nachdenken und möglichst mit jemandem sprechen. Wichtig ist, sich nicht für das zu schämen was man tut oder denkt, sondern ein Gespräch zu suchen, um die Situation nicht entgleisen zu lassen. Alles was wir verbergen blüht ja im Verborgenen weiter. In unserer Beratung geht es immer um Unterstützung, nicht um Schuldzuweisungen.</p>
<p><strong>Was kann hinter diesen Beziehungskonflikten stecken?</strong></p>
<p>Gabriele Tammen-Parr: Oft werden alte Konflikte aktualisiert. Verletzungen und Kränkungen, die nicht besprochen oder geklärt wurden. Das sind manchmal Eheprobleme mit einer langen Vorgeschichte. Auch Konflikte zwischen Geschwistern werden durch die Pflege der Eltern plötzlich sehr deutlich. Etwa wenn die Tochter, die sich schon immer benachteiligt fühlte, jetzt pflegen soll. Die Pflege eines Familienangehörigen stellt häufig das gesamte Familiensystem noch mal auf den Prüfstand.<span id="more-2025"></span></p>
<p><strong>Was kann man tun, um eine Überlastung zu vermeiden?</strong></p>
<p>Gabriele Tammen-Parr: Bei der Übernahme der Pflege sollte man sich fragen: Will ich die Pflege wirklich übernehmen? Kann ich das mit meinen beruflichen, familiären und sonstigen Verpflichtungen vereinbaren? Kann ich das körperlich und seelisch verkraften? Kann ich dabei mit Unterstützung rechnen? Ideal ist ein klärendes „Familiengespräch“, bei dem alle Familienmitglieder zusammen kommen und besprechen: Wer will und kann sich in welchem Umfang an Betreuung und Pflege beteiligen? Wer kann sich nur finanziell beteiligen? Mit wem ist nicht zu rechnen?</p>
<p><strong>Wie ist es mit professioneller Hilfe?</strong></p>
<p>Gabriele Tammen-Parr: Ganz wichtig ist natürlich, dass die Pflegenden sich über gute professionelle Hilfen, z.B. durch ambulante Pflegedienste und Tagespflege beraten lassen, ebenso über ehrenamtliche Hilfen. Ferner sollte man sich über das Krankheitsbild und den Umgang mit den Kranken informieren. Schließlich gibt es Gesprächsgruppen für Angehörige und Kursangebote wie „Hilfe beim Helfen“ der Alzheimer-Gesellschaften.</p>
<p><strong>O</strong><strong>ft steht im Hintergrund das Versprechen: „Ich werde Dich niemals in ein Pflegeheim geben.“</strong></p>
<p>Gabriele Tammen-Parr: Ja, solche Versprechen belasten viele Angehörige. Man sollte dabei stets sagen: „Ich verspreche das, solange es geht.“ Die häusliche Pflege gerade durch ältere Ehepartner kann durch solche Versprechen zu extremen Pflegesituationen führen. Etwa wenn die 80-jährige Ehefrau, die selbst krank und am Ende ihrer Kräfte ist, den 85-jährigen Ehemann pflegt. Dann kann der Umzug ins Heim für alle Beteiligten die beste Lösung sein. Damit gibt man ja die Verantwortung nicht ab und kann trotzdem intensiv im Kontakt bleiben.</p>
<p><strong><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Frau-mit-Pfanne.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2072" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Angry mother and frying pan" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Frau-mit-Pfanne.jpg" alt="" width="222" height="148" /></a>Was empfehlen Sie, wenn jemand in einer schwierigen Situation das Gefühl hat „Ich raste gleich aus“?</strong></p>
<p>Gabriele Tammen-Parr: Man sollte sich eine „Notbremse“ überlegen, z.B. den Raum verlassen, an die Luft gehen, ein Bad nehmen. Aber auch ein Gespräch mit einer neutralen Person suchen, die meine Gedanken und Handlungen nicht bewertet, sondern hilft bei der Suche nach den Ursachen und Auslösern der konflikthaften Situation.<strong> </strong></p>
<p><strong>Gibt es genug Beratungsmöglichkeiten?</strong></p>
<p>Gabriele Tammen-Parr: Nein, leider nicht. In jeder Stadt sollte es Pflege in Not geben. Aber das ist zurzeit wohl noch unrealistisch. Wichtig wären generell Alten- und Angehörigenberatungsstellen und zumindest in jedem Bundesland eine neutrale Anlaufstelle zum Thema Gewalt in der Pflege älterer Menschen. Pflegende Angehörige leisten Enormes für unsere Gesellschaft. Sie haben unser aller Wertschätzung und Unterstützung verdient!</p>
<p><strong>Vielen Dank für das interessante Gespräch!</strong></p>
<p>Die Fragen stellte Hans-Jürgen Freter</p>
<p>Pflege in Not, Bergmannstr. 44, 10961 Berlin, Beratungstelefon 030 &#8211; 69 59 89 89</p>
<p>Die Broschüre „Gewalt in der Pflege älterer Menschen. Informationen, Rat und Hilfe“ (74 Seiten) kann für 3,50 Euro bestellt werden bei: Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg, Frau Michel, Paulsenstr. 55-56, 12163 Berlin, 030-82097-203, E-Mail: <a href="mailto:michel.r@dwbo.de">michel.r@dwbo.de</a></p>
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</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn Roberto Blanco auf Heavy Metal trifft</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/02/27/wenn-roberto-blanco-auf-heavy-metal-trifft/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 12:27:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Spot]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem ungewöhnlichen Spot macht die Deutsche Alzheimer Gesellschaft jetzt auf das Problem der Demenz aufmerksam. Der Spot setzt bei den Zuschauern allerdings nicht auf Betroffenheit. Er will mit Humor und Überraschungseffekt auf das Thema hinweisen. Als Mitwirkende konnten der Entertainer Roberto Blanco sowie die Heavy Metal Band Sodom gewonnen werden, die beide im Interesse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem ungewöhnlichen Spot macht die Deutsche Alzheimer Gesellschaft jetzt auf das Problem der Demenz aufmerksam.</p>
<p>Der Spot setzt bei den Zuschauern allerdings nicht auf Betroffenheit. Er will mit Humor und Überraschungseffekt auf das Thema hinweisen. Als Mitwirkende konnten der Entertainer Roberto Blanco sowie die Heavy Metal Band Sodom gewonnen werden, die beide im Interesse des guten Zwecks ohne Honorar auftreten. Ebenso wie alle anderen an dem Konzept und der Umsetzung des Spots Beteiligten.</p>
<p>Lassen Sie sich überraschen!</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="480" height="293" src="http://www.youtube.com/embed/xFH73-3IjlY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nähere Informationen unter <a title="Deutsche Alzheimer Gesellschaft/News" href="http://www.deutsche-alzheimer.de/index.php?id=48&amp;news=115 " target="_blank">www.deutsche-alzheimer.de</a></p>
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		<title>„Die Puppe als Partner“</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 10:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Puppe]]></category>
		<category><![CDATA[Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[Behandelt man alte Menschen wie Kinder, wenn man ihnen „Handpuppen als Partner“ anbietet? Ganz und gar nicht! Wenn man die Senioren zum Spielen einlädt, bietet man ihnen die einmalige Möglichkeit, ihre eigene Lebensenge aufzubrechen und über sich hinauszugehen. Die Puppe auf der eigenen Hand ist gleichsam die Einladung, ein anderer zu werden, sich zu vergessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2010/11/Kommunikation_Puppe_Heese1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1789" style="margin: 10px;" title="Kommunikation_Puppe_Heese" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2010/11/Kommunikation_Puppe_Heese1.jpg" alt="" width="250" height="276" /></a></p>
<p>Behandelt man alte Menschen wie Kinder, wenn man ihnen „Handpuppen als Partner“ anbietet? Ganz und gar nicht! Wenn man die Senioren zum Spielen einlädt, bietet man ihnen die einmalige Möglichkeit, ihre eigene Lebensenge aufzubrechen und über sich hinauszugehen. Die Puppe auf der eigenen Hand ist gleichsam die Einladung, ein anderer zu werden, sich zu vergessen und sich in und mit der Puppe neu zu erfinden.<br />
Spielt dagegen ein Betreuer für die alten Menschen, dann begegnet den Zuschauern kein Erwachsener, der in seiner Komplexität fast schon wieder beängstigend sein kann, sondern das freundliche oder gruselige Gesicht einer ganz einfachen typischen Figur, die klar und schlicht agiert und dabei ganz elementare Gefühle weckt und Reaktionen bei den Senioren hervorlockt.</p>
<p>Mit diesen und anderen Themen beschäftigt sich seit Jahren das Institut für Puppenspielkunst. In den schönen Räumen des Seminarhauses „Szenario“ in Heidelberg bringt die Sozialpädagogin und professionelle Puppenspielerin Ellen Heese unterschiedlichen Multiplikatoren den Umgang mit Puppen bei.</p>
<p>Vor einigen Jahren wurde das Seminar „Die Puppe als Partner“ für Altenpflegerinnen, die mit Alzheimer-Patienten arbeiten, weiter entwickelt. Ziel des Seminars ist das Erlernen eines Mediums, eines „Handwerkszeuges“, das das Zusammenleben mit Demenzkranken lebendiger und anregender macht. In der Kommunikation mit den Betroffenen bauen sie Vertrauen auf, wecken Gefühle und Erinnerungen und bringen Fröhlichkeit ins Leben. Sie fördern die Konzentration, können beruhigend wirken und regen die Fähigkeit zum Spielen und Erzählen an. Nicht nur auf die Patienten wirkt die Methode therapeutisch. Der Einsatz des Puppenspiels hat auch eine deutlich positive Wirkung auf die betreuenden Verwandten bzw. Altenpflegerinnen. Puppen bieten die Möglichkeit, momentane Gefühle zum Ausdruck zu bringen und dienen damit dem Abbau von Stress. Sie können offener und direkter sein als die Betreuer selbst und wirken als Katalysator in schwierigen Situationen.</p>
<p>Das Seminar „Die Puppe als Partner“ wird mehrmals im Jahr im Seminarhaus Szenario in Heidelberg angeboten. Es ist auch möglich, das Angebot für eine Altenpflegeeinrichtung oder Selbsthilfegruppe mobil zu buchen.</p>
<p>Ellen Heese, Leimen<br />
Weitere Informationen im Internet unter: <a href="http://www.szenario-heidelberg.de" target="_blank">www.szenario-heidelberg.de</a> oder unter Tel: 06224-702512.</p>
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