Leben mit Alzheimer – Informationsveranstaltung in der Urania Berlin

Dienstag, 23. August 2011 von Markus Zens Charite

Am 21. September ist der Welt-Alzheimertag. Im Vorfeld dieses weltweiten Aktionstages organisiert die Charité – Universitätsmedizin Berlin am 1. September ein großes Medizinforum in der Berliner Urania: Dort haben Besucher die Gelegenheit sich umfassend zu informieren, sowohl über die neuesten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten als auch über die Erfahrungen von Angehörigen und Betroffenen.

In Kooperation mit der Berliner Morgenpost, der Alzheimer Angehörigen-Initiative und der Firma Bayer AG wurde dazu ein Expertenpanel zusammengestellt, auf dem Angehörige wie der Sohn des verstorbenen Entertainers Harald Juhnke, Dr. Peer Juhnke, über ihre Erfahrungen berichten und zugleich Wissenschaftler und Ärzte aktuelle Forschungsergebnisse vorstellen. Die Veranstaltung ist kostenlos, aufgrund der begrenzten Sitzplätze wird aber um Anmeldung gebeten.

Die Anmeldung ist entweder online möglich, unter www.morgenpost.de/medizinforum oder per Fax an (030) 25 91 – 776 34. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, dem 1. September um 16.30 Uhr, das Ende ist gegen 20 Uhr. Veranstaltungsort ist die Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin. Weitere Infos zum Programm unter http://www.urania.de/programm/2011/h140/

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Frühe Diagnose gibt der Erinnerung Zeit

Freitag, 4. März 2011 von Markus Zens Charite

Im Norden Berlins arbeiten Wissenschaftler an neuen Diagnosemöglichkeiten für Alzheimer

Vergesslichkeit ist lästig, aber normal: Wer hat nicht schon einmal Schlüssel oder Brieftasche gesucht oder einen wichtigen Geburtstag vergessen? Mit zunehmendem Alter steigt aber bei vielen die Angst, dass mehr hinter dem Vergessen stecken könnte, etwa eine Alzheimer-Demenz.
Zur Klärung dieser Frage werden im Krankenhausalltag bislang vor allem standardisierte Fragebögen verwendet. Häufig wird Alzheimer aber erst in fortgeschrittenem Stadium diagnostiziert. Damit verbunden ist oft eine Odyssee, geprägt von Zweifeln und Unklarheit – für die Betroffenen und die Angehörigen. Auch die Zahl der Fehldiagnosen ist recht hoch: Post mortem Untersuchungen zeigen, dass 10 bis 30% der Patienten falsch diagnostiziert wurden.
Weltweit suchen Forscher deshalb nach besseren Diagnosemöglichkeiten. Im Zentrum der Überlegungen stehen die typischen Eiweißablagerungen des Proteins Amyloid-beta, die sich bei Alzheimer-Patienten im Gehirn anhäufen. Zweifelsfrei nachweisen lassen sich diese sogenannten Plaques bislang allerdings erst nach dem Tod. (Weiterlesen…)

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