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	<title>Kommentare für Alzheimer BLOG</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Kommentar zu Dementia-Poetry &#8211; Projektbeschreibung von Evelyne Weissenbach</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/05/15/dementia-poetry-projektbeschreibung/#comment-115</link>
		<dc:creator>Evelyne Weissenbach</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2012 07:30:21 +0000</pubDate>
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		<description>liebe annette,

danke für dieses feedback für mein buch auch an dieser stelle!
ja, ich glaube in der betreuung kann es wirklich gute dienste leisten.
ich wünsche alles liebe und danke noch einmal
evelyn</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>liebe annette,</p>
<p>danke für dieses feedback für mein buch auch an dieser stelle!<br />
ja, ich glaube in der betreuung kann es wirklich gute dienste leisten.<br />
ich wünsche alles liebe und danke noch einmal<br />
evelyn</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Dementia-Poetry &#8211; Projektbeschreibung von Annette Daus</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/05/15/dementia-poetry-projektbeschreibung/#comment-114</link>
		<dc:creator>Annette Daus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:07:43 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Evelyn meine Tochter wird jetzt nach dem Babyjahr wieder in der Demenz und Altagsbetreuung arbeiten ich werde ihr dein Buch ans Herz legen.Deine Arbeit mit dem Thema macht mir Mut beim älter werden und nimmt mir auch die Angst vor dem was kommen kann. LG Annette</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Evelyn meine Tochter wird jetzt nach dem Babyjahr wieder in der Demenz und Altagsbetreuung arbeiten ich werde ihr dein Buch ans Herz legen.Deine Arbeit mit dem Thema macht mir Mut beim älter werden und nimmt mir auch die Angst vor dem was kommen kann. LG Annette</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Humor und Alzheimer im Film von max</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/02/24/humor-und-alzheimer-im-film/#comment-113</link>
		<dc:creator>max</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:39:41 +0000</pubDate>
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		<description>doch, dieser dokumentarfilm aus der schweiz geht relativ leicht mit dem thema um: 
http://demenzfilm.ch/index.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>doch, dieser dokumentarfilm aus der schweiz geht relativ leicht mit dem thema um:<br />
<a href="http://demenzfilm.ch/index.html" rel="nofollow">http://demenzfilm.ch/index.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dementia-Poetry von Evelyne Weissenbach</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/05/05/dementia-poetry/#comment-109</link>
		<dc:creator>Evelyne Weissenbach</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:27:52 +0000</pubDate>
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		<description>liebe adrienne,

vielen herzlichen dank für ihr feedback.
genau das war meine motivation. auch ich habe an einer weihnachtsveranstaltung teilgenommen, die im prinzip äußerst liebevoll ausgerichtet war und dennoch textlich absolut an den kranken vorbeiging.
auf der einen seite las natürlich der pfarrer und auf der anderen seite die pfleger/innen kurze texte, die auch eher aus der religiösen richtung kamen.
die kranken saßen dort und nahmen nur anteil an der bewegung. dass da dauernd jemand hin und her lief. ich saß mittendrin und versuchte, mit meinen nachbarinnen ins &quot;gespräch&quot; zu kommen. und das ging eigentlich ganz gut - obwohl es sich dabei um eine station handelt, wo die kranken in einem sehr weit vorgeschrittenen stadium sind, sich oft selber nicht mehr artikulieren können.

als ich meine kritikpunkte dann der stationsleiterin vorbrachte, lud mich diese sofort ein, selber eine lesung zu gestalten. 
und dabei kam ich dann drauf, dass es keine texte gab.
was ich bis dahin geschrieben hatte, eignete sich selbstverständlich auch nicht.

in der zwischenzeit habe ich meine texte in kleinem kreis ausprobiert und gute resonanz bekommen. meine erste große lesung habe ich am 12. juni. ich werde darüber berichten ...

wenn sie die texte interessieren, so habe ich dafür ein eigenes weblog eingerichtet, wo sie diese gerne bereits vorab lesen können: &lt;a href=&quot;http://dementiapoetry.blogspot.com/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;dementiapoetry.blogspot.com/&lt;/a&gt;
in der zwischenzeit gibt es auch ein buch davon ...

ich danke ihnen noch einmal herzlichst und wünsche ihnen und ihrem vater alles gute!

evelyn


ps: es gibt dort auch hörversionen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>liebe adrienne,</p>
<p>vielen herzlichen dank für ihr feedback.<br />
genau das war meine motivation. auch ich habe an einer weihnachtsveranstaltung teilgenommen, die im prinzip äußerst liebevoll ausgerichtet war und dennoch textlich absolut an den kranken vorbeiging.<br />
auf der einen seite las natürlich der pfarrer und auf der anderen seite die pfleger/innen kurze texte, die auch eher aus der religiösen richtung kamen.<br />
die kranken saßen dort und nahmen nur anteil an der bewegung. dass da dauernd jemand hin und her lief. ich saß mittendrin und versuchte, mit meinen nachbarinnen ins &#8220;gespräch&#8221; zu kommen. und das ging eigentlich ganz gut &#8211; obwohl es sich dabei um eine station handelt, wo die kranken in einem sehr weit vorgeschrittenen stadium sind, sich oft selber nicht mehr artikulieren können.</p>
<p>als ich meine kritikpunkte dann der stationsleiterin vorbrachte, lud mich diese sofort ein, selber eine lesung zu gestalten.<br />
und dabei kam ich dann drauf, dass es keine texte gab.<br />
was ich bis dahin geschrieben hatte, eignete sich selbstverständlich auch nicht.</p>
<p>in der zwischenzeit habe ich meine texte in kleinem kreis ausprobiert und gute resonanz bekommen. meine erste große lesung habe ich am 12. juni. ich werde darüber berichten &#8230;</p>
<p>wenn sie die texte interessieren, so habe ich dafür ein eigenes weblog eingerichtet, wo sie diese gerne bereits vorab lesen können: <a href="http://dementiapoetry.blogspot.com/" rel="nofollow">dementiapoetry.blogspot.com/</a><br />
in der zwischenzeit gibt es auch ein buch davon &#8230;</p>
<p>ich danke ihnen noch einmal herzlichst und wünsche ihnen und ihrem vater alles gute!</p>
<p>evelyn</p>
<p>ps: es gibt dort auch hörversionen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Im Fokus: Wie gehen Kinder mit Demenz um? von Michael Rau</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2008/12/10/thema-des-monats-wie-gehen-kinder-mit-demenz-um/#comment-108</link>
		<dc:creator>Michael Rau</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:23:21 +0000</pubDate>
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		<description>Der Beitrag von Jana war sehr schön. Um (auch jüngere Kinder) stark zu machen, mit der Demenz (z.B. bei ihren Großeltern) umzugehen, habe ich ein richtig gutes Buch gefunden. Es ist von Christian Wernersson, zu haben bei literaturdepot.eu und heißt &quot;Gretes Geschichte&quot;. Ich war total begeistert. Der Autor schafft es, den Bogen weit zu spannen - nach dem Lesen weiß man, was Demenz bedeutet, und gleichzeitig begreift auch jedes Kind, dass wir unsere Alten nicht allein lassen und abschieben dürfen, manchmal aber müssen. Aber bitte in gute Hände. Erwachsene und Kinder sind am Ende ganz nachdenklich, wenn sie’s gelesen haben. Man bekommt Informationen und gleichzeitig macht es Spaß, das Buch zu lesen, es gibt ulkige, groteske und tragische Momente, die mir echt die Augen geöffnet haben. Unbedingt besorgen und auch den Kindern zu lesen geben!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag von Jana war sehr schön. Um (auch jüngere Kinder) stark zu machen, mit der Demenz (z.B. bei ihren Großeltern) umzugehen, habe ich ein richtig gutes Buch gefunden. Es ist von Christian Wernersson, zu haben bei literaturdepot.eu und heißt &#8220;Gretes Geschichte&#8221;. Ich war total begeistert. Der Autor schafft es, den Bogen weit zu spannen &#8211; nach dem Lesen weiß man, was Demenz bedeutet, und gleichzeitig begreift auch jedes Kind, dass wir unsere Alten nicht allein lassen und abschieben dürfen, manchmal aber müssen. Aber bitte in gute Hände. Erwachsene und Kinder sind am Ende ganz nachdenklich, wenn sie’s gelesen haben. Man bekommt Informationen und gleichzeitig macht es Spaß, das Buch zu lesen, es gibt ulkige, groteske und tragische Momente, die mir echt die Augen geöffnet haben. Unbedingt besorgen und auch den Kindern zu lesen geben!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Dementia-Poetry von Adrienne</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/05/05/dementia-poetry/#comment-107</link>
		<dc:creator>Adrienne</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 07:22:48 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Frau Weissenbach!

Sie sprechen mir aus der Seele!
Mein Vater, 66 Jahre alt, früher sehr belesen und vielseitig interessiert, heute im zweiten Stadium einer Alzheimer-Demenz und keinesfalls auf kindlichem Niveau &quot;gelandet&quot; kann ebenfalls nichts anfangen mit den Kinderreimen und -liedern, die ihm im (ansonsten sehr auf die Bedürfnisse Demenzkranker ausgerichteten) Altenheim so angeboten werden. &quot;Kinderkacke&quot;, kommentierte er die Bemühungen des Personals, an Weihnachten mit den Bewohnern der Einrichtung zu singen und Gedichte aufzusagen, allesamt für Vorschulkinder bestimmt und, gut gemeint ist eben nicht gleich gut gemacht, nun für die Bewohner hervorgegraben.

Ich bin sehr gespannt auf Ihre &quot;dementia-poetry&quot; - lassen Sie uns gern daran teilhaben!

Herzliche Grüße,
Adrienne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Weissenbach!</p>
<p>Sie sprechen mir aus der Seele!<br />
Mein Vater, 66 Jahre alt, früher sehr belesen und vielseitig interessiert, heute im zweiten Stadium einer Alzheimer-Demenz und keinesfalls auf kindlichem Niveau &#8220;gelandet&#8221; kann ebenfalls nichts anfangen mit den Kinderreimen und -liedern, die ihm im (ansonsten sehr auf die Bedürfnisse Demenzkranker ausgerichteten) Altenheim so angeboten werden. &#8220;Kinderkacke&#8221;, kommentierte er die Bemühungen des Personals, an Weihnachten mit den Bewohnern der Einrichtung zu singen und Gedichte aufzusagen, allesamt für Vorschulkinder bestimmt und, gut gemeint ist eben nicht gleich gut gemacht, nun für die Bewohner hervorgegraben.</p>
<p>Ich bin sehr gespannt auf Ihre &#8220;dementia-poetry&#8221; &#8211; lassen Sie uns gern daran teilhaben!</p>
<p>Herzliche Grüße,<br />
Adrienne</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gruppen für Menschen mit Demenz in der frühen Krankheitsphase von Wegweiser Demenz</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/01/14/gruppen-fur-menschen-mit-demenz-in-der-fruhen-krankheitsphase/#comment-100</link>
		<dc:creator>Wegweiser Demenz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 16:08:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.alzheimerblog.de/?p=2884#comment-100</guid>
		<description>Für Demenzkranke im frühen Stadium kann es sehr hilfreich sein, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Die Gruppen der Alzheimer Gesellschaft sind ideal dafür. Auch der Alltag lässt sich mit etwas Hilfe oftmals noch selbstbestimmt gestalten. Kontakte pflegen, mobil bleiben und berufstätig sein – all dies ist möglich.

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für Demenzkranke im frühen Stadium kann es sehr hilfreich sein, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Die Gruppen der Alzheimer Gesellschaft sind ideal dafür. Auch der Alltag lässt sich mit etwas Hilfe oftmals noch selbstbestimmt gestalten. Kontakte pflegen, mobil bleiben und berufstätig sein – all dies ist möglich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Schwiegermutter von M. Paillon</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/04/13/schwiegermutter/#comment-99</link>
		<dc:creator>M. Paillon</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 19:50:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.alzheimerblog.de/?p=3446#comment-99</guid>
		<description>Genau so ist es, und das dürfen wir nicht vergessen,
das Leben geht weiter – unseres auch.

Und irgendwo zwischen dem ganzen „Für-die-Anderen-da-sein“ müssen wir uns mit gutem Gewissen eine kleine Plattform schaffen, damit wir UNSER Leben nicht verpassen…

Herzlichen Gruß
Monika Paillon</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau so ist es, und das dürfen wir nicht vergessen,<br />
das Leben geht weiter – unseres auch.</p>
<p>Und irgendwo zwischen dem ganzen „Für-die-Anderen-da-sein“ müssen wir uns mit gutem Gewissen eine kleine Plattform schaffen, damit wir UNSER Leben nicht verpassen…</p>
<p>Herzlichen Gruß<br />
Monika Paillon</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Schwiegermutter von Guenter47</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/04/13/schwiegermutter/#comment-98</link>
		<dc:creator>Guenter47</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 12:54:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.alzheimerblog.de/?p=3446#comment-98</guid>
		<description>Hallo liebe Frau Paillon!
Vielen Dank für Ihren Kommentar zu meinen Schwiegereltern-Erlebnissen. Es ist schön, wenn es Menschen gibt, die das Beschriebene nachvollziehen können. Sie dürfen nicht nur lächeln, sondern sollten lauthals lachen, wenn Ihnen danach ist. Ich tue das auch, weil die Situation sonst unerträglich wäre und außerdem &quot;entlastet&quot; es mich, entkrampft die manchmal aufgebaute Spannung. Mittlerweile haben meine Schwiegereltern ihre Eiserne Hochzeit hinter sich gebracht.
Zu Ihrem Kommentar möchte ich folgende Anmerkungen machen: Das &quot;Lockerbleiben&quot; ihn Stresssituationen will gelernt sein. Ich bilde mir ein, schon immer eine lockere Art gehabt zu haben. Aber in bestimmten Konflikten fällt mir das Lockerbleiben sehr schwer. Mir fehlt dann die nötige &quot;momentane Geduld&quot;. Ich möchte auch nicht zum &quot;Sklaven&quot; meiner Schwiegereltern werden, da ich ja auch noch  Aufgaben in anderen familiären Sektoren zu bewältigen habe: als Ehemann und Großvater. Als Beispiel für &quot;angebrachte bzw. notwendige Ungeduld und Verärgerung&quot; möchte ich die Geschichte vom Hinfallen und Aufheben erzählen.
In den drei Jahren, in denen die Schwiegereltern jetzt im Seniorenzentrum wohnen, ist meine Schwiegermutter drei Mal hingefallen - Gottseidank gab es nur wenige blaue Flecken - aber sie konnte nicht mehr alleine aufstehen. Das erste Mal ließ sie der Ehemann vier (!) Stunden von ca. 19  bis 23 Uhr auf dem Boden sitzen, ehe er mich anrief. Ich habe ihm versucht klar zu machen, daß weder er alleine, noch er mit mir zusammen seine Frau aufheben kann. Ein über den Hausnotruf informierter Johanniter machte das dann mit mir zusammen. Das zweite Mal ereignete sich das nachts um 1.30 Uhr. Da rief er mich sofort an. Eine Kommunikation vom ihm über das Notrufsystem ist wegen seiner Schwerhörigkeit nicht möglich. Das dritte Mal (nachmittags 17 Uhr) rief er ebenfalls sofort an, war aber wieder der Meinung, er mit 91 Jahren, ein  Hausbewohner mit 85 Jahren und ich mit 64 Jahren könnten seine Frau &quot;liften&quot;. Das habe ich abgelehnt, den Johanniterdienst bestellt und ihn damit verärgert.
Aber das war mir egal.
Das Leben geht weiter.
Liebe Grüße
Guenter47</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Frau Paillon!<br />
Vielen Dank für Ihren Kommentar zu meinen Schwiegereltern-Erlebnissen. Es ist schön, wenn es Menschen gibt, die das Beschriebene nachvollziehen können. Sie dürfen nicht nur lächeln, sondern sollten lauthals lachen, wenn Ihnen danach ist. Ich tue das auch, weil die Situation sonst unerträglich wäre und außerdem &#8220;entlastet&#8221; es mich, entkrampft die manchmal aufgebaute Spannung. Mittlerweile haben meine Schwiegereltern ihre Eiserne Hochzeit hinter sich gebracht.<br />
Zu Ihrem Kommentar möchte ich folgende Anmerkungen machen: Das &#8220;Lockerbleiben&#8221; ihn Stresssituationen will gelernt sein. Ich bilde mir ein, schon immer eine lockere Art gehabt zu haben. Aber in bestimmten Konflikten fällt mir das Lockerbleiben sehr schwer. Mir fehlt dann die nötige &#8220;momentane Geduld&#8221;. Ich möchte auch nicht zum &#8220;Sklaven&#8221; meiner Schwiegereltern werden, da ich ja auch noch  Aufgaben in anderen familiären Sektoren zu bewältigen habe: als Ehemann und Großvater. Als Beispiel für &#8220;angebrachte bzw. notwendige Ungeduld und Verärgerung&#8221; möchte ich die Geschichte vom Hinfallen und Aufheben erzählen.<br />
In den drei Jahren, in denen die Schwiegereltern jetzt im Seniorenzentrum wohnen, ist meine Schwiegermutter drei Mal hingefallen &#8211; Gottseidank gab es nur wenige blaue Flecken &#8211; aber sie konnte nicht mehr alleine aufstehen. Das erste Mal ließ sie der Ehemann vier (!) Stunden von ca. 19  bis 23 Uhr auf dem Boden sitzen, ehe er mich anrief. Ich habe ihm versucht klar zu machen, daß weder er alleine, noch er mit mir zusammen seine Frau aufheben kann. Ein über den Hausnotruf informierter Johanniter machte das dann mit mir zusammen. Das zweite Mal ereignete sich das nachts um 1.30 Uhr. Da rief er mich sofort an. Eine Kommunikation vom ihm über das Notrufsystem ist wegen seiner Schwerhörigkeit nicht möglich. Das dritte Mal (nachmittags 17 Uhr) rief er ebenfalls sofort an, war aber wieder der Meinung, er mit 91 Jahren, ein  Hausbewohner mit 85 Jahren und ich mit 64 Jahren könnten seine Frau &#8220;liften&#8221;. Das habe ich abgelehnt, den Johanniterdienst bestellt und ihn damit verärgert.<br />
Aber das war mir egal.<br />
Das Leben geht weiter.<br />
Liebe Grüße<br />
Guenter47</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Schwiegermutter von M. Paillon</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/04/13/schwiegermutter/#comment-97</link>
		<dc:creator>M. Paillon</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 11:21:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.alzheimerblog.de/?p=3446#comment-97</guid>
		<description>Diesmal drücke ich den „Gefällt mir-Button“,
denn Ihre Schilderung erinnert mich mit sehr viel positiver Emotion an meine berufliche Vergangenheit – 12 Jahre in einer großen Seniorenresidenz (über 150 Bewohner).
50% der Zeit war ich im Sozial-Kulturellen-Dienst beschäftigt, die andere Tageshälfte in der Verwaltung/Bewohneraufnahme/Angehörigen- und Biografiearbeit.
So habe ich im Laufe der Jahre sehr viele „Familiengeschichten“ hautnah erleben dürfen ;-)
Gestatten Sie mir ein Lächeln bei Ihrer Schilderung? Trotzdem voller Respekt für Ihre Geschichte und Situation als Familienmitglied und ein großes „Dankeschön“ für Ihre Schilderung.
Ihre Schwiegereltern sind, aus meiner Perspektive betrachtet, in einer seltenen und glücklichen Situation, haben beide ein stolzes Alter, sind beisammen, haben sich freiwillig für ein Seniorenheim entschieden. Es liest sich so, als habe ihre Schwiegermutter in ihrer Ehe schon immer „das Regiment geführt“, kleine „Macken“ gehabt  - und ihren Ehemann gelenkt . Ob jetzt eine Demenz dazukommt, oder eine normale Altersvergesslichkeit - ihr Schwiegervater übernimmt die fehlenden Kompetenzen so weit als möglich, ist das nicht wirklich rührend? Manches hört er nicht, will es vielleicht auch gar nicht – das können auch viele jüngere Ehemänner nachvollziehen ;-)
Erfahrungsgemäß müssen Sie sich keine großen Sorgen um die beiden machen, sie können doch gar nicht ohneeinander…
Ich habe schon Ehepaare erlebt, bei denen der 94-jährige Herr seine Angetraute verlassen hat, fest entschlossen aus dem Heim zu seiner Tochter zog, um dann nach drei Tagen mit Sehnsucht im Herzen zurückzukehren – aber auch Paare, die nach der Goldhochzeit beschlossen, zwar in das gleiche Heim aber in verschiedene Zimmer zu ziehen, weil man „jetzt endlich“ entscheiden kann, nicht mehr zusammen zu leben, sie besuchten sich dann regelmäßig – oder auch nicht.
Wenn Sie erlauben, würde ich Ihnen gerne nahelegen, die „alte Beziehung“ ein wenig lockerer und mit Humor zu betrachten, ich habe die verbleibende starke Persönlichkeit der Senioren stets bewundert und oft beobachtet, wie sehr sie ihre Umgebung noch „im Griff haben“.

Fehlende Fluchtreflexe, Weg- oder Hinlauftendenzen sind positiv zu betrachten, die alte Dame fühlt sich wohl, da wo sie ist, die Wohnung ist ihr sicheres Nest, man weiß ja nicht, was einem da draußen in der großen Welt widerfährt ;-)
Ab und zu durfte ich erleben, dass sich der Lebensraum, der benötigte persönliche Freiraum über Jahre bis hin zum Bett und später sogar zur „Embryo-Stellung“ verkleinert hat und immer noch Wohlgefühl und Lebensqualität erkennbar war – bis hin zum sprichwörtlichen Ende in „Abrahams Schoß“. Für die Familie ist dies unter Umständen eine schwere Zeit, aber in Trauergesprächen habe ich meistens gehört, dass sie so den Abschied besser verkraftet haben, weil sie die Zeit fanden, sich damit abzufinden und sich und den Bewohnern die anschließende Ruhe zu gönnen.

Lieber Günter, es würde mich freuen, wenn ich Ihnen durch meine Erfahrungen und kleinen Beispiele ein wenig Ihrer Sorgen nehmen konnte? Oft ist es schwer, als Betroffener einmal den Blick aus der Vogelperspektive zu finden.

Beste Grüße
Monika Paillon
Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen,
Autorin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal drücke ich den „Gefällt mir-Button“,<br />
denn Ihre Schilderung erinnert mich mit sehr viel positiver Emotion an meine berufliche Vergangenheit – 12 Jahre in einer großen Seniorenresidenz (über 150 Bewohner).<br />
50% der Zeit war ich im Sozial-Kulturellen-Dienst beschäftigt, die andere Tageshälfte in der Verwaltung/Bewohneraufnahme/Angehörigen- und Biografiearbeit.<br />
So habe ich im Laufe der Jahre sehr viele „Familiengeschichten“ hautnah erleben dürfen <img src='http://www.alzheimerblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Gestatten Sie mir ein Lächeln bei Ihrer Schilderung? Trotzdem voller Respekt für Ihre Geschichte und Situation als Familienmitglied und ein großes „Dankeschön“ für Ihre Schilderung.<br />
Ihre Schwiegereltern sind, aus meiner Perspektive betrachtet, in einer seltenen und glücklichen Situation, haben beide ein stolzes Alter, sind beisammen, haben sich freiwillig für ein Seniorenheim entschieden. Es liest sich so, als habe ihre Schwiegermutter in ihrer Ehe schon immer „das Regiment geführt“, kleine „Macken“ gehabt  &#8211; und ihren Ehemann gelenkt . Ob jetzt eine Demenz dazukommt, oder eine normale Altersvergesslichkeit &#8211; ihr Schwiegervater übernimmt die fehlenden Kompetenzen so weit als möglich, ist das nicht wirklich rührend? Manches hört er nicht, will es vielleicht auch gar nicht – das können auch viele jüngere Ehemänner nachvollziehen <img src='http://www.alzheimerblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Erfahrungsgemäß müssen Sie sich keine großen Sorgen um die beiden machen, sie können doch gar nicht ohneeinander…<br />
Ich habe schon Ehepaare erlebt, bei denen der 94-jährige Herr seine Angetraute verlassen hat, fest entschlossen aus dem Heim zu seiner Tochter zog, um dann nach drei Tagen mit Sehnsucht im Herzen zurückzukehren – aber auch Paare, die nach der Goldhochzeit beschlossen, zwar in das gleiche Heim aber in verschiedene Zimmer zu ziehen, weil man „jetzt endlich“ entscheiden kann, nicht mehr zusammen zu leben, sie besuchten sich dann regelmäßig – oder auch nicht.<br />
Wenn Sie erlauben, würde ich Ihnen gerne nahelegen, die „alte Beziehung“ ein wenig lockerer und mit Humor zu betrachten, ich habe die verbleibende starke Persönlichkeit der Senioren stets bewundert und oft beobachtet, wie sehr sie ihre Umgebung noch „im Griff haben“.</p>
<p>Fehlende Fluchtreflexe, Weg- oder Hinlauftendenzen sind positiv zu betrachten, die alte Dame fühlt sich wohl, da wo sie ist, die Wohnung ist ihr sicheres Nest, man weiß ja nicht, was einem da draußen in der großen Welt widerfährt <img src='http://www.alzheimerblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Ab und zu durfte ich erleben, dass sich der Lebensraum, der benötigte persönliche Freiraum über Jahre bis hin zum Bett und später sogar zur „Embryo-Stellung“ verkleinert hat und immer noch Wohlgefühl und Lebensqualität erkennbar war – bis hin zum sprichwörtlichen Ende in „Abrahams Schoß“. Für die Familie ist dies unter Umständen eine schwere Zeit, aber in Trauergesprächen habe ich meistens gehört, dass sie so den Abschied besser verkraftet haben, weil sie die Zeit fanden, sich damit abzufinden und sich und den Bewohnern die anschließende Ruhe zu gönnen.</p>
<p>Lieber Günter, es würde mich freuen, wenn ich Ihnen durch meine Erfahrungen und kleinen Beispiele ein wenig Ihrer Sorgen nehmen konnte? Oft ist es schwer, als Betroffener einmal den Blick aus der Vogelperspektive zu finden.</p>
<p>Beste Grüße<br />
Monika Paillon<br />
Fachkraft für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen,<br />
Autorin</p>
]]></content:encoded>
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