Dinge vor dem Verlorengehen bewahren, wie geht das?

Dienstag, 1. Februar 2011 von Redaktion Alzheimerblog

Meine Mutter befindet sich seit nunmehr 1,5 Jahren in stationärer Pflege wegen fortgeschrittener Alzheimer Erkrankung. Nachdem mein Vater – wegen seiner eigener Krankheit – nicht mehr in der Lage war meine Mutter zu betreuen und auch alle der drei Kinder dies nicht leisten können, blieb nur der Schritt in die stationäre Pflege.

Dort treffe ich gerade zum zweiten Mal auf ein recht banales Problem für Brillenträger (was mir gestern im Altenheim auch andere Angehörige bestätigt haben): WO IST DIE BRILLE??? Das Pflegepersonal konnte mir nur sagen, dass diese bereits gesucht wird – bei der Gelegenheit erfuhr ich dann, dass meine Mutter bereits seit 4-5 Tagen ohne Brille durch das Heim läuft. Bei einer jahrzentelangen Brillenträgerin mit >10 Dioptrin, ist das bestimmt nicht schön (meine Mutter meinte zwar, dass es wohl gehen würde…). Da eine neue Brille fast 1.000 Euro kosten wird, würde ich diese sehr gerne wiedergefunden wissen.

Kennt jemand eine Möglichkeit eine Brille (es gehen ja auch andere persönlichste Dinge z.B. Gebiss verloren) zu kennzeichnen, damit diese einfach in einem begrenzten Raum (Heim) wiedergefunden werden kann. Ich hatte hier an einen GPS-Sender oder an die immer häufiger verwendeten RFID-Funkchips gedacht, kenne mich damit aber leider nicht aus.

Da ich aber glaube nicht allein mit diesem Problem zu sein, kann mir hier hoffentlich jemand weiterhelfen.

Uli L.

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