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	<title>Alzheimer BLOG &#187; Erfahrung</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Meine Mutter geht ins Heim</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 19:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke_Vafai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[awo]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Mutter, jetzt 92 Jahre alt, befindet sich seit März 2008 im AWO Seniorenheim in Köln-Ehrenfeld. Sie lebte lange Jahre allein in Hamburg. Als es sich herausstellte, dass sie nach einem Sturz nicht mehr allein leben konnte, holte ich sie zu mir nach Köln ins betreute Wohnen. Leider war diese Entscheidung mit hohen finanziellen Kosten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Mutter, jetzt 92 Jahre alt, befindet sich seit März 2008 im AWO Seniorenheim in Köln-Ehrenfeld. Sie lebte lange Jahre allein in Hamburg.<br />
Als es sich herausstellte, dass sie nach einem Sturz nicht mehr allein leben konnte, holte ich sie zu mir nach Köln ins betreute Wohnen. Leider war diese Entscheidung mit hohen finanziellen Kosten verbunden, Leistungen erfolgten nicht. Sie war nach wie vor auf sich allein gestellt. Deshalb zog sie nochmal um in eine eigene Wohnung. Sie war immer ein sehr eigenständiger und eigenwilliger Mensch. Es wäre seinerzeit nicht möglich gewesen, aufgrund des Alters eine andere Lösung zu finden.<br />
Es ging auch fast 2 Jahre gut. Dann stellte ich bei meinen täglichen Besuchen fest, dass sie fast nichts im Kühlschrank hatte, irgendwelche Leute verdächtigte, ihr Essen gestohlen zu haben. Eier fand ich in der Keksdose, Schuhe im Karton der gelieferten Lebkuchen. Der Schlüssel war regelmässig verschwunden. Ständige Anrufe ihrerseits erfolgten, weil sie stets vergass, dass ich gerade bei ihr gewesen war.<br />
Sie rief fremde Leute zu sich in die Wohnung, da ihre Geldkassette nicht auf ging. All dies führte dazu, dass ich sie testen liess und eine Demenz festgestellt wurde.<br />
Aufgrund dessen hatte ich  schon im Vorfeld mehrere Seniorenheime angesehen und z.T. schnürte es mir die Luft ab aufgrund der kalten Atmosphäre. Ein Glück war es, dass im AWO Seniorenheim in Köln-Ehrenfeld ein Platz frei wurde. Dieses Heim machte bereits beim eintreten einen offenen lebendigen Eindruck. Sie hatte sich dann auch schnell eingewöhnt, da der Umgang zwischen Pflegepersonal und Bewohnern ein sehr herzlicher ist. Bis heute habe ich diesen Schritt, der doch mit vielen Zweifeln, ob man es richtig macht, begleitet wird, nicht bereut. Sie fühlt sich wohl, hat jetzt auch ein eigenes Zimmer (allein, nicht mehr zusammen mit einer anderen Bewohnerin), hat ihre eigenen Möbel und ich kann beruhigt sein, dass sie regelmäßig isst und trinkt, ihr Gewicht wird ständig kontrolliert, der Arzt ist täglich im Haus.<br />
Ich muss sagen, dass ich meine Entscheidung, sie in ein Seniorenzentrum zu bringen, nicht bereut habe. Wir beide leben sehr entspannt und ich besuche sie gern 2-3mal pro Woche und rede mit ihr über alte Zeiten um sie etwas zum nachdenken anzuregen.</p>
<p>Elke Vafai</p>
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		<title>»Ich habe Alzheimer«: Wie die Krankheit sich anfühlt</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 15:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian Buchtaleck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheitsverlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem Buch „Ich habe Alzheimer“ zeichnet die Journalistin und Autorin Stella Braam den Krankheitsverlauf ihres Vaters René minutiös nach. Die gemeinsame Reise von Vater und Tochter beginnt in dem holländischen Ort Tillburg, wo René noch ganz eigenständig lebt. Als die voranschreitende Alzheimer-Erkrankung den Umzug in eine Pflegeanstalt nötig macht, ruft René aufgeregt: „Hierher komme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2009/06/braam1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-749" title="Braam: Ich habe Alzheimer" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2009/06/braam1-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a></p>
<p>In dem Buch „Ich habe Alzheimer“ zeichnet die Journalistin und Autorin Stella Braam den Krankheitsverlauf ihres Vaters René minutiös nach. Die gemeinsame Reise von Vater und Tochter beginnt in dem holländischen Ort Tillburg, wo René noch ganz eigenständig lebt. Als die voranschreitende Alzheimer-Erkrankung den Umzug in eine Pflegeanstalt nötig macht, ruft René aufgeregt: „Hierher komme ich nie wieder zurück“. Tatsächlich begleitet Braam ihren Vater durch alle Stationen der Krankheit und webt medizinische Informationen geschickt mit ein.</p>
<p>Entstanden ist ein 185 Seiten langes, anrührendes Buch, bei dem der Leser spürt, wie die Tochter Stella Schritt für Schritt Abschied von ihrem Vater René nimmt. Gleichzeitig zeigt sich, wie quälend langsam der Abschied vom Leben für Alzheimer-Patienten sein kann und mit welcher Kraft der Körper am Leben festhält, während die Erinnerungen Tag für Tag versiegen. Mit jeder Seite wird das Buch dringlicher: es weist ebenso auf Missstände bei der Versorgung und Pflege von dementen Menschen hin, wie auf Persönlichkeitsveränderungen und Stimmungsschwankungen, die im Krankheitsverlauf nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind oder auf die sich wandelnde Alterspyramide.</p>
<p>Das Buch schwankt dabei zwischen einem persönlich-emotionalen Erfahrungsbericht und einem kühl beobachtenden Protokoll. Glücklicherweise bleibt Braam dabei so sachlich es ihr unter den gegebenen Umständen möglich ist. Herausragend ist die &#8216;Forderliste&#8217; von René, eines seiner letzten Schriftstücke. Mit wackeliger Grammatik und schwerfälligen Worten warnt dieser vor einer kommenden „Demenz-Explosion“ und mahnt, dass auch Alzheimer-Patienten wie Menschen zu behandeln seien. Noch wäre Zeit, Renés Liste ernst zu nehmen. Die Veröffentlichung des Buchs „Ich habe Alzheimer“ ist ein Schritt in diese Richtung. Nun muss es nur noch viele Leser finden.</p>
<p>Braam, Stella: „Ich habe Alzheimer“. Wie die Krankheit sich anfühlt, Beltz, Weinheim 2007, 185 Seiten, ISBN 978-3-407-85763-7, 17,90 €</p>
<p>Bastian Buchtaleck</p>
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		<title>Blankenheim Open – Alzheimer – Regen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 09:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Arbeit der Alzheimer Gesellschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Infostand]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch bei viel Idealismus, das muss man nicht oft haben. Eine Gewerbeschau im Regen und die Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e.V. mit ihrem Informationsstand  mittendrin. Dabei hatte es um beim Aufbau noch recht gut ausgesehen, wir waren zwischen einen Treppenerneuerer und einer bekannten Marke für Küchenplastik gut aufgestellt. Immerhin wurden 30 000 Besucher erwartet und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch bei viel Idealismus, das muss man nicht oft haben. Eine Gewerbeschau im Regen und die Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e.V. mit ihrem Informationsstand  mittendrin.</p>
<p>Dabei hatte es um beim Aufbau noch recht gut ausgesehen, wir waren zwischen einen Treppenerneuerer und einer bekannten Marke für Küchenplastik gut aufgestellt. Immerhin wurden 30 000 Besucher erwartet und der Veranstalter machte eine Verlosung (Hauptgewinn ein 12 000 € teures neues Auto) und die Hälfte der Einahmen aus dem Losverkauf sollte die  Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e.V. erhalten.</p>
<p>Die ersten Besucher näherten sich mit einer gewissen Skepsis – trotz unseres Hinweises, die Alzheimer Krankheit sei nicht ansteckend.<span id="more-267"></span></p>
<p>Das Informationsmaterial fand guten Absatz Auch wegen der leckeren Äpfel, die als Zugabe gereicht wurden. Viele Gespräche über erschütternde Erfahrungen mit dem Krankheitsverlauf im Familien- und Bekanntenkreis führten auf beiden Seiten zu wichtigen und neuen Erkenntnissen.</p>
<p>Mancher gute Rat aber auch weiterführende Angebote zu Treffen in Angehörigengruppen wurden weitergegeben. Hierbei zeigte  sich, dass der Kreis der Ansprechpartner ein ganz anderer war, als bei Veranstaltungen in der Kreisstadt Euskirchen. Das Einzugsgebiet erstreckte sich weit bis nach Rheinland-Pfalz hinein und es zeigte sich ein enormes Informationsdefizit.</p>
<p>Interessant war, dass es viele und sehr umfangreiche Informationswünsche aus dem  „Profibereich“ gab, die wir sehr gern im Rahmen unserer Möglichkeiten erfüllten.</p>
<p>Der im laufe des Tages zunehmende Regen begrenzte die Zahl der Besucher auf ca. 20 000 und auch der Herr Bürgermeister schritt schnellen Schrittes an uns vorbei, offensichtlich passt Alzheimer nicht in sein Wahlkampfkonzept.</p>
<p>Trotz einiger Widrigkeiten war es ein langer Sonntag mit vielen guten Gesprächen, die hoffentlich  den Betroffenen Mut gemacht und etwas Hilfe gebracht haben.</p>
<p>Dieser Tag hat wieder etwas dazu beigetragen, dass in der Bevölkerung mehr Information und weniger Angst im Zusammenhang mit der Alzheimer Krankheit herrscht.</p>
<p>Wir bedanken uns herzlich bei den Initiatoren der Veranstaltung, dass sie uns die Gelegenheit gegeben haben, die Problematik der Alzheimer Krankheit auf einer sehr interessanten Veranstaltung an weite Kreise der Eifeler Bevölkerung heranzutragen und um Verständnis für  kranke Mitmenschen und ihre speziellen Probleme zu werben.</p>
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