Interview mit Frau von der Leyen zur Alzheimer-Krankheit ihres Vaters

Dienstag, 23. August 2011 von Susanna S.

Im Deutschlandradio wurde kürzlich ein Interview mit Bundessozialministerin Ursula von der Leyen ausgestrahlt, in dem sie erzählt, wie sie die Demenzerkrankung ihres Vaters erlebt. Sie sagt aber auch klar, dass der Staat noch einiges zu tun hat, um die Bedingungen für Demenzkranke und ihre Familien zu verbessern.

Ich finde es durchaus hilfreich, wenn Politiker mit dem, woran sie arbeiten, eigene Erfahrungen haben. Schade, dass Frau von der Leyen nicht im Familienministerium geblieben ist, wo sie im Bereich Demenz mehr hätte bewegen können, als im Arbeits- und Sozialministerium…

Nachlesen und -hören kann man das Feature unter
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1532390/

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Buchneuerscheinung “Alzheimer-Lieben”

Sonntag, 19. Juni 2011 von Antonia Scheib-Berten

Rezension “Bis dass der Tod uns scheidet ? Alzheimer-Lieben”

Shaker Media, Aachen, ISBN: 978-3-86858-607-7

Die Weinheimer Sozialpädagogin Antonia Scheib-Berten verfügt über langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Patienten und ihren Angehörigen.

Mit ihrem Erstlingswerk stellt sich die Autorin einem der letzten Tabuthemen unserer Gesellschaft: Der frühen Erkrankung von Menschen zwischen 50 und 60 Jahren an der Alzheimerschen Krankheit.

Fakt ist, dass in baldiger Zukunft jeder 4. betagte Erwachsene an Demenz erkranken wird. Auch trifft die Erkrankung eine nicht unbeträchtliche Anzahl „jüngerer“ Patienten, die – oft noch voller Pläne und mitten im Berufsleben stehend -, mit dieser Schock Diagnose konfrontiert werden. Oft wird die konkrete Diagnose verspätet gestellt, denn bei „jüngeren“ Menschen geht man i. d. R. von burn out, Wechseljahresbeschwerden oder Depressionen aus.

Eingebettet in die Lebens- und Liebesbeziehungen zweier betroffener Ehepaare schildert die Autorin einfühlsam und zuweilen grausam realistisch den mühevollen und oft an Überforderung grenzenden jahrelangen Alltag mit den Erkrankten. (Weiterlesen…)

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Ein neuer Anfang

Sonntag, 7. September 2008 von Editha

Meine Schwiegermutter lebt seit zweieinhalb Jahren in einer Wohngemeinschaft, wo sie zusammen mit sieben weiteren Bewohner/innen von einem ambulanten Pflegedienst rund um die Uhr versorgt wird. Der Pflegedienst ist ständig präsent, versteht sich aber als Gast. Es ist unsere Wohnung, mit allen Freiheiten und Pflichten, die damit verbunden sind. Hauptmieter ist der Verein für menschenwürdiges Leben im Altere. V. Er unterstützt und koordiniert die Gruppe der Angehörigen und Bewohner. Das Miteinander so vieler verschiedener Akteure braucht klare Absprachen und erfordert auch soziale Kompetenzen. Wir haben gemeinsam eine Satzung erarbeitet, die den Rahmen für das Leben in dieser kleinen Gemeinschaft festlegt. (Weiterlesen…)

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