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	<title>Alzheimer BLOG &#187; Erfahrungen von Angehörigen</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Interview mit Frau von der Leyen zur Alzheimer-Krankheit ihres Vaters</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 12:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanna S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Deutschlandradio wurde kürzlich ein Interview mit Bundessozialministerin Ursula von der Leyen ausgestrahlt, in dem sie erzählt, wie sie die Demenzerkrankung ihres Vaters erlebt. Sie sagt aber auch klar, dass der Staat noch einiges zu tun hat, um die Bedingungen für Demenzkranke und ihre Familien zu verbessern. Ich finde es durchaus hilfreich, wenn Politiker mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Deutschlandradio wurde kürzlich ein Interview mit Bundessozialministerin Ursula von der Leyen ausgestrahlt, in dem sie erzählt, wie sie die Demenzerkrankung ihres Vaters erlebt. Sie sagt aber auch klar, dass der Staat noch einiges zu tun hat, um die Bedingungen für Demenzkranke und ihre Familien zu verbessern.</p>
<p>Ich finde es durchaus hilfreich, wenn Politiker mit dem, woran sie arbeiten, eigene Erfahrungen haben. Schade, dass Frau von der Leyen nicht im Familienministerium geblieben ist, wo sie im Bereich Demenz mehr hätte bewegen können, als im Arbeits- und Sozialministerium&#8230;</p>
<p>Nachlesen und -hören kann man das Feature unter<br />
<a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1532390/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1532390/</a></p>
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		<title>Buchneuerscheinung “Alzheimer-Lieben”</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 16:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antonia Scheib-Berten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[Frühbetroffene Demenzpatienten]]></category>
		<category><![CDATA[Infoteil]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezension &#8220;Bis dass der Tod uns scheidet ? Alzheimer-Lieben&#8221; Shaker Media, Aachen, ISBN: 978-3-86858-607-7 Die Weinheimer Sozialpädagogin Antonia Scheib-Berten verfügt über langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Patienten und ihren Angehörigen. Mit ihrem Erstlingswerk stellt sich die Autorin einem der letzten Tabuthemen unserer Gesellschaft: Der frühen Erkrankung von Menschen zwischen 50 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/06/Cover_Alzheimer-Lieben.gif"><img class="alignright size-full wp-image-2474" title="Cover_Alzheimer-Lieben" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/06/Cover_Alzheimer-Lieben.gif" alt="" width="200" height="284" /></a>Rezension &#8220;Bis dass der Tod uns scheidet ? Alzheimer-Lieben&#8221;</strong></p>
<p><strong>Shaker Media, Aachen, ISBN: 978-3-86858-607-7</strong></p>
<p>Die Weinheimer Sozialpädagogin Antonia Scheib-Berten verfügt über langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Patienten und ihren Angehörigen.</p>
<p>Mit ihrem Erstlingswerk stellt sich die Autorin einem der letzten Tabuthemen unserer Gesellschaft: Der frühen Erkrankung von Menschen zwischen 50 und 60 Jahren an der Alzheimerschen Krankheit.</p>
<p>Fakt ist, dass in baldiger Zukunft jeder 4. betagte Erwachsene an Demenz erkranken wird. Auch trifft die Erkrankung eine nicht unbeträchtliche Anzahl „jüngerer“ Patienten, die – oft noch voller Pläne und mitten im Berufsleben stehend -, mit dieser Schock Diagnose konfrontiert werden. Oft wird die konkrete Diagnose verspätet gestellt, denn bei „jüngeren“ Menschen geht man i. d. R. von burn out, Wechseljahresbeschwerden oder Depressionen aus.</p>
<p>Eingebettet in die Lebens- und Liebesbeziehungen zweier betroffener Ehepaare schildert die Autorin einfühlsam und zuweilen grausam realistisch den mühevollen und oft an Überforderung grenzenden jahrelangen Alltag mit den Erkrankten.<span id="more-2422"></span></p>
<p>Der teilweise mitreißend protokollierende Erzählstil macht das unbarmherzige Fortschreiten des körperlichen und geistigen Verfalls besonders deutlich. Anschaulich beschreibt Scheib-Berten einerseits die oft monoton und uns fremd anmutenden Muster und verschiedenen Phasen der Demenz, andererseits die z. T. extremen Gefühlslagen des pflegenden Partners. Liebe, Zuneigung, langjährige Verbundenheit, Aufopferung und bedingungslose Pflege wechseln sich ab mit Wut, Aggression, Angst, Trauer, Verzweiflung und gesellschaftlicher Isolation.</p>
<p>Besonders eindrucksvoll die immer wiederkehrenden Sinnfragen wie: Muss sich der Pflegende ausschließlich in der Pflege aufopfern, nur weil es Kinder oder das Umfeld so erwarten? Hat der pflegende Partner nicht auch ein Recht auf eigene Bedürfnisse, Hilfe und Unterstützung oder müssen Lebensträume und Beruf aufgegeben werden? Ist es ethisch vertretbar, den relativ jungen erkrankten Partner in ein Pflegeheim mit überwiegend bettlägerigen und greisen Menschen zu geben? Darf ich mir als liebender Partner den Tod meines hilflosen Ehemannes/Ehefrau vorstellen, um selbst noch mal „echtes“ Leben zu spüren? Und wie ist es mit der körperlichen Liebe? Darf ich mir diese Nähe zu einem anderen Menschen erlauben? Was ist Glück? Wie viele Formen von Liebe gibt es oder soll es nur die eine sein? „ Bis das der Tod uns scheidet?“</p>
<p>Der Autorin gelingt mit ihrer wunderschön erzählten Geschichte der Spagat zwischen scheinbarer Hoffnungslosigkeit und gleichzeitiger Eröffnung neuer Perspektiven. Leben im Jetzt, den Moment genießen. Nach dem Winter kommt der Frühling, Neues kann wachsen.</p>
<p>Zugleich erlebt man diese Lebens- und Liebesgeschichten als informativen Ratgeber, da vielfach und das nicht nur im Anhang, auf diverse Hilfsangebote und Anlaufstellen hingewiesen wird. Besonders wichtig erscheint Scheib-Berten in diesem Zusammenhang auch eine möglichst exakte und frühe Diagnosestellung, nur so kann Selbstbestimmung auch in der Demenz gelebt werden.</p>
<p>Ein lesenswertes Buch, das aufklärt, Hoffnung macht und dazu beitragen dürfte, dieses vielschichtige Krankheitsbild nicht länger zu verdrängen und ausschließlich auf Menschen in sehr hohem Alter zu projizieren.</p>
<p>Dr. phil. Katina Leondaris, im Februar 2011</p>
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		<title>Ein neuer Anfang</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 09:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Editha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Schwiegermutter lebt seit zweieinhalb Jahren in einer Wohngemeinschaft, wo sie zusammen mit sieben weiteren Bewohner/innen von einem ambulanten Pflegedienst rund um die Uhr versorgt wird. Der Pflegedienst ist ständig präsent, versteht sich aber als Gast. Es ist unsere Wohnung, mit allen Freiheiten und Pflichten, die damit verbunden sind. Hauptmieter ist der Verein für menschenwürdiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Schwiegermutter lebt seit zweieinhalb Jahren in einer Wohngemeinschaft, wo sie zusammen mit sieben weiteren Bewohner/innen von einem ambulanten Pflegedienst rund um die Uhr versorgt wird. Der Pflegedienst ist ständig präsent, versteht sich aber als Gast. Es ist unsere Wohnung, mit allen Freiheiten und Pflichten, die damit verbunden sind. Hauptmieter ist der Verein für menschenwürdiges Leben im Altere. V. Er unterstützt und koordiniert die Gruppe der Angehörigen und Bewohner. Das Miteinander so vieler verschiedener Akteure braucht klare Absprachen und erfordert auch soziale Kompetenzen. Wir haben gemeinsam eine Satzung erarbeitet, die den Rahmen für das Leben in dieser kleinen Gemeinschaft festlegt.<span id="more-47"></span></p>
<p>Die Schwiegermutter war vorher bereits sieben Jahre in Heimen, wo wir mit dem Fortschreiten der Demenz zunehmende Probleme bekamen. Denn in Oldenburg gibt es bisher noch keine Heime, die Demenzkranke in kleinen Gruppen von acht bis zwölf Bewohnern demenzgerecht versorgen. In der WG hat meine Schwiegermutter ihr eigenes kleines Zimmer. Sie hält sich jedoch meistens im Wohnzimmer auf, mit Blick auf die offene Küche. Die familienähnlichen, überschaubaren Lebensbedingungen hier haben ihr sehr gut getan. Früher war sie schwer depressiv und beherrscht von einer zwanghaften Unruhe, außerdem trank sie nicht genug. Heute ist sie innerlich und äußerlich zur Ruhe gekommen. Die Medikamente konnten wesentlich reduziert werden. Und wir sind überzeugt, wir haben es der Wohngemeinschaft zu verdanken, dass sie noch lebt und dabei sogar in guter Verfassung ist.</p>
<p>Meistens beobachtet sie ruhig und aufmerksam das Geschehen um sich herum. Sie nimmt Anteil daran und mischt sich immer mal wieder mit einem passenden Satz ein. Oft sitzt ihr der Schalk im Nacken, und wir haben uns angewöhnt, Papier und Bleistift bereitzulegen, um die Sprüche festzuhalten. Hatte sie früher bei der Abendtoilette um ihr Leben geschrien, so ertönt heute energisches Schimpfen aus dem Bad: „Das können Sie bei sich selber machen!&#8221; Und wenn die Tür zum Bad wieder aufgeht, lächelt sie schon wieder und bedankt sich sogar. Vor kurzem hat sie auf den Gute-Nacht-Gruß erwidert: „Und ich wünsche allen ein gutes Gedächtnis&#8221;. Wir haben als Angehörige mit dem Einzug in die Wohngemeinschaft wieder mehr Verantwortung übernommen.</p>
<p>Um die Finanzierung mussten wir kämpfen. Aber mit Blick auf die Mutter hat sich alle Mühe gelohnt.</p>
<p>Brunhilde Becker, 1. Vorsitzende Alzheimer Gesellschaft Oldenburg<br />
Brunhilde Becker<br />
Alzheimer Gesellschaft Oldenburg<br />
Tel. 0441/926 69 39</p>
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