Die LebensSchätze – das persönliche Erlebnis- und Biografiebuch

Montag, 26. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog

Die Idee zu den LebensSchätzen entstand aus einem sehr kurzen Dialog mit meiner Großmutter.
Ich: „Omi, erzähl doch mal“
Meine Großmutter lachend: „Was aus meinen 95 Jahren möchtest Du denn wissen?“
Auf der Heimfahrt machte ich mir über diesen Satz Gedanken und stellte fest, dass ich trotz stetigem Austausch recht wenig über manche Lebensbereiche wusste oder aber Details ihrer Erzählungen wieder vergessen hatte.

Vor allem aber fehlte mir jegliche Struktur zu den Fragen. Dem langen Leben einen roten Faden zu geben, schien gar nicht so einfach.

Aus dieser Sichtweise entstand nun ein wunderschöner Rahmen, der uns beiden schlüssig erschien, Vorschläge und Anregungen bot und viel Raum für Fotos und Persönliches enthielt.

„LebensSchätze“ ist die Vorlage zur Darstellung des ganz persönlichen Lebensweges und richtet sich an alle, die von und für Menschen Wertvolles festhalten und zusammenführen möchten. (Weiterlesen…)

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Erinnerungs- und Spielkarten ganz nach Bedarf gestaltet

Freitag, 4. September 2009 von Susanna S.

Ganz individuell und aufwendig gestaltete Bild-Karten habe ich unter www.erinnerungsspiel.de gefunden.

Es sind Karten, die man z.B. zum Memory spielen oder einfach für die Aktivierung und Beschäftigung mit bestimmten Themen oder auch für die Biografie-Arbeit verwenden kann.
Es gibt verschiedenste Motive zum Auswählen, man kann aber auch eigene Motive – z.B. alte Fotos – einschicken und daraus Karten gestalten lassen.

Die Karten werden laminiert und auf Holz aufgezogen und sind dadurch einerseits gegen Vernicken geschützt, andererseits lassen sie sich besser anfassen als Pappkarten. Holzstärke und Kartenformat kann man selber auswählen.

Die Karten sind nicht ganz billig, weil sie pro Stück abgerechnet werden. Aber sie sind vermutlich auch bei intensivem Gebrauch recht lange haltbar. Die Idee stammt von einem Praktiker aus der Pflege. Ich finde sie überzeugend.

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Ein Gedicht von Anke Kopietz über Alzheimer

Freitag, 17. Juli 2009 von Alzheimer Gesellschaft e.V.

Alzheimer

In Erinnerung an meine Mutter

Leider, vor gar nicht langer Zeit,
verlor dich dein Gedächtnis.
Nichts blieb uns mehr, von deiner Zeit.
Erinnerung, ist dein Vermächtnis.

Dein Lachen, wurde Lächeln, zaghaft.
Nur Angst, stand fragend im Gesicht.
Und Abwehr, wurde deiner habhaft,
Vertrauen? Nein, konntest du nicht.

Wem auch? Fremd waren wir dir alle.
Mann, Kinder, Umfeld und auch Haus
So grenztest du, in diesem Falle,
uns ganz, aus deinem Leben aus.

Wir wurden krank, voll Kummer, Sorgen.
Wollten verbinden, helfen, da sein.
Dachten an heute, nicht an Morgen.
Dachten, das kann doch gar nicht wahr sein

Machten dir, uns, auf alle Fälle,
sah`n nicht, wie uns die Zeit verrann,
den Rest des Lebens schon zur Hölle,
als schleichend Sterben, schon begann.

Wir suchten Dich in deiner Hülle.
Haderten mit dem Schicksal nur.
Fanden nicht deines Lebens Fülle.
Zerschlagen deine Lebensuhr.

Oh, hätten wir doch alle nur,
viel besser deine Zeit genutzt.
Gezeigt dir, unsre Liebe pur.

Nun, sind die Flügel uns gestutzt.

© Anke Kopietz 15. Juli 2009

Mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

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Erinnerungspflege

Freitag, 6. Februar 2009 von DAlzG

Vor einigen Tagen bekamen wir per Mail eine Linkempfehlung zu einem Blog zum Thema Erinnerungspflege, die wir hier gerne weitergeben möchten.
Der Blog enthält 33 Anregungen, wie man die geistigen Aktivitäten demenzkrankern Menschen anregen kann. Dieses Blog wurde von einem Sozialpädagogen aufgebaut, der in einer Einrichtung in NRW arbeitet, die auf Bewohner mit Demenzerkrankung spezialisiert ist.

Er selbst beschreibt seine Erfahrungen: “Das Erinnern an “alte Zeiten” ist dabei eine Stärke gerade der altgewordenen Menschen, die uns sonst eher durch ihre “Defizite” auffallen. Insgesamt war ich selbst erstaunt, welche positiven Erfahrungen ich machen konnte.”
In dem Blog gibt es viele unterschiedliche Anregungen, mit denen man an alte Erinnerungen der Dementen anknüpfen kann. Sei es alte Filme oder Fotos anzuschauen, oder Schlager und Lieder aus alten Zeiten anzuhören und gemeinsam zu singen.
Auch Hinweise zu weiterführenden Büchern, die bei der Erinnungspflege weiterhelfen können, werden dort genannt.
Erinnerungspflege kann nicht als Heilmittel eingesetzt werden, hat aber einen nachweisbaren Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden der Kranken, wie der Autor in seinem Blog selbst beschreibt.
Schade ist nur, dass das Blog nicht weiter gepflegt wird, aber vielleicht fallen Ihnen selbst auch noch andere Möglichkeiten ein?
Zum Blog geht es hier: http://erinnerungspflege.wordpress.com/

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