Buchtipp: Gute Nacht, Liebster
Ein Bericht über Liebe und Vergessen
Hilda und Hans sind ein Paar, das sich seit seiner Jugend kennt und sich seiner Liebe füreinander sehr sicher ist. In diesem Buch schildert Hilda ihr Leben mit ihrem Mann, der gerade Anfang fünfzig ist, als sich auffällige Veränderungen bei ihm zeigen. Beispielsweise lässt er seine Frau am Bahnhof stehen und fährt alleine nach Hause. Nachher fragt er nur: „Wo warst Du denn so lange?“. Jahre später erst wird die Diagnose gestellt: Frontotemporale Demenz. Hilda ist eine starke Frau. Sie bleibt bis zu ihrer Pensionierung als Lehrerin berufstätig, kümmert sich um Haus und Familie und pflegt außerdem ihre Mutter. Die Krankheit ihres Mannes bringt sie immer wieder fast an ihre Grenzen, zumal es unendlich weh tut, die Diagnose erst so spät erfahren und dadurch die Chance auf mehr gemeinsam bewusst gelebte Zeit verpasst zu haben. Trotzdem entscheidet sich Hilda, Hans bis zuletzt zu Hause zu pflegen. Sie erhält dabei Unterstützung durch ihre Familie, Freunde, den kompetenten und einfühlsamen Hausarzt sowie eine Angehörigengruppe, die sie besucht. (Weiterlesen )





