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	<title>Alzheimer BLOG &#187; gedicht</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Erinnerung</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/06/07/erinnerung/</link>
		<comments>http://www.alzheimerblog.de/2011/06/07/erinnerung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 13:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anke Kopietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht über "Demenz"]]></category>

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		<description><![CDATA[Erinnerung an meinen Vater Seine Waldzither, die er so gerne gehalten in der Hand, hängt heute, wie verloren, am Nagel, an der Wand. Die kleine Mandoline hängt auch gleich daneben. Für ein erneutes Spiel würde ich gern alles geben. Doch er weiß heute nicht einmal wofür sie taugen. Betrachtet sie mit verlorenen, hilflosen Augen. Heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;">Erinnerung</h2>
<p style="text-align: center;">an meinen Vater</p>
<p style="text-align: center;">Seine Waldzither, die er so gerne gehalten in der Hand,<br />
hängt heute, wie verloren, am Nagel, an der Wand.<br />
Die kleine Mandoline hängt auch gleich daneben.<br />
Für ein erneutes Spiel würde ich gern alles geben.</p>
<p style="text-align: center;">Doch er weiß heute nicht einmal wofür sie taugen.<br />
Betrachtet sie mit verlorenen, hilflosen Augen.<br />
Heute weiß er nichts mehr über Vergangenheit, Zeit.<br />
Sie gingen verloren. Erinnern ist weit.</p>
<p style="text-align: center;">Er ist in sich selber, seit langem gefangen.<br />
Betrachtet sein Umfeld mit Zittern, voll Bangen.<br />
Lebt in einem Zeitraum, den ich gar nicht kenne.<br />
Erzählt mir von Namen. Verwirrtheit ich`s nenne.</p>
<p style="text-align: center;">Ich möchte ihn halten, doch er kennt mich nicht mehr.<br />
Wo ist er geblieben? Ich lieb ihn so sehr.<br />
Ich möchte ihm alle, ganz ohne Bedenken,<br />
von ihm und von mir, Erinnerung schenken.</p>
<p style="text-align: center;">©Anke Kopietz 26. Mai 2011</p>
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		<title>Ein Gedicht von Anke Kopietz über Alzheimer</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2009/07/17/ein-gedicht-von-anke-kopietz-uber-alzheimer/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 09:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer Gesellschaft e.V.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[gedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Alzheimer In Erinnerung an meine Mutter Leider, vor gar nicht langer Zeit, verlor dich dein Gedächtnis. Nichts blieb uns mehr, von deiner Zeit. Erinnerung, ist dein Vermächtnis. Dein Lachen, wurde Lächeln, zaghaft. Nur Angst, stand fragend im Gesicht. Und Abwehr, wurde deiner habhaft, Vertrauen? Nein, konntest du nicht. Wem auch? Fremd waren wir dir alle. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;">Alzheimer</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>In Erinnerung an meine Mutter</strong></p>
<p style="text-align: center;">Leider, vor gar nicht langer Zeit,<br />
verlor dich dein Gedächtnis.<br />
Nichts blieb uns mehr, von deiner Zeit.<br />
Erinnerung, ist dein Vermächtnis.</p>
<p style="text-align: center;">Dein Lachen, wurde Lächeln, zaghaft.<br />
Nur Angst, stand fragend im Gesicht.<br />
Und Abwehr, wurde deiner habhaft,<br />
Vertrauen? Nein, konntest du nicht.</p>
<p style="text-align: center;">Wem auch? Fremd waren wir dir alle.<br />
Mann, Kinder, Umfeld und auch Haus<br />
So grenztest du, in diesem Falle,<br />
uns ganz, aus deinem Leben aus.</p>
<p style="text-align: center;">Wir wurden krank, voll Kummer, Sorgen.<br />
Wollten verbinden, helfen, da sein.<br />
Dachten an heute, nicht an Morgen.<br />
Dachten, das kann doch gar nicht wahr sein</p>
<p style="text-align: center;">Machten dir, uns, auf alle Fälle,<br />
sah`n nicht, wie uns die Zeit verrann,<br />
den Rest des Lebens schon zur Hölle,<br />
als schleichend Sterben, schon begann.</p>
<p style="text-align: center;">Wir suchten Dich in deiner Hülle.<br />
Haderten mit dem Schicksal nur.<br />
Fanden nicht deines Lebens Fülle.<br />
Zerschlagen deine Lebensuhr.</p>
<p style="text-align: center;">Oh, hätten wir doch alle nur,<br />
viel besser deine Zeit genutzt.<br />
Gezeigt dir, unsre Liebe pur.
</p>
<p style="text-align: center;">Nun, sind die Flügel uns gestutzt.</p>
<p style="text-align: center;">© Anke Kopietz 15. Juli 2009</p>
<p style="text-align: center;">Mit freundlicher Genehmigung der Autorin.</p>
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