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	<title>Alzheimer BLOG &#187; Kinder</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Erdbeben im Wasserglas</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 17:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer-Telefon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie können Eltern, Erzieher und andere Personen, die sich mit Kindern beschäftigen, ihnen verständlich erklären, warum sich zum Beispiel die Großeltern merkwürdig benehmen oder sich die alte Nachbarin seltsam verhält? Gabriele Matzantke hat eine leicht verständliche und daher genial anmutende Idee zur Erklärung gefunden. Um diese Idee geht es in der Geschichte von Paul und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/07/GEKO.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2467" title="GEKO" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/07/GEKO-261x300.jpg" alt="" width="261" height="300" /></a>Wie können Eltern, Erzieher und andere Personen, die sich mit Kindern beschäftigen, ihnen verständlich erklären, warum sich zum Beispiel die Großeltern merkwürdig benehmen oder sich die alte Nachbarin seltsam verhält?</p>
<p>Gabriele Matzantke hat eine leicht verständliche und daher genial anmutende Idee zur Erklärung gefunden. Um diese Idee geht es in der Geschichte von Paul und seinen Opa Peter.</p>
<p>Opa Peter zieht bei Paul und seiner Mutter ein, da er alt und nicht mehr gesund ist. Er vergisst in der letzten Zeit viele Dinge und verhält sich nach Pauls Meinung merkwürdig. Opa Peter sieht nicht krank aus, sondern nur alt. Am Frühstückstisch stellt er sich seinem Enkel als Peter Weber vor. Außerdem vergisst er, was es eben zum Mittagessen gab, obwohl es sein Lieblingsgericht war: Schweinebraten mit Klößen. Wenn aber Opa Peter mit seinem Enkel Fußball spielt, dann ist er wie früher. Er erzählt Geschichten von seinen Freunden und von Oma Leni.</p>
<p>Paul fragt sich, warum sein Opa die neuen Sachen vergisst, aber die alten Erinnerungen, wie zum Beispiel das Fußballspielen behält? Seine Mutter versucht es ihm zu erklären:<span id="more-2465"></span></p>
<p>Sie vergleicht den Kopf von Opa Peter mit einem Wasserglas. Die Erinnerungen sind das Wasser. Ganz unten im Wasserglas sind die alten Erinnerungen, oben die neuen. Die Alzheimer-Krankheit ist ein Erbeben im Wasserglas. Die neuen Erinnerungen schwappen über den Rand hinaus und gehen somit verloren. Das Wasser am Grund &#8211; also die tiefen, alten Erinnerungen &#8211; die bleiben im Glas.</p>
<p>Mit dieser unkomplizierten und zugleich wunderbaren Antwort gelingt Gabriele Matzantke eine für Kinder gut verständliche Beschreibung. Kinder sind neugierig, stellen Fragen und möchten darauf Antworten erhalten. Sie hinterfragen Dinge, die für Erwachsene als gegeben gelten und umgekehrt nehmen Kinder vermeintliche Merkwürdigkeiten als normal hin.</p>
<p>Wenn Kinder Erklärungen erhalten, wieso sich der Opa „anders verhält“, dann haben Eltern eine Chance, für eine entspannte Situation zwischen dem Enkelkind und dem erkrankten Großelternteil zu sorgen. So kann gemeinsam eine gute Zeit verlebt werden, wie es in der Geschichte „Erdbeben im Wasserglas“ zwischen Paul und seinem Opa Peter geschieht.</p>
<p>„Erdbeben im Wasserglas“ ist die Gewinnergeschichte des von der Bilderbuch-Zeitschrift „Gecko“ (<a href="http://www.gecko-kinderzeitschrift.de/">www.gecko-kinderzeitschrift.de/</a>) 2011 ausgeschrieben Autorenwettbewerbes und wurde in Ausgabe 23 veröffentlicht.  Die Autorin Gabriele Matzantke engagiert sich ehrenamtlich für alte Menschen und Kinder. Illustriert wurde die Geschichte von Nele Palmtag.</p>
<p>Christa Waschke</p>
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		<title>Kinder bringen Leben ins Senioren-Haus zum Guten Hirten</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 07:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marita Gerwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[ZDF zu Gast im  „Haus zum Guten Hirten“ Mit großer Vorfreude warten die Seniorinnen und Senioren im „Haus zum Guten Hirten“ auf „ihre“ Kinder. Ein Strahlen geht über die Gesichter, als sich die Tür im Seniorenzentrum der Diakonie Ruhr-Hellweg öffnet und die Kinder der KiTa „Kleine Strolche“ und der Grundschule „Birkenpfad“ hereinstürmen. Der Nachwuchs kennt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2150" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Kinderbastelnsenioren.jpg"><img class="size-full wp-image-2150" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title=" Foto:  Ute Flashpöhler- Pressestelle Diakonie Ruhr-Hellweg " src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Kinderbastelnsenioren.jpg" alt="" width="215" height="143" /></a><p class="wp-caption-text"> Foto:  Ute Flashpöhler- Pressestelle Diakonie Ruhr-Hellweg </p></div>
<p>ZDF zu Gast im  „Haus zum Guten Hirten“</p>
<p>Mit großer Vorfreude warten die Seniorinnen und Senioren im „Haus zum Guten Hirten“ auf „ihre“ Kinder. Ein Strahlen geht über die Gesichter, als sich die Tür im Seniorenzentrum der Diakonie Ruhr-Hellweg öffnet und die Kinder der KiTa „Kleine Strolche“ und der Grundschule „Birkenpfad“ hereinstürmen. Der Nachwuchs kennt sich hier aus. Seit fast zweieinhalb Jahren basteln, singen oder malen die Kleinen gemeinsam mit den Senioren. Davon profitieren beide Seiten. Vor allem aber die demenzkranken Bewohner blühen beim Kontakt mit den Kindern auf.</p>
<p>Auf das erfolgreiche Projekt wurde auch das ZDF aufmerksam. Auf Einladung des Projekts Demenz Arnsberg sah sich das Fernsehteam einen Tag lang verschiedene Facetten des Aktionsprogramms für Menschen mit Demenz im Raum Arnsberg an. Im „Haus zum Guten Hirten“ fingen sie mit Kamera und Mikrofon ein, wie aus einem Stück Ton Schmetterlinge, Ostereier und Schäfchen entstehen und dabei ganz nebenbei die Generationen viel von einander lernen.</p>
<p>Der achtjährige Sören und seine 93-jährige Partnerin sind dabei ein gutes Team. Fürsorglich hilft er ihr beim Anziehen der Schürze. Im Kneten und Ostereierrollen ist die Seniorin spitze, erinnert sie das doch an frühere Zeiten, als sie häufig für das Familienmittagessen unzählige Klösschen rollen musste. Sören verziert die Kugeln. Dann setzt er zwei Kugeln aufeinander und formt lange Ohren – fertig ist der Osterhase. „Psst!“ Er legt den Finger auf dem Mund und gibt der lautstark nach Ton rufenden Tamara ein Zeichen, leiser zu sein. Seine Partnerin macht nach getaner Arbeit ein kleines Nickerchen im Rollstuhl.</p>
<p>„Hier verlieren die Kinder Berührungsängste und lernen, Rücksicht nehmen“, erklärt Margit Albers, Leiterin der KiTa, der Reporterin den Gewinn für die Kinder, die heute nur noch selten in Mehrgenerationenfamilien aufwachsen. Auch erfahren sie viel von der Großeltern- und Urgroßelterngeneration über das Leben von früher.<br />
<span id="more-2096"></span><br />
„In der Begegnung mit den Kindern haben wir hier schon echte Sternstunden erlebt“, schwärmt Einrichtungsleiterin Cornelia Helmert. „Unsere Bewohner werden an ihre eigene Kindheit oder an die Kindheit der Kinder oder Enkelkinder erinnert und auch Senioren, die lange nicht mehr geredet haben, erzählen aus ihrem Leben.“ Der Funke der Lebensfreude scheint überzuspringen, wenn man sich in der Tagespflege der Einrichtung umsieht. Die positive Energie und die unverblümte Offenheit von Kindern motivieren zur aktiven Beteiligung. „Wenn einer der Sprösslinge eine Bewohnerin beim gemeinsamen Kegeln auffordert, in die Vollen zu hauen, ist er manchmal erfolgreicher als die Ergotherapeutin, die zur Bewegung anregen will.“ Diese Erfahrung hat Birgit Krüger als Leiterin der Tagespflege nun schon häufiger gemacht.</p>
<p>Ob bei der Karnevalsfeier, beim Besuch des Therapiehundes oder beim Singen: Die gemeinsamen Stunden mit den Kindern können zudem von den Sorgen und Schmerzen ablenken. Das Konzept geht auf, das bestätigt auch die fünfjährige Leni, wenn sie ihrem Partner zum Abschied sagt: „Das hat heute wieder viel Spaß mit Dir gemacht.“</p>
<p>Kontakt:  Ulrike Flaspöhler/ Diakonie Ruhr-Hellweg e.V. /Haus zum Guten Hirten Arnsberg</p>
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		<title>Eine Freundschaft, die das Leben prägt!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 07:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marita Gerwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine anrührende Geschichte über die innige Feundschaft zwischen der 5-jährigen Laura und ihrer 86-jährigen, demenzerkrankten Uroma Hedwig. &#8220;Sagen Sie mal, junge Dame, wer sind Sie eigentlich? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor? Haben wir uns schon einmal gesehen?“ fragte Uroma Hedwig ihre Enkelin Laura. Zuerst stutzte Laura ein wenig irritiert. Uroma Hedwig machte sicher einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine anrührende Geschichte über die innige Feundschaft zwischen der 5-jährigen Laura und ihrer 86-jährigen, demenzerkrankten Uroma Hedwig.</p>
<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/03/Laura.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2059" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Laura" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/03/Laura.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a>&#8220;Sagen Sie mal, junge Dame, wer sind Sie eigentlich? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor? Haben wir uns schon einmal gesehen?“ fragte Uroma Hedwig ihre Enkelin Laura. Zuerst stutzte Laura ein wenig irritiert. Uroma Hedwig machte sicher einen Scherz mit ihr. Oder wusste sie es wirklich nicht? Laura zweifelte einen Moment lang. Doch dann lächelte sie ihre Uroma verschmitzt an, blinzelte ihr ein Auge zu, streichelte dabei zärtlich ihre Hand und hüfte auf ihren Schoß, so wie sie es immer getan hat. „Ich bin Deine kleine Laura und Du bist meine Lieblings-Uroma Hedwig!“</p>
<p>„Das ist ja schön!“ strahlte die 86-jährige Dame erleichtert. Laura hatte das Gefühl, als wenn Uroma Hedwig ein Stein vom Herzen gefallen wäre. Laura ist gerade 6 Jahre alt geworden. Sie weiß inzwischen, was in Uromas Kopf los ist. Die Mama hat ihr erzählt, dass Uroma Hedwig´s Gehirn nicht mehr so gut funktioniert. Erst war die Uroma nur ein bisschen vergesslich. Dann hat sie Laura dreimal am Vormittag das Gleiche erzählt und gefragt „Sag mal, hab ich das sonst auch immer so gemacht?“ Manchmal flüsterte sie Laura heimlich zu: „Weißt Du noch, wie ich heiße?“</p>
<p>Was war nur passiert im Kopf von Uroma Hedwig? „Ist es nebelig in ihrem Kopf?“, fragt Laura interessiert nach. Ihre Mama lächelt „Ja, so kann man es vielleicht erklären. Doch es gibt immer wieder kurze Momente, da ist alles klar in ihrem Kopf. Es gibt tief im Gehirn ein Zentrum, in dem ihre Gefühle und Erinnerungen schlummern und darauf warten, von uns geweckt zu werden. Besondere Erlebnisse ihres Lebens, schöne und auch weniger schöne, hat sie dort abgespeichert. Manche gehen leider für immer verloren, doch ihr Herz wird nicht dement, da bin ich mir ganz sicher“ erklärt ihr die Mama. „Das Herz wird nicht dement? Was bedeutet denn das Wort dement?“ will Laura wissen. „Kann sich Uroma Hedwig, deshalb auch nichts Neues mehr merken? Wann wird sie denn wieder gesund?“<span id="more-2058"></span></p>
<p>Fragen über Fragen, die Laura auch mit in ihre KITA in Arnsberg nimmt. Viele der KITA-Kinder haben gar keine Uroma mehr. Neugierig und gespannt schauen sie sich zusammen mit ihren Erzieherinnen das zauberhafte Bilderbuch „Opa. ist&#8230;.Opa“ an. Diese einfühlsame und anrührende Geschichte von Pepe und seinem Opa erklärt Ihnen die wundersame Vergesskrankheit. Sie sitzen im Kreis und werfen sich kreuz und quer eine Wollknäuel zu. Ganz allmählich entsteht ein Netz mit vielen Verbindungen und Maschen. Genauso ist es im Gehirn eines Menschen. Immer engmaschiger, immer verzweigter wird das Netz aus Wolle, bis alle Kinderhände voll zu tun haben. Die Erzieherin lässt kleine Zettel in das Fadengewirr regnen, das wie ein kunterbuntes Netzwerk aussieht. Einige Zettel, die Uroma Hedwig´s Erinnerungen darstellen sollen, bleiben auf dem Woll-Netz liegen. Anderen fallen durch die Maschen hindurch. Unwiederbringlich purzeln sie auf den Boden, schweben dahin und dorthin. So wie die Erinnerungen von Uroma Hedwig. Jetzt verstehen die 5 und 6 Jährigen, was im Gehirn passiert, wenn die Vergesskrankheit eingesetzt. Dass sich die Krankheit nicht bessern wird, begreifen sie mit all ihren Sinnen. Aber auch, dass Uroma Hedwig Hilfe braucht. Jemand der sie versteht, dem sie sich anvertrauen kann, der sie liebt, auch wenn sie vergesslich ist. „Die großen Leute nennen das „Demenz“ oder „Alzheimer“, erklärt ihnen die Leiterin der KITA.</p>
<p>„Von Außen sieht Deine Uroma Hedwig aber ganz normal aus“, stellt Emma fest. „Das liegt daran, dass man die Vergesskrankheit nicht sehen kann, so wie ein Gipsbein bei einem gebrochen Fuß“, weiß Patrick, der pfiffige Blondschopf in der KITA-Gruppe. „Oder wie ein Kopfverband beim Loch im Kopf. Oder wie ein knallroter Kopf, wenn man Fieber hat!“ sprudelt es aus der munteren Kinderschar heraus. Sie alle hören gebannt und wissbegierig zu, als die Erzieherinnen ihnen erklären, dass Menschen, die demenzkrank sind, vielleicht an manchen Tagen vergessen, wann es Morgen, Mittag oder Abend ist. Dass sie vielleicht gar kein Hunger und Durst mehr spüren. An anderen Tagen denken sie vielleicht Mittags daran, dass sie ein leckeres Essen kochen möchten, wissen aber nicht mehr, dass Salz ins Wasser gehört, um die Kartoffeln zu kochen. Oder sie verlaufen sich, weil sie nicht mehr wissen, wo sie wohnen. „So war es auch bei meiner Uroma Hedwig, die hat sich verirrt, als sie allein spazieren gegangen ist. Sie hatte einen Koffer dabei und wollte zu ihrer Mama verreisen!“, erinnert sich Laura. „Oh, Hilfe&#8230;. lebt die Mama von der Uroma denn noch? Die muss ja dann 1000 Jahre alt sein! Wie habt ihr sie denn wieder gefunden? Hatte sie ein Handy dabei, dass sie Euch anrufen konnte?“, fiebern alle Kleinen Strolche besorgt mit. Laura denkt mit Gänsehaut an diesen Schrecken zurück. „Alle Nachbarn und Freunde haben geholfen Uroma Hedwig zu suchen. Kurz bevor es dunkel wurde, haben wir sie endlich gefunden. Sie hatte so eine Angst! Und ich auch!“ erinnert sich Laura.</p>
<p>Die Erzieherin streichelt ihr tröstend über den Kopf und greift die Situation auf. „Ja, Menschen mit der Vergesskrankheit brauchen andere Menschen, die an das denken, was sie selbst vergessen. Die für sie da sind, so wie Eure Eltern, Geschwister, Freunde und die Erzieherinnen in der KITA für Euch da sind. Ihr Kinder braucht ja auch gelegentlich Hilfe, bis Ihr erwachsen seid. So ist das auch im Alter.“</p>
<p>Ohne große Worte verstehen die Kinder, um was es eigentlich geht:</p>
<p>Um Respekt, Wertschätzung und Würde bis zum Lebensende!</p>
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		<title>Montags kommt die Erinnerung!</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/02/03/montags-kommt-die-erinnerung/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 11:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Naturerlebnispädagogik mit an Demenz erkrankten Seniorinnen und Senioren Im Rahmen ihrer Altenpflegeausbildung führte die Klasse AP3 Co 08 mit der Lehrkraft und Naturerlebnispädagogin Petra Schreiner das Projekt „Natur erleben – gegen das Vergessen“ durch. Daran nahmen ein Bewohner und sechs Bewohnerinnen der beschützenden Station des Laurentiushauses in Lützelbuch und neun Auszubildende, zwei Schüler und sechs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Naturerlebnispädagogik mit an Demenz erkrankten Seniorinnen und Senioren</strong></p>
<p>Im Rahmen ihrer Altenpflegeausbildung führte die Klasse AP3 Co 08 mit der Lehrkraft und Naturerlebnispädagogin Petra Schreiner das Projekt „Natur erleben – gegen das Vergessen“ durch. Daran nahmen ein Bewohner und sechs Bewohnerinnen der beschützenden Station des Laurentiushauses in Lützelbuch und neun Auszubildende, zwei Schüler und sechs Schülerinnen, des Privaten Beruflichen Schulzentrums Coburg der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste teil. Das Alter der Teilnehmer lag zwischen 70 und 85 Jahren, die Diagnosen lauteten leichte bis mittelschwere Demenz.</p>
<p>Da es kaum Literatur zum Thema „Naturerlebnispädagogik mit alten bzw. dementen Menschen“ gibt, entschloss ich mich mit meiner Klasse naturerlebnis- pädagogische Waldtage für an Demenz erkrankte Senioren anzubieten, durchzuführen und aus zu werten. Unsere Zielsetzungen waren: das Bedürfnis wecken nach Naturnähe und physischer Freiheit und das Knüpfen von sozialen Kontakten. Die Sinne sollen durch Außenreize wie Wind und Sonne stimuliert, sowie der Gleichgewichtsinn geschult werden. Die Senioren sollten die Möglichkeit erhalten, durch Sehen, Hören, Riechen, Berühren Tiere, Pflanzen und Erde, wahrzunehmen. Außerdem sollten Emotionen stimuliert und Erinnerungen geweckt werden. Am wichtigsten aber waren Spaß und Lebensfreude der Senioren.</p>
<p>Für die Altenpflegeschüler war es lehrreich zu beobachten, wie die Senioren emotional, psychisch, physisch und sozial auf den Aufenthalt im Wald reagierten und welche Veränderungen sich in den fünf Wochen abzeichneten. Alle wichtigen Beobachtungen, die während und nach den Waldtagen festzustellen waren, dokumentierten die Schüler und  Pflegekräfte der beschützenden Station auf selbsterarbeiteten Beobachtungsbögen und werteten sie am Ende des Projekts aus.<span id="more-1921"></span></p>
<p><strong>Der Ablauf</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Im wöchentlichen Abstand, ging es an fünf Montagmorgen, für zwei Stunden mit dem weißen „Seniorentaxi“ des Altenheims nach Rödental in den Einberger Forst zum „Schwarzen Teichla“. Mit freundlicher Genehmigung der Bayerischen Staatsforsten durfte der Busfahrer das erste etwas steile Stück des Waldwegs entlangfahren. Dies war eine Erleichterung für die Senioren, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß waren. Die dortige Sitzecke nutzte die Gruppe als Basisstation. Dort wurden zwischen den einzelnen Aktivitäten Getränke und ein kleiner Imbiss angeboten.</p>
<p><strong>Schulung des Gleichgewichtsinns</strong></p>
<p>Noch etwas unsicher, was jetzt wohl auf sie zu kommen wird, stiegen die Teilnehmer beim ersten Mal aus dem Bus. Einige wollten gleich loslaufen und den Wald erobern, andere trauten dem ungewohnten Waldboden noch nicht und mussten von den Schülern ermuntert werden, mit Hilfestellung ein paar Schritte zu gehen. Die Sicherheit, auf unebenen Boden zu gehen steigerte sich bei den meisten Senioren ab dem dritten Waldtag ständig. Bis auf zwei alte Menschen, die sehr unsicher beim Gehen waren, traute sich die Gruppe immer öfters Alleingänge zu. An unserer „Basisstation“, dem Schwarzen Teichla, erkundeten die lauffreudigen Teilnehmer die Umgebung immer häufiger selbständig &#8211;  natürlich unter den wachsamen Augen der Schüler. Jeweils ein Schüler bildete für die Zeit des Projekts mit immer dem gleichen Senior ein Team. Dies wurde mit zunehmenden Vertrauen und Sympathie belohnt. Denn die Altenpflegeschüler kümmerten sich mit viel Empathie und Engagement um die Teilnehmer.</p>
<p><strong>Mit allen Sinnen Erde und Pflanzen wahrnehmen</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ein fester Bestandteil der Aktivitäten bildete das Sammeln von Naturmaterialien. Zu Beginn eines Waldtages bekam jeder der Senioren ein gelbes Leinentäschchen, um damit auf Suche nach Dingen zu gehen, die man im Wald findet. Die meisten Senioren fingen an zu suchen und sammeln, hörten erst auf nach dem die Tasche voll war. Und es war erstaunlich, wie gut sich  manche Teilnehmer noch bücken konnten. Nur zwei Senioren ließen lieber die Schüler sammeln. Eine Erklärung hierfür könnte eine gewisse Scheu vor der Berührung der Naturmaterialien, sowie eine eingeschränkte Motorik bezüglich des Bückens sein. Doch die meisten älteren Menschen sammelten mit Leidenschaft Blätter, Pilze; Gräser, Tannen- und Kiefernzapfen, Beeren, Äste, Rinde und vieles mehr. Dies löste offensichtlich Erinnerungen an vergangene Erlebnisse und Erfahrungen aus. Somit konnten eine emotionale Stimulation erreicht und Erinnerungen geweckt werden. Außerdem knüpften die Senioren soziale Kontakte zu den Schülern.</p>
<p><strong>Fliegenpilze sind giftig</strong></p>
<p>Während des Sammelns erzählten die alten Menschen den Schülern viel von früher, als sie mit Eltern oder Ehepartner und Kindern im Wald waren. Sie lebten teilweise richtig auf in ihren Erinnerungen und konnten auch viel über die gefundenen Sachen erzählen, z. B. wie sie die Pilze zubereitet hatten oder wie die Beeren zu Kuchen und Kompott weiterverarbeitet wurden. Nach dem Marsch durch den Wald war es wichtig, eine Pause bei der Sitzbank- gruppe am „Schwarzen Teichla“ einzulegen. Hier konnten alle Teilnehmer ihre Schätze den anderen zeigen. Pilze, Blätter, Rinde, Beeren, Moos und vieles mehr wurden befühlt, errochen, erkannt und benannt. Den Fliegenpilz erkannten alle Senioren sofort und dass er giftig ist, wusste auch jeder. Diese Aktivität wurde an den fünf Waldtagen beibehalten. Der Wiedererkennungswert der gefundenen Sachen steigerte sich von Mal zu Mal. Aus den Fundstücken gestalteten die Schüler auf der Tischmitte ein kleines Kunstwerk und zum Abschluss durfte sich jeder der Senioren ein Erinnerungsstück mitnehmen. Die kleinen gelben Leinentäschchen wollten die meisten  während des Waldtages nicht mehr hergeben, sie wurden teilweise gehütet wie eine  Schatztruhe, denn man konnte ja ständig neue Sachen finden und einstecken.</p>
<p><strong>Alles, was da kreucht und fleucht</strong></p>
<p>Eine weitere Aktivität, bei der es ebenfalls um Erkennen, Erinnern ging und zugleich die Feinmotorik geschult wurde, war das Suchen lebender Waldbewohner. Die Senioren und ihre Begleiter bekamen Becherlupen und kleine Stöckchen und los ging die Buddelei. Manche Senioren waren mit solchem Elan dabei, dass sie nicht mehr aufhören wollten, im weichen Waldboden zu graben. Wie beim Sammeln gab es auch hier Teilnehmer, die überließen dies  lieber den Schülern. Begeistert wurden die Fundtiere jedoch von allen begutachtet und von den mutigeren Senioren sogar berührt.  Gefunden wurden unter anderem Käfer, Spinnen, Frösche, Asseln und eine prachtvolle Raupe mit Pinselhaaren am Körper. Letztere wurde mit sehr viel Respekt und teilweise Zurückhaltung beobachtet. Die einzelnen Tierarten konnten, anders als bei den Pflanzen, nur mit Unterstützung benannt werden. Dennoch erzeugten sie viel Interesse und Neugier. Zum dritten Waldtag brachte ich einheimische Amphibien- und Reptiliennachbildungen sowie ein Fuchsfell mit. Diese  Tiere wurden größtenteils erkannt. Vom Fuchsfell waren besonders die Damen fasziniert. Eine Frau legte es  sich sogar um den Hals und war ganz stolz dabei.</p>
<p><strong>Geräusche des Waldes</strong></p>
<p>Mit der nächsten Aktivität sollte der Hörsinn sensibilisiert werden. Alle versammelten sich im Kreis, um sich auf die Geräusche zu konzentrieren. Das stille Herumstehen fiel den meisten Teilnehmern schwer, es kam schnell Unruhe auf und dadurch war ein Hineinhören in den Wald schlecht möglich. Das brachte einen Schüler auf die Idee, sich hinter einem Felsen zu versteckten und den Ruf einer Eule und eines Spechts nachzuahmen. Dies trug zur allgemeinen Belustigung bei, denn die Senioren merkten sofort, dass dies keine echten Tierrufe waren. Nach dieser Erfahrung änderten wir das Hörspiel  für den nächsten Waldtag. Nun ging jeder  Schüler mit seinem Senior an einen ruhigen Platz, um dort Vögel zwitschern, Äste knacken, Laub rascheln und den Wind säuseln zu hören. Diese Übung funktionierte nur, wenn es leise war und die Teilnehmer nicht abgelenkt wurden.</p>
<p><strong>Boote aus Baumrinde schwimmen</strong></p>
<p>Aus Baumrinden, Ästen, Blättern und Gräsern bauten Schüler und Senioren am vorletzten Waldtag Boote und ließen diese auf dem kleinen Teich zu Wasser. Auf dem Tisch der Sitzbankgruppe wurde das gefundene Material gelagert und bevor es verarbeitet wurde, erst einmal genau befühlt, um die verschiedenartigen Oberflächen wahrzunehmen. Die Bewohner wunderten sich zum Beispiel wie unterschiedlich rau die verschiedenen Baumrinden sind.</p>
<p><strong>Letzter Montag- anders als geplant…</strong></p>
<p>Da es am letzten Waldtag  regnerisch und auch ziemlich kalt war, fand der letzte Tag in der Nähe des Altenheims statt. Da ältere Menschen schneller auskühlen, musste die Gruppe  ständig in Bewegung bleiben. Dennoch wollten die meisten Senioren schnell wieder umkehren. Trotz Wind und Wetter wurde unter dem schützenden Dach einer Linde an diesem Tag der Tastsinn geschult. Jeder durfte sich aus einem Beutel  etwas heraussuchen. Im Angebot waren u. a. Nüsse, Zapfen, Muscheln, Steine, Eicheln, Kastanien. Die ausgesuchten Stücke zeigten und benannten alle Senioren richtig. Anschließend kam ein zweiter Beutel ins Spiel, indem nochmals die gleichen Materialien waren. Aber diesmal sollten die Teilnehmer nur durch erfühlen den Doppelgänger ihres Materials, das sie in der Hand hielten, finden. Den meisten Bewohnern gelang dies. Die, die Schwierigkeiten hatten, durften in den Beutel sehen. Am Ende waren alle stolz, zwei gleiche Stücke in den Händen zu halten. Auch an dieser Stelle erzählten einige Senioren spontan Geschichten über die Naturmaterialien oder fragten nach, was man damit machen kann.</p>
<p><strong>Abschluss und Erinnerungen an die Waldtage </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Auf dem Rückweg zum Seniorenheim, durften die Bewohner sammeln, was der Herbst  zu bieten hat. Mit  Nüssen, Eicheln, Blättern, Zweigen, Bucheckern und den letzten Blütenblättern des Jahres ausgerüstet, kam die Gruppe auf der Station 1 an. Im Gemeinschaftsraum gestalteten die Teilnehmerinnen zusammen mit den Schülern aus dem gefundenen Naturmaterial kleine Wandbilder, die später in den Zimmern der jeweiligen Senioren aufgehängt wurden. Zum Abschluss unseres Projektes überreichte jeder Schüler seinem Bewohner ein Foto. Auf  Nachfrage, ob sie auf dem Bild jemanden erkennen, konnten fünf Teilnehmerinnen ihr Zweierteam erkennen, eine alte Dame meinte sich und ihren Ehemann zu erkennen, eine andere Dame dachte, die Frau auf dem Bild sei ihre Mutter.</p>
<p>Die Bilder wurden stolz herumgetragen und an einen sicheren Ort gebracht. Die Stations- leitung berichtete, dass eine Seniorin ihr Bild ständig in der Handtasche hat und es den Mitbewohnern zeigt.</p>
<p>Auf dem Stationsflur wurde ein Gruppenbild aufgehängt, mit dem Ziel, die eine oder andere Erinnerung auch über die Waldtage hinaus aufkeimen zulassen. Mit viel Wehmut verabschiedeten sich die Schüler und ich an diesem Tag von den Senioren und hofften, den einen oder anderen in Erinnerung zu bleiben.</p>
<p><strong>Auswirkungen auf die Senioren – Beobachtungen des Stationspersonals</strong></p>
<p>Das Stationspersonal beobachtete nach den Waldtagen eine Zunahme des Appetits und des Schlafbedürfnisses. Es gab aber auch Senioren, bei denen sich keine Veränderungen zeigten. An die Waldtage erinnern konnte sich ungefähr ein Drittel der alten Menschen: sie erzählten und sprachen von dem Erlebten. Auffallend anhaltend war die ausgeglichene psychische Stimmung der Senioren.</p>
<p><strong>Ergebniskontrolle</strong></p>
<p>Nach kritischer Prüfung der Zielsetzungen kamen wir  zu dem Ergebnis, dass naturerlebnispädagogische Waldtage mit an Demenz erkrankten Menschen dem Bedürfnis nach Naturnähe und physischer Freiheit gerecht werden und dabei das Knüpfen von sozialen Kontakten ermöglicht wird. Die Senioren werden durch Außenreize sensorisch stimuliert, ihre  Sinneswahrnehmung und ihr Gleichgewichtssinn werden dabei geschult. Die Naturmaterialien sowie der Wald an sich sind geeignet, Erinnerungen zu wecken. Die Außenaktivität in Kombination mit den gezielten Sinnesschulungen wirken psychisch ausgleichend und bringen den Teilnehmenden sichtbar Lebensfreude.</p>
<p>Die Schüler konnten ihr theoretisches Wissen praxisnah einbringen. Dabei wurde ihnen viel empathisches Einfühlungsvermögen abverlangt. Eine Schülerin schrieb in ihrem Bericht: „Es war eine neue, sehr informative und herzliche Erfahrung. Danke!“ Der Abschied von den Senioren, fiel den Schülern und mir auch deshalb so schwer, weil wir wussten, einige der alten Menschen werden am nächsten Montag auf uns warten, um in den Wald zu gehen und dort Neues zu entdecken oder sich an Vergessenes zu erinnern. Zu sehen, wie wohl sich die Senioren im Wald fühlten und wie interessiert sie Pflanzen und Tiere beobachteten und von sich erzählten, war für alle mit viel Freude und dem Gefühl „Ja, dass haben wir richtig gemacht“ verbunden.</p>
<p>Das Projektteam hofft, dass viele Heimleiter, Altenpfleger/innen, Angehörige diesen Artikel lesen und ihren Senioren ermöglichen an naturerlebnispädagogischen Waldtagen teilzunehmen.</p>
<p>Bis bald im Wald</p>
<p>Petra Schreiner</p>
<p>Kontaktadresse</p>
<p>Privates Berufliches Schulzentrum Coburg<br />
Petra Schreiner<br />
Parkstraße 49<br />
96450 Coburg<br />
Tel.: 09561/81910</p>
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		<title>Videos: Schweizer Fernsehen im Zirkus der Generationen</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2010/09/20/videos-schweizer-fernsehen-im-zirkus-der-generationen/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 07:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marita Gerwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Zirkus]]></category>

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		<description><![CDATA[36.9° ist das Gesundheitsmagazin des Schweizer Fernsehsenders TSR, Television Suisse Romande. Die Schweizer Fernsehleute interessieren sich für das Projekt Demenz Arnsberg . Bei ihrer Recherche für einen 40-minütigen Film über die Alzheimer-Krankheit und &#8220;Brain Ageing&#8221; sind sie in einem Gespräch mit dem Neurologen Prof. Dr. Peter Whitehouse in der USA auf die Arnsberger Lernwerkstadt Demenz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2010/09/Zirkus-4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1642" style="margin: 10px;" title="Zirkus (4)" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2010/09/Zirkus-4.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a>36.9° ist das Gesundheitsmagazin des Schweizer Fernsehsenders TSR, Television Suisse Romande. Die Schweizer Fernsehleute interessieren sich für das Projekt Demenz Arnsberg . Bei ihrer Recherche für einen 40-minütigen Film über die Alzheimer-Krankheit und &#8220;Brain Ageing&#8221; sind sie in einem Gespräch mit dem Neurologen Prof. Dr. Peter Whitehouse in der USA auf die Arnsberger Lernwerkstadt Demenz gestoßen. Neugierig geworden, was in diesem Projekt geschieht, haben sie in Arnsberg den Fernseh-Film 36,9° gedreht. Hier der Link zum Video in französischer Sprache und der Link zu einer Video-Kurzfassung in deutscher Sprache.<br />
<a href="http://www.tsr.ch/video/#bcid=696978;vid=11161791;id=75392" target="_blank">Französische Langfassung. </a><br />
<a href="http://www.arnsberg.de/videos/schweizer-fernsehen-demenz.php" target="_blank">Deutsche Kurzfassung. </a></p>
<p>Weiter Informationen im Internet unter: www.projekt-demenz-arnsberg.de</p>
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		<title>Bilderbücher vermitteln Kindern die Lebenswelt der Menschen mit Demenz</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2010/09/17/bilderbucher-vermitteln-kindern-die-lebenswelt-der-menschen-mit-demenz/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 14:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marita Gerwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben im Projekt Demenz Arnsberg  eine Bilderbücher-Empfehlungsliste zusammengestellt, um Büchereien, Kindergärten, KITAS, Familienzentren, Schulen, Eltern, Großeltern, Erziehern und Lehrern zu ermutigen, die Themen rund um das Alter in den Erziehungs- und Bildungsauftrag  aufzunehmen. In  berührenden Geschichten und empfehlenswerten, bunt illustrierten Bilderbüchern geht neben dem aktiven Alter auch um das Verhältnis zwischen Kindern und Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2010/09/Kinderbücher1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1638" style="margin: 10px;" title="Kinderbücher zum Thema Alzheimer" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2010/09/Kinderbücher1.jpg" alt="" width="267" height="200" /></a><br />
Wir haben im Projekt Demenz Arnsberg  eine Bilderbücher-Empfehlungsliste zusammengestellt, um Büchereien, Kindergärten, KITAS, Familienzentren, Schulen, Eltern, Großeltern, Erziehern und Lehrern zu ermutigen, die Themen rund um das Alter in den Erziehungs- und Bildungsauftrag  aufzunehmen.<br />
In  berührenden Geschichten und empfehlenswerten, bunt illustrierten Bilderbüchern geht neben dem aktiven Alter auch um das Verhältnis zwischen Kindern und Menschen mit Demenz. Sich begegnen, gemeinsam erleben, für einander da sein.  Ausflüge in Zurückliegendes, Momentaufnahmen aus der konkreten Lebenssituation, so wie ein Ausblick in die Zukunft.</p>
<p>Viele spannende Themen eröffnen den betrachtenden Kindern die Möglichkeit, sich zu orientieren, über sich und andere Menschen nachzudenken. Das Lebensverständnis älterer Menschen unterliegt einem starken, gesellschaftlichen Wandel. Alter heißt heute nicht,  auf bestimmtes Verhalten reduziert sein. Auf der Suche nach vielfältigen Lebensmodellen und Einstellungen „Älterer“ im Bilderbuch für Kinder, entstand diese Literaturliste.</p>
<p>Kinder bilden aus dem, was sie erfahren, eine persönliche Haltung. Sie sind die Meinungsträger von Morgen. Es ist wichtig, dass Kinder über angemessene Literaturangebote und konkrete, regelmäßige Begegnungen mit „Älteren“ ein wertschätzendes, tolerantes Bild vom Alter entwickeln.</p>
<p>Diese Literatur-Empfehlungsliste soll unterstützend bei der Zusammenarbeit zwischen den Generationen dienen. Für neue Buchvorschläge sind wir dankbar. Wir nehmen Sie gern in unsere Liste der Buchempfehlungen auf.<br />
Die Bilderbuch- Empfehlungsliste finden Sie <a href="http://patenschaft-aktiv.de/media/8976a2dd1f07d516ffff84adac14422f.pdf" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Kontakt:<br />
Ulla Hüser, Leiterin des Stadt. KITA „Entenhausen“ in Arnsberg, Tel: 02932-34006, e-mail: kitabruchhausen@arnsberg.de</p>
<p>Martin Polenz, Projekt Demenz Arnsberg, Lange Wende 16 a, 59755 Arnsberg<br />
Tel: 02932-201-2206, e-mail: m.polenz@arnsberg.de<br />
Internet: <a href="http://www.projekt-demenz-arnsberg.de" target="_blank">www.projekt-demenz-arnsberg.de</a></p>
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		<title>Kinder zaubern Lach-Falten!</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2010/09/13/kinder-zaubern-lach-falten/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 07:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marita Gerwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Zirkus]]></category>

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		<description><![CDATA[Hereinspaziert in den Zirkus der Generationen in Arnsberg! Das Jugendbegegnungszentrum Liebfrauen betreibt seit vielen Jahren sehr erfolgreich den &#8220;Zirkus Fantastello&#8221;.  Darauf aufbauend  haben die Kinder und Jugendlichen in den letzten zwei Jahren ein spannendes Experiment gewagt. Gemeinsam mit Bewohnern des in der Nähe gelegenen Seniorenzentrums des Caritas-Verbandes in Arnsberg haben sie den Zirkus der Generationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.projekt-demenz-arnsberg.de/demenz/diagnose-film/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1618 alignleft" style="margin: 10px;" title="Zirkus (7)" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2010/09/Zirkus-7.jpg" alt="" width="250" height="300" /></a></p>
<p>Hereinspaziert in den Zirkus der Generationen in Arnsberg!</p>
<p>Das Jugendbegegnungszentrum Liebfrauen betreibt seit vielen Jahren sehr erfolgreich den &#8220;Zirkus Fantastello&#8221;.  Darauf aufbauend  haben die Kinder und Jugendlichen in den letzten zwei Jahren ein spannendes Experiment gewagt.</p>
<p>Gemeinsam mit Bewohnern des in der Nähe gelegenen Seniorenzentrums des Caritas-Verbandes in Arnsberg haben sie den Zirkus der Generationen ins Leben gerufen. Bei den wöchentlichen Proben &#8211; entweder im Seniorenzentrum oder im Jugendbegegnungszentrum &#8211; übten die jungen und alten Artisten gemeinsam Kunst- und Zauberstücke ein. <span id="more-1616"></span></p>
<p>Sie präsentierten ihr Programm im Rahmen einer großen Zirkusgala vor ausverkauftem Haus. Ein Fest für die Sinne. Niemand fragte nach dem Alter der 35 Artisten, Feuerschlucker, Gaukler, Clows und Jongleure. Lampenfieber, Herzklopfen, feuchte Hände und Schmetterlinge im Bauch hatten sie alle vor der beeindruckenden Pemiere! Es war einfach nur ergreifend schön!</p>
<p>„Ich bin mir sicher, dass die Freude und die Neugierde am Anderen auf der Gala genauso herüber kommt, wie wir sie während der gemeinsamen Proben zwischen den Kindern und den Senioren erlebt haben&#8221;, so Peter Radischewski, Leiter des JBZ, denn ausnahmslos alle Akteure sind mit Begeisterung bei der Sache. Es ist erstaunlich, wie einfühlsam und unkompliziert die rund 35 „jungen und alten Artisten&#8221; miteinander umgehen und wie konzentriert sie im Team arbeiten.<a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2010/09/Zirkus-10.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1617" style="margin: 10px;" title="Zirkus (10)" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2010/09/Zirkus-10.jpg" alt="" width="343" height="228" /></a></p>
<p>Die Initiative &#8220;Kinder zaubern Lach-Falten!&#8221;  findet im Rahmen des dreijährigen Projektes &#8220;ZEITLOS&#8221; statt. Hier geht es um den kreativen Dialog zwischen Jung und Alt.</p>
<p>Das Projekt wird unterstützt duch die BürgerStiftungArnsberg, durch die Robert Bosch Stiftung sowie durch das &#8220;Projekt Demenz Arnsberg&#8221;.</p>
<p>Da Bilder mehr als tausend Worte sagen, lade ich Sie herzlich zu einen Besuch unserer Homepage ein. Sie finden dort interessante Fotostrecken, Impressionen, Eindrücke, Video-Clips, einen französisch  Filmbeitrag des Schweizer Fernsehsenders und vieles mehr!</p>
<p>Hereinspaziert ins Projekt „Kinder zaubern Lachfalten!“ Wir freuen uns über Ihren Besuch!</p>
<p>Spannende links zum Projekt &#8220;Kinder zaubern Lach-Falten&#8221; finden Sie hier:</p>
<p>YouTube-Video-Clip &#8211; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=j14JkpUIXpw" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=j14JkpUIXpw</a></p>
<p><a href="http://www.projekt-demenz-arnsberg.de/cms/upload/docs/zirkus.pdf" target="_blank">http://www.projekt-demenz-arnsberg.de/cms/upload/docs/zirkus.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.arnsberg.de/videos/schweizer-fernsehen-demenz.php" target="_blank">http://www.arnsberg.de/videos/schweizer-fernsehen-demenz.php</a></p>
<p><a href="http://www.tsr.ch/video/#bcid=696978;vid=11161791;id=75392" target="_blank">http://www.tsr.ch/video/#bcid=696978;vid=11161791;id=75392</a></p>
<p><a href="http://www.jbz-arnsberg.de/angebote/zeitlos.htm" target="_blank">http://www.jbz-arnsberg.de/angebote/zeitlos.htm</a></p>
<p><a href="www.projekt-demenz-arnsberg.de" target="_blank">www.projekt-demenz-arnsberg.de</a></p>
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		<item>
		<title>Buchtipp: Opa ist … Opa</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2010/09/10/buchtipp-opa-ist-opa/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 07:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marita Gerwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Enkel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte Ihnen gern ein tolles Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren zum Thema &#8220;Demenz&#8221; vorstellen, mir dem wir in Arnsberg in unseren KITAS die Kinder und Eltern auf den Kontakt zu den demenzerkrankten Menschen vorbereiten. Gern wird dieses Bilder-Buch auch von Familien mit Kleinkindern angeschaut, deren Großeltern und Urgroßeltern an Demenz erkrankt sind. &#8220;Opa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2010/09/DSCF5066.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1614" style="margin: 10px;" title="Opa ist Opa" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2010/09/DSCF5066.jpg" alt="" width="273" height="205" /></a>Ich möchte Ihnen gern ein tolles Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren zum Thema &#8220;Demenz&#8221; vorstellen, mir dem wir in Arnsberg in unseren KITAS die Kinder und Eltern auf den Kontakt zu den demenzerkrankten Menschen vorbereiten. Gern wird dieses Bilder-Buch auch von Familien mit Kleinkindern angeschaut, deren Großeltern und Urgroßeltern an Demenz erkrankt sind.</p>
<p>&#8220;Opa ist&#8230; Opa&#8221; lautet der Titel dieses sehr einfühlsamen Bilderbuches für Kinder ab 3 Jahren.</p>
<p>Wir haben schon einige Lesungen der Autorin in den Kindertageseinrichtungen der Stadt Arnsberg erlebt, die die Tür zur Kooperation zwischen Kindern und demenzerkrankten Menschen weit geöffnet und Barrieren in den Köpfen beiseite geräumt hat.</p>
<p>Bilderbuch von Lilli Messina: &#8220;Opa ist&#8230; Opa&#8221;<br />
Kinderbuchverlag Wolff, 2005. – ISBN: 3-9387-6605-0</p>
<pre>
</pre>
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		</item>
		<item>
		<title>Gedanken verloren!</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2010/08/23/gedanken-verloren/</link>
		<comments>http://www.alzheimerblog.de/2010/08/23/gedanken-verloren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 13:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marita Gerwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Demographischer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Patenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist nur los in Uromas Kopf? Marita Gerwin &#8220;Sagen Sie mal, junge Dame, wer sind Sie eigentlich? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor? Haben wir uns schon einmal gesehen?“ fragte Uroma Hedwig ihre Enkelin Laura. Zuerst stutzte Laura ein wenig irritiert. So eine Frage! Uroma Hedwig machte sicher einen Scherz mit ihr. Oder wusste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist nur los in Uromas Kopf? </strong></p>
<p>Marita  Gerwin</p>
<p>&#8220;Sagen Sie mal, junge Dame, wer sind Sie eigentlich? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor? Haben wir uns schon einmal gesehen?“ fragte Uroma Hedwig ihre Enkelin Laura. Zuerst stutzte Laura ein wenig irritiert. So eine Frage!</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2010/08/IMG_0095.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 10px;" src="../wp-content/uploads/2010/08/IMG_0095-150x150.jpg" alt="Laura und ihre Uroma Hedwig sind Freunde fürs Leben" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Uroma Hedwig machte sicher einen Scherz mit ihr. Oder wusste sie es wirklich nicht? Laura zweifelte einen Moment lang. Doch dann lächelte sie ihre Uroma verschmitzt an, blinzelte ihr ein Auge zu, streichelte dabei zärtlich ihre Hand und hüfte auf ihren Schoß, so wie sie es immer getan hat.</p>
<p>„Ich bin Deine kleine Laura und Du bist meine Lieblings-Uroma Hedwig!“   „Das ist ja schön!“ strahlte die 86-jährige Dame erleichtert. Laura hatte das Gefühl, als wenn Uroma Hedwig ein Stein vom Herzen gefallen wäre.</p>
<p>Laura ist gerade 6 Jahre alt geworden. Sie weiß inzwischen, was in Uromas Kopf los ist. Die Mama  hat ihr erzählt, dass Uroma Hedwig´s Gehirn nicht mehr so gut funktioniert. Erst war die Uroma nur ein bisschen vergesslich. Dann hat sie Laura dreimal am Vormittag das Gleiche erzählt und gefragt „Sag mal, hab ich das sonst auch immer so gemacht?“ Manchmal flüsterte sie Ida heimlich zu: „Weißt Du noch, wie ich heiße?“<span id="more-1457"></span></p>
<p><strong>Was war nur los in Uromas Kopf? </strong></p>
<p>&#8220;Ist es nebelig in ihrem Kopf?“, fragt Laura interessiert nach. Ihre Mama lächelt „Ja, so kann man es vielleicht erklären. Doch es gibt immer wieder kurze Momente,  da ist alles klar in ihrem Kopf. Es gibt tief im Gehirn ein Zentrum, in dem ihre Gefühle und Erinnerungen schlummern und darauf warten, von uns geweckt zu werden. Besondere Erlebnisse ihres Lebens, schöne und auch weniger schöne, hat sie dort abgespeichert.  Manche gehen leider für immer verloren, doch ihr Herz wird nicht dement, da bin ich mir ganz sicher“ erklärt ihr die Mama.</p>
<p>„Das Herz wird nicht dement? Was bedeutet denn das Wort dement?“ will Laura wissen. „Kann sich Uroma Hedwig, deshalb auch nichts Neues mehr merken? Hat sie ihre Gedanken verloren? Wann wird sie denn wieder gesund?“</p>
<p>Fragen über Fragen, die Laura auch mit in ihre KITA Kleine Strolche in Arnsberg nimmt. Die Städt. Kindertageseinrichtung in der Bildungsstadt Arnsberg ist sensibilisiert und greift dieses, für ihre  Kinder so wichtige Thema auf.</p>
<p>Viele der KITA-Kinder haben gar keine Uroma mehr.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2010/08/DSCF5066.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 10px;" src="../wp-content/uploads/2010/08/DSCF5066-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Neugierig und gespannt schauen sie sich zusammen mit ihren Erzieherinnen Margit Albers und Anja Liebig das zauberhafte Bilderbuch „Opa. ist&#8230;.Opa“ von der Kinderbuchautorin Lilli Messina an.  Diese einfühlsame und anrührende Geschichte von Pepe und seinem Opa erklärt Ihnen die wundersame Vergesskrankheit.</p>
<p>Sie sitzen im Kreis und werfen sich kreuz und quer eine Wollknäuel zu. Ganz allmählich entsteht ein Netz mit vielen Verbindungen und Maschen. Genauso ist es im Gehirn eines Menschen. Immer engmaschiger, immer verzweigter wird das Netz aus Wolle, bis alle Kinderhände voll zu tun haben. Anja Liebig, lässt kleine Zettel in das Fadengewirr regnen, das wie ein kunterbuntes Netzwerk aussieht. Einige  Zettel, die Uroma Hedwig´s Erinnerungen darstellen sollen, bleiben auf dem Woll-Netz liegen. Anderen fallen durch die Maschen hindurch. Unwiederbringlich purzeln sie auf den Boden,  schweben dahin und dorthin. So wie die Erinnerungen von Uroma Hedwig.</p>
<p>Jetzt verstehen die 5 und 6 Jährigen, was im Gehirn passiert, wenn die Vergesskrankheit eingesetzt. Dass sich die Krankheit nicht bessern wird, begreifen sie mit all ihren Sinnen.  Aber auch, dass Uroma Hedwig Hilfe braucht. Jemand der sie versteht, dem sie sich anvertrauen kann, der sie liebt, auch wenn sie vergesslich ist.  „Die großen Leute nennen das „Demenz“ oder „Alzheimer“, erklärt ihnen Margit Albers, die Leiterin der KITA. „Von Außen sieht Deine Uroma aber ganz normal aus“, stellt Emma fest. „Das liegt daran, dass man die Vergesskrankheit nicht sehen kann, so wie ein Gipsbein bei einem gebrochen Fuß“, weiß Patrick, der pfiffige Blondschopf in der KITA-Gruppe. „Oder wie ein Kopfverband beim Loch im Kopf.   Oder wie ein knallroter Kopf, wenn man Fieber hat!“ sprudelt  es aus der munteren Kinderschar heraus.</p>
<p>Sie alle hören gebannt und wissbegierig zu, als Anja Liebig ihnen erklärt, dass Menschen, die demenzkrank sind, vielleicht an manchen Tagen vergessen, wann es Morgen, Mittag oder Abend ist. Dass sie vielleicht gar kein Hunger und Durst mehr spüren. An anderen Tagen denken sie vielleicht Mittags daran, dass sie ein leckeres Essen kochen möchten, wissen aber nicht mehr, dass Salz ins Wasser gehört, um die Kartoffeln zu kochen. Oder sie verlaufen sich, weil sie nicht mehr wissen, wo sie wohnen.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2010/08/IMG_0025.jpg"><img src="../wp-content/uploads/2010/08/IMG_0025-150x150.jpg" alt="Annäherung" width="150" height="150" /></a><br />
„So war es auch bei meiner Uroma Hedwig, die hat sich im Eichholz verirrt, als sie allein spazieren gegangen ist. Sie hatte einen Koffer dabei und wollte zu ihrer Mama verreisen!“, erinnert sich Laura. „Oh, Hilfe&#8230;. lebt die Mama von der Uroma denn noch? Die muss ja dann 1000 Jahre alt sein! Wie habt ihr sie denn wieder gefunden? Hatte sie ein Handy dabei, dass sie Euch anrufen konnte?“, fiebern alle Kleinen Strolche besorgt mit. Laura denkt mit Gänsehaut an diesen Schrecken  zurück. „Alle Nachbarn und Freunde haben geholfen Uroma Hedwig zu suchen. Kurz bevor es dunkel wurde, haben wir sie endlich am Segelflugplatz im Alten Feld gefunden. Sie hatte so eine Angst! Und ich auch!“ erinnert sich Laura. Anja Liebig streichelt ihr tröstend über den Kopf und greift die Situation auf. „Ja, Menschen mit der Vergesskrankheit brauchen andere Menschen, die an das denken, was sie selbst vergessen. Die für sie da sind, so wie Eure Eltern, Geschwister, Freunde und die Erzieherinnen in der KITA für Euch da sind. Ihr Kinder braucht ja auch gelegentlich Hilfe, bis Ihr erwachsen seid. So ist das auch im Alter.“</p>
<p>Uroma Hedwig ist schon 86 Jahre alt. Die Goldene Hochzeit hat sie mit Uropa Hermann gefeiert, als Laura vier Jahr alt war. Da wohnte sie noch in ihrem eigenen Haus in der Ehmsenstraße, hoch oben am Berg mit einem großen Garten drumherum. Laura kann sich noch gut erinnern, wie sie dort zusammen mit ihren Freunden auf den Kirschbaum geklettert sind und im Baumhaus gespielt haben, das der Uropa  Hermann ihnen gebaut hatte. Wie lecker schmeckte der Kuchen, den Uroma Hedwig  jeden Samstag gebacken hat. „Deine Uroma wusste immer alles! Weißt Du noch, wie schnell sie die Punkte auf den sechs Würfeln zusammengerechnet hat, wenn wir geknobelt haben? Keiner konnte so schnell rechnen wie sie. Und beim Memory-Spiel  hat sie immer gewonnen, weil sie sich einfach jede Karte merken konnte. Und jetzt ist sie soooooo  vergesslich.“, bedauert Patrick seine Freundin Laura.<br />
„Uroma Hedwig hat erst immer Angst gehabt, dass ich merke, dass sie alles vergisst. Sie hat dann überall  in ihrem Haus „Denkzettel“ hingeklebt.</p>
<p>Seit einem Jahr kann Uroma Hedwig nicht mehr Zuhause wohnen. Sie ist in das Seniorenzentrum Haus Zum Guten Hirten der Diakonie Ruhr–Hellweg in den Ginsterweg gezogen. Gar nicht weit von der KITA Kleine Strolche entfernt.<a href="../wp-content/uploads/2010/08/IMG_0070.jpg"><img class="alignright" style="margin: 10px;" src="../wp-content/uploads/2010/08/IMG_0070-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Heute besucht Laura mit ihren kleinen Freunden aus der KITA die Uroma Hedwig und die anderen Senioren und Seniorinnen regelmäßig. Manchmal kommen die alten Menschen auch zu Besuch in die  KITA Kleine Strolche. „Sie staunen darüber, dass wir hier zusammen essen und Mittagsschlaf halten, wenn wir müde sind. Als sie klein waren, gab es noch keine Kindergärten“ weiß die 5-jährige Lydia.</p>
<p>Ein Stichwort genügt, und schon singt eine alte Dame wunderschöne Kinderlieder, die sie nicht vergessen hat:  „Kommt ein Vogel geflogen&#8230; Der Kuckuck und der Esel&#8230;.Alle Vögel sind schon da&#8230; Zum Geburtstag viel Glück&#8230;.“ Sie hat eine schöne Stimme und kennt alle Strophen auswendig. Die Kinder klatschen im Takt mit. Die alte Dame strahlt übers ganze Gesicht. Sie ist glücklich, dass sie den Kindern eine Freude mit ihren Liedern machen kann.</p>
<p>Schöne Momente, die das Herz berühren.  Einfach unvergesslich.</p>
<p>Sie bepflanzen gemeinsam eine Kräuterschnecke mit duftenden Pflanzen und blühenden Blumen. Spielen, singen, tanzen, turnen, kochen, backen, lachen, klatschen, musizieren, malen. Sie erzählen sich Geschichten vom Verreisen, schreiben sich Postkarten aus den Ferien. Richtig dicke Freunde sind sie inzwischen geworden.<br />
Lauras Uroma Hedwig sitzt gern am Gartenteich vor dem Haus Zum Guten Hirten im Schatten der Bäume und schaut den bunten Kois zu, wie sie ihre Runden schwimmen. Die Kleinen Strolche setzen Ihr einen großen Strohhut auf, damit sie vor der Sonne geschützt ist, reichen ihr ein Glas Saft und blasen bunte Seifenblasen in die Luft. Uroma Hedwig schaut gedankenverloren den dahinschwebenden Seifenblasen hinterher. Sie redet nicht viel. Sie lächelt nur. Sie fühlt sich gut, da ist sich Laura sicher.  Frau Helmert, die Leiterin des Seniorenzentrums, Frau Krüger und Schwester Monika kommen mit einer Überraschung aus der  Küche: Es gibt für alle, ob Groß oder Klein. ein leckeres, erfrischendes Eis.  „Hmm, lecker!“ strahlt Lydia, die bisher keinen Besuch im Seniorenzentrum verpasst hat. Als Uroma Hedwig den Eisbecher ein wenig gedankenverloren ansieht, greift Lydia kurzerhand,  ohne große Worte, zum Löffel, füttert sie mit einer Engelsgeduld, putzt ihr noch schnell mit der Servierte die Hände ab und rennt wie ein Wirbelwind winkend los, zu den andern Kindern, die sich langsam auf den Weg zur KITA  machen. Für heute sagen sie „Tschüss, bis bald. Wir kommen wieder, ganz bestimmt!“</p>
<p>Zurück bleibt ein gutes Gefühl bei Uroma Hedwig und den anderen Bewohnern des Hauses zum Guten Hirten. Und natürlich auch bei Laura und all ihren Freunden aus der KITA Kleine Strolche. Jedes Mal, wenn sie zurückkommen, steht ihr Mund nicht still. Es gibt viel zu erzählen &#8211; in der KITA Kleine Strolche und  Zuhause.</p>
<p>Laura und ihre Freunde werden nach den Sommerferien die KITA Kleine Strolche verlassen und in die unterschiedlichsten Grundschulen in Arnsberg wechseln. Sie alle nehmen schöne Erinnerungen und einen selbstgemalten Wunschzettel für die Zukunft mit in ihre Schultüte:</p>
<p>Ein rotes Herz als Zeugnis der Verbundenheit mit den alten Menschen.</p>
<p>Schön wäre es, wenn sie auch als Schulkinder die Freundschaft zu Lauras Uroma Hedwig und den vielen anderen Seniorinnen und Senioren in den unterschiedlichsten Senioreneinrichtungen in Arnsberg pflegen könnten. Es sind Erlebnisse und Erfahrungen, die ihr Leben prägen. Einfach unvergesslich!</p>
<p>Dies ist eine frei erfundene Geschichte über ein beispielhaftes Projekt zum Dialog der Generationen in Arnsberg, der sich so oder so ähnlich überall in der Welt abspielen könnte. Die Namen der Kinder und Senioren stimmen nicht mit den abgebildeten Menschen auf den Fotos überein.</p>
<p>Wir wünschen uns, dass diese Geschichte über  die  &#8220;KITA Kleine Strolche&#8221; viele Türen öffnet, Barrieren in den Köpfen abbaut und andere Menschen in der Region ermutigt, ähnliche Wege zu beschreiten, um Feundschaften zwischen den Generationen zu knüpfen.</p>
<p>Unterstützt durch die Robert Bosch Stiftung und die BürgerStiftungArnsberg</p>
<p>Kontakt:</p>
<p>Städt. Kindertagesstätte &#8220;Kleine Strolche&#8221;<br />
Margit Albers<br />
Auf der Alm 127<br />
59821 Arnsberg<br />
e-mail: kitakleinestrolche.arnsberg@arnsberg</p>
<p>Senioreneinrichtung der Diakonie Ruhr-Hellweg<br />
Haus Zum Guten Hirten<br />
Frau Helmert<br />
Ginsterweg 27<br />
59821 Arnsberg<br />
e-mail: hzgh@diakonie-ruhr-hellweg.de</p>
<p>Kooperationspartner:</p>
<p>Martin Polenz<br />
Diplom-Geograph<br />
Stadt Arnsberg</p>
<p>Projekt Demenz Arnsberg<br />
Zukunftsagentur / Fachstelle Zukunft Alter<br />
Lange Wende 16a<br />
59755 Arnsberg<br />
Tel.: 02932 201-2206<br />
Fax: 02932 529056<br />
e-mail: m.polenz@arnsberg.de</p>
<p>Marita Gerwin<br />
Dipl. Sozialpädagogin<br />
Stadt Arnsberg<br />
Zukunftsagentur / Fachstelle Zukunft Alter<br />
Lange Wende 16a<br />
59755 Arnsberg<br />
Tel:  02932  201-2207<br />
Fax: 02932 529056<br />
e-mail: m.gerwin@arnsberg.de</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2010/08/Opa-Mama-und-ich.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 10px;" src="../wp-content/uploads/2010/08/Opa-Mama-und-ich-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Quelle: Bilderbuch von  Lilli Messina: &#8220;Opa ist&#8230; Opa&#8221;, Kinderbuchverlag Wolff, 2005. –<br />
ISBN: 3-9387-6605-0</p>
<p>Eine Hörprobe zum Bilderbuch &#8220;Opa ist &#8230; OPA&#8221; aus der Sendung Kinderzeit &#8211; im Radio Bremen finden Sie unter folgendem <a href="http://www.radiobremen.de/wissen/kinder/buchtipps/opaistopa102_version-print.ht" target="_blank">Link</a>.</p>
<p>Kontakt zur Bilderbuchautorin Lilli Messina im Internet unter:</p>
<p>http://lillimessina.com/</p>
<p>www.spur-imnetz.de</p>
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		<title>Schülerzeitungs-Artikel zur Demenz gewinnt SPIEGEL-Preis</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 14:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanna S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[FTD]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Tochter]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Juli hat der SPIEGEL die Reportagepreise in seinem Schülerzeitungswettbewerb vergeben. Ein Preis ist vergeben worden für einen Artikel über eine Schülerin, deren Vater an der seltenen Frontotemporalen Demenz erkrankt ist. Ein berührender Artikel, der auch ein gutes Bild von der Krankheit vermittelt. Meiner Meinung nach unbedingt lesenswert! Link: http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,701224,00.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli hat der SPIEGEL die Reportagepreise in seinem Schülerzeitungswettbewerb vergeben.</p>
<p>Ein Preis ist vergeben worden für einen Artikel über eine Schülerin, deren Vater an der seltenen Frontotemporalen Demenz erkrankt ist.<br />
Ein berührender Artikel, der auch ein gutes Bild von der Krankheit vermittelt.<br />
Meiner Meinung nach unbedingt lesenswert!</p>
<p>Link: <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,701224,00.html">http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,701224,00.html</a></p>
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