Filmtipp: Vergiss dein Ende – ab 22.9.2011 im Kino
Im Flur hängt das Plakat des Alzheimer-Telefons der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft. An Türen und Wänden sind Aufkleber mit Symbolen platziert: Hannelore tut alles für ihren schwer an Demenz erkrankten Mann Klaus, der sie nicht mehr erkennt und nur noch wenig spricht. Doch nach vier Jahren Pflege rund um die Uhr ist sie am Ende ihrer Kräfte. Kurz entschlossen flüchtet sie, folgt ihrem Nachbarn in dessen Ferienhaus auf einer Insel, will eine kurze Auszeit nehmen und informiert ihren Sohn telefonisch, dass er sich um seinen Vater kümmern müsse, bis sie wieder da ist. Heiko, der über das Verhalten seiner Mutter empört ist, hat sich bisher mit dem Thema Demenz beschäftigt, kümmert sich aber notgedrungen (und erstaunlich gut) um seinen Vater.
Dieser Film nähert sich einem schmerzhaften Thema auf sehr einfühlsame Weise und ohne dramatische Effekte. Beeindruckend ist dabei die Art, (Weiterlesen
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