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	<title>Alzheimer BLOG &#187; Pflege</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Wenn jeder an sich selbst denkt ….</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 08:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstpflege]]></category>

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		<description><![CDATA[…ist an alle gedacht? Wenn ich mich um das Wohlergehen meiner Mutter sorge, spiegelt das wider, was ich für mich selbst wünsche. Aber was empfindet Mutter dabei? Sobald ich ihre Fingernägel von Trauerrändern befreien möchte, entsteht ein Zweikampf. Mutter zieht die Hand weg. Sie versteht nicht, warum jemand an ihren Fingernägeln fummelt. Und genau an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="10pt;"><span style="Times New Roman;">…ist an alle gedacht? Wenn ich mich um das Wohlergehen meiner Mutter sorge, spiegelt das wider, was ich für mich selbst wünsche. Aber was empfindet Mutter dabei? </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="10pt;"><span style="Times New Roman;">Sobald ich ihre Fingernägel von Trauerrändern befreien möchte, entsteht ein Zweikampf. Mutter zieht die Hand weg. Sie versteht nicht, warum jemand an ihren Fingernägeln fummelt. Und genau an diesem Punkt geht es um nicht um sie. Nämlich, weil mich schmutzige Fingernägel anwidern. Und, weil ich Mutter gerne sauber und gepflegt sehe. Zum Dritten, wie peinlich, wenn sie mit dem Marmeladenbrot unter den Nägeln in ihre betreute Gruppe geht. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="10pt;"><span style="Times New Roman;">Wenn ich <span style="underline;"><strong>für</strong></span> jemanden denke, also ihm das eigenständige Denken abspreche, dann möchte ich, dass dieser sich meinen Vorstellungen unterwirft. Ich weiß ja, was für ihn gut ist. Auch wenn der Umsorgte im Augenblick überhaupt nicht einverstanden ist. Im Prinzip geht es dabei aber nur teilweise um den Anderen, denn ich möchte ich zugleich meine eigene Zufriedenheit sichern.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="10pt;"><span style="Times New Roman;">Umgekehrt: denkt jemand Anderer an mich und möchte mir Vorschriften machen, so freut mich dieses nur, wenn es meinen eigenen Wünschen entgegenkommt. Sonst wäre es mir lieber, der Andere hätte in diesem Moment <span style="underline;"><strong>nicht</strong></span> an mich gedacht.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="10pt;"><span style="Times New Roman;">Ich meine, wir pflegende Angehörige können ruhig ab und zu ein bisschen weniger denken. Eine Auszeit von der Pflege und vom Alltag nehmen. Eine Stunde „Frei“-Zeit in der Woche. Raus aus dem Haus, und sei es nur ein Spaziergang um den Häuserblock oder eine Tasse Kaffee bei der Nachbarin. Das tut uns gut und gibt auch unserem kranken Angehörigen eine Verschnaufpause. Man nennt das Selbstpflege. Probieren Sie es aus!</span></span></p>
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		<title>Leben im Heim &#8211; es gibt auch positive Beispiele</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 13:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer-Telefon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Mäeutik]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das Leben im Heim für demenzkranke Bewohner aber auch für das Personal wohltuend gestaltet werden kann, beschreibt ein Artikel im Hambuger Abendblatt über ein Pflegeheim in Henstedt-Ulzburg (Schleswig-Holstein): http://www.abendblatt.de/daten/2008/11/25/978664.html Gefällt mir! Bewertung rückgängig machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie das Leben im Heim für demenzkranke Bewohner aber auch für das Personal wohltuend gestaltet werden kann, beschreibt ein Artikel im Hambuger Abendblatt über ein Pflegeheim in Henstedt-Ulzburg (Schleswig-Holstein):</p>
<p><a href="http://www.abendblatt.de/daten/2008/11/25/978664.html">http://www.abendblatt.de/daten/2008/11/25/978664.html</a></p>
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		<title>Das Demenz-Buch &#8211; Ein „Wegbegleiter&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 16:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Kapitel spricht Carol Bowlby Sifton die Pflegenden an: Nehmen Sie sich wichtig, sorgen Sie für sich, denn „Wer pflegt, muss sich pflegen&#8221;. Dann zitiert sie Menschen mit Demenz. In bewegenden Worten sprechen diese von ihrem Gefühl der Schutzlosigkeit, wenn sie sich z.B. in Zeit und Raum verlassen fühlen. Demenz verändert einen vertrauten Menschen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2008/09/demenzbuch.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-275" title="demenzbuch" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2008/09/demenzbuch.gif" alt="" width="150" height="210" /></a></p>
<p>Im ersten Kapitel spricht Carol Bowlby Sifton die Pflegenden an: Nehmen Sie sich wichtig, sorgen Sie für sich, denn „Wer pflegt, muss sich pflegen&#8221;. Dann zitiert sie Menschen mit Demenz. In bewegenden Worten sprechen diese von ihrem Gefühl der Schutzlosigkeit, wenn sie sich z.B. in Zeit und Raum verlassen fühlen. Demenz verändert einen vertrauten Menschen, Gewohntes geht verloren. Wissen darüber, was eine Demenz ist, kann Pflegende davor schützen, Erwartungen an die Kranken zu stellen, die sie nicht erfüllen können. Dies beugt Enttäuschungen vor und erleichtert das Miteinander. Ziel ist es, die Beziehung, die sich durch die Demenz verändert, trotzdem lebendig zu halten und Lebensqualität für alle Beteiligten aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Sehr praxisnah spricht Sifton in den nachfolgenden Kapiteln mögliche Wege an: Eine unterstützende Umgebung schaffen, den gewohnten Lebensstil beibehalten und den Alltag meistern. Doch es gibt auch schwere Tage und Verhalten, das herausfordert.<br />
Etwa wenn Herr Krüger bei der Intimpflege aggressiv wird und um sich schlägt. Ganz konkret zeigt die Autorin, dass schwierige Verhaltensweisen immer auch Versuche sind zu kommunizieren. Wenn es gelingt herauszufinden, was dieser Person fehlt, welches Bedürfnis unbefriedigt bleibt, liegt die Lösung oft nahe und ist manchmal verblüffend einfach.<br />
Man lernt in diesem Buch viele Menschen mit Demenz und deren Familien kennen. Indem man sie begleitet, sich ihrer Welt öffnet und viele Einsichten erhält, kann es gelingen, den eigenen persönlichen Weg leichter zu finden.<br />
Detlef Rüsing ist sehr zu danken, dass er dieses Buch aus dem Amerikanischen in ein gut lesbares Deutsch übersetzt hat.</p>
<p style="text-align: right;">Helga Schneider-Schelte, Berlin</p>
<p>Carol Bowlby Sifton: Das Demenz-Buch &#8211; Ein „Wegbegleiter&#8221; für Angehörige, Pflegende und Aktivierungstherapeuten. Deutschsprachige Ausgabe herausgegeben von Detlef Rüsing.</p>
<p>Huber-Verlag, 2008, 540 Seiten, 29,95 €</p>
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