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	<title>Alzheimer BLOG &#187; Tiere</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Ergotherapie und Tiergestützte Therapie als Hilfe für Demenzkranke</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2008/09/29/ergotherapie-und-tiergestutzte-therapie-als-hilfe-fur-demenzkranke/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 19:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Ki-Kre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Ergotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Heimübungsprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurze Vorstellung der ergotherapeutischen Arbeit als Einleitung für noch folgende Artikel zu diesem Thema]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit nunmehr 15 Jahren arbeite ich als Ergotherapeutin, seit 10 Jahren in eigener Praxis und seit dieser Zeit auch mit Hunden und Pferden als Co- Therapeuten.</p>
<p>Ich betreue viele Patienten die an unterschiedlichen Demenzformen erkrankt sind und versuche ihnen ein Stück Selbständigkeit und Lebensfreude zu erhalten oder wieder langsam aufzubauen. Wichtig ist mir in meiner Arbeit eine möglichst anheimelnde Atmosphäre zu schaffen, die Angst und Unsicherheit nimmt und den Patienten vermittelt &#8220;Hier bin ich gut aufgehoben und sicher.&#8221;</p>
<p>Ich arbeite mit den Patienten sowohl in der Praxis als auch bei Hausbesuchen/Heimbesuchen oder aber in Alltagssituationen ausserhalb der Praxis. Hier gehe ich mit den Betroffenen einkaufen, zum Beispiel nachdem wir ein Rezept geplant haben und dieses nun verwirklichen wollen. Wir gehen schwimmen, mit den Hunden spazieren, verabreden uns mit den Angehörigen am Stall, wo wir mit dem Pferden arbeiten, Waldspaziergänge planen oder Ãhnliches. Natürlich finden auch computergestützte Medien, Arbeitsblätter und therapeutische Spielmaterialien ihren Einsatz.</p>
<p>Bei der Arbeit mit meinen Tieren ist mir aufgefallen, das die meisten Patienten deutlich wacher und agiler werden, sich häufig besser konzentrieren und auch das Erinnerungsvermögen heller wird. Ganz davon abgesehen ist der Umgang mit Tieren auch für die Seele immer sehr wohltuend und die Tiere können der Seele viel Angst und Kummer abnehmen- was uns als Menschen nur teilweise gelingt. Mein Hund ist bei den Einheiten bis auf wenige Ausnahmen (Allergien, extreme Angst) immer dabei.</p>
<p>Ich versuche immer die Angehörigen mit einzubeziehen, auch dort Unsicherheiten abzubauen, Hilfestellungen zu leisten und Alltagshilfen zusammenzustellen. Ich biete den Angehörigen Informations- und Entspannungskurse an und arbeite gerade an einer gemeinsamen Wirbelsäulengymnastikgruppe.</p>
<p>Enorm wichtig finde ich die Einbindung Demenzkranker in den Alltag, Isolation führt zu einer schnelleren Isolation in sich selbst!</p>
<p>Zur Zeit entwickle ich Heimübungsprogramme, die ich meinen Patienten sozusagen als Hausaufgabe an die Hand gebe, denn ein oder zweimal in der Woche eine dreiviertel Stunde oder neunzig Minuten sind natürlich nur ein Tropfen auf den heissen Stein.</p>
<p>Für mich ist es wichtig immer als Ansprechpartner für meine Patienten, aber auch für &#8220;meine&#8221; Angehörigen da zu sein, denn manchmal brennt es eben nicht gerade in der vorgeplanten Therapiezeit.</p>
<p>Diese Seite finde ich sehr wichtig und ich möchte nun gerne, immer wenn es meine Zeit erlaubt alltagstaugliche Tipps einfließen lassen, Heimübungsprogramme anbieten (können auch umfassender über meine Praxis angefordert werden) und für fachliche Fragen zur Verfügung stehen.</p>
<p>Ihre</p>
<p>Nicole Kirschner- Kresse</p>
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		<title>Tiere bereichern das Leben</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 16:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Körperkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Tiere können Demenzkranken anders begegnen als Menschen: ohne Sprache, spontan und direkt. Wenn sie weich sind und sich bereitwillig streicheln lassen, regen sie die Kranken zur Kontaktaufnahme an und können sie aktivieren. Auf dieser Seite stellen wir anhand dreier Beispiele den Einsatz von Hunden und erste Erfahrungen mit einer computergesteuerten Robbe vor. Angefangen hat das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tiere können Demenzkranken anders begegnen als Menschen: ohne Sprache, spontan und direkt. Wenn sie weich sind und sich bereitwillig streicheln lassen, regen sie die Kranken zur Kontaktaufnahme an und können sie aktivieren. Auf dieser Seite stellen wir anhand dreier Beispiele den Einsatz von Hunden und erste Erfahrungen mit einer computergesteuerten Robbe vor.</p>
<p>Angefangen hat das Ganze vor etlichen Jahren als ich meine im Altenheim lebende Oma mit meinen zwei Schäferhunden besuchte. Jedes Mal, wenn wir in das Heim kamen, haben sich alle anderen Bewohner so gefreut, dass ich die Besuche bald zu einer festen Institution machte.<span id="more-75"></span></p>
<p>Mittlerweile gehe ich mit zwei Hündinnen regelmäßig in vier verschiedene Einrichtungen: Akashi, einer weißen Akita-Hündin, und Molly, einer kleinen Mischlingshündin. Akitas sind ausgeglichen, nicht zu stürmisch und mit einer stoischen Ruhe und Geduld ausgestattet. Auch ihr Aussehen spielt eine große Rolle: Akashi hat ein rundes Gesicht, kleine dunkle Knopfaugen und Plüschohren fast wie ein Teddybär.</p>
<p>Die Demenzkranken blühen bei der Begegnung mit den Tieren förmlich auf. Sie sprechen mit ihnen, erzählen ihnen ihre Ängste, Sorgen und Nöte. Auf einmal sprechen die Menschen auch miteinander, beschäftigen sich mit dem Nachbarn, oder sie passen auf die Hunde auf, dass niemand zu grob mit ihnen umgeht.</p>
<p>Ich bin stets dabei und kann jederzeit eingreifen, wenn es dem Menschen oder dem Tier zuviel wird. Ich trainiere die Hunde ausschließlich über positive Verstärkung. Sie bekommen vorher genügend Auslauf, damit die erste Power raus ist, und hinterher einen Spaziergang ohne Leine, um den Stress abzubauen. Eine Stunde knuddeln und geknuddelt werden ist für die Hunde harte Arbeit.<br />
Susanne Kaufmann-Marder</p>
<p>Die Autorin ist seit 16 Jahren hauptberuflich Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin und führt Schulungen durch. Sie hat eine Ausbildung als Demenzhelferin absolviert und ist im Vorstand der Alzheimer Gesellschaft Euskirchen tätig.</p>
<p>Autorin:<br />
Susanne Kaufmann-Harder </p>
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