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	<title>Alzheimer BLOG &#187; Allgemein</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Buchrezension: Die fernen Tage der Liebe</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 11:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Bill ist Witwer, seine Kinder sind untereinander verstritten und auch sein Kontakt zu ihnen ist selten geworden. Hinzukommt, dass er mittlerweile an Alzheimer erkrankt ist und seinen Haushalt nicht mehr richtig selbst erledigen kann. Doch das Buch ist nicht vorrangig ein Buch über Alzheimer. Es ist eher ein Buch über Konflikte und Missverständnisse in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/fernen-tage-liebe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3106" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="die fernen tage der liebe" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/fernen-tage-liebe.jpg" alt="die fernen tage der liebe" width="200" height="311" /></a>Bill ist Witwer, seine Kinder sind untereinander verstritten und auch sein Kontakt zu ihnen ist selten geworden. Hinzukommt, dass er mittlerweile an Alzheimer erkrankt ist und seinen Haushalt nicht mehr richtig selbst erledigen kann.</p>
<p>Doch das Buch ist nicht vorrangig ein Buch über Alzheimer. Es ist eher ein Buch über Konflikte und Missverständnisse in der Familie, die dazu geführt haben, dass der Kontakt der Kinder untereinander und zum Vater kaum noch vorhanden ist.</p>
<p>Auch April, die Enkeltochter, wird von ihrer Mutter als widerspenstig und ungezogen betrachtet . Doch letztendlich ist sie es, die sich mit ihrem Großvater auf eine gewagte Reise nach San Francisco begibt, um ihm damit einen letzten Wunsch zu erfüllen.  Man erfährt, wie sie sich durch die Reise mit ihrem Grossvater vom pubertierenden Teenager zur verantwortungsbewussten jungen Frau entwicktelt. Ich fand es recht spannend zu sehen, wie das Kind die Herausforderung der Krankheit des Opas annimmt. Doch sie übernimmt die Verantwortung und wachst daran, bis auch sie erkennen muss, dass ihre Kräfte begrenzt sind.</p>
<p>Es ist ein leichter Familienroman, der dazu geeignet ist, sich dem Thema Alzheimer ein wenig anzunähern. Wer jedoch nähere Informationen oder tiefere Beschreibungen sucht, der sollte sich lieber eines unserer anderen <a href="http://www.alzheimerblog.de/thema/rezensionen/">Buchtipps</a> anschauen.</p>
<p>Taschenbuch: 366 Seiten<br />
Verlag: Aufbau Taschenbuch, 2010<br />
ISBN-10: 3746626293<br />
Preis 12,95 Euro</p>
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</div>
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		<title>Karneval der Generationen, auch für Demenzkranke</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/01/23/karneval-der-generationen-auch-fur-demenzkranke/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>

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		<description><![CDATA[Stadt Arnsberg,  Arnsberger Karnevalsgesellschaften und Seniorenbeirat laden zu Prunksitzung für Senioren am 14. Februar ein Bald haben die Narren Arnsberg wieder in festen Händen: Der Umzug zieht mit bunten Wagen durch die Stadt, „Mäntau Helau!“, „Möppel Wau Wau“ und „Kälber Helau!“ schallt durch die Straßen, und schon die Kleinsten freuen sich aufs Verkleiden. Jene freudigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Karneval-Arnsberg.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3073" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Karneval Arnsberg" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Karneval-Arnsberg.jpg" alt="" width="255" height="191" /></a>Stadt Arnsberg,  Arnsberger Karnevalsgesellschaften und Seniorenbeirat laden zu Prunksitzung für Senioren am 14. Februar ein</p>
<p>Bald haben die Narren Arnsberg wieder in festen Händen: Der Umzug zieht mit bunten Wagen durch die Stadt, „Mäntau Helau!“, „Möppel Wau Wau“ und „Kälber Helau!“ schallt durch die Straßen, und schon die Kleinsten freuen sich aufs Verkleiden.</p>
<p>Jene freudigen Momente wollen Bürgermeister Hans-Josef Vogel, die Fachstelle Zukunft Alter, der Arnsberger Seniorenbeirat zusammen mit den drei Arnsberger Karnevalsgesellschaften und Hans Rath als Moderator allen Mitbürgern ermöglichen: Sie laden ältere Arnsbergerinnen und Arnsberger, insbesondere Menschen mit Demenz sowie ihre Angehörigen und Betreuer, am Dienstag, 14. Februar 2012, zur Prunksitzung in die Schützenhalle Hüsten, Arnsberger Straße 9a, ein. Die Veranstaltung beginnt um 15.11 Uhr, Verkleidungen sind ausdrücklich erwünscht. Vor Ort kümmern sich Mitarbeiter der „Nettwerker“ und bürgerschaftlich Engagierte um die Betreuung der Senioren. Für Kaffee, Kuchen und Sekt, Saft oder Bier fallen pro Person fünf Euro an.<span id="more-3069"></span></p>
<p>Die drei Arnsberger Karnevalsgesellschaften gestalten die Sitzung gemeinsam – mit einem Höhepunkt: Gegen 17 Uhr geben sich die drei Prinzenpaare aus Neheim, Hüsten und Arnsberg auf der Veranstaltung die Ehre. Ein buntes Rahmenprogramm mit Musik und Tanz unterhält bis dahin kurzweilig. Die Pauerländer sorgen mit Liedern zum Mitsingen wie „Man müsste noch mal 20 sein“ oder „Oh du wunderschöner Deutscher Rhein“ für viel Stimmung. Dönekes aus dem Arnsberg der sechziger Jahre lassen alte Erinnerungen aufleben. Der Kinderzirkus Fantastello zaubert mit seinen Clowns Lachfalten in die Gesichter.</p>
<p>Um die Senioren schon jetzt auf die jecke Jahreszeit vorzubereiten, bieten sich im Vorfeld der Veranstaltung Aktivitäten an, die die Vorfreude steigern: Angehörige, Mitarbeiter aus stationären Einrichtungen, Tagespflegen oder ambulanten Diensten können mit ihnen beispielsweise Kostüme schneidern, Masken basteln, Karnevalslieder singen oder Krapfen backen. Damit wird Karneval zu einem jahreszeitlichen Anlass, der eine wichtige Struktur schafft.</p>
<p>Um die Veranstaltung besser planen zu können, bitten die Organisatoren bis zum 6. Februar 2012 um eine Anmeldung beim Servicetelefon der Stadt Arnsberg, Tel.: 02932 2010.</p>
<p>Kontakt:</p>
<p>Fachstelle Zukunft Alter<br />
Marita Gerwin<br />
Telefon: 02932/201-2207<br />
E-Mail: m.gerwin@arnsberg.de</p>
<p>Martin Polenz<br />
Fachstelle „Zukunft Alter“<br />
Tel.: 02932/201-2206<br />
Email: m.polenz@arnsberg.de</p>
<p>Westfalenpost Arnsberg. 14.1.2012- Achim Gieseke<br />
Mit der großen Prunksitzung für Menschen mit Demenz und Senioren in der Schützenhalle Hüsten betritt die Stadt Arnsberg nicht nur bundesweit Neuland. Auch vor Ort erfordert diese von bürgerschaftlichem Engagement getragende Veranstaltung gründliche Vorbereitung und stellt die Organisatoren von Tag zu Tag vor neue Herausforderungen.<br />
Weiterlesen hier:<br />
<a href="http://www.derwesten.de/staedte/arnsberg/da-macht-die-arbeit-grosse-freude-id6241793.html" target="_blank">http://www.derwesten.de/staedte/arnsberg/da-macht-die-arbeit-grosse-freude-id6241793.html</a></p>
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		<title>Pflegenoten – Garant für Qualität?</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/01/18/pflegenoten-garant-fur-qualitat/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 13:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Pflege-Weiterentwicklungsgesetz 2008 wurden u. a. auch neue Regelungen zur Verbesserung der Pflegequalität getroffen. Mit den Pflegenoten, die als Ergebnis einer Prüfung durch den medizinischen Dienst ermittelt werden, soll nach und nach die Qualität aller ambulanten und stationären Einrichtungen in fünf Bereichen geprüft und veröffentlich werden. Seit dem 1. Dezember 2009 sind die ersten Noten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_21083633_XS.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2974" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="© gilles lougassi - Fotolia.com" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_21083633_XS.jpg" alt="© gilles lougassi - Fotolia.com" width="258" height="172" /></a>Im Pflege-Weiterentwicklungsgesetz 2008 wurden u. a. auch neue Regelungen zur Verbesserung der Pflegequalität getroffen.</p>
<p>Mit den Pflegenoten, die als Ergebnis einer Prüfung durch den medizinischen Dienst ermittelt werden, soll nach und nach die Qualität aller ambulanten und stationären Einrichtungen in fünf Bereichen geprüft und veröffentlich werden. Seit dem 1. Dezember 2009 sind die ersten Noten im Internet und sorgen für reichlich Diskussionsstoff.</p>
<p>Mit 82 Einzelkriterien in den Bereichen Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit demenzkranken Bewohnern, soziale Betreuung und Alltagsgestaltung, Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene sowie durch eine Befragung der Bewohner werden Pflegenoten ermittelt. Im Bereich Umgang mit demenzkranken Bewohnern wird z. B. geprüft, ob gesicherte Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien vorhanden sind, ob mit individuellen Orientierungshilfen gearbeitet wird oder dem Bewohner geeignete Angebote gemacht werden (leider wir nicht kontrolliert, ob die gemachten Angebote auch angenommen werden und dadurch eine Teilhabe der Bewohner auch tatsächlich stattfindet). Aus den Einzelnoten aller fünf Bereiche wird dann die Durchschnittsnote gebildet.<span id="more-2374"></span></p>
<p>Kritiker dieser Pflegenoten fordern eine Aussetzung des Verfahrens, das sich Krankenkassen und Verbände der Einrichtungen ausgedacht haben, weil es nicht die wirklichen Verhältnisse widerspiegele. Diese Kritik ist aus Sicht der DAlzG berechtigt, denn viele Angehörige können die tatsächlich erlebte Pflegequalität nicht mit den veröffentlichten Noten in Einklang bringen (siehe S. 9).</p>
<p>Die Pflegenoten können deshalb nur ein Mittel sein, um sich ein Bild über die Qualität in Einrichtungen zu verschaffen (siehe S. 10). Trotzdem hat das Verfahren dazu beigetragen, eine Diskussion über die Qualität in Pflegeheimen zu befördern. Von Anfang an war klar, dass das Verfahren nicht alle Ansprüche erfüllt. Da es von vorne herein dafür keine wissenschaftliche Grundlage gab, wurde gleichzeitig ein wissenschaftliches Projekt „Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe“ auf den Weg gebracht, das vom Institut für Pflegewissenschaften Bielefeld und dem IGS-Institut Köln durchgeführt wurde. Dieses Projekt, in dem nach wissenschaftlichen Standards Indikatoren zur Erfassung von Ergebnisqualität entwickelt und evaluiert wurden, ist inzwischen abgeschlossen und hat bei den vielen Verbänden und Einrichtungen, die in einem Beirat das Verfahren begleitet haben, eine große Zustimmung gefunden. Nun ist die Politik gefragt, im Interesse der Betroffenen, aber auch der Einrichtungen, für die zügige Umsetzung des neu entwickelten Verfahrens zu sorgen, damit künftig besser abgebildet wird, welche Qualität die Einrichtungen tatsächlich zu bieten haben.</p>
<p>Sabine Jansen, Berlin</p>
<p>Weitere Informationen <a href="http://www.pflegenoten.de" target="_blank">www.pflegenoten.de</a></p>
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		<title>Alzheimer-Patienten im frühen Stadium</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/01/10/alzheimer-patienten-im-fruhen-stadium/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 07:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist früh? Die Alzheimer-Krankheit ist ein sehr langsamer Prozess, bei dem nach und nach in bestimmten Gebieten des Gehirns Nervenzellen und Nervenzellverbindungen zu Grunde gehen. Er beginnt viele Jahre vor dem Auftreten der charakteristischen Gedächtnisstörungen. Aus diesem Grund hat der Ausdruck „frühes Stadium“ unterschiedliche Bedeutungen. Einerseits kann damit der Beginn des Krankheitsprozesses gemeint sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist früh?</p>
<p>Die Alzheimer-Krankheit ist ein sehr langsamer Prozess, bei dem nach und nach in bestimmten Gebieten des Gehirns Nervenzellen und Nervenzellverbindungen zu Grunde gehen. Er beginnt viele Jahre vor dem Auftreten der charakteristischen Gedächtnisstörungen. Aus diesem Grund hat der Ausdruck „frühes Stadium“ unterschiedliche Bedeutungen. Einerseits kann damit der Beginn des Krankheitsprozesses gemeint sein, an dem er noch nicht klinisch in Erscheinung tritt. Andererseits kann man darunter die Phase der gering ausgeprägten Symptome verstehen. Dem folgenden Beitrag liegt die zuletzt genannte Auslegung zu Grunde.<span id="more-3007"></span></p>
<p>Wie nehmen die Betroffenen die Krankheit wahr?</p>
<p>Die Symptome entstehen ganz allmählich und heben sich anfangs kaum von Bagatellproblemen wie dem gelegentlichen Vergessen von Gesprächsinhalten oder dem Entfallen von Namen ab. Aus diesem Grund ist die Wahrnehmung der Krankheit zu Beginn undeutlich. Aber die Häufung von Fehlleistungen und Pannen führt die meisten Patienten nach und nach zu der Einsicht, dass etwas nicht mehr stimmt. Diese verschwommene Erkenntnis ist oft mit Unsicherheit, Besorgnis, Angst oder Beschämung verbunden und mobilisiert Abwehrmechanismen wie Verleugnung, Vermeidung und Rückzug. Die Minderung der Leistungsfähigkeit und der Wandel im Verhalten fallen natürlich auch den Bezugspersonen auf, werden aber nicht selten als Unwille, Mangel an Selbstdisziplin oder gar Bosheit fehl gedeutet. Weil die Veränderungen weder von den Patienten selbst noch von ihren Angehörigen als Ausdruck einer Krankheit wahrgenommen werden, kommt es in der Regel lange Zeit nicht zur Vorstellung bei einem Arzt. Sie erfolgt typischerweise erst, wenn das weitere Fortschreiten der Auffälligkeiten unzweifelhaft zeigt, dass sie nicht mit der normalen Alterung zu erklären sind, oder wenn gefährliche Situationen auftreten. Die heutigen Möglichkeiten der Diagnose im frühen Stadium wurden in der Ausgabe 3/2010 des Alzheimer Info dargestellt.</p>
<p>Wie gehen die Betroffenen mit der Diagnose um?</p>
<p>Die Eröffnung der Diagnose muss behutsam sowie mit Rücksicht auf das Informationsbedürfnis des Patienten erfolgen. Sie schafft Klarheit über die zuvor rätselhaften und missverständlichen Veränderungen der Leistungsfähigkeit und des Verhaltens, sie vermittelt dem Patienten und seinen Bezugspersonen die Gewissheit, mit den gegenwärtigen und künftigen Problemen nicht allein gelassen zu werden, und sie setzt das therapeutische Handeln in Gang. Die meisten Patienten fühlen sich durch eine korrekt durchgeführte Aufklärung erleichtert und können daraus Zuversicht schöpfen.</p>
<p>Welche Fähigkeiten bleiben erhalten?</p>
<p>Mit den heutigen Möglichkeiten lässt sich die Alzheimer-Krankheit zu einem Zeitpunkt feststellen, in dem zwar ihre Erkennungsmerkmale bereits vorliegen, die meisten Fähigkeiten und Eigenschaften der Betroffenen jedoch weitgehend unversehrt bleiben. Dazu zählen der Bestand an Wissen und Erfahrung, die Wahrnehmung der krankheitsbedingten Defizite, die Entscheidungskraft bezüglich der Gestaltung des eigenen Lebens, die Ausübung lebenslang gewohnter Tätigkeiten, das künstlerische Ausdrucksvermögen, das ästhetische Empfinden, das sittliche Urteil, die Begeisterung für die Natur, die sozialen Fertigkeiten und die Freude an körperlicher Betätigung. Selbst wenn dieser Zustand die Kriterien für die diagnostische Kategorie der „Demenz“ erfüllt, entspricht er keineswegs der wörtlichen Bedeutung dieses Begriffs („ohne Verstand“). Aus diesem Grund werden gegenwärtig Überlegungen angestellt, den Ausdruck durch einen neutralen Terminus zu ersetzen.</p>
<p>Welche Ziele und Möglichkeiten hat die Therapie?</p>
<p>Auf die Frage nach den wichtigsten Bedürfnissen geben Patienten im frühen Stadium übereinstimmend zur Antwort, dass die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit, die Möglichkeit von Aktivität und Teilhabe am Leben, das emotionale Wohlbefinden und die Wahrung der zwischenmenschlichen Bindungen überragende Bedeutung haben. Diese persönlichen Ziele sind die Richtschnur der Therapie. Sie lassen sich nicht allein mit Medikamenten erreichen. Die gegenwärtig verfügbaren Antidementiva verzögern das Fort- schreiten der Symptome um mehrere Monate. Um ein möglichst hohes Maß an Leistungspotenzialen und Lebensqualität aufrecht zu erhalten, müssen sie möglichst unverzüglich eingesetzt werden, sobald die Diagnose der Alzheimer-Krankheit feststeht. Ergänzend sollten nicht-medikamentöse Behandlungsverfahren mit nachgewiesener Wirksamkeit zur Anwendung kommen. Zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit dient die Verwendung von Gedächtnishilfen, die Einführung von Routinen in den Alltag und die Vereinfachung der täglichen Abläufe. Das Training von praktischen Problemlösungen kann die Eigenständigkeit fördern und die Lebensqualität erhöhen. Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert nicht nur die Fitness und beugt der Gebrechlichkeit vor, sondern steigert die Hirnleistung und dient dem Wohlbefinden. Die Teilnahme an Patienten-Selbsthilfegruppen vermittelt Rückhalt und kann wichtige Anregungen geben. Ein unentbehrlicher Bestandteil der Therapie ist schon im frühen Stadium die Beratung der Bezugspersonen. Sie können lernen, ungewollte Kränkungen und fruchtlose Auseinandersetzungen zu vermeiden, erhaltene Fähigkeiten der Patienten zu erkennen und zu nutzen, ihre Aktivität und Teilhabe am Leben zu fördern und sie in gemeinsame Unternehmungen einzubeziehen.</p>
<p>Prof. Dr. Alexander Kurz, Psychiatrische Klinik der TU München</p>
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		</item>
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		<title>Erfahrungen einer Tochter einer demenzkranken Mutter</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/01/06/erfahrungen-einer-tochter-einer-demenzkranken-mutter/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 11:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>

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		<description><![CDATA[Guten Tag, mein Name ist Beate Nowak. Wir kommen aus Velbert, das liegt in der Nähe von Wuppertal. Meine Mutter leidet seit ca. 7 Jahren an einer Form von Demenz, eher wohl der des Alzheimers. Seit  5 Jahren leben wir mit meiner Mutter in einem Haushalt und seit ca. 2 bis 3 Jahren braucht sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<p>mein Name ist Beate Nowak. Wir kommen aus Velbert, das liegt in der Nähe von Wuppertal.<br />
Meine Mutter leidet seit ca. 7 Jahren an einer Form von Demenz, eher wohl der des Alzheimers. Seit  5 Jahren leben wir mit meiner Mutter in einem Haushalt und seit ca. 2 bis 3 Jahren braucht sie eine intensive Betreuung und Pflege.<br />
Ich denke dass die meisten Menschen, die mit verwirrten oder demenzkranken Menschen zu tun haben, den täglichen Kampf mit der Krankheit und dessen Folgen kämpfen und mehr oder weniger auf sich allein gestellt sind.<br />
Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass wir alles erstreiten und erkämpfen mussten.<br />
Ich musste sogar mit meiner Mutter vor Gericht, weil erstens ihr Erscheinen angeordnet war, und ich auch zeigen wollte dass es um einen sehr kranken Menschen geht und nicht nur um ein Aktenzeichen.<br />
Beide Verhandlungen wurden zur Pharse, ich wurde gemaßregelt wie ein dummes Kind und meine Mutter wurde mitleidvoll belächelt.</p>
<p>Es war grausam. Ich muss sagen, dass mich diese Hilflosigkeit noch mehr beutelt, als die Pflege selbst.<span id="more-3036"></span><br />
Die Tage musste ich mich noch von einem Angestellten der Krankenkasse beleidigen lassen, nur weil ich die Befreiungskosten im Voraus bezahlen wollte, um keine Zettel sammeln zu müssen. Ich stellte dem Mann eine Frage und bekam zur Antwort: wenn mir was nicht passen würde, könne ich doch ruhig die Zettel weiter sammeln.<br />
Erstens war es in keiner Weise kundenfreundlich und zweitens kann sich so ein Sesselpupser bestimmt nicht vorstellen, was es heißt einen Angehörigen rund um die Uhr zu pflegen.<br />
Ich musste einen Beschwerdebrief an die Abteilungsleitung schicken und bekam  einen Tag später den Antrag mit dem Hinweis, dass ich kein neues Attest bebringen muss und auch der Rentenbescheid nicht erneut geschickt werden muss&#8230;&#8230;&#8230;warum nicht gleich so.</p>
<p>Tja aber ich habe noch ein großes Problem. Meine Mutter hat vor 2 Jahren 2 Liter Lenor getrunken, weil ich Trottel die Flaschen im Flur stehen lies., sie kam mit dem RTW rechtzeitig ins Krankenhaus, aber dort passierte nichts mehr, man lies uns stundenlang in einem Ambulanzzimmer sitzen, auf mein Drängen kam meine Mutter dann wenigstens zur Überwachung auf die Intensivstation. Am nächsten Tag ging es ihr noch schlechter, aber man sagte mir, dass die Vitalzeichen in Ordnung wären und sie dann auch auf eine andere Station verlegt werden könne. Ich dachte ich spinne und fuhr erst mal nach Hause um kurz was zu essen und wollte sofort wieder zurück ins Krankenhaus.</p>
<p>Zwei Stunden später bekam ich einen Anruf und man teilte mir mit, dass meine Mutter notoperiert werden müsse und ich am späten Abend zur Intensiv Station kommen sollte.<br />
Man hatte ihr den ganzen Dickdarm entfernen müssen, weil der Darm vom Lenor zerstört war und der Stuhl in den Bauch gelaufen war und sie eine Sepsis hatte. Nach der OP hieß es, dass sie vielleicht noch ein paar Stunden leben würde, wir aber mit dem Schlimmsten rechnen sollten. Denn das Lenor hatte alle Organe in Mitleidenschaft gezogen. Man hätte direkt nach Eintreffen im KH, eine Nieren-, Lungen- und ausreichende Darmspülung machen müssen, damit das Lenor aus dem Körper raus kommt. Aber das hatte man ja versäumt und meine Mutter und ich kämpften jetzt um ihr Leben. Wir haben es geschafft !!!!!!!!!!!!!!!<br />
Ich habe natürlich sofort einen Rechtsanwalt eingeschaltet, die Staatsanwaltschaft hatte alle Unterlagen gesichert, aber die Geschichte läuft noch.<br />
Jetzt haben wir die Kombination Demenz und Ileostoma&#8230;&#8230;&#8230;.. die ersten anderthalb Jahre konnten wir keine Nacht mehr schlafen, weil ich ja auch in der Nacht die Beutel an ihrem Bauch leeren musste, dabei wurde meine Mutter ja auch wach.<br />
Jetzt haben wir seit ein paar Monaten Nachtdrainagen, die einen langen Schlauch mit großem Durchmesser haben und einen großen Beutel, in den ca. 3 Liter Stuhl rein passen würden. Dafür musste ich die Ilco um Rat fragen, ärztliche Atteste einreichen und mir dumme Gespräche bei der Krankenkasse anhören.<br />
Zu guter Letzt blieben dann die Kosten für die Nachtdrainagen bei der Lieferfirma hängen, die mit ihrem Budget auskommen müssen und die Kasse ist aus dem Spiel raus!! Die ganze Sache hat ca. ein halbes Jahr gedauert.<br />
Ja seit meine Mutter die Lenor Geschichte überlebt hat und wir gelernt haben auch diese Hürde zu nehmen, hat sie natürlich auch eine höhere Pflegestufe&#8230;&#8230;.das ist ja auch alles eine feine Sache, dadurch können wir uns 4 Tage in der Woche durch die Kombileistung den Luxus der Tagespflege leisten.<br />
Was sich aber durch die höhere Pflegestufe reduziert hat, sind meine Urlaubstage. Das Budget für Kurzzeit- und Verhinderungspflege bleibt ja gleich, egal ob man Pflegestufe 1 oder 3 hat, aber die Pflege für einen 3er Patienten ist viel teurer, als die eines Pflegestufe 1 Patienten.<br />
Das bedeutet für mich, dass ich nur noch 4 Wochen im Jahr frei von meiner Mutter und der Pflege habe.<br />
2 mal 2 Wochen wären für meine Mutter ideal, aber lässt mich den Rest des Jahres auf dem Zahnfleisch gehen, weil die Zeiten bis zum nächsten Frei einfach zu lang sind.<br />
Nun habe ich mir vorgenommen in 2012   4-mal eine Woche Urlaub zu nehmen, damit ich wenigstens alle drei Monate mal eine Woche auftanken kann. Das wird mit Sicherheit nicht reichen, und für meine Mutter ist es bestimmt nicht gut für eine Woche aus ihrem gewohnten Leben gerissen zu werden, aber ich habe keine andere Möglichkeit meine Mutter anderweitig unter zu bringen. Ich bin ihr einzigstes Kind und so bleibe ich mit der Pflege allein.  Wieder ein großer Berg, der von uns überwunden werden muss auf dem Weg durch die Demenz.<br />
Ich möchte hier die Frage stellen, ob es bei der höheren Pflegestufe auch die Möglichkeit gibt für den Urlaub irgendwo mehr Geld zu bekommen. Den Urlaub für die Heimunterkunft komplett aus eigener Tasche zu bezahlen ist unmöglich, die Zuzahlungen für Unterkunft und Verpflegung hauen uns schon immer ein riesiges Loch in unsere Finanzen. Für einen  2-wöchigen Urlaub müssen wir ca. 700 Euro zuzahlen. Das muss man unabhängig vom eigenen Urlaub schon mal zusammen kriegen.<br />
Ich habe jetzt seit Mai diesen Jahres keinen Tag mehr Frei von meiner Mutter gehabt und bin total ausgelaugt.</p>
<p>Gibt es da mehr Hilfe, damit ich vielleicht auch mal am Wochenende was für mich tun kann. Ich merke, dass ich immer mehr am Leben vorbei leben muss. Es muss doch möglich sein, Pflege und das eigene Leben unter einen Hut zu bekommen.</p>
<p>Das Budget für die Kurzzeit- und Verhinderungspflege muss den Pflegestufen angepasst werden. Denn bei einer höheren Stufe ist die Pflege auch intensiver, aber die Zeiten zum Erholen werden kürzer, statt länger. Die pflegenden Angehörigen schaffen so ihren Beitrag zur Pflege in Deutschland nicht mehr.</p>
<p>So bringt uns das selbst in gefährliche gesundheitliche Probleme und was dann??<br />
Dann tritt das ein, was eigentlich niemand will&#8230;..wir nicht und die Kassen und Sozialämter auch nicht&#8230;..die Kosten für eine Heimunterbringung stehen doch in keinem Verhältnis zu einer angemessenen Freizeit für die pflegenden Angehörigen.<br />
Ich hoffe auf rege Beteiligung zu diesem Thema und vielleicht auch auf eine Lösung für uns alle, die Kraft brauchen!!!!</p>
<p>Lieben Gruß eure Bea,  Inges Tochter</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Beiträge gesucht zum Thema &#8220;Gemeinsam aktiv&#8221;</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/01/03/beitrage-gesucht-zum-thema-gemeinsam-aktiv/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 11:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die nächste Ausgabe des Alzheimer Info wird Ende Februar 2012 mit dem Schwerpunkt „Gemeinsam aktiv. Beschäftigungen für Menschen mit Demenz zu Hause“ erscheinen. Die meisten Demenzkranken werden zu Hause von Angehörigen betreut. Was kann getan werden, um Körper, Geist und Sinne anzuregen, die Stimmung zu verbessern, aus Langeweile und Traurigkeit herauszuführen. Welche Erfahrungen haben Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nächste Ausgabe des Alzheimer Info wird Ende Februar 2012 mit dem Schwerpunkt „Gemeinsam aktiv. Beschäftigungen für Menschen mit Demenz zu Hause“ erscheinen. Die meisten Demenzkranken werden zu Hause von Angehörigen betreut.</p>
<p>Was kann getan werden, um Körper, Geist und Sinne anzuregen, die Stimmung zu verbessern, aus Langeweile und Traurigkeit herauszuführen. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Auch kleine Tipps sind willkommen.</p>
<p>Bitte schicken Sie uns dazu Manuskripte, gerne mit Fotos, möglichst als Datei; maximal eine dreiviertel Seite in einer 12er Schrift (etwa 350 Wörter).</p>
<p>Redaktionsschluss ist der 16. Januar 2012. Auswahl und Kürzungen behält sich die Redaktion vor. Übrigens: Das übernächste Heft (2/2012) wird den Schwerpunkt „Technik, die hilft“ haben. Auch hierzu freuen wir uns über Ihre Beiträge!</p>
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		<title>Besinnliche Weihnachten!</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/12/21/besinnliche-weihnachten/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 11:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die kommenden Weihnachtsfeiertage wünschen wir Ihnen eine ruhige, besinnliche und schöne Zeit im Kreise Ihrer Lieben und der Familie! Ihr Team vom Alzheimer-Blog Bildquelle: Pixelio]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2009/12/baum2de.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1020" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="baum2de" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2009/12/baum2de-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<h3><strong>Für die kommenden Weihnachtsfeiertage wünschen wir Ihnen eine ruhige, besinnliche und schöne Zeit im Kreise Ihrer Lieben und der Familie!</strong></h3>
<h3><strong>Ihr Team vom Alzheimer-Blog</strong></h3>
<h6 style="text-align: right;">Bildquelle: Pixelio</h6>
]]></content:encoded>
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		<title>Buchrezension: Mein Tanz mit der Demenz</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/12/20/buchrezension-mein-tanz-mit-der-demenz/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 13:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Demenz positiv leben? Geht das überhaupt? Christine Bryden macht uns mit ihrem Buch deutlich, dass die Diagnose Demenz nicht das Ende des Lebens ist, sondern dass man auch mit einer Demenzerkrankung noch gern leben, positive Erlebnisse haben und neue, schöne Erfahrungen machen kann. Während sie sich in ihrem ersten Buch „Who will I be [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/tanz-mit-der-demenz.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2847" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="tanz mit der demenz" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/tanz-mit-der-demenz.jpg" alt="" width="156" height="239" /></a>Mit Demenz positiv leben? Geht das überhaupt? Christine Bryden macht uns mit ihrem Buch deutlich, dass die Diagnose Demenz nicht das Ende des Lebens ist, sondern dass man auch mit einer Demenzerkrankung noch gern leben, positive Erlebnisse haben und neue, schöne Erfahrungen machen kann.</p>
<p>Während sie sich in ihrem ersten Buch „Who will I be when I die“ noch mit der Angst vor dem Verlust ihrer Identität auseinandersetzt, nimmt sie uns in dem zweiten Buch „Mein Tanz mit der Demenz“ mit auf eine Reise, die voll ist von Erlebnissen, die Mut machen. Sie hat das Glück, schon erkrankt, einen neuen Partner zu finden und zu heiraten. Das ist sicher nicht alltäglich.</p>
<p>Aber sie zeigt uns auch, wie ihre Offenheit, ihre Art und Weise mit der Krankheit umzugehen ihr viel Unterstützung und Zuspruch von ganz unterschiedlichen Menschen gibt. Ein positives Beispiel für andere von dieser Diagnose betroffene Menschen, aber auch für uns Ansprechpartner.</p>
<p>Sabine Jansen, Berlin</p>
<p>Christine Bryden:<br />
Mein Tanz mit der Demenz.<br />
Trotzdem positiv leben<br />
Huber 2011<br />
256 Seiten, 24,95 €</p>
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		</item>
		<item>
		<title>TV-Tipp: Talkshow Maischberger, 20.12.</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/12/18/tv-tipp-talkshow-maischberger-20-12/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 13:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Titel der Talkshow Maischberger am 20.12. lautet: Nur die Liebe zählt. Auf den ersten Blick klingt das nicht passend zu diesem Blog, doch zwei der vier Gäste könnten auch für Sie interessant sein. Zum einen ist dort Roberto Blanco, der in diesem Jahr einen Spot zum Thema Alzheimer gedreht, der vermutlich auch an diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernseher-Sven-Kamin_klein2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2809" title="© Sven Kamin, fotolia.com" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernseher-Sven-Kamin_klein2.jpg" alt="© Sven Kamin, fotolia.com" width="150" height="212" /></a>Der Titel der Talkshow Maischberger am 20.12. lautet: Nur die Liebe zählt. Auf den ersten Blick klingt das nicht passend zu diesem Blog, doch zwei der vier Gäste könnten auch für Sie interessant sein.</p>
<p>Zum einen ist dort Roberto Blanco, der in diesem Jahr einen Spot zum Thema Alzheimer gedreht, der vermutlich auch an diesem Abend gezeigt wird.</p>
<p>Desweiteren ist Inge Jens zu Gast, die Ehefrau des Tübinger Professors Walter Jens, der vor 3 Jahren an Demenz erkrankt ist. &#8220;Meinen Partner habe ich verloren“, sagt Inge Jens. &#8220;Trotzdem bleibt er  der Mensch, dem ich angehöre, dem ich Treue gelobt habe – in guten und  in schlechten Tagen.&#8221;</p>
<p>Zu sehen sind Roberto Blanc und Inge Jens bei Maischberger am 20.12. um 23.45 Uhr, <a href="http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/menschen-bei-maischberger/sendung/2011/nur-die-liebe-zaehlt-100.html" target="_self">ARD </a></p>
<p>Wer den mit dem Politikaward ausgezeichneten Spot noch nicht kennt, kann ihn sich bei youtube anschauen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xFH73-3IjlY" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=xFH73-3IjlY</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mein schönstes Weihnachtsgeschenk</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/12/06/mein-schonstes-weihnachtsgeschenk/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 08:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einer Woche fragten wir unsere Leser und Leserinnen im Rahmen einer Verlosung nach ihrem schönsten Weihnachtgeschenk. Hier finden Sie die Antworten, die wir erhalten haben. Die Gewinner der Bücher werden per Mail verständigt. Von T. P. Weihnachten 1989 bekam ich ein kleines süßes Kätzchen geschenkt. Das war das schönste, was ich mir wünschen konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2937" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px"><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Hans-Jürgen-Krahl-Fotolia.jpg"><img class="size-full wp-image-2937" title="© Hans-Jürgen Krahl - Fotolia.com" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Hans-Jürgen-Krahl-Fotolia.jpg" alt="© Hans-Jürgen Krahl - Fotolia.com" width="194" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">© Hans-Jürgen Krahl - Fotolia.com</p></div>
<p>Vor einer Woche fragten wir unsere Leser und Leserinnen im Rahmen einer Verlosung nach ihrem schönsten Weihnachtgeschenk. Hier finden Sie die Antworten, die wir erhalten haben. Die Gewinner der Bücher werden per Mail verständigt.</p>
<p>Von T. P.<br />
Weihnachten 1989 bekam ich ein kleines süßes Kätzchen geschenkt. Das war das schönste, was ich mir wünschen konnte und wurde mir unerwartet erfüllt. Das Kätzchen lebt heute nicht mehr, hat mich aber viele Jahre meines Lebens begleitet&#8230;</p>
<p>Von B. D.<br />
Ich war 10 Jahre alt, als ich zu Weihnachten einen Wellensittich bekommen habe. Hansi war fast 9 Jahre mein &#8220;kleiner Freund&#8221;. Heute bin ich 52 und kann mir ein Leben ohne einen &#8220;Vogel&#8221; nicht mehr vorstellen !!!<span id="more-2934"></span></p>
<p>Von M. K.<br />
Mein schönstes Weihnachtsgeschenk war die Geburt meines Sohnes an Heiligabend.<strong><br />
</strong></p>
<p>Von H. W.<br />
Mein schönstes Weihnachtsgeschenk war ein selbstgemachter  Kaufladen, den mein Vater geschreinert hatte. Viele Jahre habe ich damit  gespielt und später durfte sich auch noch meine kleine Cousine darüber  freuen.</p>
<p>Von Heidi:<br />
Eine  kleine Plastikpuppe mit blondem Wuschelkopf, großen blauen Augen und  einem etwas zerdrückten, spitzenumsäumten rosa Seidenkleid – das war  mein Weihnachtsgeschenk im letzten Jahr für Mutter. Schön in  Geschenkpapier verpackt, mit Schleife, so wie es sich gehört. Das  Ergebnis war eine Überraschung für mich selbst: sie war total  überwältigt!</p>
<p>Eigentlich  war es ein Verlegenheitsgeschenk, denn was schenkt man einer Frau, die  nur noch mit dem Gesichtsausdruck kommuniziert? Deren Leben ich komplett  bestimme. Den üblichen Wollschal? Likör? Irgendetwas Neues? Mit  Betonung auf „Neues“ ? Weiß sie was das Wort „Geschenk“ heißt und welche  Erwartungen der Schenkende damit verknüpft?</p>
<p>Da fiel mir die Puppe ein. Mutter hatte sie mir vor Jahren geschenkt – und sie hat ihr selbst wesentlich mehr gefallen als mir.</p>
<p>Wenn  ich so an meine Kindheit denke, damals hat sie mit mir zusammen ständig  Puppenkleider genäht, gestrickt, bestickt. Wir hatten viel Spaß dabei.  Und so kam mir diese Puppe in den Sinn, die ich mich nicht wegzuwerfen  getraut habe, die nur ins Sichtfeld kam, wenn Mutter ihren Besuch  angekündigt hat. Aber genau dieses Ding wurde zum absoluten Renner am  Weihnachtsabend! Genau genommen wurde sie zu MEINEM schönsten Geschenk,  als ich Mutter so strahlend und glücklich sah!</p>
<p>Ob  sie die rosa Blondheit so schön fand oder einfach eine glückliche  Erinnerung ausgelöst wurde, werden wir nie erfahren. Sie hat den ganzen  Abend die Puppe in den Händen gehalten, gestreichelt, das Kleid  zurechtgezupft, das Haar glatt gestrichen, verträumt gelächelt.</p>
<p>Etwas  Schöneres kann man sich nicht vorstellen. Aber nachfühlen: Erinnern Sie  sich an dieses AHA-Erlebnis, als Sie beim Entrümpeln auf dem Speicher  oder im Keller diese Kiste mit dem alten Krempel entdeckten? Was haben  Sie da gefühlt?</p>
<p>Mein  Rat: Wir allein wissen, was dem/der Angehörigen wichtig war  und gefallen hat. Wir allein haben diesen Schatz gratis in der Hand!  Schenken wir dem lieben Angehörigen eine schöne Erinnerung! Frohe  Weihnachten!</p>
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