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	<title>Alzheimer BLOG &#187; Erlebnisse von Betroffenen</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Theaterstück: Stell Dir vor, Oma hat&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marita Gerwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse von Betroffenen]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[„Stell dir vor, Oma hat&#8230;.. &#8230;. kürzlich dem Kassierer im Supermarkt das Wechselgeld aus der Hand geschlagen. Er solle ihr gefälligst echte DM geben.&#8221; Ein Theaterstück zum Vergessen. „Stell Dir vor, Oma hat&#8230;.“ so heißt das Theaterstück, das von der KulturWerkStadt Netphen aufgeführt wird. Wie gehen Betroffene und deren Angehörige mit Demenz um? Diese Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/stell-dir-vor.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3110" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="stell dir vor" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/stell-dir-vor.jpg" alt="" width="198" height="230" /></a>„Stell dir vor, Oma hat&#8230;..<br />
&#8230;. kürzlich dem Kassierer im Supermarkt das Wechselgeld aus der Hand geschlagen. Er solle ihr gefälligst echte DM geben.&#8221;<br />
Ein Theaterstück zum Vergessen.<br />
„Stell Dir vor, Oma hat&#8230;.“ so heißt das Theaterstück, das von der KulturWerkStadt Netphen aufgeführt wird. Wie gehen Betroffene und deren Angehörige mit Demenz um? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Theaterstück, dessen Darsteller zwischen acht und 80 Jahre alt sind.</p>
<p>Das Stück zeigt Szenen aus dem Leben einer Familie, die mit einer an Alzheimer erkrankten Oma zusammenlebt. <span id="more-3109"></span>Den Rahmen für die Handlung bieten die Tagebucheinträge der Tochter; sie überbrücken größere Zeitsprünge und reflektieren das Erlebte. Mit jeder Szene wächst der Konflikt, hat jedoch immer einen anderen Schwerpunkt: die Nachbarn, die Kinder, die Ehe und schließlich die pflegende Person, die Mutter selbst. Erst Hilfe von außen schafft etwas Luft und hilft der Familie, einen neuen Standpunkt gegenüber ihrer Oma zu entwickeln; sie beginnen miteinander zu leben. Alte Rollenzuweisungen werden aufgebrochen und neben neuen Verpflichtungen entstehen auch neue Chancen für die Familie. Ob das Ende ein Happy End ist, muss jeder für sich entscheiden &#8230; So bleibt der Zuschauer auch im Gehen mit seinen Gedanken bei der Geschichte.</p>
<p>Der WDR- hat in seiner Sendung Lokalzeit Südwestfalen am 14.1.2012 in einem 3,5 min. Video-Clip das experimentelle Theater vorgestellt. Den Link finden Sie unter dem Stichwort- &#8220;Theaterstück über Demenz&#8221; hier:<a href="http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2012/01/14/lokalzeit_suedwestfalen.xml"> www.wdr.de</a></p>
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		<title>Fundstück: Erfahrungen eines Alzheimer-Erkrankten</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 10:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse von Betroffenen]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Richard Taylor hat als Psychologe und Dozent gearbeitet. Vor vier Jahren hat er die Diagnose Alzheimer bekommen. Nach einer ersten Phase der Trauer hat er sich entschieden, sich mit seiner Krankheit auseinanderzu setzen. Er schreibt über eine eigenen Erfahrungen mit dieser Krankheit, aber auch über die Reaktionen und Verhaltensweisen seiner Mitmenschen, wie sie auf ihn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Richard Taylor hat als Psychologe und Dozent gearbeitet. Vor vier Jahren hat er die Diagnose Alzheimer bekommen. Nach einer ersten Phase der Trauer hat er sich entschieden, sich mit seiner Krankheit auseinanderzu setzen. Er schreibt über eine eigenen Erfahrungen mit dieser Krankheit, aber auch über die Reaktionen und Verhaltensweisen seiner Mitmenschen, wie sie auf ihn und seine Krankheit reagieren.</p>
<p>In der Frankfurter Rundschau ist nun ein interessantes Interview mit ihm erschienen: „Ich bin hier derjenige, der stirbt“</p>
<p>Das Interview finden Sie auf der Website  <a href="http://www.fr-online.de/panorama/-ich-bin-hier-derjenige--der-stirbt-/-/1472782/8451720/-/" target="_blank">FR-Online. </a></p>
<p>Seine Erfahrungen und Erlebnisse wurden in einem Buch veröffentlicht: Alzheimer und ich.</p>
<p>Kurzbeschreibung des Buches:<br />
<em>&#8220;Richard Taylor leidet an einer Dem</em><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/05/alzheimerundich.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2268" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="alzheimerundich" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/05/alzheimerundich.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><em>enz, vermutlich des Alzheimer-Typs,  aber er hat all seine Erfahrungen mit der Erkrankung, Gedanken und Ideen  in essayistischen Innen- und Außenansichten beschrieben. Vehement  vorgetragen, brillant formuliert und humorvoll gewürzt setzt er sich in  seinen Beiträgen dafür ein, das Erleben der Betroffenen besser zu  verstehen, deren Rechte zu verteidigen und durch Schreiben ein Stück  seiner selbst zu bewahren&#8221;</em></p>
<p>Außerdem betreibt er ein Blog, allerdings auf nur englisch: <a href="http://www.richardtaylorphd.com/" target="_blank">www.richardtaylorphd.com</a></p>
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		<title>Interview mit Ursula von der Leyen bei Mona Lisa (ZDF)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 09:55:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>
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		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Krankheit Alzheimer kann jeden treffen, auch Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen bzw. deren Familienmitgliedern. So auch Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, deren Vater an Alzheimer erkrankt ist. In einem Interview im Frauenmagazin Mona Lisa schildert sie ihre eigenen Erfahrungen mit der Erkrankung ihres Vaters:  http://monalisa.zdf.de Das Thema Alzheimer wird immer wieder mal in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Krankheit Alzheimer kann jeden treffen, auch Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen bzw. deren Familienmitgliedern. So auch Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, deren Vater an Alzheimer erkrankt ist. In einem Interview im Frauenmagazin Mona Lisa schildert sie ihre eigenen Erfahrungen mit der Erkrankung ihres Vaters:  <a href="http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,8238894,00.html" target="_blank">http://monalisa.zdf.de</a></p>
<p>Das Thema Alzheimer wird immer wieder mal in den Medien präsentiert, aber nicht immer findet man die Sendungen rechtzeitig. Doch das ZDF hat eine Auswahl an Artikeln und Videos gesammelt, die <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/suche.html?pn=1&amp;kw=alzheimer&amp;Suchen.x=0&amp;Suchen.y=0" target="_blank">hier</a> zu finden sind.</p>
<p>Es sind viele interessante und informative Beiträge, die mal eher persönlich, mal eher sachlich gehalten sind, die aber helfen können, mit der Alzheimer-Krankheit umzugehen.</p>
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		<title>TV-Tipp: Alzheimer ohne Scham – Ein Mann stellt sich seiner Krankheit</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 16:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse von Betroffenen]]></category>
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		<description><![CDATA[In Deutschland leben mehr als eine Million demenzkranke Menschen, die Mehrheit von ihnen mit der Diagnose &#8220;Alzheimer&#8221;. Nur die wenigsten sind bereit, öffentlich darüber zu sprechen. Demenz gilt immer noch als Stigma. Die Scham vor dem eigenen Gedächtnisverlust lässt viele Betroffene verstummen. Der Münchener Christian Zimmermann will mit nicht einmal 60 Jahren nicht in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland leben mehr als eine Million demenzkranke Menschen, die Mehrheit von ihnen mit der Diagnose &#8220;Alzheimer&#8221;. Nur die wenigsten sind bereit, öffentlich darüber zu sprechen. Demenz gilt immer noch als Stigma.</p>
<p>Die Scham vor dem eigenen Gedächtnisverlust lässt viele Betroffene verstummen. Der Münchener Christian Zimmermann will mit nicht einmal 60 Jahren nicht in der gesellschaftlichen Demenz-Nische verschwinden. Vor über zwei Jahren wurde Alzheimer bei ihm diagnostiziert. Als einer von ganz wenigen in Deutschland macht er seine Krankheit öffentlich, offenbart sich auch gegenüber den Massenmedien. In und durch die Alzheimer-Erkrankung lernt er neue Seiten an sich kennen, er traut sich als Laiendarsteller erstmals in seinem Leben auf die Bühne und bannt seine Krankheit malend auf die Leinwand, gibt dem Alzheimer ein Gesicht, versucht den Alzheimer zu überlisten, wie er sagt. Er will den Betroffenen Mut zusprechen: Ein sinnvolles Leben mit Alzheimer ist möglich!</p>
<p><a href="http://www.swr.de/menschen-unter-uns/-/id=122632/1obg8us/index.html" target="_blank">SWR</a>, 20. Februar 2011, 10.30h und 21. Februar 2011, 7.00 Uhr und<br />
<a href="http://programm.ard.de/TV/swrfernsehenrp/2010/03/23/alzheimer-ohne-scham/eid_282315761894114?monat=4&amp;jahr=2010&amp;list=main&amp;archiv=1#top">SWR</a>, 23. März 2011, 23.00 bis 23.30 Uhr</p>
<p>In der Mediathek zu finden unter <a href="http://www.wdr.de/tv/tag7/videos/uebersicht.jsp?m=m04-2011&amp;archiv_save=ausw%E4hlen&amp;t=datum">http://www.wdr.de/tv/tag7/videos/uebersicht.jsp?m=m04-2011&amp;archiv_save=ausw%E4hlen&amp;t=datum</a></p>
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		<title>Helga Rohra, demenzkrank, im Gespräch mit Markus Lanz</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 13:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer-Telefon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse von Betroffenen]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Helga Rohra, 56 J., hat vor 2 Jahren eine Demenz-Diagnose erhalten. Im März 2010 wurde sie als erste Demenz-Erkrankte in den Vorstand der Alzheimer Gesellschaft München gewählt und hat knapp zwei Wochen später als Delegierte am Internationalen Alzheimer-Kongress in Thessaloniki (Griechenland) teilgenommen. Seit sie mit ihrer Diagnose an die Öffentlichkeit gegangen ist, wird Frau Rohra immer öfter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Helga Rohra, 56 J., hat vor 2 Jahren eine Demenz-Diagnose erhalten. Im März 2010 wurde sie als erste Demenz-Erkrankte in den Vorstand der Alzheimer Gesellschaft München gewählt und hat knapp zwei Wochen später als Delegierte am Internationalen Alzheimer-Kongress in Thessaloniki (Griechenland) teilgenommen.<br />
Seit sie mit ihrer Diagnose an die Öffentlichkeit gegangen ist, wird Frau Rohra immer öfter darum gebeten, über ihre Erfahrungen in den Medien zu berichten.</p>
<p>Am 21. Mai 2010 war sie zu Gast bei Markus Lanz. Die Sendung ist zu sehen in der ZDF-Mediathek unter:</p>
<p><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1049036/Schock-Diagnose-Demenz">http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1049036/Schock-Diagnose-Demenz</a></p>
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		<title>pipimachen, pipimachen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 05:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helgajuttapetrauwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse von Betroffenen]]></category>
		<category><![CDATA[lebenswelt dementer]]></category>

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		<description><![CDATA[frau k., eine meiner &#8220;lieblings-dementen&#8221; im heim meiner mutter hält sich zur zeit mit ihrem rollstuhl nur noch in ihrem zimmer auf, einem sehr gemütlichen eckzimmer, mit tv, sofa, und vielen erinnerungs-gegenständen. sie ist alleinstehend, hat keine verwandten; sie bekommt psychopharmaka, weil es ihr sonst gar nicht gut geht, sie bekommt dann wahnvorstellungen und ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>frau k., eine meiner &#8220;lieblings-dementen&#8221; im heim meiner mutter hält sich zur zeit mit ihrem rollstuhl nur noch in ihrem zimmer auf, einem sehr gemütlichen eckzimmer, mit tv, sofa, und vielen erinnerungs-gegenständen. sie ist alleinstehend, hat keine verwandten; sie bekommt psychopharmaka, weil es ihr sonst gar nicht gut geht, sie bekommt dann wahnvorstellungen und ist auch für die anderen bewohnerinnen und das personal nur schwer zu ertragen.</p>
<p>jetzt ist sie sehr ruhig&#8230;zu ruhig&#8230;? es tut mir im herzen weh, sie so zu sehen, sie scheint dadurch einen teil ihrer persönlichkeit zu verlieren: den lebhaften eben. sonst hat sie so gern und witzig gelacht, hat von ihrer leipziger zeit erzählt und mit freude am mensch-ärger-dich-nicht-spiel teilgenommen, auch die tänze-im-sitzen mitgemacht.</p>
<p>als ich freitag nach dem tanzen zu ihr reinschaute, hörte ich sie jammern: pipimachen, pipimachen&#8230;!  ihre ganze existenz schien sich in diesem ruf zu manifestieren, zwar nicht laut aber so ausschließlich, so konzentriert, so LEBENSWICHTIG.</p>
<p>sicher, in dem moment war es wichtig: sie kann es nicht allein, sie ist auf hilfe angewiesen &#8211; aber mir schien es weder ein vorher noch ein nachher zu geben&#8230;nichts weiter als pipimachen, pipimachen. so reduziert auf diese körperliche notwendigkeit.</p>
<p>das macht alzheimer manchmal so erschreckend: diese reduktion &#8211; aber schon nächste woche kann es ja sein, dass frau k. wieder lacht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>abgründe</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2009/12/21/abgrunde/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 10:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helgajuttapetrauwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse von Betroffenen]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>

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		<description><![CDATA[die gedanken sind frei&#8230;kennt jeder, weiß jeder, was gemeint ist. aber manchmal fürchte ich mich vor meinen eigenen gedanken&#8230;und jetzt, im nachhinein, wird mir noch immer siedendheiß, wenn ich an zwei, drei nachmittage denke, die ich bei meiner mutter verbrachte. ganz seltene, zum glück &#8211; die meisten, und das waren viele! waren sehr schön, oft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die gedanken sind frei&#8230;kennt jeder, weiß jeder, was gemeint ist.</p>
<p>aber manchmal fürchte ich mich vor meinen eigenen gedanken&#8230;und jetzt, im nachhinein, wird mir noch immer siedendheiß, wenn ich an zwei, drei nachmittage denke, die ich bei meiner mutter verbrachte. ganz seltene, zum glück &#8211; die meisten, und das waren viele! waren sehr schön, oft genug habe ich davon berichtet.</p>
<p>wochentage, ausgefüllt mit arbeit, haushalt, dem üblichen halt und dann ab donnerstag ab ins altersheim. manchmal nur ganz kurz, meistens ein bis zwei stunden, zum teil in ruhe, zum teil in innerer hektik. je länger der aufenthalt im heim währte, desto ruhiger konnte ich es anlassen, konnte ich mich im lauf der jahre in den rythmus einfügen.</p>
<p>zurück zu den abgründen: da sass ich dann am bett meiner mutter, sie schlief, ruhig, gleichmäßig. und ich schaute sie an und spürte den gedanken: was wäre, wenn ich jetzt das kopfkissen nehme und ihr auf den kopf lege&#8230;wie gesagt &#8211; siedendheiß wird mir im nachhinein, vor scham, vor verwunderung über mich selber, vor unverständnis meinen gedanken gegenüber.</p>
<p>natürlich waren diese gedanken weit weg von einer realen umsetzung aber dass sie da waren&#8230;erschreckt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Alzheimer und Ich&#8221; &#8211; aus der Sicht eines Betroffenen</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2009/12/07/alzheimer-und-ich-aus-der-sicht-eines-betroffenen/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 14:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alzheimer Gesellschaft e.V.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse von Betroffenen]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Innensicht Betroffener]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass sich Alzheimer-Kranke selbst an die Öffentlichkeit wenden, ist eine relativ neue Entwicklung. Das ist gut, weil nur die Kranken selbst sagen können, wie es ihnen geht. Auch verändern sie damit das Bild der Demenzkranken in der Gesellschaft. Denn noch sehen viele in einem Alzheimer-Kranken das Bild eines verwirrten Menschen, der sich, seine Erinnerungen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm      0cm 0pt;"><span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2009/11/taylor_alzheimerich.jpg"><img class="size-medium wp-image-914 alignleft" title="taylor_alzheimerich" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2009/11/taylor_alzheimerich.jpg" alt="" width="150" height="206" /></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;">Dass sich Alzheimer-Kranke selbst an die Öffentlichkeit wenden, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;">ist eine relativ neue Entwicklung. Das ist gut, weil nur die Kranken selbst sagen können, wie es ihnen geht. Auch verändern sie damit das Bild der Demenzkranken in der Gesellschaft. Denn noch sehen viele in einem Alzheimer-Kranken das Bild eines verwirrten Menschen, der sich, seine Erinnerungen und seine Persönlichkeit gänzlich verloren hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;">„Alzheimer und ich“ gehören zu den wenigen Büchern, in denen ein Demenzkranker selbst über sein Leben und Erleben schreibt: „Dies ist ein Versuch einen Beleg zu hinterlassen für das, was sich in meinem Kopf abspielt.“ Mit diesen Worten lässt uns Richard Taylor teilhaben an seiner Traurigkeit, seiner Angst und seiner bewundernswerten Art, das Leben mit einer Demenz zu meistern. Auch uns Anderen – nicht von einer Demenz betroffenen Menschen – kann er etwas beibringen, wenn er von seinem „Dankbarkeitstagebuch der einfachen Freuden“ schreibt. Neben all dem Verlust, der da ist und den man auch nicht schön reden und schreiben kann, entdeckt er kleine Freuden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;">Das Buch von Richard Taylor wird helfen, das Bild in der Gesellschaft zu verändern und Demenzkranke ernst zu nehmen. Es ist praktisch und berührend, es gibt Einblicke und regt zum Nachdenken an. Ein wichtiges Buch: Denn nur die Betroffenen selbst können uns diese Einblicke geben und sagen, wie es sich anfühlt, mit einer Demenz zu leben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;">Sabine Jansen<br />
</span></div>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"><strong></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12pt; font-family: Arial;"><strong>Richard Taylor: Alzheimer und Ich.<br />
</strong>241 Seiten, 2008, Verlag Huber, Bern, 22,95 €, ISBN: 3456846436</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>danach</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2009/12/01/danach/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 09:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helgajuttapetrauwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen von Angehörigen]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse von Betroffenen]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung des Todes alzheimererkrankter Angehöriger]]></category>

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		<description><![CDATA[langsam sickert es in mein bewußtsein: auch wenn es klar war: es ist nicht einfach nur ein nicht-mehr-da-sein, wenn die alzheimerkranke mutter gestorben ist, keine erleichterung &#8211; unabhängig von dem, was man gemeinhin &#8220;trauer&#8221; nennt &#8211; klar bin ich traurig! aber eben auch nicht &#8220;erleichtert&#8221;&#8230; mir fehlt vor allem die verantwortung&#8230;die ruhe, die sie mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>langsam sickert es in mein bewußtsein: auch wenn es klar war: es ist nicht einfach nur ein nicht-mehr-da-sein, wenn die alzheimerkranke mutter gestorben ist, keine erleichterung &#8211; unabhängig von dem, was man gemeinhin &#8220;trauer&#8221; nennt &#8211; klar bin ich traurig! aber eben auch nicht &#8220;erleichtert&#8221;&#8230;</p>
<p>mir fehlt vor allem die verantwortung&#8230;die ruhe, die sie mir gab, die zärtlichkeit und zuwendung, diese völlig unvoreingenommene zuneigung. und das schlichte, anspruchslose einfach-da-sein, was mir natürlich durch die liebevolle pflege des heimes so erleichtert wurde. eine klare eindeutige verpflichtung, ohne hinterfragen, mit&#8230;ja! &#8230;mit genuss ausgeführt. weder ansprüche an rein praktischen dingen, einkaufen, dinge erledigen,  noch ansprüche an diskussionen über was auch immer; aber natürlich auch keine ratschläge, keine person, die als einzige weiß, wie man die strümpfe so stopft, dass man es kaum sieht (wer stopft heutzutage noch strümpfe??), die weiß, wie gulasch gemacht wird und wie man die bettwäsche so zieht, dass man sie super in den schrank ordnen kann. keine fragen mehr über die kinder, die arbeit. gut. das alles gab es ja nun bereits seit 3-4 jahren nicht mehr &#8211; aber jetzt ist es so endgültig. erst jetzt fühl ich mich vollständig &#8220;erwachsen&#8221;. ist das so, <span>weil</span> meine mutter alzheimer hatte oder <span>obwohl</span>?</p>
<p>ich merke beim schreiben, wie verunsichert ich bin, wie meine gedanken hüpfen, sich widersprechen. was kommt da alles noch??</p>
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		<title>geschafft&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 10:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helgajuttapetrauwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse von Betroffenen]]></category>
		<category><![CDATA[abschied]]></category>
		<category><![CDATA[sterbebegleitung]]></category>

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		<description><![CDATA[mittwoch früh, wieder gegen halb acht. vermutlich der letzte, der entscheidende anruf aus dem altersheim: bitte kommen sie, ihre mutter liegt im sterben. um neun bin ich bei ihr, habe an der arbeit schnell alles geregelt, meine kollegen informiert, die mich bestärkt haben, hier alles stehen und liegen zu lassen. meine schwester kommt um zehn. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>mittwoch früh, wieder gegen halb acht. vermutlich der letzte, der entscheidende anruf aus dem altersheim: bitte kommen sie, ihre mutter liegt im sterben.</p>
<p>um neun bin ich bei ihr, habe an der arbeit schnell alles geregelt, meine kollegen informiert, die mich bestärkt haben, hier alles stehen und liegen zu lassen. meine schwester kommt um zehn.</p>
<p>die erfahrenen altenpflegerinnen kennen die symptome &#8211; der sauerstoff ist in die ecke gestellt, abgestellt. die beine zeigen bereits verfärbungen, die gliedmaßen sind feucht und kalt, der atem geht schnell und flach, das herz sputet sich&#8230;unsere mutter sieht aber heute sehr entspannt, sehr friedlich aus, eine glatte stirn, keine anspannungen mehr, weder im nacken noch in den beinen, die sonst immer angezogen wurden. sie schaut uns nicht an, ihre augen sind geschlossen.</p>
<p>sobald die tür zu ihrem zimmer geschlossen ist, hört für uns die zeit auf, zu existieren. wir sind einfach nur da, ganz für sie da. das personal versorgt uns rührend &#8211; physisch mit suppe, kaffee, kuchen. psychisch mit ihrer art, von unserer mutter abschied zu nehmen: alle, die sie kennen, kommen herein, vorsichtig, nehmen ihre hände, streicheln ihr gesicht, flüstern liebevolle worte. tränen werden vergossen &#8211; es geht auch hier nicht um uns, wird sind nicht wichtig, unsere mutter wird verabschiedet, sie werden sie vermissen. sicher anders als wir es tun &#8211; aber die letzten jahre haben sie diese frau jeden tag erlebt, ihre entwicklung beobachtet, sie begleitet in schlimmen, in schönen, in lustigen momenten, von denen jetzt auch immer wieder erzählt wird: wie sie nackt über den flur lief, nachts; wie sie immer weg wollte, für die kinder sorgen, arbeiten. wie sie immer zu allen freundlich war, ihr fröhliches, zutrauliches lächeln, das sie so freigiebig verschenkte.</p>
<p>die stunden fließen dahin; wir schwestern plaudern, erinnern uns, schauen fotos an. wir lästern über verwandte, loben unsere kinder, die eine mal rechts am bett, mal links, die andere mit dem kopf der mutter auf dem schoß im bett sitzend. mit dem arzt ist verabredet, das wir anrufen können, wenn atemnot oder andere schlimme anzeichen auftauchen, sonst wird nichts getan &#8211; essen und trinken will sie nicht mehr. ihre atmung verändert sich manchmal, dann wird sie schneller und wir legen abwechselnd unsere hände auf ihren gewölbten brustkorb und können sie wieder beruhigen. ich flitze zwischendurch eine flasche wein und schokolade holen. dann schweigen wir zusammen, wir wissen nicht weiter. kurz nach mitternacht machen wir blödsinn: wir singen, albern, es grenzt ans hysterische&#8230;um halb eins dann, nach wir uns beruhigt haben, öffnen wir das fenster, spontan, um luft zu bekommen. in dem moment öffnet mutti ihre augen, sie sind trüb und wir sind sofort bei ihr, legen die hände auf ihre brust, spüren ihr herz, schnell, leicht. wir reden ihr gut zu, ermuntern sie, loszulassen. bis ihr herz dann tatsächlich aufhört zu schlagen nach kurzer zeit. noch ein paar kurze heftige atemzüge, die für uns schlimm sind und erst dann fangen wir an zu schluchzen.</p>
<p>________________</p>
<p>ich habe diesen sehr persönlichen bericht geschrieben, um allen mut zu machen, ihre sterbenden angehörigen zu begleiten. so schwer es auch ist, so sicher haben wir gemerkt, dass es gut war, so wie wir es getan haben. auch die beziehung zwischen uns schwestern ist noch einmal enger geworden. wir wurden von unserer empfindung geleitet und das wurde auch vom personal gut geheißen.</p>
<p>wir wünschen uns, dass es uns später auch mal so leicht gemacht wird, aus dem leben zu gehen.</p>
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