Dienstag, 7. Februar 2012 von wasgibtsdoc
So mancher glaubt nur „was er sieht“.
Wie soll man jemandem begreiflich machen, was man nicht sehen kann?
Die Alzheimer-Erkrankung, als eine Art der Demenz, ist eine Hirnleistungsstörung unterschiedlicher Ausprägung.
Alzheimer ist ein Tabu. Man schämt sich, „so jemanden“ in der Familie zu haben.
Vor Alzheimer hat man Angst. Ist Alzheimer ansteckend?
Viele Vorurteile, die einfach durch Unwissen begründet sind.
Sicher – es gibt viele Bücher, einige Filme, viele Vorträge zu diesem Thema.
Aber – wie kann man sich diese Erkrankung vorstellen? Wie fühlt ein betroffener Mensch? Wie denkt er? Wie verändert er sich? Wie kann man Demenz sichtbar werden lassen? (Weiterlesen
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Stichwörter: Alzheimer, Assauer, Ausstellung, Bilder, Carolus, Grafiker, Horn, Peter Plettenberg, Spiegeleier, Vernissage, Werbegrafiker
Montag, 23. Januar 2012 von Redaktion Alzheimerblog
Stadt Arnsberg, Arnsberger Karnevalsgesellschaften und Seniorenbeirat laden zu Prunksitzung für Senioren am 14. Februar ein
Bald haben die Narren Arnsberg wieder in festen Händen: Der Umzug zieht mit bunten Wagen durch die Stadt, „Mäntau Helau!“, „Möppel Wau Wau“ und „Kälber Helau!“ schallt durch die Straßen, und schon die Kleinsten freuen sich aufs Verkleiden.
Jene freudigen Momente wollen Bürgermeister Hans-Josef Vogel, die Fachstelle Zukunft Alter, der Arnsberger Seniorenbeirat zusammen mit den drei Arnsberger Karnevalsgesellschaften und Hans Rath als Moderator allen Mitbürgern ermöglichen: Sie laden ältere Arnsbergerinnen und Arnsberger, insbesondere Menschen mit Demenz sowie ihre Angehörigen und Betreuer, am Dienstag, 14. Februar 2012, zur Prunksitzung in die Schützenhalle Hüsten, Arnsberger Straße 9a, ein. Die Veranstaltung beginnt um 15.11 Uhr, Verkleidungen sind ausdrücklich erwünscht. Vor Ort kümmern sich Mitarbeiter der „Nettwerker“ und bürgerschaftlich Engagierte um die Betreuung der Senioren. Für Kaffee, Kuchen und Sekt, Saft oder Bier fallen pro Person fünf Euro an. (Weiterlesen
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Donnerstag, 19. Januar 2012 von Marita Gerwin
„Stell dir vor, Oma hat…..
…. kürzlich dem Kassierer im Supermarkt das Wechselgeld aus der Hand geschlagen. Er solle ihr gefälligst echte DM geben.”
Ein Theaterstück zum Vergessen.
„Stell Dir vor, Oma hat….“ so heißt das Theaterstück, das von der KulturWerkStadt Netphen aufgeführt wird. Wie gehen Betroffene und deren Angehörige mit Demenz um? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Theaterstück, dessen Darsteller zwischen acht und 80 Jahre alt sind.
Das Stück zeigt Szenen aus dem Leben einer Familie, die mit einer an Alzheimer erkrankten Oma zusammenlebt. (Weiterlesen
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Stichwörter: Theater
Montag, 9. Januar 2012 von Tabea Riebesell

© AlienCat – Fotolia.com
Intelligente Wohnumgebungen und mitdenkende Assistenzsysteme sollen die Lebenssituation von demenziell erkrankten Menschen verbessern und zugleich die Pflege erleichtern. Unter derartigen technischen Hilfsmitteln werden beispielsweise Ortungs-, Steuerungs- und Notrufsysteme verstanden. Diese sollen dem Demenzkranken im Alltag eine Hilfestellung bieten und ihn in seiner Selbstständigkeit fördern, indem sie nahezu unbemerkt körperliche als auch geistige Einschränkungen kompensieren.
Der Betroffene gewinnt durch den Technologieeinsatz mehr Bewegungsfreiraum bei gleichzeitig höherer Sicherheit. Durch die zeitnahe Erfassung und Auswertung von Veränderungen im Gesundheitszustand und im Verhalten ist es für die Pflegenden weiterhin möglich, unverzüglich auf Notfallsituationen zu reagieren oder den derzeitigen Gemütszustand des Dementen abzuleiten. So kann es zukünftig nicht nur gelingen, dass demenziell erkrankte Menschen länger in ihrer vertrauten Umgebung leben können, sondern auch Angehörige im Pflegealltag entlastet werden. (Weiterlesen
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Dienstag, 22. November 2011 von Martina Rühl
Die allermeisten Heime geben an, sich bei der Betreuung an der Biografie der Einzelnen zu orientieren. Oft steht dieser Anspruch nur auf dem Papier. Wie es funktionieren kann, verdeutlicht der folgende Artikel.
Ich arbeite in einem speziellen Wohnbereich eines Pflegeheims, in dem bis zu 25 demenzkranke Menschengepflegt und betreut werden. Um das Wohlbefinden des Einzelnen steigern zu können, ist es äußerst wichtig, über biografisches Wissen zu den Bewohnern zu verfügen. Das bedeutet z. B. herauszufinden, was jemand gern gegessen oder getrunken hat, welche Musik er gehört, mit welchen Themen er sich beschäftigt und welchen Beruf er ausgeübt hat.
Die Biografie wird von der Bezugspflegekraft und einer Mitarbeiterin des sozialen Dienstes entweder durch ein Gespräch mit dem Bewohner (so weit das noch möglich ist), den Angehörigen oder einem Betreuer erstellt, in einem Biografiebogen erfasst und dann in die Pflegeplanung eingebunden. Während einer Teamsitzung oder – wenn nötig – bei einer längeren Fallbesprechung werden die Informationen an die Kollegen weitergegeben, so dass alle Pflege- und auch Hauswirtschaftskräfte darüber Bescheid wissen. (Weiterlesen
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Freitag, 18. November 2011 von Redaktion Alzheimerblog
Unsere Nachbarn im Vereinigten Königreich machen ja so einiges anders als wir. Ob Linksverkehr, Tee als Geheimwaffe zur Krisenbewältigung, in Essig ertränkte Pommes Frites oder Lamm mit Minzsauce – sie sind schon etwas eigen, die Engländer.
So ist es nicht verwunderlich, dass die Uhren bei der Alzheimer’s Society UK nicht nur – aus unserer Sicht – eine Stunde hinterherhinken, sondern auch anders ticken. Statt sich auf den jährlichen Welt-Alzheimer-Tag zu beschränken, begeht man in England, Wales und Nord-Irland gleich eine ganze Alzheimer’s Awareness Week. Sieben Tage, in denen die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Nöte und Bedürfnisse der an Demenz erkrankten Patienten und ihrer Familien gelenkt werden soll. Die Botschaft: Alzheimer kann jede Familie treffen. Je früher die Symptome erkannt werden, desto besser lässt sich die Krankheit behandeln. Das kann die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessern. (Weiterlesen
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Stichwörter: Charity, Musik
Dienstag, 4. Oktober 2011 von Redaktion Alzheimerblog
Im Mehrgenerationenhaus Norden (Niedersachsen), das mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft kooperiert, startete Anfang 2011 ein gemeinsames Projekt mit Bewohnern eines Pflegeheimes und Kindern aus einem Kindergarten.
Wir befragten Irina Eifert, Leiterin des Mehrgenerationenhauses Norden, zur Planung und Gestaltung des generationenübergreifenden Projektes.
Sie leiten ein gemeinsames Projekt mit Kindern und demenzkranken Menschen. Wie sind Sie darauf gekommen, und was haben Sie vor?
Irina Eifert: Der Ausgangspunkt ist, dass Begegnungen zwischen Jung und Alt im Alltag immer seltener stattfinden. Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Kinder und Senioren/innen bzw. Menschen mit Demenz zusammenbringen und durch gemeinsame Aktivitäten einen Austausch der Generationen fördern. Geplant ist, dass sich Kinder und Senioren/innen, darunter auch demenziell veränderte Menschen, 14-tägig treffen. Sie sammeln zusammen Naturmaterialien wie Steine, Laub, Blumen, Tannenzweige etc. und erstellen aus diesen Materialien eigene „Kunstwerke“. Zu den besonderen Aktionen gehören gemeinsame Spaziergänge am Nordseestrand, um dort Strandgut zu sammeln und sich dabei aktiv auszutauschen. (Weiterlesen
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Samstag, 24. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog

Über Marita Gerwin und die Projekte der Arnsberger “Lernwerkstadt” Demenz wurde hier im Blog ja bereits mehrfach berichtet.
Um die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen der Arnsberger “Lern-Werkstadt” Demenz zu dokumentieren, haben die Organisatoren einen kurzen Film gedreht.
In ihm kommen Akteure und Verantwortliche, Angehörige und Engagierte zu Wort. Der Film gibt damit einen schönen Überblick über das engagierte Gesamtprojekt:
www.projekt-demenz-arnsberg.de
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Donnerstag, 22. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog
Seit nunmehr fünf Jahren organisiere und begleite ich als Demenzfachberaterin des Landkreises Rems-Murr in Baden-Württemberg das freiwillige Engagement von Schülerinnen und Schülern. Schon im Treppenhaus der Salier-Realschule in Waiblingen werde ich freudig begrüßt. Fünf Minuten später sitzen mir sechzehn Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-10 gegenüber und lassen sich zwei Stunden lang in das Basiswissen über Demenz einführen. Im nächsten Schritt erstellen die Schüler unter Mithilfe eines Lehrers einen Einsatzplan, in dem immer zwei Schüler mindestens vier Wochen lang, 1-2 mal, für 2,5 Stunden die Tagespflege der Diakoniestation Waiblingen besuchen. (Weiterlesen
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Dienstag, 13. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog
– ein generationsübergreifendes Musikprojekt mit demenziell veränderten alten Menschen und psychisch kranken Kindern
In der Bergischen Diakonie Aprath bei Wülfrath gibt es seit 17 Jahren ein generationsübergreifendes Musiktherapieprojekt. Hier treffen sich demenziell veränderte alte Menschen und Kinder aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie wöchentlich zum gemeinsamen Musizieren.
Warum kommen die Teilnehmer immer wieder so gerne in diese Gruppe? „Weil es mir einfach Freude bereitet, mit Kindern zu musizieren. Das habe ich früher mit meinen Kindern und Enkeln auch gemacht“, erklärt Frau W. David freut sich, „weil ich merke, dass die alten Menschen gut finden, was ich mache.“
Die Begegnung von Großeltern- und Enkelgeneration im Rahmen dieses Musikprojektes bietet Elemente der herkömmlichen Großfamilie, wie Kinder sie kaum noch kennen und alte Menschen oftmals nicht mehr haben. Beide Generationen zeigen ein großes, ganz natürliches und spielerisches Bedürfnis, miteinander Musik zu machen und voneinander zu lernen. Junge Leute erfahren Volkslieder und Lieblingsschlager der Großelterngeneration, die erleben ihrerseits Pop- und andere Musikstile der Jugend. Jung und Alt teilen wesentliche Lebensthemen miteinander wie die Erfahrung, „krank bzw. anders zu sein“ oder „nicht mehr zu Hause, in der vertrauten Umgebung zu leben“. (Weiterlesen
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