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	<title>Alzheimer BLOG &#187; Berichte von Fachleuten</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Alzheimer ist nicht unsichtbar</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wasgibtsdoc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
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		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Carolus]]></category>
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		<category><![CDATA[Peter Plettenberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbegrafiker]]></category>

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		<description><![CDATA[So mancher glaubt nur „was er sieht“. Wie soll man jemandem begreiflich machen, was man nicht sehen kann? Die Alzheimer-Erkrankung, als eine Art der Demenz, ist eine Hirnleistungsstörung unterschiedlicher Ausprägung. Alzheimer ist ein Tabu. Man schämt sich, „so jemanden“ in der Familie zu haben. Vor Alzheimer hat man Angst. Ist Alzheimer ansteckend? Viele Vorurteile, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So mancher glaubt nur „was er sieht“.<br />
Wie soll man jemandem begreiflich machen, was man nicht sehen kann?</p>
<p>Die Alzheimer-Erkrankung, als eine Art der Demenz, ist eine Hirnleistungsstörung unterschiedlicher Ausprägung.<br />
Alzheimer ist ein Tabu. Man schämt sich, „so jemanden“ in der Familie zu haben.<br />
Vor Alzheimer hat man Angst. Ist Alzheimer ansteckend?<br />
Viele Vorurteile, die einfach durch Unwissen begründet sind.</p>
<p>Sicher – es gibt viele Bücher, einige Filme, viele Vorträge zu diesem Thema.<br />
Aber – wie kann man sich diese Erkrankung vorstellen? Wie fühlt ein betroffener Mensch? Wie denkt er? Wie verändert er sich? Wie kann man Demenz sichtbar werden lassen?<span id="more-3156"></span></p>
<p>Glücklicherweise gibt es eine Bilderserie eines Künstlers, von Beruf Werbegrafiker, der, obwohl er an Alzheimer erkrankt war, stetig weiter malte &#8211; an seinem Lebensinhalt festhielt.</p>
<p>Carolus Horn. Der im Jahr 1992 an Alzheimer verstorbene Künstler „hangelte“ sich an seiner Kunst als „roter Faden“ durch sein, durch Alzheimer zu einer Nebellandschaft gewordenes Leben.</p>
<p>Alle Höhen und Tiefen werden von ihm dabei in seiner ausdrucksvollen Kunst lebendig.<br />
Anfänglich mit allen Einzelheiten dargestellte Personen und Gegenstände – Emotionen durch Federstriche – verplumpen allmählich. Die Farben werden dunkler und entsprechen der depressiven Phase.<br />
Allmählich verliert Carolus Horn die räumliche Vorstellung – die Perspektive wirkt verschoben.<br />
Er lebt zunehmend in seiner persönlichen Vergangenheit. Farben werden kräftiger.<br />
Die Bilder ähneln nun Ikonen, für die er sich während seiner Zeit in Russland in höchstem Masse interessierte.<br />
Seine Ängste, gar sein phobisches Erleben drückt er mit Phantasietieren und Doppelgesichtern aus. Er erlebt sich als eine „Doppelperson“ mit zwei, in einander übergehenden Gesichern.<br />
Letztendlich werden „aus Wolken Spiegeleier“. So sieht Carolus Horn eben die Welt in seinem Zustand.<br />
Er entwickelt sich zurück, durchlebt seine Vergangenheit und folgt schließlich Shakespeares „Hamlet“ indem aus „einem alten Mann wieder ein Kind wird“.<br />
Er malt einen Gartenzwerg nach dem anderen auf einem Blatt Papier. Dabei kopiert er immer nur die unmittelbar zurückliegende Kopie, so das am Ende nur noch ein Schatten des Originales zur Darstellung kommt. „Wenn er sich jeden Tag neu erinnern muss – was bleibt dann übrig?“ So könnte man das Bild deuten. Ein Schatten seiner selbst.</p>
<p>Zuletzt wildes „Bleistiftgekrickel“. Was für ein Weg. Vom genialen Grafiker zum Krickler.</p>
<p>Und doch. Carolus Horn beweist es – Ein dementer Mensch denkt anders. Seine Gefühle sind topfit.<br />
Er kämpft – Er nutzt seine Kunst als Waffe gegen die Krankheit. Er hält etwas in sich aufrecht.</p>
<p>Eine erstaunliche Sammlung – einzigartig auf der ganzen Welt – lässt den Verfall durch die Demenz sichtbar werden. Lässt andere begreifen.<br />
Der „Feind“ bekommt ein Gesicht. Man kann ihn sehen. Und was man sehen kann macht weniger Angst.</p>
<p>Nein – Alzheimer ist nicht ansteckend. Wir brauchen keine neuen „Leprakolonien“.<br />
Ansteckend sollte das Verständnis für diese Erkrankung werden.</p>
<p>Was der demente Mensch an Menschlichkeit verliert, das müssen WIR für ihn hinzugewinnen. Nur so kann der demente Mensch in Würde weiterleben.</p>
<p>Am 3. Februar 2012 eröffneten wir in unserer Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation „St. Marienhospital Orsoy“ die Bilderausstellung „Wie aus Wolken Spiegeleier wurden“ mit Werken des Werbegrafikers Carolus Horn.<br />
Dieser war selbst an Alzheimer erkrankt und hinterließ zahlreiche Werke, die er während sämtlicher Stadien der Erkrankung schuf.<br />
In den Bildern werden seine Defizite, seine Persönlichkeit, seine Ängste, seine Gefühle und auch sein jeweils aktuelles Zeitempfinden deutlich. Sie helfen uns, die Qualen der Demenz zu erkennen und tragen dazu bei, betroffene Menschen zu verstehen.<br />
„Ich bin glücklich über diese Ausstellung. Es beweist mir, dass ich nicht allein gelassen werde“ (Eine Besucherin der Ausstellung und langjährige Pflegerin demenzkranker Menschen).</p>
<p>Einleitend erfolgte eine kurze erklärende Präsentation der Bilder. Es wurde verdeutlicht, dass Alzheimer auf verschiedenen Ebenen zu erleben ist. Um Demenz für jedermann „begreifbar“ zu machen, bietet sich in der Betrachtung dieser Bilder die emotionale Ebene an.<br />
Die Gäste ließen sich auf der „musikalischen Fähre“ des Musikvideos „Dawn &#8211; Dämmerung“ ( © P. Plettenberg 2008) zu dieser Ebene übersetzen.</p>
<p>zu sehen und hören auf „Youtube“</p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/ojgOiRr9hxQ?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>© Februar 2012, Peter Plettenberg</p>
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		<title>Karneval der Generationen, auch für Demenzkranke</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/01/23/karneval-der-generationen-auch-fur-demenzkranke/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>

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		<description><![CDATA[Stadt Arnsberg,  Arnsberger Karnevalsgesellschaften und Seniorenbeirat laden zu Prunksitzung für Senioren am 14. Februar ein Bald haben die Narren Arnsberg wieder in festen Händen: Der Umzug zieht mit bunten Wagen durch die Stadt, „Mäntau Helau!“, „Möppel Wau Wau“ und „Kälber Helau!“ schallt durch die Straßen, und schon die Kleinsten freuen sich aufs Verkleiden. Jene freudigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Karneval-Arnsberg.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3073" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Karneval Arnsberg" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Karneval-Arnsberg.jpg" alt="" width="255" height="191" /></a>Stadt Arnsberg,  Arnsberger Karnevalsgesellschaften und Seniorenbeirat laden zu Prunksitzung für Senioren am 14. Februar ein</p>
<p>Bald haben die Narren Arnsberg wieder in festen Händen: Der Umzug zieht mit bunten Wagen durch die Stadt, „Mäntau Helau!“, „Möppel Wau Wau“ und „Kälber Helau!“ schallt durch die Straßen, und schon die Kleinsten freuen sich aufs Verkleiden.</p>
<p>Jene freudigen Momente wollen Bürgermeister Hans-Josef Vogel, die Fachstelle Zukunft Alter, der Arnsberger Seniorenbeirat zusammen mit den drei Arnsberger Karnevalsgesellschaften und Hans Rath als Moderator allen Mitbürgern ermöglichen: Sie laden ältere Arnsbergerinnen und Arnsberger, insbesondere Menschen mit Demenz sowie ihre Angehörigen und Betreuer, am Dienstag, 14. Februar 2012, zur Prunksitzung in die Schützenhalle Hüsten, Arnsberger Straße 9a, ein. Die Veranstaltung beginnt um 15.11 Uhr, Verkleidungen sind ausdrücklich erwünscht. Vor Ort kümmern sich Mitarbeiter der „Nettwerker“ und bürgerschaftlich Engagierte um die Betreuung der Senioren. Für Kaffee, Kuchen und Sekt, Saft oder Bier fallen pro Person fünf Euro an.<span id="more-3069"></span></p>
<p>Die drei Arnsberger Karnevalsgesellschaften gestalten die Sitzung gemeinsam – mit einem Höhepunkt: Gegen 17 Uhr geben sich die drei Prinzenpaare aus Neheim, Hüsten und Arnsberg auf der Veranstaltung die Ehre. Ein buntes Rahmenprogramm mit Musik und Tanz unterhält bis dahin kurzweilig. Die Pauerländer sorgen mit Liedern zum Mitsingen wie „Man müsste noch mal 20 sein“ oder „Oh du wunderschöner Deutscher Rhein“ für viel Stimmung. Dönekes aus dem Arnsberg der sechziger Jahre lassen alte Erinnerungen aufleben. Der Kinderzirkus Fantastello zaubert mit seinen Clowns Lachfalten in die Gesichter.</p>
<p>Um die Senioren schon jetzt auf die jecke Jahreszeit vorzubereiten, bieten sich im Vorfeld der Veranstaltung Aktivitäten an, die die Vorfreude steigern: Angehörige, Mitarbeiter aus stationären Einrichtungen, Tagespflegen oder ambulanten Diensten können mit ihnen beispielsweise Kostüme schneidern, Masken basteln, Karnevalslieder singen oder Krapfen backen. Damit wird Karneval zu einem jahreszeitlichen Anlass, der eine wichtige Struktur schafft.</p>
<p>Um die Veranstaltung besser planen zu können, bitten die Organisatoren bis zum 6. Februar 2012 um eine Anmeldung beim Servicetelefon der Stadt Arnsberg, Tel.: 02932 2010.</p>
<p>Kontakt:</p>
<p>Fachstelle Zukunft Alter<br />
Marita Gerwin<br />
Telefon: 02932/201-2207<br />
E-Mail: m.gerwin@arnsberg.de</p>
<p>Martin Polenz<br />
Fachstelle „Zukunft Alter“<br />
Tel.: 02932/201-2206<br />
Email: m.polenz@arnsberg.de</p>
<p>Westfalenpost Arnsberg. 14.1.2012- Achim Gieseke<br />
Mit der großen Prunksitzung für Menschen mit Demenz und Senioren in der Schützenhalle Hüsten betritt die Stadt Arnsberg nicht nur bundesweit Neuland. Auch vor Ort erfordert diese von bürgerschaftlichem Engagement getragende Veranstaltung gründliche Vorbereitung und stellt die Organisatoren von Tag zu Tag vor neue Herausforderungen.<br />
Weiterlesen hier:<br />
<a href="http://www.derwesten.de/staedte/arnsberg/da-macht-die-arbeit-grosse-freude-id6241793.html" target="_blank">http://www.derwesten.de/staedte/arnsberg/da-macht-die-arbeit-grosse-freude-id6241793.html</a></p>
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		<item>
		<title>Theaterstück: Stell Dir vor, Oma hat&#8230;</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/01/19/theaterstuck-stell-dir-vor-oma-hat/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marita Gerwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse von Betroffenen]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[„Stell dir vor, Oma hat&#8230;.. &#8230;. kürzlich dem Kassierer im Supermarkt das Wechselgeld aus der Hand geschlagen. Er solle ihr gefälligst echte DM geben.&#8221; Ein Theaterstück zum Vergessen. „Stell Dir vor, Oma hat&#8230;.“ so heißt das Theaterstück, das von der KulturWerkStadt Netphen aufgeführt wird. Wie gehen Betroffene und deren Angehörige mit Demenz um? Diese Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/stell-dir-vor.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3110" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="stell dir vor" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/stell-dir-vor.jpg" alt="" width="198" height="230" /></a>„Stell dir vor, Oma hat&#8230;..<br />
&#8230;. kürzlich dem Kassierer im Supermarkt das Wechselgeld aus der Hand geschlagen. Er solle ihr gefälligst echte DM geben.&#8221;<br />
Ein Theaterstück zum Vergessen.<br />
„Stell Dir vor, Oma hat&#8230;.“ so heißt das Theaterstück, das von der KulturWerkStadt Netphen aufgeführt wird. Wie gehen Betroffene und deren Angehörige mit Demenz um? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Theaterstück, dessen Darsteller zwischen acht und 80 Jahre alt sind.</p>
<p>Das Stück zeigt Szenen aus dem Leben einer Familie, die mit einer an Alzheimer erkrankten Oma zusammenlebt. <span id="more-3109"></span>Den Rahmen für die Handlung bieten die Tagebucheinträge der Tochter; sie überbrücken größere Zeitsprünge und reflektieren das Erlebte. Mit jeder Szene wächst der Konflikt, hat jedoch immer einen anderen Schwerpunkt: die Nachbarn, die Kinder, die Ehe und schließlich die pflegende Person, die Mutter selbst. Erst Hilfe von außen schafft etwas Luft und hilft der Familie, einen neuen Standpunkt gegenüber ihrer Oma zu entwickeln; sie beginnen miteinander zu leben. Alte Rollenzuweisungen werden aufgebrochen und neben neuen Verpflichtungen entstehen auch neue Chancen für die Familie. Ob das Ende ein Happy End ist, muss jeder für sich entscheiden &#8230; So bleibt der Zuschauer auch im Gehen mit seinen Gedanken bei der Geschichte.</p>
<p>Der WDR- hat in seiner Sendung Lokalzeit Südwestfalen am 14.1.2012 in einem 3,5 min. Video-Clip das experimentelle Theater vorgestellt. Den Link finden Sie unter dem Stichwort- &#8220;Theaterstück über Demenz&#8221; hier:<a href="http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2012/01/14/lokalzeit_suedwestfalen.xml"> www.wdr.de</a></p>
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		<title>Umfrage: Unterstützung durch technische Hilfsmittel</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2012/01/09/umfrage-unterstutzung-durch-technische-hilfsmittel/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 08:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tabea Riebesell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>

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		<description><![CDATA[Intelligente Wohnumgebungen und mitdenkende Assistenzsysteme sollen die Lebenssituation von demenziell erkrankten Menschen verbessern und zugleich die Pflege erleichtern. Unter derartigen technischen Hilfsmitteln werden beispielsweise Ortungs-, Steuerungs- und Notrufsysteme verstanden. Diese sollen dem Demenzkranken im Alltag eine Hilfestellung bieten und ihn in seiner Selbstständigkeit fördern, indem sie nahezu unbemerkt körperliche als auch geistige Einschränkungen kompensieren. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3054" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Roboter-Mensch.jpg"><img class="size-full wp-image-3054" title=" © AlienCat – Fotolia.com" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Roboter-Mensch.jpg" alt=" © AlienCat – Fotolia.com" width="198" height="81" /></a><p class="wp-caption-text"> © AlienCat – Fotolia.com</p></div>
<p>Intelligente Wohnumgebungen und mitdenkende Assistenzsysteme sollen die Lebenssituation von demenziell erkrankten Menschen verbessern und zugleich die Pflege erleichtern. Unter derartigen technischen Hilfsmitteln werden beispielsweise Ortungs-, Steuerungs- und Notrufsysteme verstanden. Diese sollen dem Demenzkranken im Alltag eine Hilfestellung bieten und ihn in seiner Selbstständigkeit fördern, indem sie nahezu unbemerkt körperliche als auch geistige Einschränkungen kompensieren.</p>
<p>Der Betroffene gewinnt durch den Technologieeinsatz mehr Bewegungsfreiraum bei gleichzeitig höherer Sicherheit. Durch die zeitnahe Erfassung und Auswertung von Veränderungen im Gesundheitszustand und im Verhalten ist es für die Pflegenden weiterhin möglich, unverzüglich auf Notfallsituationen zu reagieren oder den derzeitigen Gemütszustand des Dementen abzuleiten. So kann es zukünftig nicht nur gelingen, dass demenziell erkrankte Menschen länger in ihrer vertrauten Umgebung leben können, sondern auch Angehörige im Pflegealltag entlastet werden.<span id="more-3053"></span></p>
<p>Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich zum Thema „Bedarfe und Anforderungen der Pflege an Ambient Assisted Living –Technologien in Bezug auf Demenzkranke“ einen kurzen Fragebogen entwickelt.  Zentral geht es um die Fragestellung, in welchen Bereichen der Dementenversorgung ein Unterstützungsbedarf besteht, der durch den Einsatz technischer Hilfsmittel abgedeckt werden kann.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn Sie an der anonymen Umfrage teilnehmen. Die Beantwortung der acht Fragen wird nicht mehr als zwei Minuten in Anspruch nehmen. Hier geht es zur Umfrage: <a href="http://demenz-betrifft-aalle.limeask.com/74586/lang-de" target="_blank">http://demenz-betrifft-aalle.limeask.com/74586/lang-de</a></p>
<p>Detaillierte Informationen zum Projekt finden sie auf meiner Website: <a href="http://demenzbetrifftaalle.wordpress.com/" target="_blank">http://demenzbetrifftaalle.wordpress.com/</a><br />
Im Diskussionsforum besteht weiterhin die Möglichkeit eigene Erfahrungen und Meinungen zum Thema zu schreiben.</p>
<p>Autor: Tabea Riebesell</p>
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</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Biografien der Heimbewohner berücksichtigen</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/11/22/biografien-der-heimbewohner-berucksichtigen/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 10:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Rühl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die allermeisten Heime geben an, sich bei der Betreuung an der Biografie der Einzelnen zu orientieren. Oft steht dieser Anspruch nur auf dem Papier. Wie es funktionieren kann, verdeutlicht der folgende Artikel. Ich arbeite in einem speziellen Wohnbereich eines Pflegeheims, in dem bis zu 25 demenzkranke Menschengepflegt und betreut werden. Um das Wohlbefinden des Einzelnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die allermeisten Heime geben an, sich bei der Betreuung an der Biografie der Einzelnen zu orientieren. Oft steht dieser Anspruch nur auf dem Papier. Wie es funktionieren kann, verdeutlicht der folgende Artikel.</p>
<p>Ich arbeite in einem speziellen Wohnbereich eines Pflegeheims, in dem bis zu 25 demenzkranke Menschengepflegt und betreut werden. Um das Wohlbefinden des Einzelnen steigern zu können, ist es äußerst wichtig, über biografisches Wissen zu den Bewohnern zu verfügen. Das bedeutet z. B. herauszufinden, was jemand gern gegessen oder getrunken hat, welche Musik er gehört, mit welchen Themen er sich beschäftigt und welchen Beruf er ausgeübt hat.</p>
<p>Die Biografie wird von der Bezugspflegekraft und einer Mitarbeiterin des sozialen Dienstes entweder durch ein Gespräch mit dem Bewohner (so weit das noch möglich ist), den Angehörigen oder einem Betreuer erstellt, in einem Biografiebogen erfasst und dann in die Pflegeplanung eingebunden. Während einer Teamsitzung oder – wenn nötig – bei einer längeren Fallbesprechung werden die Informationen an die Kollegen weitergegeben, so dass alle Pflege- und auch Hauswirtschaftskräfte darüber Bescheid wissen.<span id="more-2367"></span></p>
<p>Die Bezugspflegekraft sorgt dann z. B. dafür, dass einem Bewohner von dessen Taschengeld ein CD-Player und CDs gekauft werden. Nun ist es kein Arbeitsaufwand mehr, dem Bewohner während oder nach der Pflege seine Lieblingsmusik einzuschalten. Des Weiteren kann biografisch orientierte Betreuung im Heimalltag bedeuten, dass eine Bewohnerin, die ihr Leben lang sportbegeistert war, sich wunderbar entspannt, wenn sie mit einer Wolldecke über den Beinen und einem Glas Rotwein vor dem Fernseher sitzt und Sportsendungen schaut.</p>
<p>Es kann bedeuten, ein Bad mit dem Lieblingsduft, einen heißen Kakao oder einen Spaziergang durch den blühenden Garten zu genießen, es kann das Wäsche falten sein, um sich gebraucht und angenommen zu fühlen. Eine schicke Frisur, gepflegte Kleidung und nicht zuletzt die Benutzung eines Lippenstiftes können das Selbstbewusstsein und damit das Wohlbefinden steigern.</p>
<p>Häufiger Personalwechsel kann die biografisch orientierte Arbeit sicherlich erschweren. Wir haben die günstige Situation, seit fast sechs Jahren, so lange es diesen Wohnbereich gibt, mit einem festen Stamm von acht Mitarbeiterinnen arbeiten zu können, von denen jede bereit ist, auch mal nach Feierabend über einen Bewohner nachzudenken oder etwas für ihn einzukaufen. Neues Personal wird dementsprechend eingearbeitet. Vielleicht klappt es deshalb, vielleicht auch, weil wir alle sehr hohe Ansprüche an unsere Arbeit stellen, was das Wohlbefinden und die pflegerische Versorgung der Bewohner betrifft.</p>
<p>Martina Rühl, Dörentrup</p>
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		<item>
		<title>Alzheimer’s Society UK – Wo Charity sogar rockt!</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/11/18/alzheimer%e2%80%99s-society-uk-%e2%80%93-wo-charity-sogar-rockt/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 10:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Charity]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Nachbarn im Vereinigten Königreich machen ja so einiges anders als wir. Ob Linksverkehr, Tee als Geheimwaffe zur Krisenbewältigung, in Essig ertränkte Pommes Frites oder Lamm mit Minzsauce  – sie sind schon etwas eigen, die Engländer. So ist es nicht verwunderlich, dass die Uhren bei der Alzheimer’s Society UK nicht nur – aus unserer Sicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/charitykonzert-england.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2832" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="charitykonzert england" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/charitykonzert-england.jpg" alt="" width="254" height="190" /></a>Unsere Nachbarn im Vereinigten Königreich machen ja so einiges anders als wir. Ob Linksverkehr, Tee als Geheimwaffe zur Krisenbewältigung, in Essig ertränkte Pommes Frites oder Lamm mit Minzsauce  – sie sind schon etwas eigen, die Engländer.<br />
So ist es nicht verwunderlich, dass die Uhren bei der Alzheimer’s Society UK nicht nur – aus unserer Sicht – eine Stunde hinterherhinken, sondern auch anders ticken. Statt sich auf den jährlichen Welt-Alzheimer-Tag zu beschränken, begeht man in England, Wales und Nord-Irland  gleich eine ganze Alzheimer’s Awareness Week. Sieben Tage, in denen die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Nöte und Bedürfnisse der an Demenz erkrankten Patienten und ihrer Familien gelenkt werden soll. Die Botschaft: Alzheimer kann jede Familie treffen. Je früher die Symptome erkannt werden, desto besser lässt sich die Krankheit behandeln. Das kann die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessern.<span id="more-2831"></span></p>
<p>Gleichzeitig soll natürlich auch die Spenden-Bereitschaft geweckt werden, um möglichst viel Geld für die weitere Erforschung der Krankheit zusammen zu bekommen.  Info-Busse, Straßenparaden, Foto-Wettbewerbe, Wohltätigkeits-Sportveranstaltungen und von Bürgern selbst organisierte Spenden-Sammel-Aktionen, wie etwa eine mehrstündige Wanderung oder ein Marathon-Lauf, trommeln im Dienst der guten Sache.</p>
<p>Anlässlich der Belfast Music Week (31.10. – 6.11.11), die mit der international viel beachteten Verleihung der MTV-Music-Awards am vergangenen Sonntag endete, erlebte die diesjährige Alzheimer’s Awareness Week vom Juli eine späte, aber eindrucksvolle Verlängerung. Die Idee: Wenn  die Musikwelt – und damit auch viele jüngere Fans – ohnehin in die Stadt kommt oder über die Medien genauer hinsieht, kann man das doch ideal verbinden.</p>
<p>Am 3. November gaben drei nord-irische Erfolgsbands gemeinsam ein Konzert in der prunkvollen Ulster Hall im Herzen von Belfast, dessen gesamter Erlös der Alzheimer’s Society UK zugutekommt. Die Musiker von The Divine Comedy, Ash und The Undertones spielten vor ausverkauftem Haus jeweils eines ihrer Alben komplett live. Das Engagement kam nicht von ungefähr, denn zwei der Musiker haben selbst Familienmitglieder, die von Alzheimer betroffen sind. In sehr persönlichen und berührenden Ansprachen  baten die beteiligten Bands ihre Fans, sich ebenfalls für Betroffene und deren Angehörige zu engagieren, um dem Angst-Thema Demenz den Schrecken zu nehmen und es im Bewusstsein der Gesellschaft fester zu verankern. Denn wer weiß, wie wichtig die frühzeitige Behandlung ist, wird schneller die richtigen Schritte einleiten, wenn er bei sich oder seinen Lieben mögliche Symptome für eine beginnende Demenz bemerkt.</p>
<p>Über einen Livestream auf der Internetseite der BBC konnte man das Spektakel bequem von zuhause aus mitverfolgen. Wer wollte, konnte dort direkt auch online eine Spende  einreichen. Allein über diese Spenden-Website konnten bereits umgerechnet 5 550 Euro zusammen getragen werden. Mit Versteigerungen von einem persönlichen Treffen mit den Musikern, einem Cricketschläger mit den Unterschriften von allen Nationalspielern Englands und Irlands und diversen anderen attraktiven Preisen konnten weitere Gelder gesammelt werden. Insgesamt kamen mehrere Tausend Pfund zusammen. Weitere lokale Musikgrößen entschlossen sich daraufhin zu spontanen Konzerten am 4. und 5. November, bei denen die Sammelbüchsen – vor Ort und virtuell – ebenfalls gut gefüllt wurden.</p>
<p>Nun, wir müssen ja nicht gleich alle Marotten der Einwohner des Vereinigten Königreichs  übernehmen. Aber die Idee, Pop- und Rockkonzerte, die auch in Deutschland scharenweise Musikfans anziehen, öfter mal als Wohltätigkeitsveranstaltungen abzuhalten, die darf man sich getrost bei unseren wunderlichen Nachbarn abschauen.</p>
<p>Denn in Belfast wurde eines ganz klar: Auch Charity rockt!<br />
Anja Hinsch<br />
<a href="http://www.justgiving.com/ulsterhallmusicbenefit" target="_blank">www.justgiving.com/ulsterhallmusicbenefit</a><br />
<a href="http://www.alzheimers.org.uk" target="_blank">www.alzheimers.org.uk</a></p>
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		<title>Begegnungen zwischen Jung und alt in Norden</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 12:21:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Mehrgenerationenhaus Norden (Niedersachsen), das mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft kooperiert, startete Anfang 2011 ein gemeinsames Projekt mit Bewohnern eines Pflegeheimes und Kindern aus einem Kindergarten. Wir befragten Irina Eifert, Leiterin des Mehrgenerationenhauses Norden, zur Planung und Gestaltung des generationenübergreifenden Projektes. Sie leiten ein gemeinsames Projekt mit Kindern und demenzkranken Menschen. Wie sind Sie darauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mehrgenerationenhaus Norden (Niedersachsen), das mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft kooperiert, startete Anfang 2011 ein gemeinsames Projekt mit Bewohnern eines Pflegeheimes und Kindern aus einem Kindergarten.</p>
<p>Wir befragten Irina Eifert, Leiterin des Mehrgenerationenhauses Norden, zur Planung und Gestaltung des generationenübergreifenden Projektes.</p>
<p>Sie leiten ein gemeinsames Projekt mit Kindern und demenzkranken Menschen. Wie sind Sie darauf gekommen, und was haben Sie vor?</p>
<p>Irina Eifert: Der Ausgangspunkt ist, dass Begegnungen zwischen Jung und Alt im Alltag immer seltener stattfinden. Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Kinder und Senioren/innen bzw. Menschen mit Demenz zusammenbringen und durch gemeinsame Aktivitäten einen Austausch der Generationen fördern. Geplant ist, dass sich Kinder und Senioren/innen, darunter auch demenziell veränderte Menschen, 14-tägig treffen. Sie sammeln zusammen Naturmaterialien wie Steine, Laub, Blumen, Tannenzweige etc. und erstellen aus diesen Materialien eigene „Kunstwerke“. Zu den besonderen Aktionen gehören gemeinsame Spaziergänge am Nordseestrand, um dort Strandgut zu sammeln und sich dabei aktiv auszutauschen.<span id="more-2550"></span></p>
<p>??? War es schwierig, die Kooperation mit dem Kindergarten in die Wege zu leiten?</p>
<p>Irina Eifert: Weil das Mehrgenerationenhaus Norden in der Region sehr bekannt ist, war es einfach, den Kindergarten für eine Kooperation zu gewinnen. Sowohl der Geschäftsführer als auch die Kindergartenleiterin haben sehr positiv und offen auf unsere Idee reagiert, gemeinsam mit uns und einer Senioreneinrichtung ein generationenübergreifendes Projekt ins Leben zu rufen.</p>
<p>??? Gab es Reaktionen der Eltern auf das Projekt?</p>
<p>Irina Eifert: Es gab sehr positive Reaktionen. Eine Mutter berichtete mir, dass ihre Tochter nur wenig Kontakt zu alten Menschen hat, da hre Großeltern in Russland leben. Durch unser Projekt hatte sie, wie die anderen Kinder, eine tolle Möglichkeit, Kontakt zu alten Menschen zu finden. Kinder können durch den Austausch mit alten, zum Teil demenzkranken Menschen Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Empathie entwickeln. Sie erfahren etwas aus früheren Zeiten und spüren die Freude, die sie schenken.</p>
<p>??? Wie ging es den Kindern beim Zusammensein mit den älteren bzw. demenzkranken Menschen?</p>
<p>Irina Eifert: Die Kinder freuten sich auf die Treffen und auf die gemeinsamen Aktivitäten. Sie gingen offen und ohne Vorurteile auf die älteren Menschen zu, sprachen sie an und stellten viele neugierige Fragen. Strahlende Gesichter der Kinder, leuchtende Augen der Senioren/innen, aufregende Gespräche zwischen Kindern und Senioren/innen, positive Emotionen und gemeinsamer Stolz auf die erstellten „Kunstwerke“ ergeben das Gesamtbild unseres Projektes.</p>
<p>??? Würden Sie ein solches generationenübergreifendes Projekt noch einmal durchführen und anderen zur Nachahmung empfehlen?</p>
<p>Irina Eifert: Im Laufe des Projektes entstanden neue Ideen, die wir von Seiten des Mehrgenerationenhauses Norden unterstützen werden. Im Herbst beginnt eine gemeinsame „Mal-Aktion“ zwischen Kindern und Senioren/innen bzw. Menschen mit Demenz. Es haben sich weitere Senioreneinrichtungen und Kindergärten gemeldet, die ähnliche Projekte starten möchten. Unser Ziel ist es, dass neue und möglichst dauerhafte Kontakte zwischen Kindern und Senioren/innen bzw. Menschen mit Demenz entstehen. Wir empfehlen auch anderen Mehrgenerationenhäusern solche Projekte ins Leben zu rufen. Durch den Austausch und gemeinsame Aktivitäten wie Spielen, Basteln, Singen und Feiern entstehen positive Emotionen für alle Beteiligten.</p>
<p>Die Fragen stellte Sabine Jansen, Berlin</p>
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		<title>&#8220;Man wird nicht alleine damit fertig&#8221; Lernwerkstatt Demenz in Arnsberg</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 09:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Marita Gerwin und die Projekte der Arnsberger &#8220;Lernwerkstadt&#8221; Demenz wurde hier im Blog ja bereits mehrfach berichtet. Um die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen der Arnsberger &#8220;Lern-Werkstadt&#8221; Demenz zu dokumentieren, haben die Organisatoren einen kurzen Film gedreht. In ihm kommen Akteure und Verantwortliche, Angehörige und Engagierte zu Wort.  Der Film gibt damit einen schönen Überblick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/09/Arnsberg1.jpg"><img class="size-full wp-image-2713 aligncenter" style="border: 1px solid black;" title="Arnsberg" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/09/Arnsberg1.jpg" alt="" width="457" height="233" /></a></p>
<p>Über Marita Gerwin und die Projekte der Arnsberger &#8220;Lernwerkstadt&#8221; Demenz wurde hier im Blog ja bereits mehrfach berichtet.</p>
<div>Um die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen der Arnsberger  &#8220;Lern-Werkstadt&#8221; Demenz zu dokumentieren, haben die Organisatoren einen kurzen Film  gedreht.</div>
<div>In ihm kommen Akteure und Verantwortliche, Angehörige und  Engagierte zu Wort.  Der Film gibt damit einen schönen Überblick über das  engagierte Gesamtprojekt:<a href="http://www.projekt-demenz-arnsberg.de/ueber-uns/projekt-portraet---film/" target="_blank"><br />
www.projekt-demenz-arnsberg.de</a></div>
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		<title>Schüler beim Einsatz in der Tagespflege</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 12:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit nunmehr fünf Jahren organisiere und begleite ich als Demenzfachberaterin des Landkreises Rems-Murr in Baden-Württemberg das freiwillige Engagement von Schülerinnen und Schülern. Schon im Treppenhaus der Salier-Realschule in Waiblingen werde ich freudig begrüßt. Fünf Minuten später sitzen mir sechzehn Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-10 gegenüber und lassen sich zwei Stunden lang in das Basiswissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/09/Frau-Kind-Bild.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2621" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="© Herby ( Herbert ) Me - Fotolia.com" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/09/Frau-Kind-Bild.jpg" alt="" width="286" height="192" /></a>Seit nunmehr fünf Jahren organisiere und begleite ich als Demenzfachberaterin des Landkreises Rems-Murr in Baden-Württemberg das freiwillige Engagement von Schülerinnen und Schülern. Schon im Treppenhaus der Salier-Realschule in Waiblingen werde ich freudig begrüßt. Fünf Minuten später sitzen mir sechzehn Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-10 gegenüber und lassen sich zwei Stunden lang in das Basiswissen über Demenz einführen. Im nächsten Schritt erstellen die Schüler unter Mithilfe eines Lehrers einen Einsatzplan, in dem immer zwei Schüler mindestens vier Wochen lang, 1-2 mal, für 2,5 Stunden die Tagespflege der Diakoniestation Waiblingen besuchen.<span id="more-2548"></span></p>
<p>Diese Tagespflege wird überwiegend von Menschen mit einer Demenzerkrankung besucht. Nach mittlerweile fünf Jahren Praxis, ist es für die Tagespflege-Gäste schon eine Selbstverständlichkeit, dass „ihre Kinder“ zu einem Besuch vorbei bekommen und sich unter Anleitung der Fachkräfte in die Nachmittagsbetreuung einbringen. Dann erleben wir ernsthaftes miteinander Arbeiten, viel Gelächter und oftmals vertrautes Kuscheln. Da erklingt dann voller Stolz: „Das ist mein Besuch“ oder „Jetzt habe ich auch eine Oma, meine eigene lebt in der Türkei, und wir sehen uns selten, und dann hapert es oft mit der Sprache“, oder es ertönt sowohl aus alten wie aus jungen Mündern: „Heute war es wieder nett.“ Das Thema Demenz ist plötzlich völlig unwichtig, es zählen nur noch die Begegnung und das entspannte Miteinander.</p>
<p>Von Anfang an war es mir wichtig, dieses Generationenprojekt so zu begleiten, dass es hoffentlich lange Bestand haben wird, und das geht nur, wenn sich keiner überfordert oder gar alleine gelassen fühlt.</p>
<p>Die Einrichtung genauso wie die Schüler benötigen die Gewissheit, sich jederzeit bei Fragen oder Problemen an mich wenden zu können. Eine praxisnahe Einführung in das Thema Demenz ist geradezu eine Selbstverständlichkeit. Zu einem guten Gelingen gehört auch die Einsicht der Einrichtung, die Schülerbesuche nie als Ersatz für eigenes Personal zu werten, sondern sie als gern gesehene, weitere Gäste wertzuschätzen.</p>
<p>Monika Amann</p>
<p>Kontakt:</p>
<p>Landratsamt – Demenzfachberatung<br />
Monika Amann<br />
Tel. 07151/501-1180<br />
<a href="mailto:m.amann@rems-murr-kreis.de">m.amann@rems-murr-kreis.de</a></p>
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		<title>Kinder im Altenheim</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/09/13/kinder-im-altenheim/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 12:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte von Fachleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>

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		<description><![CDATA[– ein generationsübergreifendes Musikprojekt mit demenziell veränderten alten Menschen und psychisch kranken Kindern In der Bergischen Diakonie Aprath bei Wülfrath gibt es seit 17 Jahren ein generationsübergreifendes Musiktherapieprojekt. Hier treffen sich demenziell veränderte alte Menschen und Kinder aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie wöchentlich zum gemeinsamen Musizieren. Warum kommen die Teilnehmer immer wieder so gerne in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>– ein generationsübergreifendes Musikprojekt mit demenziell veränderten alten Menschen und psychisch kranken Kindern</strong></p>
<p>In der Bergischen Diakonie Aprath bei Wülfrath gibt es seit 17 Jahren ein generationsübergreifendes Musiktherapieprojekt. Hier treffen sich demenziell veränderte alte Menschen und Kinder aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie wöchentlich zum gemeinsamen Musizieren.</p>
<p>Warum kommen die Teilnehmer immer wieder so gerne in diese Gruppe? „Weil es mir einfach Freude bereitet, mit Kindern zu musizieren. Das habe ich früher mit meinen Kindern und Enkeln auch gemacht“, erklärt Frau W. David freut sich, „weil ich merke, dass die alten Menschen gut finden, was ich mache.“</p>
<p>Die Begegnung von Großeltern- und Enkelgeneration im Rahmen dieses Musikprojektes bietet Elemente der herkömmlichen Großfamilie, wie Kinder sie kaum noch kennen und alte Menschen oftmals nicht mehr haben. Beide Generationen zeigen ein großes, ganz natürliches und spielerisches Bedürfnis, miteinander Musik zu machen und voneinander zu lernen. Junge Leute erfahren Volkslieder und Lieblingsschlager der Großelterngeneration, die erleben ihrerseits Pop- und andere Musikstile der Jugend. Jung und Alt teilen wesentliche Lebensthemen miteinander wie die Erfahrung, „krank bzw. anders zu sein“ oder „nicht mehr zu Hause, in der vertrauten Umgebung zu leben“.<span id="more-2542"></span></p>
<p>Das gemeinsame Musizieren lädt zu einer Auseinandersetzung mit diesen schwierigen und tabuisierten Themen ein und trägt dazu bei, dass sich der Einzelne zugehörig und wertgeschätzt fühlt und mit seiner sozialen und kreativen Kompetenz einbringen kann. Die Kinder können von der Lebenserfahrung und der Gelassenheit der alten Menschen profitieren, während sich die alten Menschen von der Lebendigkeit und Dynamik der Kinder anstecken und inspirieren lassen.</p>
<p>Die Musik ist hierfür ein elementares Medium. Sie bildet einen Rahmen für vieles, was von den Kindern und den alten Menschen eingebracht und ausgedrückt werden will. Dabei stellt sich meist sehr schnell ein musikalisches Geben und Nehmen ein, das von einer freundlichen, zugewandten und stimmungsvollen Atmosphäre getragen wird.</p>
<p>Wesentlich für das Projekt ist es, die individuellen Fähigkeiten der jungen und der alten Menschen immer wieder in den Vordergrund zu stellen. So entsteht Raum für positives Selbsterleben. Erwachsene wie Kinder können in diesem Rahmen Seiten von sich zeigen und erleben, die sonst oft nicht zum Vorschein kommen.</p>
<p>Für dieses generationsübergreifende Musiktherapieprojekt erhielten die MusiktherapeutInnen Cornelia Hessenberg von der Bergischen Diakonie Aprath und Dr. Wolfgang Schmid vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Witten in diesem Jahr den FOPPAM Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie e.V. Der mit 5000 € dotierte Preis wurde am 11. Mai 2011 in Berlin verliehen.</p>
<p>Kontaktanschrift: Cornelia Hessenberg</p>
<p>Diplom-Musiktherapeutin in der Bergischen Diakonie Aprath<br />
Erfurthweg 28<br />
42489 Wülfrath<br />
Tel.: 0202/2729-276 oder -310</p>
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