Video-Feature mit Prof. Hans Förstl zur Alzheimer-Krankheit

Freitag, 20. Januar 2012 von Susanna S.

Auf dasGehirn.info ist Schwerpunktthema in diesem Monat “Krank im Kopf”.
Unter anderem ist dort der Video-Vortrag von Prof. Förstl, Alzheimer-Forscher aus München, über den aktuellen Stand der Forschung zu finden.

Link: http://dasgehirn.info/entdecken/krankheiten-1/morbus-alzheimer-2013-hans-foerstl/

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Fundstück: Demenz – kein Wort ist unsinnig

Dienstag, 13. Dezember 2011 von Redaktion Alzheimerblog

Kommunikation scheint immer so einfach, und man glaubt, man versteht sich gegenseitig ganz einfach. Erst bei einem Streit stellt man dann häufiger fest: “Du verstehst mich einfach nicht”.  Miteinander reden ist also schon unter gesunden Menschen nicht immer perfekt, um so schwieriger wird es beim Gespräch mit demenzkranken Menschen, bei denen das Sprachvermögen schon eingeschränkt ist.

In der Ärztezeitung haben wir einen Artikel gefunden, der einem vielleicht weiterhelfen kann, wie man die für die eigenen Ohren manchmal unsinnigen Sätze dechiffrieren kann.
Er lautet:

“Demenz – kein Wort ist unsinnig
Auch wenn die Verständigung mit Demenzkranken manchmal sehr schwierig ist: Nichts, was diese Patienten sagen, ist unsinnig. Solange Demenzkranke sprechen, wollen sie verstanden werden. ” Weiter geht es hier www.aerztezeitung.de


Fundstück: Ganz normal dement

Dienstag, 15. November 2011 von Redaktion Alzheimerblog

In einer Schweizer Zeitung gibt es einen langen Artikel über den Umgang mit Demenz in Bielefeld:

“Bielefeld, ein wenig kleiner als Zürich, hat etwas, was andere nun kopieren wollen: das Bielefelder Modell. Es ermöglicht ­alten, dementen und hilfsbedürftigen Menschen, mitten in der Gesellschaft, in ihrem vertrauten Quartier zu leben. Bis zum Schluss, egal, wie viel Pflege sie benötigen. Das funktioniert. Seit 15 Jahren.”

Weiter geht es auf dieser Webseite hier: www.beobachter.ch


Fundstück: Pflegeheim in Thailand

Mittwoch, 26. Oktober 2011 von Redaktion Alzheimerblog

Dass hierzulande die Pflege und Betreuung von an Alzheimer erkrankten Menschen nicht optimal ist, davon wissen vermutlich viele Angehörige ein Lied zu singen. Ein Mann aus der Schweiz hatte das gleiche Problem. Auch er fand kein Heim, das für seine Mutter geeignet schien. Doch dann erinnerte er sich an seine Aufenthalte in Thailand, wo er mehrere Jahre für das Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ gearbeitet hatte.

So kam er auf die Idee, in Thailand ein Pflegeheim für Alzheimerkranke zu gründen. Im Tagesspiegel gibt es einen schönen Bericht darüber:

Pflegeheim in Thailand: Reise ins Vergessen.

Auch wenn es nicht für jeden machbar ist, so zeigt dieser Artikel doch auf, wie ein schöner Alltag aussehen kann.

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Fundstück: Roboter für Demenzkranke?

Donnerstag, 29. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog

In der Südthüringer Zeitung gibt es einen Artikel über einen Roboter bzw. Computer für Kranke in den Anfängen von Demenz:

“Fast wie ein intelligentes Haustier – aber elektronisch
In Ilmenau testen Senioren erstmals einen schlauen elektronischen Helfer, der Pflegebedürftigen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden erleichtert und helfen soll, eine Demenz eindämmen.”

Weiter geht der Artikel hier: www.insuedthueringen.de

Vor kurzem gab es auch einen TV-Beitrag über die Kuschelrobbe Paro (siehe TV-Tipp hier im Blog)
Die Welt schreibt dazu auch einen Beitrag: www.welt.de

Was halten Sie davon? Kann eine Maschine bei Demenzkranken wirklich helfen?


Läßt Alzheimer uns den Tod entschuldigen?

Montag, 19. September 2011 von M. Paillon

In der Süddeutschen Zeitung gibt es einen Artikel:  Das Scheitern der Alzheimer-Forschung

Hier ein Zitat daraus:

“Ein 100-Jähriger, der noch die gleiche Gier aufs Leben hat wie ein 20-Jähriger, könnte doch gar nicht sterben”, sagt Beyreuther, der das Heidelberger Netzwerk für Alternsforschung leitet. “Alzheimer lässt uns den Tod akzeptieren.”

http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Beyreuther

Eine sehr lange Liste von Ehrungen und Auszeichnungen, doch nach dieser Aussage frage ich mich, ob Herr Professor Beyreuther schon einmal in einem Seniorenheim hospitierte? Seit Jahren begleite und betreue ich in einer Seniorenresidenz fünf Menschen, die alle in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden sind. Ich möchte behaupten, sie werden in Ruhe sterben können… Weil sie ihr Leben gelebt haben, es zum großen Teil heute aus einer höheren Warte rückblickend betrachten können. Es ist beeindruckend, wie wissend und weise sie geworden sind. Es macht demütig, welche Güte sie ausstrahlen. Aus unzähligen Gesprächen weiß ich, dass sie vieles nicht vergessen, aber verziehen haben. Ich sehe mit an, dass das sehr hohe Alter den Tod akzeptieren lässt, aber die Lust auf und am Leben bis zuletzt besteht…

Nach meiner Beobachtung sterben Menschen mit Alzheimer nicht anders. Angehörige von Alzheimer-Patienten akzeptieren den Tod vielleicht manchmal eher – mag es daran liegen, dass die Zeit des Abschieds länger dauert?

Ich würde mich freuen, in Kommentaren andere Meinungen zu diesem Artikel zu lesen!

Mit freundlichen Grüßen

M. Paillon

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Immer mehr Kinder kommen ins Anderland

Mittwoch, 14. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog

Passend zu unserem gestrigen Blogbeitrag möchten wir Ihnen hier noch einen Artikel der Stuttgarter Zeitung vorstellen, der ebenfalls ein Projekt vorstellt, bei dem Drittklässler demenzkranke Menschen im Altersheim besuchen:

“Sie singen mit den Senioren, unterhalten sich im Ihnen über Alltägliches, bringen den alten Menschen auch mal Kaffee und Kuchen oder gehen mit Ihnen in den Garten. Für die Kinder ist es der monatliche “Besuch im Anderland”. So heißt die Initiative, die der Kaltentaler Wolfgang Strobel 2004 entwickelt hat.”

Weiter geht es auf der Website www.stuttgarter-zeitung.de


Filmtipp: Lou, Kinderfilmfestival Frankfurt, 7.+8. September

Samstag, 3. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog

In Frankfurt findet vom 4.-11. September das 34. Kinderfilmfestival statt. Diesmal ist ein Film über das Thema Kinder und demenzrkanke Angehörige dabei:

Lou lebt mit ihrer Mutter Rhia und ihren Schwestern in New South Wales. Ihr Vater hat die Familie verlassen, woran Lous Meinung nach ihre Mutter schuld ist. Als auch noch Großvater Doyle, Rhias Schwiegervater, vorübergehend bei ihnen einzieht, ist das Chaos perfekt. Er leidet an der Alzheimerkrankheit und lebt fast ausschließlich in der Vergangenheit. Lou hält er für seine Ehefrau Annie, die sich vor Jahren von ihm getrennt hat. Dem Mädchen ist das zunächst nicht geheuer, es bestärkt seinen Großvater jedoch immer mehr und entwickelt bald eine innige Beziehung zu ihm.

(Australien 2010 / Regie: Belinda Chayko / Spielfilm / 82 min / ab 10 Jahren)

Wann und wo:

Mi 07.09. / 11.00 Uhr Deutsches Filmmuseum, Frankfurt

DO 08.09. / 18.00 Uhr Deutsches Filmmuseum (englOF), Frankfurt

Mehr Informationen unter www.lucas-filmfestival.de

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Interview mit Frau von der Leyen zur Alzheimer-Krankheit ihres Vaters

Dienstag, 23. August 2011 von Susanna S.

Im Deutschlandradio wurde kürzlich ein Interview mit Bundessozialministerin Ursula von der Leyen ausgestrahlt, in dem sie erzählt, wie sie die Demenzerkrankung ihres Vaters erlebt. Sie sagt aber auch klar, dass der Staat noch einiges zu tun hat, um die Bedingungen für Demenzkranke und ihre Familien zu verbessern.

Ich finde es durchaus hilfreich, wenn Politiker mit dem, woran sie arbeiten, eigene Erfahrungen haben. Schade, dass Frau von der Leyen nicht im Familienministerium geblieben ist, wo sie im Bereich Demenz mehr hätte bewegen können, als im Arbeits- und Sozialministerium…

Nachlesen und -hören kann man das Feature unter
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1532390/

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Themenschwerpunkt zur Alzheimer-Krankheit auf NDR Info

Dienstag, 2. August 2011 von Alzheimer-Telefon

Im Hörfunkprogramm von NDR Info ist in dieser Woche Alzheimer ein großes Thema in verschiedenen Sendungen.

Ergänzend findet man im Internet ein umfangreiches Dossier mit Informationen zur Krankheit, zur Forschung, zu Pflegekonzepten, den Erfahrungen der Angehörigen und der Betroffenen. Auch Video- und Audio-Beiträge sind vorhanden.  Es lohnt sich dort mal reinzuschauen unter: http://www.ndr.de/info/programm/sendungen/reportagen/alzheimer151.html

Grüße,
Susanna Saxl

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