Filmtipp: Lou, Kinderfilmfestival Frankfurt, 7.+8. September

Samstag, 3. September 2011 von Redaktion Alzheimerblog

In Frankfurt findet vom 4.-11. September das 34. Kinderfilmfestival statt. Diesmal ist ein Film über das Thema Kinder und demenzrkanke Angehörige dabei:

Lou lebt mit ihrer Mutter Rhia und ihren Schwestern in New South Wales. Ihr Vater hat die Familie verlassen, woran Lous Meinung nach ihre Mutter schuld ist. Als auch noch Großvater Doyle, Rhias Schwiegervater, vorübergehend bei ihnen einzieht, ist das Chaos perfekt. Er leidet an der Alzheimerkrankheit und lebt fast ausschließlich in der Vergangenheit. Lou hält er für seine Ehefrau Annie, die sich vor Jahren von ihm getrennt hat. Dem Mädchen ist das zunächst nicht geheuer, es bestärkt seinen Großvater jedoch immer mehr und entwickelt bald eine innige Beziehung zu ihm.

(Australien 2010 / Regie: Belinda Chayko / Spielfilm / 82 min / ab 10 Jahren)

Wann und wo:

Mi 07.09. / 11.00 Uhr Deutsches Filmmuseum, Frankfurt

DO 08.09. / 18.00 Uhr Deutsches Filmmuseum (englOF), Frankfurt

Mehr Informationen unter www.lucas-filmfestival.de

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Interview mit Frau von der Leyen zur Alzheimer-Krankheit ihres Vaters

Dienstag, 23. August 2011 von Susanna S.

Im Deutschlandradio wurde kürzlich ein Interview mit Bundessozialministerin Ursula von der Leyen ausgestrahlt, in dem sie erzählt, wie sie die Demenzerkrankung ihres Vaters erlebt. Sie sagt aber auch klar, dass der Staat noch einiges zu tun hat, um die Bedingungen für Demenzkranke und ihre Familien zu verbessern.

Ich finde es durchaus hilfreich, wenn Politiker mit dem, woran sie arbeiten, eigene Erfahrungen haben. Schade, dass Frau von der Leyen nicht im Familienministerium geblieben ist, wo sie im Bereich Demenz mehr hätte bewegen können, als im Arbeits- und Sozialministerium…

Nachlesen und -hören kann man das Feature unter
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1532390/

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Themenschwerpunkt zur Alzheimer-Krankheit auf NDR Info

Dienstag, 2. August 2011 von Alzheimer-Telefon

Im Hörfunkprogramm von NDR Info ist in dieser Woche Alzheimer ein großes Thema in verschiedenen Sendungen.

Ergänzend findet man im Internet ein umfangreiches Dossier mit Informationen zur Krankheit, zur Forschung, zu Pflegekonzepten, den Erfahrungen der Angehörigen und der Betroffenen. Auch Video- und Audio-Beiträge sind vorhanden.  Es lohnt sich dort mal reinzuschauen unter: http://www.ndr.de/info/programm/sendungen/reportagen/alzheimer151.html

Grüße,
Susanna Saxl

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altersbilder

Dienstag, 19. Juli 2011 von helgajuttapetrauwe

www.programm-altersbilder.de
ein link vom bundesministerium für familien, senioren, frauen und jugend, der in schöner weise die problematik – wenn es denn eine ist….! – “alter” in all ihren facetten aufzeigt, mit filmen, fotos uvm. kein ausschließlicher bezug zu alzheimer, aber wir wissen ja alle, wie fliessend die grenzen dahin sind…

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Vortrag: “Alzheimer – Neue Erkenntnisse und Perspektiven” von Prof. Kurz online

Donnerstag, 30. Juni 2011 von Alzheimer-Telefon

Das Münchener Kirchenradio hat gestern einen interessanten Vortrag von Prof. Alexander Kurz (Vorstandsmitglied der Deutschen Alzheimer Gesellschaft) online gestellt.

Er ist zu hören unter
http://www.muenchner-kirchenradio.de/extra/extra/article/alzheimer-neue-erkenntnisse-und-perspektiven.html

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Das ist zu traurig – Ich sing lieber was Lustiges

Donnerstag, 16. Juni 2011 von Redaktion Alzheimerblog

Ich möchte Sie auf eine kleine Reihe von fünf 5-minütigen Hörstücken aufmerksam machen, die gesendet werden von Montag 20.6. bis Freitag 24.6.2011, jeweils von 14:10 – 14:15 Uhr, bei Kulturradio RBB

Das ist zu traurig – Ich sing lieber was Lustiges
- Verborgene Talente in Berliner Altenheimen -

Mo       1. Frau Paradies und die Weite Welt

Di         2. Dr. Rothenburg: Von Rixdorf zu Fritze Bollmann

Mi        3. Frau Lischke und der Gletscherchor

Do       4. Frau Mucha’s erste Schallplatte und zwei ergreifende Lieder

Fr         5. Frau Strackes Lebenslust

In den letzten drei Jahren habe ich die Musiktherapeuten Dorothea Muthesius, Christine Lugmayer und Wolfgang Tschegg bei bei ihrer Arbeit in Alten-WG’s, Seniorenresidenzen oder Pflegeheimen begleitet.
Dort bekam ich Texte und Melodien zu hören, deren Schwung oder baladenhafte Eindringlichkeit samt Wortwitz und kesse Doppeldeutigkeiten mich wirklich erstaunt haben.

Oft hört oder liest man im Feuilleton vom “Zauber der Musik”. Dieser Begriff hat für mich nun eine konkrete Bedeutung: Ein Menschen mit Demenz, sonst nicht ansprechbar, wirkt wie aus einem Dornröschenschlaf erweckt, wenn Musik aus seiner Jugend erklingt.

Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich den Gesang festgehalten habe, denn wer weiß, wie lange noch jemand diese Lieder, Volkslieder, Schlager, Operettenzitate, musikalischen Verballhornungen, Couplets kennt und singt!

Kulturradio RBB  92,4 Mhz
Kabelfrequenze   95, 35 MHz

oder bei www.kulturradio.de –  auf Livestream klicken

oder hier: http://www.rbb-online.de/static/rbb/kul/liveplayer/index.html

Ich freue mich über Ihre Rückmeldungen und Kommentare. Vielleicht meldet sich auch das eine oder andere bisher verborgene Talent bei mir?

Frieder Butzmann,  butzi@friederbutzmann.de 

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das “nimmermeer”

Montag, 6. Juni 2011 von helgajuttapetrauwe

http://is.gd/TIaZfZ

dieser link führt sie zu einer höchst interessanten aufführung in der kulturkirche st.johannis in hamburg altona. es ist:

Eine Theaterpoesie zum Thema Suizid im Alter- “Es ist ein Recht zu leben, keine Pflicht.” Uwe G., 80 Jahre

und gestaltet als eine tanz-und theater-performance im kirchlichen raum – sicher eine herausforderung für alle beteiligten!


Fundstück: Erfahrungen eines Alzheimer-Erkrankten

Montag, 23. Mai 2011 von Redaktion Alzheimerblog

Richard Taylor hat als Psychologe und Dozent gearbeitet. Vor vier Jahren hat er die Diagnose Alzheimer bekommen. Nach einer ersten Phase der Trauer hat er sich entschieden, sich mit seiner Krankheit auseinanderzu setzen. Er schreibt über eine eigenen Erfahrungen mit dieser Krankheit, aber auch über die Reaktionen und Verhaltensweisen seiner Mitmenschen, wie sie auf ihn und seine Krankheit reagieren.

In der Frankfurter Rundschau ist nun ein interessantes Interview mit ihm erschienen: „Ich bin hier derjenige, der stirbt“

Das Interview finden Sie auf der Website  FR-Online.

Seine Erfahrungen und Erlebnisse wurden in einem Buch veröffentlicht: Alzheimer und ich.

Kurzbeschreibung des Buches:
“Richard Taylor leidet an einer Demenz, vermutlich des Alzheimer-Typs, aber er hat all seine Erfahrungen mit der Erkrankung, Gedanken und Ideen in essayistischen Innen- und Außenansichten beschrieben. Vehement vorgetragen, brillant formuliert und humorvoll gewürzt setzt er sich in seinen Beiträgen dafür ein, das Erleben der Betroffenen besser zu verstehen, deren Rechte zu verteidigen und durch Schreiben ein Stück seiner selbst zu bewahren”

Außerdem betreibt er ein Blog, allerdings auf nur englisch: www.richardtaylorphd.com

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DIE UNTOTEN. LIFE SCIENCES & PULP FICTION

Dienstag, 10. Mai 2011 von Alzheimer-Telefon

Kongress und Inszenierung – inszenierter Kongress?

Herz, Gehirn, Leber

In Hamburg findet vom 12. bis zum 14. Mai auf Kampnagel Hamburg eine überaus spannende Veranstaltung zum Thema “WANN BEGINNT EIN LEBEN? WANN ENDET EIN LEBEN? WER BESTIMMT DARÜBER?” statt.

Experten aus dem Feld der Biotechnologie, Mediziner, Bioethiker, Philosophen, Theologen, Juristen, sowie Praktiker aus dem Pflegebereich, Künstler, Film- und Medienschaffende und Popikonen treffen in unerwarteten Konstellationen und zu verschiedenen Fragestellungen in Räumen aufeinander, die einem Filmset nachempfunden sind (Hospital, Friedhof und Labor und Kino – und damit typische Orte der Produktion und Verhandlung des “Untoten”).

Die Besucher können sich durch das gesamte Setting zu jeder Zeit frei bewegen. Sämtliche Gespräche, Vorträge, Präsentationen, Performances und Experimente werden mitgeschnitten und live übertragen, so dass die Rezipienten unabhängig von ihrer Position im Set über Infrarotempfänger und Kopfhörer jeder Situation zuhören können.

Die begleitenden Workshops sind sogar als Weiterbildung für Pflegende anerkannt!

Das gesamte Programm findet man im Internet unter www.untot.info.


Fundstück: Kurzfilm “Dunkelrot”

Donnerstag, 5. Mai 2011 von Redaktion Alzheimerblog

ZEIT ONLINE zeigt auf seiner Filmseite preisgekrönte Filme vom Filmfestival Wendland Shorts. Darunter auch der Film “Dunkelrot” von Frauke Thielcke.

Ein berührender Film über ein Ehepaar, bei der die Frau an Alzheimer erkrankt. Anschauen können Sie sich ihn hier:  ZEIT ONLINE

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