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	<title>Alzheimer BLOG &#187; Buch- &amp; Filmtipps</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft</description>
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		<title>Buchrezension: Die fernen Tage der Liebe</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 11:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Bill ist Witwer, seine Kinder sind untereinander verstritten und auch sein Kontakt zu ihnen ist selten geworden. Hinzukommt, dass er mittlerweile an Alzheimer erkrankt ist und seinen Haushalt nicht mehr richtig selbst erledigen kann. Doch das Buch ist nicht vorrangig ein Buch über Alzheimer. Es ist eher ein Buch über Konflikte und Missverständnisse in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/fernen-tage-liebe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3106" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="die fernen tage der liebe" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/fernen-tage-liebe.jpg" alt="die fernen tage der liebe" width="200" height="311" /></a>Bill ist Witwer, seine Kinder sind untereinander verstritten und auch sein Kontakt zu ihnen ist selten geworden. Hinzukommt, dass er mittlerweile an Alzheimer erkrankt ist und seinen Haushalt nicht mehr richtig selbst erledigen kann.</p>
<p>Doch das Buch ist nicht vorrangig ein Buch über Alzheimer. Es ist eher ein Buch über Konflikte und Missverständnisse in der Familie, die dazu geführt haben, dass der Kontakt der Kinder untereinander und zum Vater kaum noch vorhanden ist.</p>
<p>Auch April, die Enkeltochter, wird von ihrer Mutter als widerspenstig und ungezogen betrachtet . Doch letztendlich ist sie es, die sich mit ihrem Großvater auf eine gewagte Reise nach San Francisco begibt, um ihm damit einen letzten Wunsch zu erfüllen.  Man erfährt, wie sie sich durch die Reise mit ihrem Grossvater vom pubertierenden Teenager zur verantwortungsbewussten jungen Frau entwicktelt. Ich fand es recht spannend zu sehen, wie das Kind die Herausforderung der Krankheit des Opas annimmt. Doch sie übernimmt die Verantwortung und wachst daran, bis auch sie erkennen muss, dass ihre Kräfte begrenzt sind.</p>
<p>Es ist ein leichter Familienroman, der dazu geeignet ist, sich dem Thema Alzheimer ein wenig anzunähern. Wer jedoch nähere Informationen oder tiefere Beschreibungen sucht, der sollte sich lieber eines unserer anderen <a href="http://www.alzheimerblog.de/thema/rezensionen/">Buchtipps</a> anschauen.</p>
<p>Taschenbuch: 366 Seiten<br />
Verlag: Aufbau Taschenbuch, 2010<br />
ISBN-10: 3746626293<br />
Preis 12,95 Euro</p>
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		<title>TV-Tipp: Rudi Assauer, ein Promi im Kampf gegen das Vergessen, 7.2.</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 08:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Er war ein Macher, ein Vorreiter, der gern und oft im Rampenlicht stand. Rudi Assauer, ehemaliger Manager des Fußball-Bundesligisten Schalke 04, erhielt vor zwei Jahren die Diagnose: Alzheimer. Noch ist ihm die Krankheit nicht anzumerken und er versucht, ein möglichst normales Leben in der Öffentlichkeit aufrecht zu erhalten. Er will sich von der Krankheit nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernseher-Sven-Kamin_klein3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2876" title="© Sven Kamin, fotolia.com" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernseher-Sven-Kamin_klein3.jpg" alt="© Sven Kamin, fotolia.com" width="150" height="212" /></a>Er war ein Macher, ein Vorreiter, der gern und oft im Rampenlicht stand.  Rudi Assauer, ehemaliger Manager des Fußball-Bundesligisten Schalke 04,  erhielt vor zwei Jahren die Diagnose: Alzheimer. Noch ist ihm die  Krankheit nicht anzumerken und er versucht, ein möglichst normales Leben  in der Öffentlichkeit aufrecht zu erhalten. Er will sich von der  Krankheit nicht unterkriegen lassen und zeigen, dass ein Weiterleben  trotz fortschreitender Demenz möglich ist.</p>
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<p><span id="more-3138"></span>Die Familie  versucht anfangs mit der schwierigen Situation konstruktiv und  nervenstark umzugehen. Doch im Laufe der Zeit kommt auch sie an ihre  Grenzen. &#8220;37 Grad&#8221; begleitet ihn und sein Umfeld bei seinem Weg ins  Vergessen. Der Film zeigt die Erfolge seines Lebens, seine Niederlagen  und welche Erinnerungen daran bereits verloren gegangen sind. Wir sind  bei sehr privaten Momenten dabei und beobachten, welche Klippen er in  der Öffentlichkeit umschiffen muss.</p>
<p>Dienstag, 7. Februar um 23.15 Uhr im <a href="http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,1020910_idDispatch:11330115,00.html?dr=1" target="_blank">ZDF</a></p>
<p>Einen Artikel dazu gibt es auf der Webseite der Zeitschrift WELT <a href="http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article13843589/Vor-Alzheimer-hatte-ich-immer-richtig-Schiss.html" target="_blank">www.welt.de</a></p>
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		<title>Buchvorstellung: Erste Wahl von Kathrin Pläcking</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[„Erste Wahl“, ist ein Zukunftsroman, der verspricht, niemanden nichts anzugehen. Tatsächlich werden wir wohl erleben, was Fachleute prognostizieren: in den nächsten Jahrzehnten werden immer mehr Menschen alt, womöglich pflegebedürftig und dement. Was wird das aber konkret bedeuten? Wie kann unsere Gesellschaft diese Aufgabe bewältigen? Kathrin Pläcking, Autorin und Altenpflegerin, die in Freiburg in einer Wohngemeinschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/erstewahl.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3130" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="erstewahl" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2012/01/erstewahl.jpg" alt="" width="192" height="300" /></a>„Erste Wahl“, ist ein Zukunftsroman, der verspricht, niemanden nichts anzugehen. Tatsächlich werden wir wohl erleben, was Fachleute prognostizieren: in den nächsten Jahrzehnten werden immer mehr Menschen alt, womöglich pflegebedürftig und dement.<br />
Was wird das aber konkret bedeuten? Wie kann unsere Gesellschaft diese Aufgabe bewältigen?<br />
Kathrin Pläcking, Autorin und Altenpflegerin, die in Freiburg in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit  Demenz arbeitet, hat  in einem tief bewegenden und  mutmachenden Roman erzählt, wie es gehen kann. Obwohl das Szenario, das sie entwirft, kühn ist &#8230;<br />
<span id="more-3127"></span>Ab 2034 wird allen, die auf  Leistungen von Renten- und Krankenversicherung verzichten, zum 75. Geburtstag eine großzügige Abfindung gewährt.  Und wenn das Geld verbraucht ist -  erschreckend glaubhaft beschreibt die Autorin diesen &#8216;volkswirtschaftlich notwendigen Gehorsam&#8217;! – kann man sich schmerzfrei und garantiert das Leben nehmen: Erste Wahl!<br />
Und dennoch &#8211; so wie uns Menschen mit Demenz immer wieder lehren:  Susanne, die liebenswürdige, sture und kluge Hauptperson des Romans hat trotz Demenz und trotz eines Bruders mit Altersphobie ein gutes langes Leben. Sie und die engagierte Altenpflegerin Laura bewirken sogar, dass der Bruder Achtung gewinnt sowohl vor Susannes Bedürftigkeit als auch vor ihrem unbeirrbaren Lebenswillen.</p>
<p>Martina Caldenhoven, Pflegefachkraft im Hospiz, Frankfurt, Dozentin in der Fort- und Weiterbildung Palliative Care, schreibt:<br />
„Der Mabuse-Verlag war klug, diesen Zukunftsroman zu veröffentlichen, weil er so erfrischend anders ist als die Fülle an Fach- und Ratgeberliteratur zu Demenz und alternder Gesellschaft.<br />
Es ist zu wünschen, dass das Buch eine breite Leserschaft sowohl bei Interessierten, den Kollegen sowie den Verantwortlichen und Ausbildungsleitern im Gesundheitswesen findet – es eignet sich hervorragend als Pflichtlektüre in der fächerübergreifenden Ausbildung.“</p>
<p>Taschenbuch: 180 Seiten<br />
Verlag: Mabuse-Verlag<br />
Preis: 16,90 €<br />
ISBN-10: 386321014X</p>
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		<title>TV-Tipp: Die Büchse der Pandora, am 18.01. (+24.01.)</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 08:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Familie muss sich plötzlich einer schwierigen Aufgabe stellen: Die Mutter ist an Alzheimer erkrankt. Unter der Belastung treten die lange unterdrückten Konflikte der Angehörigen zutage und stellen ihre Geduld auf die Probe. Nusret ist eine alte Bauersfrau, die in einem Haus in einem kleinen Bergdorf am Schwarzen Meer lebt. Eines Morgens verschwindet sie spurlos. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernseher-Sven-Kamin_klein3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2876" title="© Sven Kamin, fotolia.com" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernseher-Sven-Kamin_klein3.jpg" alt="© Sven Kamin, fotolia.com" width="150" height="212" /></a>Eine Familie muss sich plötzlich einer  schwierigen Aufgabe stellen: Die Mutter ist an Alzheimer erkrankt. Unter  der Belastung treten die lange unterdrückten Konflikte der Angehörigen  zutage und stellen ihre Geduld auf die Probe.<br />
</strong></p>
<p>Nusret ist eine alte Bauersfrau, die in  einem Haus in einem kleinen Bergdorf am Schwarzen Meer lebt. Eines  Morgens verschwindet sie spurlos. Ihre erwachsenen Töchter Nesrin, Güzin  und ihr Sohn Mehmet leben in Istanbul und machen sich sofort auf den  Weg in ihr Heimatdorf, um ihre Mutter zu suchen.</p>
<p><span id="more-3082"></span>Tochter Nesrin ist  Mitte 40, verheiratet und hat einen Sohn, der ihr allerhand Kummer  bereitet, weil er von zu Hause weggelaufen ist und auf der Straße lebt.  Ihre jüngere Schwester Güzin ist vielbeschäftigte Journalistin und  unglücklich verliebt. Ihr Bruder Mehmet ist arbeitslos und das schwarze  Schaf der Familie. Alle drei halten wenig vom Lebensstil des jeweils  anderen und so kommt es bereits im Auto zum Streit. Die früheren  Konflikte über Lebensvorstellungen und den toten Vater sind deutlich zu  spüren.<br />
Im Dorf ihrer Mutter suchen sie diese mit Polizei und  Dorfbewohnern und finden die alte Frau schließlich lebend, aber ohne  Erinnerung an das, was vorgefallen ist. Die Geschwister nehmen ihre  Mutter mit nach Istanbul, und Nesrin nimmt sie bei sich auf, obwohl sie  selbst unter großem Stress steht. Ihr Sohn Murat ist wohnungslos und für  sie unauffindbar. Doch Murat muss schnell feststellen, dass er nicht  dafür geschaffen ist, auf der Straße zu leben. Nach einem Überfall ist  er ohne Geld und sucht Hilfe bei seinem Onkel Mehmet.<br />
Unterdessen  diagnostizieren die Ärzte bei Nusret Alzheimer. Die alte Frau fühlt sich  in der neuen Umgebung nicht wohl und kommt in der großen Stadt mit den  Hochhäusern und Fahrstühlen nicht zurecht. In dieser Situation kommen  bei den Geschwistern die unterdrückten Gefühle und Probleme zum  Vorschein und es gelingt ihnen nicht, mit ihrer kranken Mutter  umzugehen. Überraschend findet nur der wiedergekehrte Enkel Murat,  Zugang zu seiner Großmutter und stellt sich der Aufgabe, sich um sie zu  kümmern.</p>
<h4>Mittwoch, 18. Januar 2012 um 22.40 Uhr, ARTE<strong><br />
Wiederholung:</strong> 24.01.2012 um 02:30, ARTE</h4>
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		<title>Buchrezension: Aus dem Schatten treten</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>

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		<description><![CDATA[Helga Rohra ist eine dynamische Frau, die ihr Leben immer gut im Griff hatte, als alleinerziehende Mutter und als selbstständige Dolmetscherin. In ihrem Buch, das sie mit Hilfe ihres „Schreibassistenten“ Falko Piest verfasst hat, berichtet sie über die Erfahrungen, die sie gemacht hat, nachdem sich 2008 die ersten Zeichen einer Demenz bei ihr zeigten. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/aus-dem-schatten-treten.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2854" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="aus dem schatten treten" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/aus-dem-schatten-treten.jpg" alt="" width="165" height="257" /></a>Helga Rohra ist eine dynamische Frau, die ihr Leben immer gut im Griff hatte, als alleinerziehende Mutter und als selbstständige Dolmetscherin. In ihrem Buch, das sie mit Hilfe ihres „Schreibassistenten“ Falko Piest verfasst hat, berichtet sie über die Erfahrungen, die sie gemacht hat, nachdem sich 2008 die ersten Zeichen einer Demenz bei ihr zeigten.</p>
<p>Die einsetzenden Wortfindungsstörungen, sowohl in den Fremdsprachen als auch im Deutschen, führten dazu, dass sie ihre Berufstätigkeit aufgeben musste. Dazu kamen Probleme mit Alltagsdingen wie der Bedienung des Laptops, Orientierungsstörungen in bekannter Umgebung und optische Halluzinationen. Bis zur Diagnose „Lewy-Body-Demenz“ war es dann noch ein weiter Weg für die heute 58-jährige Frau. Mit ihrem Buch will Helga Rohra dazu beitragen, das Bild von Menschen mit Demenz, das in der Gesellschaft mit hohem Alter, Hilflosigkeit, Pflegebedürftigkeit und Abhängigkeit verknüpft ist, zu verändern.<span id="more-2842"></span></p>
<p>Sie selbst passt nicht in dieses Bild. Auch wenn es nur wenige Menschen gibt, die so früh an einer Demenz erkranken und sich sprachlich weiterhin so gut ausdrücken können wie sie, gibt es doch eine große Zahl von Menschen, die mit einer Demenz im Anfangsstadium leben und ebenfalls noch weit von diesem Schema der völligen Hilflosigkeit entfernt sind. Helga Rohra plädiert dafür, dass sich Demenzbetroffene viel stärker als bisher selbst mit einbringen und mitentscheiden.</p>
<p>Dies braucht Veränderungen auf beiden Seiten: Betroffene müssen bereit sein, aus dem Schatten zu treten, Gesunde müssen bereit sein, Erkrankte mit ihren Fähigkeiten und Meinungen einzubeziehen: „Für den Fall, dass ich Unterstützung brauchen sollte, habe ich bereits jetzt eine Bitte: Reden Sie mit mir statt über mich. Entscheiden Sie nicht über meinen Kopf hinweg, sondern beteiligen Sie mich an Entscheidungen, die mich betreffen. Erklären Sie mir die Angelegenheit so, dass ich sie verstehen kann, anstatt den für Sie leichteren Weg einer Entscheidung hinter meinem Rücken zu wählen.“</p>
<p>Susanna Saxl, Berlin</p>
<p>Helga Rohra:<br />
Aus dem Schatten treten.<br />
Warum ich mich für unsere Rechte als Demenzbetroffene einsetze<br />
Mabuse Verlag 2011<br />
133 Seiten, 16,90 €</p>
<p>PS: In der Wochenendausgabe der taz vom 7. Januar gibt es ein längeres Interview mit Helga Rohra. Download zum Preis von 1,29 Euro möglich hier: <a href="http://www.taz.de/zeitung/e-paper/e-kiosk/" target="_blank">http://www.taz.de/zeitung/e-paper/e-kiosk/</a></p>
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		<title>Buchrezension: Mein Tanz mit der Demenz</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 13:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Demenz positiv leben? Geht das überhaupt? Christine Bryden macht uns mit ihrem Buch deutlich, dass die Diagnose Demenz nicht das Ende des Lebens ist, sondern dass man auch mit einer Demenzerkrankung noch gern leben, positive Erlebnisse haben und neue, schöne Erfahrungen machen kann. Während sie sich in ihrem ersten Buch „Who will I be [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/tanz-mit-der-demenz.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2847" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="tanz mit der demenz" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/tanz-mit-der-demenz.jpg" alt="" width="156" height="239" /></a>Mit Demenz positiv leben? Geht das überhaupt? Christine Bryden macht uns mit ihrem Buch deutlich, dass die Diagnose Demenz nicht das Ende des Lebens ist, sondern dass man auch mit einer Demenzerkrankung noch gern leben, positive Erlebnisse haben und neue, schöne Erfahrungen machen kann.</p>
<p>Während sie sich in ihrem ersten Buch „Who will I be when I die“ noch mit der Angst vor dem Verlust ihrer Identität auseinandersetzt, nimmt sie uns in dem zweiten Buch „Mein Tanz mit der Demenz“ mit auf eine Reise, die voll ist von Erlebnissen, die Mut machen. Sie hat das Glück, schon erkrankt, einen neuen Partner zu finden und zu heiraten. Das ist sicher nicht alltäglich.</p>
<p>Aber sie zeigt uns auch, wie ihre Offenheit, ihre Art und Weise mit der Krankheit umzugehen ihr viel Unterstützung und Zuspruch von ganz unterschiedlichen Menschen gibt. Ein positives Beispiel für andere von dieser Diagnose betroffene Menschen, aber auch für uns Ansprechpartner.</p>
<p>Sabine Jansen, Berlin</p>
<p>Christine Bryden:<br />
Mein Tanz mit der Demenz.<br />
Trotzdem positiv leben<br />
Huber 2011<br />
256 Seiten, 24,95 €</p>
<div class='wp_likes' id='wp_likes_post-2845'><a class='like' href="javascript:wp_likes.like(2845);" title='' ><img src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/plugins/wp-likes/images/like.png" alt='' border='0'/>Gefällt mir!</a><span class='text'></span>
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		<item>
		<title>TV-Tipp: Talkshow Maischberger, 20.12.</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 13:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Titel der Talkshow Maischberger am 20.12. lautet: Nur die Liebe zählt. Auf den ersten Blick klingt das nicht passend zu diesem Blog, doch zwei der vier Gäste könnten auch für Sie interessant sein. Zum einen ist dort Roberto Blanco, der in diesem Jahr einen Spot zum Thema Alzheimer gedreht, der vermutlich auch an diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernseher-Sven-Kamin_klein2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2809" title="© Sven Kamin, fotolia.com" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernseher-Sven-Kamin_klein2.jpg" alt="© Sven Kamin, fotolia.com" width="150" height="212" /></a>Der Titel der Talkshow Maischberger am 20.12. lautet: Nur die Liebe zählt. Auf den ersten Blick klingt das nicht passend zu diesem Blog, doch zwei der vier Gäste könnten auch für Sie interessant sein.</p>
<p>Zum einen ist dort Roberto Blanco, der in diesem Jahr einen Spot zum Thema Alzheimer gedreht, der vermutlich auch an diesem Abend gezeigt wird.</p>
<p>Desweiteren ist Inge Jens zu Gast, die Ehefrau des Tübinger Professors Walter Jens, der vor 3 Jahren an Demenz erkrankt ist. &#8220;Meinen Partner habe ich verloren“, sagt Inge Jens. &#8220;Trotzdem bleibt er  der Mensch, dem ich angehöre, dem ich Treue gelobt habe – in guten und  in schlechten Tagen.&#8221;</p>
<p>Zu sehen sind Roberto Blanc und Inge Jens bei Maischberger am 20.12. um 23.45 Uhr, <a href="http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/menschen-bei-maischberger/sendung/2011/nur-die-liebe-zaehlt-100.html" target="_self">ARD </a></p>
<p>Wer den mit dem Politikaward ausgezeichneten Spot noch nicht kennt, kann ihn sich bei youtube anschauen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xFH73-3IjlY" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=xFH73-3IjlY</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>TV-Tipp: Alzheimer-Krankheit &#8211; Wird sie bald heilbar sein? 27.11., 28.11. und 2.12.2011</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/11/24/tv-tipp-alzheimer-krankheit-wird-sie-bald-heilbar-sein-27-11-28-11-und-2-12-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 15:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Wissenssendung &#8220;Fazination Wissen &#8221; geht es am nächsten Wochenende um das Thema Alzheimer. Noch immer gibt es keine Möglichkeit die Krankheit zu stoppen oder gar zu heilen. Doch die Forschung hat in den letzten Jahren immer wieder neue Wege eingeschlagen. Einige aktuelle Ansätze werden in der Sendung vorgestellt. Ausgestrahlt wird sie vom Bayerischen Rundfunk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernseher-Sven-Kamin_klein3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2876" title="© Sven Kamin, fotolia.com" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernseher-Sven-Kamin_klein3.jpg" alt="© Sven Kamin, fotolia.com" width="150" height="212" /></a>In der Wissenssendung &#8220;Fazination Wissen &#8221; geht es am nächsten Wochenende um das Thema Alzheimer.<br />
Noch immer gibt es keine Möglichkeit die Krankheit zu stoppen oder gar zu heilen.</p>
<p>Doch die Forschung hat in den letzten Jahren immer wieder neue Wege eingeschlagen. Einige aktuelle Ansätze werden in der Sendung vorgestellt.</p>
<p>Ausgestrahlt wird sie vom <a href="http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/faszination-wissen/faszination-wissen110.html">Bayerischen Rundfunk</a></p>
<p>27.11., 21:15 Uhr, BR<br />
28.11., 9:30 Uhr, BR alpha<br />
2.12., 19:00 Uhr, BR alpha</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Thema &#8220;Alzheimer&#8221; bei Günther Jauch am letzten Sonntag</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/11/22/thema-alzheimer-bei-gunther-jauch-am-letzten-sonntag/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 14:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DAlzG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt und die Diskussionsrunde am 20.11. drehte sich tatsächlich um das Thema Alzheimer. Die Meinungen zur Sendung waren geteilt. Einige Zuschauer fanden es gut, dass das Thema in diesem Rahmen aufgegriffen wurde, andere waren enttäuscht, weil schwierige Themen nicht angesprochen wurden bzw. der Gesundheitsminister Daniel Bahr keine weitergehenden Zusagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt und die Diskussionsrunde am 20.11. drehte sich tatsächlich um das Thema Alzheimer. Die Meinungen zur Sendung waren geteilt. Einige Zuschauer fanden es gut, dass das Thema in diesem Rahmen aufgegriffen wurde, andere waren enttäuscht, weil schwierige Themen nicht angesprochen wurden bzw. der Gesundheitsminister Daniel Bahr keine weitergehenden Zusagen gemacht hat.</p>
<p>Parallel zur Sendung und im Anschluss daran wurde ein Forum geschaltet, in dem die Experten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft auf Fragen der Zuschauer antworten. Fast 300 Fragen wurden in diesem Forum gestellt &#8211; die Mitarbeiterinnen der DAlzG sind mit ihrer Beantwortung noch immer beschäftigt.</p>
<p>Sie können die Sendung im Internet ansehen und sich auch im Forum über die vielen Fragen informieren unter: <br />
<a href="http://daserste.ndr.de/guentherjauch/index.html">http://daserste.ndr.de/guentherjauch/index.html</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>TV-Tipp: Ein Roboter für die Seele, 23.+24.+28.11.</title>
		<link>http://www.alzheimerblog.de/2011/11/21/tv-tipp-ein-roboter-fur-die-seele-23-24-28-11/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 10:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Alzheimerblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch- & Filmtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ooooh, wie niedlich und die hübschen Augen!&#8221; Die Pflegerinnen der Demenzstation im St. Nikolaus Hospital in Kalkar verfallen kollektiv in Entzücken, als sie PARO zum ersten Mal im Arm halten. Knapp 3 Kilo schwer und prall gefüllt mit Sensoren, Motoren, Silikonkissen. PARO ist ein kleiner Roboter in Gestalt einer Babyrobbe. Kuscheliges Fell und der süße [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernseher-Sven-Kamin_klein3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2876" title="© Sven Kamin, fotolia.com" src="http://www.alzheimerblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fernseher-Sven-Kamin_klein3.jpg" alt="© Sven Kamin, fotolia.com" width="101" height="143" /></a>&#8220;Ooooh, wie niedlich und die hübschen Augen!&#8221; Die Pflegerinnen der Demenzstation im St. Nikolaus Hospital in Kalkar verfallen kollektiv in Entzücken, als sie PARO zum ersten Mal im Arm halten. Knapp 3 Kilo schwer und prall gefüllt mit Sensoren, Motoren, Silikonkissen. PARO ist ein kleiner Roboter in Gestalt einer Babyrobbe. Kuscheliges Fell und der süße Augenaufschlag wecken Emotionen.</p>
<p>Genau darum geht es: Verschüttete Gefühle bei Demenzkranken hervor locken. Der Roboter soll durch Kuscheln und Knuddeln als emotionaler Türöffner in der Therapie funktionieren. Doch Kritiker stellen die Frage: Darf man Mensch durch Maschine ersetzen? Als erste Einrichtung in Nordrhein-Westfalen testet die Klinik in Kalkar diese &#8220;Kuschelrobbe&#8221; an ihren schwer kranken Patienten. Die Robbe reagiert auf Berührung, Streicheln und die menschliche Sprache. Funktioniert das Experiment? Schafft es PARO wirklich, den Demenzkranken in Kalkar zu helfen? Reporter Thomas Förster hat die Tränen und die Freude von Kranken, Angehörigen und Pflegern miterlebt.</p>
<p>Jeweils im <a href="http://www.wdr.de/tv/huh/sendungsbeitraege/2011/11/23.jsp" target="_blank">WDR</a>:</p>
<p>23.11. um 18.05 Uhr<br />
24.11. um 09.45 Uhr<br />
28.11. um 14.15 Uhr</p>
]]></content:encoded>
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