Donnerstag, 28. Juli 2011 von Alzheimer-Telefon

Vor allen Dingen eine sozialkritische und gute Darstellung der kulturellen Besonderheiten im Iran.
Religion Ehre und Tradition spielen eine große Rolle.
Weil sein Vater demenzkrank ist und nicht allein leben kann, will der Ehemann nicht mit Frau und Kind in die USA. Das Paar lässt sich nach längerem hin und her scheiden, damit die Tochter mit der Ehefrau ausreisen darf.
Schlussendlich zeigt der Film welche massiven Konflikte durch die Pflege eines Elterteils in Ehen der Kinder entstehen können. Die Belastung wird deutlich, der emotionale Konflikt zerrt an den Nerven des Sohnes und seiner nun geschiedenen Frau. Die Tochter ist stark hin und her gerissen bei der Frage bei wem sie leben möchte und kann sich nicht entscheiden.
Mein Kommentar: Ein guter Film. Die Demenz des Vaters ist Grund für die Trennung des Paares. Die Krankheit des Vaters wird teilweise unrealistisch dargestellt.
Dorothea Völling
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Donnerstag, 21. Juli 2011 von Alzheimer-Telefon
Wie können Eltern, Erzieher und andere Personen, die sich mit Kindern beschäftigen, ihnen verständlich erklären, warum sich zum Beispiel die Großeltern merkwürdig benehmen oder sich die alte Nachbarin seltsam verhält?
Gabriele Matzantke hat eine leicht verständliche und daher genial anmutende Idee zur Erklärung gefunden. Um diese Idee geht es in der Geschichte von Paul und seinen Opa Peter.
Opa Peter zieht bei Paul und seiner Mutter ein, da er alt und nicht mehr gesund ist. Er vergisst in der letzten Zeit viele Dinge und verhält sich nach Pauls Meinung merkwürdig. Opa Peter sieht nicht krank aus, sondern nur alt. Am Frühstückstisch stellt er sich seinem Enkel als Peter Weber vor. Außerdem vergisst er, was es eben zum Mittagessen gab, obwohl es sein Lieblingsgericht war: Schweinebraten mit Klößen. Wenn aber Opa Peter mit seinem Enkel Fußball spielt, dann ist er wie früher. Er erzählt Geschichten von seinen Freunden und von Oma Leni.
Paul fragt sich, warum sein Opa die neuen Sachen vergisst, aber die alten Erinnerungen, wie zum Beispiel das Fußballspielen behält? Seine Mutter versucht es ihm zu erklären: (Weiterlesen
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Stichwörter: Kinder
Mittwoch, 20. Juli 2011 von Heidi
Ab einem gewissen Stadium sitzen unsere Angehörigen fast nur noch in ihrem Lehnstuhl oder auf dem Sofa und dösen vor sich hin. Wir lassen sie in Ruhe in der Annahme, dass sie ein Nickerchen halten und nicht mitbekommen, was um sie herum geschieht.
Nicht so bei meiner Mutter. Bei ihr gibt es eine weitere Funktion: sie schaltet auf stand-by. Sie kennen doch diese Funktion am Fernseher, wo der rote Knopf nur darauf wartet, aktiviert zu werden. Oder am PC, wo der Bildschirm vorübergehend dunkel wird, bis jemand auf eine beliebige Taste drückt.
Genau so sieht dieser stand-by-Zustand bei meiner Mutter aus: Sie hat den Kopf leicht gesenkt, die Augen geschlossen, den Körper entspannt. Scheint gar nicht zu bemerken, ob die Fliege an ihr vorbeihuscht oder ob ich vor ihr stehe. Doch sobald ich mich neben sie setze und sie anspreche, beginnen die Mundwinkel zu zucken. Wenn ich dann ihre Hand nehme, gehen die Augen zeitlupenlangsam auf. Sie schaut mit leerem Blick in meine Richtung. Nach einem Moment tritt Erkennen auf, es breitet sich ein strahlendes Lächeln aus. Wenn wir jetzt miteinander Gymnastikübungen machen oder singen, ich sie aufnehme, um mit ihr ein wenig im Zimmer herumzugehen, dann ist sie voll dabei. So, als ob man einen Schalter umgelegt hätte. Sofort nach dem Hinsetzen schließt sie erschöpft die Augen und schläft ein. Das ist die echte Nickerchenpause für maximal zehn Minuten. Danach schaltet sie um auf stand-by. Die Körperhaltung verändert sich nur geringfügig. Kopf weiterhin gesenkt, Augen geschlossen, Körperhaltung jedoch weniger schlaff. So, als ob sie nur darauf wartet, angesprochen zu werden. (Weiterlesen
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Stichwörter: Tipps für den Alltag
Dienstag, 19. Juli 2011 von helgajuttapetrauwe
www.programm-altersbilder.de
ein link vom bundesministerium für familien, senioren, frauen und jugend, der in schöner weise die problematik – wenn es denn eine ist….! – “alter” in all ihren facetten aufzeigt, mit filmen, fotos uvm. kein ausschließlicher bezug zu alzheimer, aber wir wissen ja alle, wie fliessend die grenzen dahin sind…
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Stichwörter: allgemein "alter"