Montag, 3. Januar 2011 von Anna Audorf
Ein weiteres ereignisreiches Jahr liegt hinter uns! Ende 2008 fand die Überleitung von Schwiegermutti (Alzheimer Demenz) in die vollstationäre Langzeitpflege des St. Johanneshauses in Berlin statt. Als Angehörige sind wir hochzufrieden! Unsere Erwartungen wurden bis heute übererfüllt. Das Haus-Programm, die Pflege und die Atmosphäre sind richtig gut.
Im Jahre 2009 zerbrach mein Schwiegerpapa an der Situation. Er kam mit den Themen Demenz und Krankheiten nicht klar. Nach vielen gesundheitlichen Zusammenbrüchen fand gemeinsam mit dem Krankenhaus ebenfalls eine Überleitung in die vollstationäre Pflege des St. Johanneshauses statt.
In unserer heutigen Gesellschaft wird sehr viel über das Pflegesystem in Deutschland „gemeckert“! Sehr zu Unrecht! Ob arm oder reich – in Deutschland erhält jeder eine Chance auf Unterstützung.
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Sonntag, 14. September 2008 von Anna Audorf
Die Alzheimer Erkrankung stellt eine große Herausforderung in unserer Gesellschaft dar. Nur wenige Menschen sind in der Lage, mit diesen oft kaum vorstellbaren Schwierigkeiten umzugehen, die im Zusammenleben mit einem demenzkranken Menschen entstehen. Die kompetente Beratung der Alzheimer Gesellschaft erleichtert das Leben unserer Familie sehr. Hilfestellungen gibt es zu diesen Punkten:
- Nach der Diagnose der Krankheit das sofortige Aufsuchen eines Notares und Hilfe beim Verfassen der notariell beglaubigten Patientenverfügung und der Vorsorgevollmachten, die Wohnen, Finanzen und Gesundheit regeln
- Aufklärung über die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung
- Antrags- u. Begutachtungsverfahren / Verhinderungs- u. Kurzzeitpflege (PflEG)
- Sonstige Leistungen, z.B. Anerkennung der Schwerbehinderung
- Befreiung von der Ausweispflicht
- Beantragung einer Reha-Maßnahme trotz der Pflegestufe III
- In Würde Abschied nehmen – Demenzkranke begleiten bis zuletzt
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