Eine bunte Brille für einen demenzkranken Mann
Der kreative Dialog mit Kindern und alten, häufig demenziell erkrankten Menschen fördert Kreativität und Verständnis für das Alter. Im Kunstunterricht beschäftigen sich die Schulkinder mit Portraits und ich gebe ihnen eine Idee, wie sich das anfühlt, sich gegenseitig zu zeichnen. Im Deutschunterricht oder Sozialkunde wird eine Auseinandersetzung mit Demenz angeregt. Parallel dazu findet die erste Annäherung an die Bewohner im Heim findet über das Porträtieren statt. Das Modellsitzen ist meistens ein kommunikativer Vorgang; Gesichtszüge identifizieren, Gefühle wahrnehmen und anerkennen. Diese Kontaktaufnahme legt erste Spuren bei Demenzkranken. Eine relativ hohe Anzahl an Bewohnern wird dadurch aktiviert.
Dann begegnen sich beide (Ältere und Kinder) im dafür vorgesehenen Gemeinschaftsraum im Seniorenheim: jedes Kind geht mit einem Porträt seiner Wahl auf den Bewohner zu, begrüßt ihn/sie und lädt zum gemeinsamen Malen ein. (Weiterlesen )






