Donnerstag, 19. Januar 2012 von Marita Gerwin
„Stell dir vor, Oma hat…..
…. kürzlich dem Kassierer im Supermarkt das Wechselgeld aus der Hand geschlagen. Er solle ihr gefälligst echte DM geben.”
Ein Theaterstück zum Vergessen.
„Stell Dir vor, Oma hat….“ so heißt das Theaterstück, das von der KulturWerkStadt Netphen aufgeführt wird. Wie gehen Betroffene und deren Angehörige mit Demenz um? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Theaterstück, dessen Darsteller zwischen acht und 80 Jahre alt sind.
Das Stück zeigt Szenen aus dem Leben einer Familie, die mit einer an Alzheimer erkrankten Oma zusammenlebt. (Weiterlesen
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Stichwörter: Theater
Donnerstag, 16. Juni 2011 von Marita Gerwin
Das Handbuch aus der Praxis ist online verfügbar.
Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz – um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Stadt Arnsberg in enger Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung zu einer “Lern-Werkstadt Demenz”, zu einer lernenden Stadt.
Das Ergebnis der Arnsberger “Lern-Werkstadt Demenz” zeigt, was alles bewegt werden kann, wenn die Kommune Verantwortung übernimmt und Demenz zum öffentlichen Thema macht, zu einer Aufgabe für viele Akteure und diese Akteure durch Ansprache, Beratung und Vernetzung unterstützt.
Arnsberg hat erfahren, dass die intensive Beschäftigung mit Demenz eine Stadt sozial produktiver und lebendiger macht sowie den sozialen Zusammenhalt in der Stadt stärkt – insbesondere in den Familien, in denen Menschen mit Demenz begleitet und betreut werden.
Wir wollen diese Erfahrungen mit dem Handbuch an interessierte Städte und Initiativen weitergeben. Es ist online abrufbar über www.projekt-demenz-arnsberg.de oder zu beziehen über die Fachstelle Zukunft Alter der Stadt Arnsberg.
Den Link zur Online-Version des Handbuches mit vielen Beispielen aus der Praxis finden Sie hier Handbuch online
Ansprechpartner:
Martin Polenz, Lange Wende 16a, 59755 Arnsberg, 02932 201 2206, m.polenz@arnsberg.de
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Mittwoch, 13. April 2011 von Marita Gerwin
In 20 Jahren soll nach Schätzungen jeder 40ste Mensch in Deutschland von Demenz betroffen sein (oder anders: 2 Millionen Menschen mit Demenz bei gut 77 Millionen Menschen). Ein immer größer werdendes Problem für alle. Wer soll sich um die Bedürftigen kümmern, wer soll das bezahlen? Nur durch langfristige Vorbereitung und wenn alle mithelfen wird das gehen, meint die Stadt Arnsberg. Vor drei Jahren richteten die Sauerländer ein Modellprojekt Projekt Demenz Arnsberg ein. Systematisch vernetzen die Mitarbeiter professionelle Helfer und ehrenamtliche Helfer mit betroffenen Dementen und deren Betreuern. Eine vielversprechende und nachahmenswerte Taktik für andere Gemeinden. Ein Film von Andrea Budke.
Sendetermine zwischen 16. und 22. April auf dem ZDF-Infokanal:
info 16.04.2011 Sa 15:45 Leben mit dem Vergessen
info 17.04.2011 So 5:30 Leben mit dem Vergessen
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Stichwörter: Anrsberg, Projekt
Montag, 4. April 2011 von Marita Gerwin

Foto: Ute Flashpöhler- Pressestelle Diakonie Ruhr-Hellweg
ZDF zu Gast im „Haus zum Guten Hirten“
Mit großer Vorfreude warten die Seniorinnen und Senioren im „Haus zum Guten Hirten“ auf „ihre“ Kinder. Ein Strahlen geht über die Gesichter, als sich die Tür im Seniorenzentrum der Diakonie Ruhr-Hellweg öffnet und die Kinder der KiTa „Kleine Strolche“ und der Grundschule „Birkenpfad“ hereinstürmen. Der Nachwuchs kennt sich hier aus. Seit fast zweieinhalb Jahren basteln, singen oder malen die Kleinen gemeinsam mit den Senioren. Davon profitieren beide Seiten. Vor allem aber die demenzkranken Bewohner blühen beim Kontakt mit den Kindern auf.
Auf das erfolgreiche Projekt wurde auch das ZDF aufmerksam. Auf Einladung des Projekts Demenz Arnsberg sah sich das Fernsehteam einen Tag lang verschiedene Facetten des Aktionsprogramms für Menschen mit Demenz im Raum Arnsberg an. Im „Haus zum Guten Hirten“ fingen sie mit Kamera und Mikrofon ein, wie aus einem Stück Ton Schmetterlinge, Ostereier und Schäfchen entstehen und dabei ganz nebenbei die Generationen viel von einander lernen.
Der achtjährige Sören und seine 93-jährige Partnerin sind dabei ein gutes Team. Fürsorglich hilft er ihr beim Anziehen der Schürze. Im Kneten und Ostereierrollen ist die Seniorin spitze, erinnert sie das doch an frühere Zeiten, als sie häufig für das Familienmittagessen unzählige Klösschen rollen musste. Sören verziert die Kugeln. Dann setzt er zwei Kugeln aufeinander und formt lange Ohren – fertig ist der Osterhase. „Psst!“ Er legt den Finger auf dem Mund und gibt der lautstark nach Ton rufenden Tamara ein Zeichen, leiser zu sein. Seine Partnerin macht nach getaner Arbeit ein kleines Nickerchen im Rollstuhl.
„Hier verlieren die Kinder Berührungsängste und lernen, Rücksicht nehmen“, erklärt Margit Albers, Leiterin der KiTa, der Reporterin den Gewinn für die Kinder, die heute nur noch selten in Mehrgenerationenfamilien aufwachsen. Auch erfahren sie viel von der Großeltern- und Urgroßelterngeneration über das Leben von früher.
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Stichwörter: Kinder
Donnerstag, 17. März 2011 von Marita Gerwin
Eine anrührende Geschichte über die innige Feundschaft zwischen der 5-jährigen Laura und ihrer 86-jährigen, demenzerkrankten Uroma Hedwig.
“Sagen Sie mal, junge Dame, wer sind Sie eigentlich? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor? Haben wir uns schon einmal gesehen?“ fragte Uroma Hedwig ihre Enkelin Laura. Zuerst stutzte Laura ein wenig irritiert. Uroma Hedwig machte sicher einen Scherz mit ihr. Oder wusste sie es wirklich nicht? Laura zweifelte einen Moment lang. Doch dann lächelte sie ihre Uroma verschmitzt an, blinzelte ihr ein Auge zu, streichelte dabei zärtlich ihre Hand und hüfte auf ihren Schoß, so wie sie es immer getan hat. „Ich bin Deine kleine Laura und Du bist meine Lieblings-Uroma Hedwig!“
„Das ist ja schön!“ strahlte die 86-jährige Dame erleichtert. Laura hatte das Gefühl, als wenn Uroma Hedwig ein Stein vom Herzen gefallen wäre. Laura ist gerade 6 Jahre alt geworden. Sie weiß inzwischen, was in Uromas Kopf los ist. Die Mama hat ihr erzählt, dass Uroma Hedwig´s Gehirn nicht mehr so gut funktioniert. Erst war die Uroma nur ein bisschen vergesslich. Dann hat sie Laura dreimal am Vormittag das Gleiche erzählt und gefragt „Sag mal, hab ich das sonst auch immer so gemacht?“ Manchmal flüsterte sie Laura heimlich zu: „Weißt Du noch, wie ich heiße?“
Was war nur passiert im Kopf von Uroma Hedwig? „Ist es nebelig in ihrem Kopf?“, fragt Laura interessiert nach. Ihre Mama lächelt „Ja, so kann man es vielleicht erklären. Doch es gibt immer wieder kurze Momente, da ist alles klar in ihrem Kopf. Es gibt tief im Gehirn ein Zentrum, in dem ihre Gefühle und Erinnerungen schlummern und darauf warten, von uns geweckt zu werden. Besondere Erlebnisse ihres Lebens, schöne und auch weniger schöne, hat sie dort abgespeichert. Manche gehen leider für immer verloren, doch ihr Herz wird nicht dement, da bin ich mir ganz sicher“ erklärt ihr die Mama. „Das Herz wird nicht dement? Was bedeutet denn das Wort dement?“ will Laura wissen. „Kann sich Uroma Hedwig, deshalb auch nichts Neues mehr merken? Wann wird sie denn wieder gesund?“ (Weiterlesen
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Stichwörter: Kinder
Montag, 14. März 2011 von Marita Gerwin
von Marita Gerwin und Martin Polenz
In Annas Familienleben begann ein neues Kapitel durch einen Anruf ihrer 84-jährigen Mutter Ida. “Das Einkaufen, die Bankgeschäfte – der ganze Alltag ist für mich so schwierig geworden. Ich fühle mich so alt. Ich vergesse immer mehr. Mein Arzt sagt: ‚Das ist halt das Alter, da kann man nichts machen’. Was soll ich nur tun? Ich schaff das alles nicht mehr allein. Ich finde mich nicht mehr zurecht in meiner eigenen Wohnung. Ich habe beschlossen, jetzt doch in ein Seniorenheim umzuziehen. Oder was meinst du, Anna?“ Sie war untröstlich. Vor nichts hatte Mutter Ida so viel Angst, wie vor einer Abhängigkeit und Unselbständigkeit. Und nun das! „Ach Mama, so schlimm wird es doch nun auch nicht sein. Weißt du was? Schlaf erst einmal eine Nacht drüber und morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus“, munterte Anna ihre Mutter auf, obwohl sie gleichzeitig ein mulmiges Gefühl beschlich. Anna fühlte sich zerrissen zwischen den verschiedenen Erwartungen an sie.
In dieser Nacht konnte Anna nicht schlafen. (Weiterlesen
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Stichwörter: Alltag, Pflegeheim
Samstag, 5. März 2011 von Marita Gerwin
Die Erinnerungen verschönern das Leben, aber das Vergessen allein macht es erträglich. (Honoré de Balzac)
Wie wichtig sind Erinnerungen für unser Leben? Stimmt es wirklich, dass Erinnerungen unsere Identität bestimmen, insbesondere in fortgeschrittenem Alter? An was erinnere ich mich und wie? Habe ich Einfluss auf meine Erinnerungen, oder konstruiere ich sie vielleicht selbst? Was ist objektiv und was ganz subjektiv? Sollte ich schon während meines Lebens dafür sorgen, dass ich später gute Erinnerungen an mein Leben habe? Was machen Erinnerungen mit mir und meinen Mitmenschen? Und was passiert, wenn ich immer mehr vergesse? Ist das wirklich immer schlimm oder manchmal auch gnädig, befreiend, versöhnend?
Das TEATRON THEATER möchte sich mit diesen Fragen zusammen mit Menschen verschiedener Altersgruppen auseinander setzen, schwerpunktmäßig jedoch mit älteren Menschen. Aber auch jüngere Menschen sind willkommen, die sich mit dem Thema Erinnerung aus der Perspektive des Älterwerdens auseinandersetzen möchten.
In Form eines Theater-Workshops soll die Möglichkeit entstehen, eigene Erfahrungen mit dem Thema zu reflektieren, Fragen zu stellen, neue Blickwinkel zu eröffnen. Sowohl in Gesprächen als auch in aktiven Theaterübungen soll ohne inhaltliche Vorgaben möglichst frei, kreativ und spielerisch mit dem Thema umgegangen werden. Am Ende des dreiteiligen Workshops wird eine Präsentation der Arbeitsergebnisse in der KulturSchmiede Arnsberg stattfinden.
Drei auf einander aufbauende Workshop – Bausteine sollen an folgenden
Terminen in der KulturSchmiede, Apostelstr. 5, 59821 Arnsberg stattfinden:
04. – 08.04.2011 jeweils 16 – 19 Uhr Ort noch unbekannt
02. – 06.05.2011 jeweils 16 – 19 Uhr KulturSchmiede Arnsberg
14. – 19.06.2011 jeweils 16 – 19 Uhr KulturSchmiede Arnsberg
19.06.2011 Präsentation 19 : 00 Uhr KulturSchmiede Arnsberg
20.06.2011 Präsentation 19 : 00 Uhr KulturSchmiede Arnsberg
21.06.2011 Präsentation 19 : 00 Uhr KulturSchmiede Arnsberg
Ein Kooperationsprojekt des TEATRON THEATERs und der Lern-Werkstadt Demenz Arnsberg.
e-mail: info@teatron-theater.de
www.bildungsstadt-arnsberg.de
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Stichwörter: Erinnerungen, Theater
Dienstag, 22. Februar 2011 von Marita Gerwin

Alle Fotos von Dr. Jürgen Richter
“Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden!”
Anne sitzt mit ihrem grünen Plastiksack auf der Bühne der Kulturschmiede in Arnsberg. Sie hat all ihre Habseligkeiten, an denen sie hängt, in diesem grünen Sack verstaut. Sieben Damen schauen sie schweigend an, dabei summen sie das Lied „Ganz Paris träumt von der Liebe….“
Rund um die Bühne sitzen 90 Zuschauer. Hautnah erleben sie die Präsentation der Ergebnisse des Theater-Workshops der acht Teilnehmerinnen im Alter zwischen 40 bis über 70 Jahren im TEATRON THEATER.
Geschäftiges Treiben auf der Bühne: Johanna strickt; Rosi liest Anweisungen auf Medikamentenschachteln; Eva schaut alte Fotos an; Doris schreibt Gedichte; Lisa zieht ihre langen Handschuhe an; Dorothee repariert etwas.
Ein munterer Satz-Pingpong beginnt. Scheinbar wild aneinander gereihte Sätze, gestenreich und emotional von den Damen vorgetragen, nebeneinander gesetzt, verschmelzen zu einer Einheit, verbinden sich zu einer Geschichte rund um das Altern. Es ist mucksmäuschen still im Publikum. Gebannt hören wir zu und entdecken Parallelen zu unserer eigenen Lebenswelt……
Im Alter muss man nicht mehr schön sein…aber man muss gut aussehen. Für einen Flammkuchen – da würde ich mein Leben geben.Und dann noch ein gutes Glas Rotwein dazu……. Mhm …..Wenn du Herzschmerzen hast, dann nimm Baldrian, das beruhigt. Ich bin Elektroniker, eigentlich Elektronikerin, E – lek – tro – ni – ke – rin. Falten, Besenreiser, Cellulitis, rote Flecken, braune Flecken, Altersflecken. Was ist Schein, was ist Wahrheit? Meine Mutter hat ihr Leben lang im Garten gearbeitet, und bei jeder Blume denke ich an sie. Ein Altenheim mitten im Wohngebiet? Das will doch keiner! Jung dynamisch ist in! Mein 81- jähriger Vater hat sich wieder eine Freundin ausgesucht, aber er meint, das wird wohl nichts, die ist noch zu fit. Wenn ich nicht mehr laufen kann, kauf ich mir ´n Rentnerporsche! Oh, ich freu mich jetzt schon – wenn ich alt bin, geht der Wecker nicht mehr. Mein Bauchnabel hat sich gesenkt. Alter ist ja auch was Schönes! Man kommt schon ins Überlegen, was wohl mal sein wird mit dem eigenen Tod. Die ganz Alten, die will ja keiner sehen! Ich habe morgens immer solche Verdauungsprobleme. Lasst mich doch alle einfach in Ruh! Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden!“
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Stichwörter: Theater
Donnerstag, 4. November 2010 von Marita Gerwin

Ein regnerischer Sonntag. Ich stehe vor meinem Bücherregal im Wohnzimmer. Ein ledergebundenes, kleines Buch fällt mir in den Blick. Herauspurzeln drei längst vergessene Glanzbilder. Gedankenverloren schlage ich es auf und entdecke eine wunderschöne, bunt bemalte Seite in schönster Kinder-Schrift. Schmunzelnd tauche ich ein in eine längst vergangene Welt und lese: “Wenn du einst nach vielen Jahren, dieses Büchlein nimmst zur Hand, denk daran, wie froh wir waren, auf der kleinen Schülerbank!” Deine Freundin Ingrid – 1961!
Daneben gibt mir Annette, meine hochbetagte Nachbarin mit auf den Lebensweg: “Wenn Du einst als Großmama im Lehnstuhl sitzt bei Großpapa, dann nimm Dir dieses Buch zur Hand, und denk: Die hab ich auch gekannt!”
Oh, nein! Wie schön! Mein Poesiealbum ist wieder aufgetaucht. Ich bin wie elektrisiert.
Meine Erinnerungen erwachen. Längst vergessenen Erinnerungen aus meiner Kinderzeit tauchen vor meinem geistigen Auge wieder auf, obwohl Jahrzehnte dazwischen liegen. Meine Grundschulklasse wird lebendig: Gisela, Friedel, Mechthild, Ewald und auch Edeltraud haben mir ihre heiteren, besinnlichen und witzigen Lebensweisheiten mit auf den Weg gegeben.
Wie ein Blitz schießt mir in diesem Moment eine Idee durch den Kopf, die ich gleich in die Tat umsetzte: Spontan klemme ich mir mein Poesiealbum unter den Arm und besuche meine hochbetagte, demenzerkrankte Nachbarin Greta. Sie freut sich jedes Mal, wenn ich komme. Sie redet nicht viel. Doch ihre Mimik und ihre leuchtenden Augen signalisieren mir, dass ich immer willkommen bin.
Ich werde Greta mein Poesiealbum zeigen, ihr die Sprüche und Lebensweisheiten vorlesen. Mal schauen was passiert und wie sie reagiert. Ich habe die Hoffnung, dass mein Poesiealbum für einen Moment, für einen Augenblick ihren Schleier des Vergessens lüftet. Gespannt und voll freudiger Erwartung klingele ich an ihrer Haustür. Ihr Ehemann Otto öffnet. Er ist begeistert, dass ich ein wenig Zeit mitbringe, heute am hochheiligen Sonntag. (Weiterlesen
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Stichwörter: Erinnerungen, Schulzeit
Freitag, 22. Oktober 2010 von Marita Gerwin
Ein Fest für die Sinne! Premiere im Jugendzentrum in Arnsberg.
Dass Figurentheater der Generationen präsentiert seine Ergebnisse und feiert vor begeistertem Publikum seine Premiere im vollbesetzten Saal des Jugendzentrums in Arnsberg: Standing Ovation! Applaus, Komplimente, Glückwünsche an die Künstler zwischen 6 bis 90 Jahren.
Ein Dialog der Generationen par excellence!
Wochenlang haben Sie zusammen gewerkelt, wundersame Figuren an langen Fäden zum Leben erweckt, ihnen eine Geschichte auf den Leib geschrieben, die Choreographie für das Theaterspiel entwickelt, das faszinierende Bühnenbild gestaltet.
Das Lampenfieber der Akteure ist zum Greifen nah. Kribbeln im Magen bei Alt und Jung. “Wird es gelingen?” (Weiterlesen
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Stichwörter: Spielen, Theater