Filmtipp: Vergiss dein Ende – ab 22.9.2011 im Kino

Samstag, 17. September 2011 von DAlzG

Im Flur hängt das Plakat des Alzheimer-Telefons der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft. An Türen und Wänden sind Aufkleber mit Symbolen platziert: Hannelore tut alles für ihren schwer an Demenz erkrankten Mann Klaus, der sie nicht mehr erkennt und nur noch wenig spricht. Doch nach vier Jahren Pflege rund um die Uhr ist sie am Ende ihrer Kräfte. Kurz entschlossen flüchtet sie, folgt ihrem Nachbarn in dessen Ferienhaus auf einer Insel, will eine kurze Auszeit nehmen und informiert ihren Sohn telefonisch, dass er sich um seinen Vater kümmern müsse, bis sie wieder da ist. Heiko, der  über das Verhalten seiner Mutter empört ist, hat sich bisher mit dem Thema Demenz beschäftigt, kümmert sich aber notgedrungen (und erstaunlich gut) um seinen Vater.
Dieser Film nähert sich einem schmerzhaften Thema auf sehr einfühlsame Weise und ohne dramatische Effekte. Beeindruckend ist dabei die Art, (Weiterlesen…)

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Selbsthilfe – einmal anders

Dienstag, 20. April 2010 von Pit Elan

Seit 10 Jahren begleite ich meine Frau durch diese Krankheit.
Sie war noch nicht einmal 50, als die Diagnose Alzheimer feststand.
Wir haben einen langen Weg zurückgelegt.
Wie oft habe ich mir gewünscht, mehr zu wissen, mehr zu verstehen, mehr mitzuteilen. Immer weniger Freunde, die Kraft oder Lust hatten zuzuhören. Immer weniger Mut und Lust, immer wieder dasselbe Thema nicht Betroffenen darzulegen. Diejenigen, die mir zuhören, sind meist weit weg.
Und es ist nun mal das Thema.

Durch eine Anregung meines Sohnes wurde ich kürzlich auf virtuelle Welten als realitätsnahe Begegnungsstätten im Internet aufmerksam. Ich lud mir ein Stück Software auf den Rechner und entschied mich für einen Avatar. Schon stolperte mein Alter Ego in die neue Umgebung.

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