TV-Tipps bis zum 2. April 2015

Donnerstag, 26. März 2015 von Redaktion Alzheimerblog

© Sven Kamin, fotolia.com

Familie 2.0: Die Sandwich-Generation
Freitag, 27. März 2015, 12:00 – 12:30, 3Sat

“Sandwich-Generation”: So nennt man die Altersgruppe, deren Mitglieder gleich von zwei Seiten “in die Zange” genommen werden: von ‘unten’ sind es die Kinder, die noch auf Hilfe und Orientierung angewiesen sind, von ‘oben’ die Eltern, die ohne Unterstützung ihren Alltag oft nicht mehr bewältigen können. Diese Reportage begleitet die 47-jährige Krankenschwester Betina Blersch, die sich nicht nur um ihre beiden Kinder, sondern auch um ihre Alzheimerkranke Mutter kümmert.

Die Reportage in der ARD-Mediathek

Dokumentation: Das Lied meines Lebens – Wie Musik die Erinnerung zurückbringt
Sonntag, 29. März 2015, 17:30 – 18:00 Uhr, Das Erste
Dienstag, 31. März 2015, 7:30 – 8:00 Uhr, tagesschau24

Dieser Film begleitet Rainer Schumann, den Schlagzeuger der Band “Fury in the Slaughterhouse”, bei seinem Engagement für Menschen mit Demenz. Er besucht schwer demenzkranke Bewohner in einem Seniorenheim und macht mit ihnen Musik. Der Film thematisiert die Wirkung von Musik auf Demenzerkrankungen auch aus medizinischer Perspektive.

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Spielfilm: Sein gutes Recht (2014)
Montag, 30. März 2015, 20:15 – 21:45 Uhr, ZDF

Leni (Thekla Carola Wied) trifft Max (Matthias Habich) zufällig auf der Starße wieder, nachdem sie sich 50 Jahre lang aus den Augen verloren hatten. Schon bald stellt sie fest, dass Max an einer Demenz im Anfangsstadium leidet und unter rechtlicher Betreuung steht. Doch der rechtliche Betreuer scheint sich nicht nur nicht um Max zu kümmern, sondern sich außerdem an seinem Vermögen zu bereichern. Darum nimmt Leni den Kampf auf und versucht Max aus der Betreuungsfalle zu befreien.

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Dokumentation: Sein gutes Recht – Leben mit Betreuung
Montag, 30. März 2015, 21:45 – 22:15 Uhr, ZDF

Ulrike Brincker und Andrea Klüting zeigen  am Beispiel des fiktiven Max Büttner in ihrem Film “Sein gutes Recht” (2015) was es bedeuten kann, einen rechtlichen Betreuer zur Seite gestellt zu bekommen. Zu Wort kommen Berufsbetreuer und Juristen,  anhand von verschiedenen Beispielen werden Licht und Schatten des Betreuungswesens aufgedeckt. Aber auch ganz einfache Fragen werden beantwortet: Wer entscheidet eigentlich auf welcher Grundlage, wann eine Betreuung erforderlich ist? Und wie kann jeder selbst Vorsorge treffen, damit er im Ernstfall von einer kompetenten und vertrauenswürdigen Person begleitet und nicht wie Max Büttner im Film “Sein gutes Recht” zum Opfer eines überforderten oder betrügerischen Betreuers wird?

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TV-Tipps bis zum 26. März 2015

Freitag, 20. März 2015 von Redaktion Alzheimerblog

© Sven Kamin, fotolia.comService: Hilfe bei Demenz
Donnerstag, 26. März 2015, 5:30 Uhr, Das Erste

Informationen im Rahmen des Morgenmagazins “moma”

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Bildband “Blaue Tage und graue Tage”

Donnerstag, 19. März 2015 von Redaktion Alzheimerblog

Blaue_und_Graue Tage_CoverWie verändert eine Demenz den Alltag und die Beziehung zueinander? Die Fotografin Claudia Thoelen hat fünf Paare begleitet, bei denen jeweils ein Partner von der Alzheimer Krankheit betroffen ist. Durch Fotos und Interviews sind eindruckvolle Portraits eines Lebens mit der Krankheit entstanden.  “Wir haben blaue Tage und auch graue Tage,” sagt Rosemarie über ihren Mann Werner.

Die Fotos sind seit mehreren Jahren in einer Wanderausstellung in ganz Deutschland zu sehen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat sie in einem Bildband heraus gegeben, mit einem Vorwort der 1. Vorsitzenden Heike von Lützau-Hohlbein und einem Nachwort des Nervenarztes und Psychiaters Dr. Jan Wojnar.

Der Bildband in unserem Shop
Die Bilder auf der Internetseite von Claudia Thoelen

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TV-Tipps bis zum 19. März 2015

Donnerstag, 12. März 2015 von Redaktion Alzheimerblog

© Sven Kamin, fotolia.com

Reportage – Karls Frau hat Alzheimer
Freitag, 13. März 2015, 12:35 – 13:00 Uhr, 3sat

Karl Baumann freute sich darauf, im Altersruhestand das Leben mit seiner Frau Annette zu genießen. Doch dann erkrankte Annette Baumann an Alzheimer. Mit 64 Jahren bekommt sie die Diagnose, die alle Pläne durchkreuzt. Karl ist klar, dass seine Frau immer mehr Betreuung brauchen wird. Er traut sich zu, diese Aufgabe zu meistern, unterstützt durch seine Familie und Bekannte. Annette soll weiterhin zu Hause wohnen können. Mit Geduld und Gespür sorgt der Ehemann für seine Frau. Er bezieht sie in seinen Alltag mit ein, soweit es ihre schwindenden Fähigkeiten erlauben. Annettes Kurz- und Langzeitgedächtnis gehen allmählich verloren. Ihr Sprachschatz schwindet ebenso wie ihr Einfühlungsvermögen. Die Reportage “Karls Frau hat Alzheimer” begleitet das Ehepaar Baumann fast drei Jahre lang. Sie erzählt die Geschichte eines Mannes, der immer wieder erkennen muss, dass seine Belastbarkeit Grenzen hat.

 


Bewegungslieder mit biografischem Bezug

Dienstag, 10. März 2015 von Redaktion Alzheimerblog

cd2Bekannte Rhythmen und Musik wecken Erinnerungen und regen zur Bewegung an. Die Musikpädagogin Silvia Stelzer und der Komponist Klaus Feldmann haben eine CD speziell für die Betreuung Demenzkranker entwickelt. Sie heißt “Mit Musik in die Erinnerung”, enthält 17 Lieder und ist für die Betreuung zu Hause ebenso wie im stationären Bereich geeignet. Alle Lieder haben einen thematischen Bezug, viele sollen die Erinnerung anregen: Wanderlied, Gartenlied, ein Lied zum Frühjahrsputz und eins zur Fahrt mit der Eisenbahn. Dazu bekannte Tanzrhythmen wie Walzer, Rock’n Roll und Foxtrott. Dazu kann geschunkelt, geklatscht und getanzt werden.

Zu der CD kann ein Begleitheft mit Noten, Texten und Anregungen kostenlos herunter geladen werden.

Mehr Informationen und Hörproben hier


“Still Alice” – Filmtickets und Bücher zu gewinnen

Donnerstag, 5. März 2015 von Redaktion Alzheimerblog

Zum Filmstart von “Still Alice” verlosen wir fünf mal zwei Kinokarten und zehn mal das Buch zum Film von Lisa Genova.

Film und Buch erzählen die Geschichte der Linguistik-Professorin Alice Howland, die im Alter von 50 an Alzheimer erkrankt. Für ihre Rolle als Alice erhielt Julianne Moore Ende Februar den Oscar als beste Hauptdarstellerin.

In diesem Filmausschnitt hält Alice eine Rede bei einer Veranstaltung der Alzheimer Gesellschaft.

Sie beschreibt ihr Gefühl von Verlust und ihren größten Wunsch: Dass es bald eine Heilung für die Alzheimer-Krankheit gibt. Und sie wünscht sich, trotz ihrer Krankheit weiterhin am Leben teilhaben zu können. (Weiterlesen…)


TV-Tipps bis zum 27. Februar 2015

Donnerstag, 19. Februar 2015 von Redaktion Alzheimerblog

© Sven Kamin, fotolia.comDokumentation: Leben, lieben, vergessen – Alzheimer mit 40
Samstag, 21. Februar 2015, 22:15 – 23:15 Uhr, tagesschau24

Thomas Liesen zeigt in seinem Film das Porträt einer Familie, die vor einer großen Herausforderung steht: Yvonne Herber, Ehefrau und Mutter, erhält die Diagnose “Alzheimer” im Alter von nur 42 Jahren.
Weniger als 2 Prozent der Betroffenen erkranken bereits vor dem 65. Lebensjahr an einer Demenz, für Frau Herber besteht die 50%-ige Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei ihr um eine erbliche Form der Alzheimer-Krankheit handelt – möglicherweise könnte sie die Krankheit daher auch an ihren Sohn vererbt haben.
Der Filmemacher hat die Familie über drei Jahre begleitet und zeigt, welche Probleme in dieser Zeit auftauchen und wie die Beteiligten damit umgehen.

Mehr Informationen zur Sendung


TV-Tipps bis zum 12. Februar 2015

Donnerstag, 5. Februar 2015 von Redaktion Alzheimerblog

© Sven Kamin, fotolia.com

Dokumentation: Leben, lieben, vergessen – Alzheimer mit 40
Mittwoch, 11. Februar 2015, 21:15 – 21:45 Uhr, rbb

Thomas Liesen zeigt in seinem Film das Porträt einer Familie, die vor einer großen Herausforderung steht: Yvonne Herber, Ehefrau und Mutter, erhält die Diagnose “Alzheimer” im Alter von nur 42 Jahren.
Weniger als 2 Prozent der Betroffenen erkranken bereits vor dem 65. Lebensjahr an einer Demenz, für Frau Herber besteht die 50%-ige Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei ihr um eine erbliche Form der Alzheimer-Krankheit handelt – möglicherweise könnte sie die Krankheit daher auch an ihren Sohn vererbt haben.
Der Filmemacher hat die Familie über drei Jahre begleitet und zeigt, welche Probleme in dieser Zeit auftauchen und wie die Beteiligten damit umgehen.


TV-Tipps bis zum 29. Januar 2015

Freitag, 23. Januar 2015 von Redaktion Alzheimerblog

© Sven Kamin, fotolia.comSpielfilm: Nichts für Feiglinge
Sonntag, 25. Januar, 22:00 – 23:30 Uhr, MDR Fernsehen

Als es im Pflegheim zum Eklat kommt, nimmt Musikstudent Philip (Frederick Lau) seine an Demenz erkrankte Großmutter (Hannelore Hoger) kurzerhand in seiner Studenten-WG auf. Der MDR schreibt über den Film: “Die Tragikomödie von Regisseur Michael Rowitz besticht durch eine feinfühlige Inszenierung und vielschichtige, ernstzunehmende Charaktere. Grimme-Preisträgerin Hannelore Hoger und Frederick Lau, für “Die Welle” mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet, bilden als Oma und Enkel ein eigenwilliges und anrührendes Gespann.”

Mehr Infos zum Film auf der Seite des MDR

 


Gestatten? Alzheimer!

Freitag, 16. Januar 2015 von Redaktion Alzheimerblog
 Unidentified woman. Smithsonian Institution Archives.

Unbekannte Frau, Quelle: Smithsonian Institution Archives

 

Ich werde später sicher nicht dement,
das gebe ich dir schriftlich,
doch wo ist meine Brille?
Dazu bin ich viel zu intelligent!

Gegen Alzheimer bin ich total immun,
einem wie mir kann so was nicht passieren,
ich habe alles vollkommen im Griff,
die andern wissen nur nicht, was sie tun.

Sie fragen mich die allerdummsten Sachen
und sagen dreimal täglich, wer sie sind,
einer behauptet dreist, er sei mein Kind,
was soll man gegen soviel Dummheit machen?

Die Leute reden dermaßen viel Unsinn,
ein Glück, dass ich auf die nicht angewiesen bin!

Gedicht aus Karen Plate-Buchner: Der Prinz von Kreta: Schlichte Gedichte
Frankfurter Litaraturverlag, Frankfurt a.M., 2014, 57 Seiten, 9,80 €


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